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Aloe Vera: 8 Wirkungen, 3 Risiken & 3 Anwendungen der Heilpflanze

Aloe Vera ist ein Multitalent. Es kann sowohl innerlich als auch äußerlich verwendet werden und soll bei zahlreichen Beschwerden für Besserung sorgen. Wir klären dich über die wirkungsvolle Pflanze auf.


Aloe Vera – das Multitalent

Aloe Vera als Multitalent

Aloe Vera gilt als Wundermittel. So soll es bei zahlreichen Krankheiten helfen, für ein junges Hautbild und gesunde Haare sorgen. In der Pflanze sollen zahlreichen wirkungsvolle Nährstoffe stecken, dabei besteht die Pflanze zu 99 Prozent aus Wasser.

Die Wüstenpflanze wird bei verschiedenen Beschwerden eingesetzt. Sie soll bei Hautproblemen wie Verbrennungen und Akne, bei chronischen Erkrankungen wie Depressionen und Migräne und sogar bei Verstopfungen helfen.

Allerdings stecken die wertvollen Wirkstoffe nicht in jeder Aloe-Vera-Pflanze. Es gibt verschiedene Pflanzengattungen, die mitunter sogar schädlich für den Menschen sein können. Von der innerlichen Anwendung von Gattungen wie Aloe arborescens wird dringend abgeraten, da gerade die ungeschälten Blätter gesundheitsbedenkliche Stoffe enthalten.

Bei der Verwendung von Aloe-Vera-Produkten oder dem Kauf von Aloe-Vera-Pflanzen sollte man darum unbedingt zu der Gattung Aloe Vera Barbadensis Miller greifen. Diese besitzt circa 50 Zentimeter lange und dicke Blätter, die am Rad gezähnt sind. Die rundlichen Blüten sind gelb bis orange gefärbt. Im Innern der Blätter findet sich das Blattmark, das besser als Aloe-Vera-Gel bekannt ist. Dieses findet in zahlreichen Körperpflegeprodukten Anwendung.

Die Aloe-Vera-Pflanze ist auch unter dem Namen Wüstenlilie bekannt. Aloe Vera kann sehr gut in trockenen Gebieten überleben. Das liegt an ihrer Fähigkeit Wasser zu speichern. Ihre dicken Blätter können bis zu ein Liter Wasser aufnehmen. Die Feuchtigkeit wird in dem Blattmark gespeichert. Auch darum ist Aloe-Vera-Gel so feuchtigkeitsspendend.

Während das Gel aus dem Blattmark gewonnen wird, kommt der Aloe-Vera-Saft aus den äußeren Blattteilen. Im Gegensatz zu dem durchsichtigen Gel hat dieser eine gelbe Farbe. Das Gel kommt vor allem für äußerliche Anwendungen zum Einsatz. Der Saft wird vorwiegend bei Verstopfungen eingesetzt.

Wirkungen von Aloe Vera

Aloe Vera soll bei zahlreichen Beschwerden helfen. Viele Menschen sind von der heilenden Kraft der Wüstenpflanze überzeugt. Sie soll sowohl bei innerlichen als auch äußerlichen Symptomen für Besserung sorgen. Vor allem für ihre Wirkungen auf die Haut ist Aloe Vera bekannt. Wir stellen die einzelnen Anwendungsbereiche vor.

Bei Verstopfungen

Bei Verdauungsbeschwerden wie Verstopfungen kann Aloe-Vera-Saft für die Behandlung hilfreich sein. Aloe-Vera-Saft enthält Anthranoide und die Substanz Aloin. Anthranoide können die Durchlässigkeit der Darmwand beeinflussen. Dadurch kann die Darmschleimhaut weniger Salz und Wasser aufnehmen, so dass sich das Salzwasser im Darm ansammelt und für einen abführenden Effekt sorgt.

Aloe-Vera-Saft sollte allerdings nur für einen begrenzten und möglichst kurzen Zeitraum zum Einsatz kommen. Darüberhinaus sollte die Einnahme von Aloe Vera als Abführmittel zuvor mit einem Arzt abgesprochen werden, da es sich in diesem Fall um ein Arzneimittel handelt. In herkömmlichen Aloe-Vera-Produkten sollten Stoffe wie Anthranoide und Aloin normalerweise nicht enthalten sein. Die abführende Wirkung fällt somit weg.

Bei entzündlichen Hautkrankheiten

Aloe-Vera-Gel bei entzündlichen Hauterkrankungen

Die Wüstenpflanze kann bei verschiedenen Hautleiden zum Einsatz kommen. Auch bei empfindlichen Hauttypen und entzündlichen Hautkrankheiten kann die Aloe Vera eingesetzt werden. Die Pflanze enthält viele wirkungsvollen Nährstoffe für die Haut, die pflegen, kühlen und Feuchtigkeit spenden. In der Aloe Vera stecken zahlreiche wirkungsvolle Inhaltsstoffe wie Polysaccharide, Salicylsäure, Enzyme, Aminosäuren und Vitamine. Wie bei jeder Pflanze hängt der Anteil der verschiedenen Wirkstoffe von den Umweltbedingungen ab wie beispielsweise der Nährstoffdichte im Boden und der Sonneneinstrahlung.

Empfohlen wird Aloe-Vera-Gel unter anderem bei Hauterkrankungen wie Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte. Das Gel wirkt entzündungshemmend und antibakteriell und kann so bei Hautkrankheiten dieser Art schnell für eine Linderung der Symptomatik sorgen. Die enthaltenen Polysaccharide versorgen die Haut zudem mit viel Feuchtigkeit ohne die Poren zu verstopfen. Aloe Vera enthält darüberhinaus die für den Zellschutz wichtigen Vitamine A, C und E. Sekundäre Pflanzenstoffe wie Salicylsäure können schmerzlindernd und entzündungshemmend wirken und empfehlen sich daher sehr gut bei Akne.

Bei Sonnenbrand

Auch zur Behandlung sonnengeschädigter Haut kommt Aloe Vera zum Einsatz. Das Gel der Pflanze hat eine kühlende Wirkung und kann gereizte Haut beruhigen. Eine Studie der Universität Freiburg untersuchte die Wirkung von Aloe-Vera-Gel bei Sonnenschäden und verglich sie mit der Wirkung herkömmlicher Kortison-Präparate. Dabei konnte das Gel die Rötung nach einer Einwirkzeit von 48 Stunden stark reduzieren. Es zeigte sogar eine bessere Wirkung als ein Kortison-Präparat mit 1 Prozent Hydrokortison. Aloe-Vera-Gel stellt somit eine hervorragende Alternative zu herkömmlichen Präparaten bei Sonnenbrand dar.

Zur Wundheilung

Darüberhinaus eignet sich Aloe-Vera-Gel auch zur Behandlung von Wunden. Verschiedene Studien konnten die wundheilenden Eigenschaften der Aloe Vera bereits bestätigen. So zeigt es unter anderem bessere Wirkungen als Vaseline Gaze, das oft zur Behandlung von Wunden eingesetzt wird. Aloe-Vera-Gel regeneriert das Gewebe und fördert eine optimale Heilung ohne die Bildung von Narben.

Bei Insektenstichen

Aloe-Vera-Gel bei Insektenstichen

Auch bei Insektenstichen kann Aloe-Vera-Gel für Linderung sorgen. Das kühlende Gel kann den Juckreiz mindern und die Entzündung abklingen lassen. Es kann direkt auf den Stich aufgetragen werden und wird nicht abgewaschen. Eine besonders gute Wirkung entfaltet das Gel, wenn es gekühlt aufgetragen wird. Die Lagerung im Kühlschrank ist darum empfehlenswert.

Bei Allergien

Auch bei allergischen Reaktionen auf der Haut kann Aloe-Vera-Gel für Besserung sorgen. Hautallergien äußern sich häufig in Form von Juckreiz, Rötungen, Ausschlag und Schwellungen. Aloe-Vera-Gel kann diese Symptome lindern, den Juckreiz nehmen und die Entzündungen hemmen. Bei anhaltenden Beschwerden sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Empfindliche Menschen sollten eine Behandlung mit Aloe-Vera-Gel zuvor mit dem Arzt absprechen.

Zur Unterstützung der Leber

Aloe Vera eignet sich innerlich angewendet auch zur Entgiftung des Körpers. Die enthaltenen Polysaccharide können Schadstoffe aus dem Körper transportieren und so die Funktion der Leber unterstützen. Zudem enthält die Wüstenpflanze zahlreiche wirkungsvolle Inhaltsstoffe, die den Körper optimal unterstützen können. Aloe Vera wird darum auch während eines Detox’ empfohlen.

Bei vorzeitiger Hautalterung

Darüberhinaus soll die wirkungsvolle Wüstenpflanze das Hautbild verjüngen. Das Gel polstert die Haut durch seine stark feuchtigkeitsspendende Wirkung auf und glättet sie. Das Erscheinungsbild von Trockenheitsfältchen kann so vermindert werden. Dabei kann das Gel auch auf die empfindliche Augenpartie aufgetragen werden. Aufpassen sollte man, wenn das Gel Alkohol oder andere stark reizende Konservierungsmittel enthält. Das Gel sollte in diesem Fall besser nur punktuell aufgetragen werden.

Risiken von Aloe Vera

Risiken von Aloe Vera

Neben vielen positiven Effekten, die mit der Anwendung von Aloe Vera einhergehen, gibt es jedoch auch einige Risiken. Säfte und Gele aus dem Handel sind oft stark verarbeitet und enthalten Konservierungsmittel. In einigen Fällen kann die Verwendung von Aloe Vera somit sogar gesundheitsschädlich sein.

Konservierung von Aloe-Vera-Produkten

Aloe-Vera-Pflanzen können unterschiedlich verarbeitet werden. Während das Gel hauptsächlich aus dem Blattmark besteht, entsteht der Saft häufig aus den ganzen Blättern. Bei den freiverkäuflichen Produkten sollten die abführenden Stoffe zuvor herausgefiltert werden. So können allerdings auch andere wertvolle Wirkstoffe verloren gehen. Besser ist, wenn das Blattmark zuvor von der grünen Schale getrennt und separat behandelt wird. Dieses ist jedoch sehr empfindlich gegenüber Sauerstoff und muss darum innerhalb von kürzester Zeit weiterverarbeitet werden.

Dazu wird es meist über mehrere Tage hinweg leicht erhitzt. Zu hohe Temperaturen können die empfindlichen Inhaltsstoffe des Gels beschädigen. Zudem können künstlich hergestellte Konservierungsstoffe wie Benzoesäure und Kaliumsorbat zum Einsatz kommen. Diese Konservierungsstoffe können bei empfindlichen Menschen Allergien auslösen.

Aloe Vera aus Monokulturen

Die Beliebtheit der Aloe Vera sorgt auch dafür, dass sie vermehrt in Monokulturen angebaut wird. Ein solcher Anbau kann sich negativ auf die Qualität der Pflanze auswirken. Da über eine große Fläche hinweg die selbe Pflanze angebaut wird, werden dem Boden einseitig Nährstoffe entzogen. So können sich die Planzen weniger gut gegen Krankheiten und Schädlinge schützen. Pestizide und Herbizide sowie Düngemittel müssen eingesetzt werden, damit die Pflanzen gesund wachsen. Düngemittel sorgt darüberhinaus dafür, dass die Pflanzen mehr Wasser speichern, wodurch die wertvollen Inhaltsstoffe weniger konzentriert in der Pflanze vorkommen.

Vorsicht bei Anthranoiden und Aloin

Bedenklich sind vor allem die in Aloe Vera enthaltenen Anthranoide und die Substanz Aloin. Da diese im Verdacht stehen krebserregend und Erbgut schädigend zu wirken, sind Abführmittel mit diesen Stoffen oft nicht mehr im Handel erhältlich. Empfindliche Menschen sollten allgemein auf diese Stoffe verzichten. Von einer Verwendung solcher Präparate ist abzusehen, wenn Beschwerden wie Bauchschmerzen, entzündliche Darmkrankheiten und ein Darmverschluss vorliegt. Die Präparate können diese Beschwerden verstärken und krampfartige Schmerzen in diesem Bereich begünstigen.

In der Schwangerschaft und Stillzeit sollten Präparate mit Anthranoiden und Aloin ebenfalls vermieden werden. Auch Kinder unter 12 Jahren sollten auf die Präparate verzichten. Eine Anwendung sollte niemals länger als 14 Tage dauern, da der Körper sonst zu viel Wasser und Salz verlieren kann. Das kann wiederum eine Verstopfung begünstigen. Dem hohen Wasserverlust sollte mit einer ausreichenden Flüssigkeitszufuhr entgegen gewirkt werden.

Zudem können Anthranoide mit einigen Medikamenten wechselwirken. Dazu zählen unter anderem Kortisonpräparate und Herzglykoside, die bei Herzschwäche Anwendung finden.

Anwendung von Aloe-Vera-Produkten

Aloe Vera richtig anwenden

Aloe Vera hat vielseitige Anwendungsmöglichkeiten. Es eignet sich sowohl für die innerliche als auch äußerliche Verwendung. Vor allem äußerlich kommt die Pflanze bei zahlreichen Beschwerden zum Einsatz. Wir zeigen dir, wie du die Wüstenpflanze verwenden kannst.

Als Pflege für die Haut

Aloe Vera ist in zahlreichen Hautpflegeprodukten enthalten. Nahezu jeder Hauttyp kann von der Vielseitigkeit der Pflanze profitieren. Sie eignet sich sowohl für feuchtigkeitsarme als auch für empfindliche Hauttypen. Auch bei Akne ist das Aloe-Vera-Gel empfehlenswert. Darum findet man es sowohl in Reinigungsprodukten, Cremes, Seren und Essenzen. Reines Aloe-Vera-Gel wird ebenfalls gerne für die Hautpflege verwendet.

Reines Aloe-Vera-Gel

Aloe-Vera-Gel findet sowohl in Kombination mit anderen Wirkstoffen als auch in reiner Form Anwendung. Es bietet eine gute Grundlage für andere Wirkstoffe und kann auch in Verbindung mit Ölen effektiv wirken. 100 Prozent reines Aloe-Vera-Gel ist nur schwer erhältlich, da es durch die Zugabe anderer Stoffe haltbar gemacht wird.

Naturreines Aloe-Vera-Gel erhält man ausschließlich durch die Verwendung frischer Blätter. Dazu empfiehlt es sich, eine eigene Pflanze anzuschaffen. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass es sich um die Sorte Aloe Vera Barbadensis Miller handelt. Das Gel erhält man, indem man die die einzelnen Blätter abschneidet und diese vorsichtig auftrennt. In den Blättern befindet sich das durchsichtige Blattmark, das man als Gel auf der Haut anwenden kann. Am besten nimmt man das Gel vorsichtig mit einem Löffel von den Blättern und bewahrt es im Kühlschrank auf. Da das Gel sehr empfindlich ist, sollte es schnellstmöglich aufgebraucht werden.

Aloe-Vera-Creme

Aloe-Vera-Creme ist meist eine Kombination von Aloe-Vera-Gel mit anderen Ölen und Wirkstoffen. Das Gel kann sowohl die Cremegrundlage bilden als auch als Wirkstoff in der Creme vorkommen. Gerade in Naturkosmetik wird Aloe Vera gerne als Inhaltsstoff verwendet und aufgrund seiner feuchtigkeitsspendenden Wirkung geschätzt.

Aloe-Vera-Pflege selber machen

Pflegeprodukte für die Haut kannst du mit Aloe Vera auch ganz einfach selbst herstellen. Dazu nimmst du das frische Gel aus der Pflanze und mischst es mit weiteren Pflegestoffen deiner Wahl. Wir stellen ein paar praktische Schönheitstricks vor:

Aloe-Vera-Pads gegen Augenringe

Unschöne Augenringe empfinden viele als störend, sind jedoch im Alltag oft unvermeidbar. Wer morgens nur wenig Zeit hat, kann Aloe-Vera-Pads nutzen, um den dunklen Rändern entgegen zu wirken. Dazu nimmst du das reine Gel aus der Pflanze, verdünnst es mit Wasser und tränkst einige Wattepads in der Flüssigkeit. Am besten schneidest du die Pads in zwei Hälften, damit sie sich dem Bereich unter den Augen besser anpassen.

Die Pads solltest du einfrieren, damit sie länger frisch bleiben. So haben sie zusätzlich noch eine kühlende und abschwellende Wirkung. Nach dem Aufstehen kannst du die Pads nun jeden Morgen frisch aus dem Tiefkühlfach nehmen und auf deine Augenränder legen. Lasse sie circa fünf bis zehn Minuten einwirken, beispielsweise während du frühstückst oder dir die Zähne putzt.

Aloe-Vera-Serum

Ein Serum kannst du ganz leicht selbst herstellen, wenn du das frische Aloe-Vera-Gel mit einem Öl deiner Wahl mischst. Für eine unreine Haut ist Jojobaöl empfehlenswert, da es nicht-komedogen ist. Das heißt, dass es die Poren nicht verstopft und keine Unreinheiten auslöst. Bei trockener Haut ist beispielsweise das pflegende Mandelöl zu empfehlen.

Aloe-Vera-Maske

Aloe-Vera-Gel eignet sich auch als Maske. Dazu mischst du eine großzügige Menge des Gels mit anderen Zutaten. Für eine unreine Haut empfehlen sich Zutaten wie Honig, Kamille, Heilerde und Aktivkohle.

Aloe-Vera-Toner

Einen feuchtigkeitsspendenden Toner erhältst du, wenn du Aloe-Vera-Gel mit Wasser mischst. Den Toner kannst du in eine Sprühflasche geben und bei Bedarf auf dein Gesicht sprühen.

Als Haarpflege

Aloe-Vera-Gel für gepflegtes haar

Aloe Vera ist ebenfalls optimal für die Haarpflege geeignet. Es macht die Haare seidig weich und und verhindert krauses Haar. Das Gel kannst du sowohl vor dem Waschen einige Stunden einwirken lassen oder nach dem Waschen verdünnt mit Wasser auf dein Haar geben.

Die feuchtigkeitsspendenden Eigenschaften des Aloe-Vera-Gels eignen sich auch hervorragend zur Pflege der Kopfhaut. Besonders Menschen mit trockener Kopfhaut und Schuppen profitieren von der pflegenden und beruhigenden Wirkung des Gels. Bei entzündeten Stellen ist das Gel ebenfalls wirksam. Zur Pflege der Kopfhaut sollte das Gel einige Stunden vor der Haarwäsche in die Kopfhaut massiert werden.

Zudem eignet sich Aloe-Vera-Gel auch um Wimpern und Augenbrauen in Form zu halten. Dazu nutzt du eine gereinigte Wimpern-Bürste und tauchst sie in reines Aloe-Vera-Gel. Das Gel pflegt die zarten Haare und hält sie den ganzen Tag über in Position.

Als Nahrungsergänzungsmittel

Aloe Vera ist auch in Form von Nahrungsergänzungsmitteln erhältlich. So gibt es beispielsweise Kapseln, Tropfen und Säfte aus Aloe Vera. Innerlich angewendet soll die Pflanze den Körper von Schadstoffen reinigen und das Immunsystem stärken.

Aloe-Vera-Saft

Im Handel erhältlicher Aloe-Vera-Saft wird häufig mit anderen Säften gemischt. Somit gehört er zu den Erfrischungsgetränken. Es können Süßungsmittel wie Honig, Verdickungsmittel und Konservierungsstoffe enthalten sein. Die gesunden Wirkungen der Aloe Vera gehen dadurch teilweise verloren.

Aloe-Vera-Drink

Einen Aloe-Vera-Drink kannst du dir auch ganz leicht selbst mischen. Nimm dazu das frische Aloe-Vera-Gel aus der Pflanze und mische es mit einem Saft deiner Wahl. Auch in Smoothies und frisch gepressten Säften macht es sich hervorragend. Du solltest jedoch vermeiden, das gesamte Aloe-Vera-Blatt zu pürieren. So fügst du deinem Drink schädliche Anthranoide und Aloin hinzu.

Kann man Aloe Vera essen?

Reines Aloe-Vera-Gel kannst du bedenkenlos verzehren. Wenn du eine Pflanze der Sorte Aloe Vera Barbadensis Miller hast, kannst du das Gel aus dem frischen Blatt nehmen. Sei dabei aber besonders vorsichtig, damit du das Gel nicht mit den Anthranoiden aus der Schale verunreinigst. Obwohl der Verzehr von Aloe Vera mit einigen positiven Effekten verbunden ist, finden sich doch viele der enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe auch in anderen Gemüse- und Obstsorten.

Aloe Vera kaufen

Aloe Vera kaufen

Aloe-Vera-Produkte für kosmetische Zwecke findest du in jedem Drogeriemarkt. Ein größeres Angebot gibt es online. Hier kannst du hochkonzentrierte Gele, die fast 99 Prozent reines Aloe-Vera-Gel enthalten, Cremes, Reinigungsprodukte und andere Körperpflegeprodukte erwerben. Säfte und Nahrungsergänzungsmittel sind ebenfalls im Handel und online zu bekommen. Apotheken führen sowohl Hautpflegeprodukte mit Aloe Vera als auch hochkonzentrierte Gele. Wenn du Aloe Vera als Abführmittel verwenden möchtest, solltest du dich von einem Arzt oder Apotheker beraten lassen. Die Preise für Aloe-Vera-Produkte variieren erheblich je nach Qualität des Produkts.

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