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Asiatisches Essen: 31 Beliebte Gerichte + 6 Rezepte-Tipps

Von chinesischen Nudeln über indisches Hühnchen bis hin zu thailändischen Suppen – die asiatische Küche hat jede Menge leckere Gerichte zu bieten. Nachdem du diesen Artikel gelesen hast, kannst du die leckeren Rezepte selber nachkochen und dir so ein Stück asiatische Esskultur nach Hause holen.

Als eine der ältesten Küchen der Welt ist die asiatische Küche mit ihrer breiten Palette an Geschmacksrichtungen, Texturen und Farben unglaublich vielfältig.

Wie sollte es auch anders sein, wenn asiatische Gerichte Lebensmittel aus so vielen verschiedenen Kulturen umfassen.

Das Rezeptspektrum der asiatischen Küche ließe sich in Hunderten von Artikeln abhandeln. Wir haben versucht, alle wichtigsten Informationen zu asiatischem Essen in einem Artikel zu vereinen.

Unser Leitfaden informiert dich unter anderem über die beliebtesten Vorspeisen, Suppen, Hauptgerichte, Salate und Nachspeisen.

Wir stellen dir 31 der besten asiatischen Gerichte vor, die du unbedingt probieren solltest. Außerdem verraten wir dir sechs geheime Rezepte-Tipps, die dich beim Nachkochen der Speisen unterstützen.

Traditionelle asiatische Küche: Mehr als Kung Pao und Dumplings

Traditionelle asiatische Küche: Mehr als Kung Pao und Dumplings

Adjektive wie „vielfältig“ und „vielseitig“ werden der erstaunlichen Bandbreite an Geschmacksrichtungen, Aromen, Texturen und Farben der asiatischen Küche nicht einmal ansatzweise gerecht.

Viele Menschen in den USA denken bei asiatischem Essen sofort an Nudeln der Fast-Food-Kette „Panda Express“, Kung-Pao-Hühnchen oder Dumplings. Tatsächlich ist das jedoch nur ein sehr kleiner Bestandteil der asiatischen Küche.

Wenn wir über die asiatische Küche sprechen, meinen wir einen ganzen Kontinent mit Dutzenden von Ländern, Regionen und Kulturen. Jede davon hat ihren eigenen Stil und wird von verschiedenen Faktoren wie der geografischen Lage, den vorhandenen Ethnien, dem Klima und den Ressourcen beeinflusst.

Indisch, chinesisch, malaysisch, philippinisch, koreanisch, japanisch und thailändisch sind nur einige der verschiedenen Küche, die die asiatische Küche umfasst. Daran wird das enorme Ausmaß des Themas "asiatisches Essen" deutlich.

Beliebtestes Street Food in Asien

Beliebtestes Street Food in Asien

Wir können uns kaum ein Street Food vorstellen, das mehr Aromen und Geschmacksrichtungen mit sich bringt als das asiatische Street Food.

Asiatisches Street Food ist einzigartig und unterstreicht das kulinarische Erbe und die außergewöhnliche Kreativität der asiatischen Küche.

Jede Region, die zur asiatischen Küche zählt, hat ihre eigenen Street-Food-Klassiker. Lass uns einen Blick auf einige der beliebtesten Street Foods werfen, die dir in Asien häufig begegnen.

Takoyaki

Takoyaki

Takoyaki stammt aus Osaka in Japan und heißt übersetzt "gegrillter Oktopus". Der Teig hat die Form einer Kugel und ist mit einer leckeren Füllung aus Oktopus, Tempurastückchen und eingelegtem Ingwer versehen. Tempura ist ein Teigmantel, der hauptsächlich aus Mehl und Ei besteht.

Nach dem Grillen kannst du die Teigbällchen mit Takoyaki-Soße, Seetang, Bonito-Spänen, Mayonnaise und grünem Laver (essbare Alge) garnieren.

Eierkuchen

Eierkuchen

Wenn du durch die Straßen von Hongkong schlenderst, wirst du sicherlich nicht um die berühmten Eierkuchen herumkommen.

Ihr Ursprung liegt in den 1950er-Jahren, als britische Köchinnen und Köche aus den Teehäusern in Guangzhou nach Hongkong kamen.

Die süße Leckerei ist mit Ei, Zucker und Milch gefüllt und von einer Keks- oder Baiserkruste umgeben.

Pad Thai

Pad Thai

Wir können nicht über asiatisches Street Food sprechen, ohne Pad Thai zu erwähnen. Die Spezialität ist weltweit bekannt als das Geschenk Thailands.

Das gebratene Nudelgericht besteht aus Reisnudeln, getrockneten Garnelen sowie getrocknetem Hähnchen, Eiern, Knoblauch, Fischsoße, Chilischoten, Tamarindenpaste, Tofu und Palmzucker.

Es gibt viele verschiedene gängige Beilagen – die traditionellsten sind Erdnüsse und Sojasprossen.

Tteokbokki

Tteokbokki

Dein Streetfood-Abenteuer in Südkorea ist nicht komplett, wenn du nicht Tteokbokki probiert hast – eine Leckerei aus dem Joseon-Königreich.

Obwohl es ursprünglich süß und mild war, ist das Geschmacksprofil des Gerichts heute eher süß und würzig.

Das Street-Food-Gericht besteht aus einer Gochujang-Soße, Garaetteok (zylinderförmiger Reiskuchen), Wurst, hart gekochten Eiern, Fischkuchen und Frühlingszwiebeln.

Phở

Phở

Pho ist nicht nur das beliebteste Street Food in Vietnam, sondern auch das Nationalgericht des Landes. Es handelt sich dabei um eine Nudelsuppe aus Reisnudeln, einer reichhaltigen Brühe, Fleisch und Kräutern.

Die genauen Zutaten variieren je nach Region. Manche Gegenden verwenden Hühnerfleisch, andere setzen eher auf Rindfleisch.

Vielerorts sind blanchierte grüne Zwiebeln, Quẩy (vietnamesische Brotstangen), Koriander, Bohnensprossen, Chili und Hoisin-Soße beliebte Beilagen.

Asiatisches Essen in der Welt

Asiatisches Essen in der Welt

Asiatisches Essen hat sich in fast jedem Land der Welt durchgesetzt. Viele asiatische Gerichte werden weltweit in ihrer traditionellen Form zubereitet. Ebenso viele asiatische Speisen haben sich in verschiedenen Regionen mit lokalen Einflüssen zu köstlichen Fusionsrezepten entwickelt.

Ramen

Ramen

Kein asiatisches Gericht hat weltweit so viel Bekanntheit erlangt wie Ramen. Das japanische Gericht wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts erfunden. Heute findest du es nicht nur auf japanischen Speisekarten, sondern auch in denen vieler anderer internationaler Küchen.

Die Varianten reichen von Instant-Ramen bis hin zu traditionellen Bowls. Die typischen Zutaten sind Nudeln und eine reichhaltige Brühe, die mit Schweinefleisch, Frühlingszwiebeln, Ei und Seetang verfeinert ist.

Sushi

Sushi

Mit seinen interessanten Geschmacksrichtungen, der schönen Präsentation und der mundgerechten Größe der Stücke ist Sushi der Inbegriff der asiatischen Küche.

Der Klassiker besteht aus einer Kombination aus Reis, verschiedenen Gemüsesorten, rohem Fisch und gekochten Meeresfrüchten. Japanische Köchinnen und Köche rollen das Sushi traditionell von Hand.

Serviere dein Sushi mit einer Reihe von Beilagen wie eingelegtem Ingwer, Sojasoße und Wasabi.

Biryani

Biryani

Biryani ist ein indisches Gericht, das du mit Basmatireis und Gewürzen wie Kreuzkümmel, Garam Masala und Koriander zubereitest. Unter den asiatischen Gerichten gilt das Reisgericht als wahre Berühmtheit.

Mit Huhn, Rind, Lamm oder Eiern kannst du der Speise eine Eiweißkomponente beifügen. Alternativ kannst du dein Biryani auch vegan zubereiten, indem du nur Kartoffeln und andere Gemüsesorten hinzufügst.

Garniere das Reisgericht mit Nüssen, Rosinen, Joghurt und Safranmilch.

Kimchi

Kimchi

Kimchi zählt zu den Grundnahrungsmitteln der koreanischen Küche und ist ein Favorit vieler Liebhaberinnen und Liebhabern von eingelegtem Essen. Der Geschmack von Kimchi ist so einzigartig, dass viele gar nicht genug davon bekommen können.

Kimchi ist würzig, sauer, salzig und süß und besteht normalerweise aus Chinakohl. Lasse den Kohl einfach in einer Salzlake mit Knoblauch, Lauch, Chilischoten, Fischpaste, Zucker und Ingwer fermentieren.

Wie gesund ist asiatisches Essen?

Wie gesund ist asiatisches Essen?

Die traditionelle asiatische Ernährung ist reich an Ballaststoffen, Antioxidantien, Vitaminen, Mineralien und enthält wenig gesättigte Fette.

Das liegt vor allem an Zutaten wie Gemüse (Frühlingszwiebeln und Bohnensprossen), Obst (Mangos, Ananas und Bananen) und Getreide (wie Reis, Nudeln, Mais und Brot).

Außerdem ist der Milch- und Fleischkonsum in der asiatischen Küche viel geringer als in westlichen Küchen.

Viele Asiatinnen und Asiaten essen Eier und Hühnchen nur ein paar Mal pro Woche und rotes Fleisch nur ein paar Mal im Monat. Stattdessen stehen täglich Fisch, Meeresfrüchte, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen als Proteinquellen auf dem Speiseplan.

Die Art der Ernährung lässt sich mit einem geringeren Auftreten von Herz- und Nierenkrankheiten, Krebs und anderen chronischen Krankheiten in Verbindung bringen.

Außerdem soll die asiatische Küche bei der Gewichtsabnahme helfen, den Cholesterinspiegel und den Blutdruck niedrig halten, Diabetes vorbeugen und die Stimmung heben.

Beliebte asiatische Gerichte, die du probieren musst

Beliebte asiatische Gerichte, die du probieren musst

Im folgenden Abschnitt findest du eine Auswahl an köstlichen asiatischen Gerichten, die du unbedingt probieren musst.

Suppen & Salate

Suppen & Salate

In der asiatischen Küche mangelt es nicht an Suppen und Salaten, die satt machen, die Seele erwärmen und hervorragend zu verschiedenen Hauptgerichten passen. Von herzhaft über würzig und süß bis hin zu pikant und erfrischend – hier sind einige der besten asiatischen Suppen und Salate, die du dir nicht entgehen lassen solltest.

Miso

Miso

Eine der bekanntesten Suppen in der japanischen Küche ist die Miso-Suppe.

Traditionell besteht die Suppe aus einer Dashi-Brühe, Misopaste, Tofu, Negi, Seetang, Pilzen, Kartoffeln, Taro, Garnelen, grünem Laver (essbare Alge), Zwiebeln, Kohl und Daikon-Scheiben (Rettich).

Am besten servierst du die Miso-Suppe zum Frühstück zusammen mit weißem Reis.

Laksa

Laksa

Laksa ist eine würzige und herzhafte Suppe, die ursprünglich aus Malaysia stammt. Sie wird aus Reisfadennudeln oder dicken Reisnudeln zubereitet. Die Suppe basiert auf saurem Asam oder Kokosnussmilch.

Du kannst die Suppe mit Garnelen, Fisch oder Hühnchen sowie einer Reihe von Gewürzen wie Chili, Kurkuma und Zitronengras zubereiten. Dadurch erhält das Gericht seine typischen intensiven Aromen.

Tom Yum

Tom Yum

Tom Yum ist ein sehr beliebtes Gericht in der thailändischen Küche, das reiche und kräftige Aromen in einer Suppe vereint.

Zu den wichtigsten Zutaten gehören Zitronengras, rote Chilischoten, Fischsoße, Galgant (Ingwergewächs) und Kaffern-Limettenblätter. Als Proteinquellen können Huhn, Pilze, Rindfleisch, Schweinefleisch oder Garnelen dienen.

Jeder Löffel der köstlichen Suppe ist eine Geschmacksexplosion aus würzigen, pikanten, süßen und sauren Elementen.

Sayur Asem

Sayur Asem

Sayur Asem ist eine Gemüsesuppe. Die Suppe stammt aus Indonesien und ist vor allem in Südostasien sehr beliebt.

Die Basis bildet eine Tamarindensuppe, die meist mit Rinderbrühe angereichert wird, um der Suppe einen noch intensiveren Geschmack zu verleihen.

Weitere Zutaten sind lange Bohnen, Zitronengras, Bilimbi (tropische Frucht), junge Jackfrüchte, Erdnüsse, Chayote (Kürbisgewächs), Lorbeerblätter und Palmzucker.

Tom Kha Gai

Tom Kha Gai

Eine weitere Delikatesse aus Südostasien ist die thailändische Suppe Tom Kha Gai. Die Basis der Suppe ist Kokosmilch, die du mit Zitronengras, Galgant, Thai-Chili, Fischsoße, Kaffir-Limettenblättern, Limettensaft und Koriander abschmeckst.

Normalerweise bereitest du Tom Kha Gai mit Huhn, Rindfleisch oder Garnelen zu. Es gibt auch Varianten mit Tofu, Pilzen oder Schweinefleisch.

Sunomono

Sunomono

Einfach, kühl und erfrischend: Sunomono ist ein "leichter" Salat, der in der japanischen Küche sowohl als Beilage als auch als Vorspeise sehr beliebt ist.

Nachdem du die Gurken in dünne Scheiben geschnitten hast, verfeinerst du sie mit einem Dressing aus Sojasoße und Essig. Anschließend kannst du den Salat mit Sesam und Nori (getrockneter Seetang) bestreuen.

Som Tam

Som Tam

In der thailändischen Küche gibt es einen schönen Salat mit einer wunderbaren Textur, der unter dem Namen Som Tam bekannt ist.

Die Hauptzutat sind grüne Papayastreifen, die du mit grünen Bohnen, gerösteten Erdnüssen, Tomaten, getrockneten Garnelen und Krabbenfleisch vermischst.

Das Dressing ist pikant, süß und würzig und besteht aus Knoblauch, Fischsoße, Tamarindensaft, Limette, Chilischoten und Palmzucker.

Vorspeisen, Sandwiches & Beilagen

Vorspeisen, Sandwiches & Beilagen

In der asiatischen Esskultur spielen Beilagen und Vorspeisen eine große Rolle. Dort ist es üblich, jede Mahlzeit in mehrere kleinere Portionen aufzuteilen.

Die Asiatinnen und Asiaten lieben ihre Wraps und Sandwiches – dementsprechend lang ist die Liste der köstlichen Rezepte dieser Art.

Frische Frühlingsrollen

Frische Frühlingsrollen

Frische Frühlingsrollen sind der Star der vietnamesischen Küche und werden auch als Sommerrollen oder Gỏi cuốn bezeichnet. Die kleinen Snacks bestehen aus Reispapier, das um verschiedene Zutaten wie Garnelen, Schweinefleisch und Fadennudeln gewickelt ist.

Weitere Bestandteile sind Fischsoße, Hoisin-Soße und Kräuter wie Koriander, Basilikum und Minze.

Gyoza

Gyoza

Die japanische Version der Teigtaschen heißt Gyoza und besteht aus einer würzigen Füllung, die in einen dünn gerollten Teig eingewickelt ist.

Die Füllung besteht traditionell aus einer Mischung aus Schweinefleisch, Ingwer, Kohl, Schnittlauch und Knoblauch sowie Sojasoße und Sesamöl.

Brate die Teigtaschen in einer Pfanne, damit sie außen knusprig und innen herrlich weich werden.

Banh Mi

Banh Mi

Eine weitere Delikatesse der vietnamesischen Küche ist Banh Mi – ein köstliches Sandwich, das als günstig und sehr sättigend gilt.

Schneide einfach ein knuspriges Baguette auf und gib mariniertes Hühner- oder Schweinefleisch, eingelegtes Gemüse, Koriander und andere Kräuter hinein.

Verfeinere dein Sandwich mit Sojasoße und Mayonnaise.

Achichuk

Achichuk

Der aus Zentralasien stammende Achichuk ist eine beliebte Vorspeise und Beilage in Usbekistan.

Der Salat ist "leicht", würzig und besteht aus Zwiebelscheiben, Tomatenscheiben, frischem Basilikum und roter Chili.

Die daraus resultierenden Aromen passen hervorragend zu den typischen fleischhaltigen und stark gewürzten Hauptgerichten der usbekischen Küche.

Grünes Curry

Grünes Curry

Grünes Curry ist in Asien auch als Gaeng Keow Wan bekannt. Das traditionelle Gericht ist der thailändischen Küche zuzuordnen und wird gerne als Vorspeise, Beilage oder Hauptgericht gegessen.

Das aromatische und leckere Curry bereitest du mit Kokosmilch, grüner Thai-Chili, grüner Currypaste, Kaffernlimettenblättern, Galgant und Zitronengras zu. Du kannst auch andere Gemüsesorten sowie Meeresfrüchte, Huhn oder Rindfleisch hinzugeben.

Samosas

Samosas

Samosas sind in der indischen Küche ein beliebter Snack, der als Beilage oder Vorspeise dienen kann.

Der Klassiker besteht aus frittierten dreieckigen Teigtaschen mit einer Füllung aus Erbsen, Kartoffeln, Knoblauch, Chili, Ingwer, Koriander, Kreuzkümmel und Garam Masala (indische Gewürzmischung).

Dazu solltest du süße, saure und scharfe Dips reichen.

Satay

Satay

Satay gilt als Grundnahrungsmittel der südostasiatischen Küche. Es ist das Nationalgericht Indonesiens und auch in Thailand und Malaysia eine beliebte Beilage.

Die Speise besteht aus marinierten Fleischspießen (Huhn, Schwein oder Rind), die du grillst und mit einem würzigen Erdnuss-Schalotten-Dip servierst.

Der rauchige Geschmack des Fleisches passt perfekt zur Süße und Vollmundigkeit der Erdnüsse.

Hauptgerichte

Hauptgerichte

Die Hauptgerichte der asiatischen Küche sind unverwechselbar und äußerst facettenreich. Die erstaunliche Vielfalt der Gerichte liegt nicht nur an der großen Auswahl an Zutaten, sondern auch an den verschiedenen Kochtechniken.

Tandoori-Huhn

Tandoori-Huhn

Eines der bekanntesten asiatischen Hauptgerichte ist das Tandoori-Huhn. Das indische Fleischgericht besteht aus Hähnchenfleisch, das du in Joghurt, Garam Masala, Kurkuma, Kreuzkümmel, Zitrone, Chilipulver und anderen Gewürzen marinierst.

Anschließend garst du das saftige Huhn in einem Lehmofen (Tandoor), bis es rauchig und zart ist und einen himmlischen Umami-Geschmack entfaltet.

Hainanesischer Hähnchen-Reis

Hainanesischer Hähnchen-Reis

Der saftige und herrlich duftende hainanesische Hähnchen-Reis ist eine von vielen Köstlichkeiten der singapurischen Küche.

Pochiere das Huhn zusammen mit einer Auswahl an Gewürzen und koche anschließend den Reis in der Brühe, die dabei entsteht.

Zu den typischen Beilagen gehören frisches Gemüse, Sojasoße und Chilisoße.

Crispy Pata

Crispy Pata

Crispy Pata kann dich im Handumdrehen zu einem Fan der philippinischen Küche machen.

Die Spezialität besteht aus Schweinshaxen, die du mit Zwiebeln, Knoblauch, Lorbeerblättern, Pfefferkörnern, Essig und Salz würzt und dann in der Pfanne anbrätst. Brate die Haxen solange, bis sie knusprig und goldbraun sind.

Ein Dip aus Sojasoße, Essig, Chili, Zwiebeln und Pfefferkörnern macht deine Crispy Pata noch unwiderstehlicher.

Bulgogi

Bulgogi

Das Rezept aus der südkoreanischen Küche bietet insbesondere Fleischliebhaberinnen und Fleischliebhabern einen fantastischen Einstieg in die asiatische Küche.

Es besteht aus Rind-, Hühner- oder Schweinefleisch, das du in Sesamöl, Sojasoße und Knoblauch marinierst. Dadurch wird dein Fleisch saftig, zart und erhält einen karamellisierten Umami-Geschmack.

Adobo

Adobo

Wenn du nach dem inoffiziellen Nationalgericht der Philippinen suchst, wirst du schnell auf Adobo stoßen.

Mariniere dafür einfach Hähnchenschenkel oder Schweinefleisch in Sojasoße, Essig, Knoblauch, Pfefferkörnern und Lorbeerblättern. Anschließend brätst du das Fleisch, bis es ganz zart ist.

Tipp: Übergieße das Fleisch zum Schluss mit der restlichen Marinade.

Sichuan-Huhn

Sichuan-Huhn

Das aus der chinesischen Provinz Sichuan stammende Sichuan-Huhn hat die Welt im Sturm erobert und ist noch immer eines der beliebtesten asiatischen Gerichte.

Das würzige Hauptgericht besteht aus Hähnchenfleisch, Szechuanpfeffer, Chilischoten, Hoisin- und Sojasoße, Ingwer und Knoblauch. Brate alle Komponenten zusammen an, bestreue sie mit Sesam und serviere dein Sichuan-Huhn mit Nudeln als Beilage.

Nasi Goreng

Nasi Goreng

Nasi Goreng ist ein indonesisches und malaysisches Gericht mit gebratenem Reis. Das Reisgericht ist sehr lecker und trotzdem einfach zuzubereiten.

Koche den Reis mit dunkler Sojasoße, Zwiebeln, Fleischstücken und Garnelenpaste. Der so entstandene braune Reis schmeckt umami und ist voll mit herzhaften und leicht süßen Aromen.

Um dein Nasi Goreng abzurunden, kannst du es mit einem Spiegelei belegen.

Pad Krapow

Pad Krapow

Wenn du in der thailändischen Küche nach einem einfachen, schnellen und leckeren Hauptgericht suchst, wirst du schnell auf Pad Krapow stoßen.

Für das Rezept musst du zunächst Hühnerteile mit Knoblauch, Chili und Sojasoße (hell und dunkel) würzen. Danach brätst du das Fleisch in der Pfanne, bis es gar ist.

Am besten servierst du Pad Krapow zusammen mit gedämpftem Jasminreis und einem Spiegelei.

Tempura

Tempura

Eine beliebte Facette der japanischen Küche ist frittiertes Essen. Tempura beschreibt die Zubereitungsmethode von frittierten Köstlichkeiten. Was du frittierst, ist dir überlassen.

Beliebte Kandidaten sind Garnelen, Pilze, Shiso (Sesamblatt), Schweinefleisch und Auberginen. Tauche die Zutaten einfach in einen Teig und frittiere sie anschließend, bis sie schön knusprig sind.

Als Dip kannst du eine Tempura-Soße aus Sojasoße, Essig, Dashi (japanischer Fischsud) und Daikon-Rettich reichen.

Brot, Gebäck & Desserts

Brot, Gebäck & Desserts

Die asiatische Küche bietet eine Vielzahl von leckerem Brot, Gebäck und Nachspeisen. Die Rezepte reichen von süß und zart bis herzhaft und knusprig. Hier sind die beliebtesten asiatischen Kreationen aus der Kategorie.

Roti Canai

Roti Canai

Roti Canai stammt aus der indischen Küche und ist auch als Roti Prata bekannt. Es handelt sich um ein Fladenbrot, das aus vielen luftigen Schichten besteht.

Den Teig kannst du aus Mehl, Wasser und Ghee (indischer Butterschmalz) zubereiten. Am besten ölst du den Teig ein und knetest ihn mehrfach gut durch, damit das Brot später seine wolkige Textur erhält.

Du kannst Kondensmilch hinzufügen, um das Fladenbrot süßer zu machen oder gehacktes Gemüse und Eier, um es herzhaft zu machen.

Naan

Naan

Naan ist in ganz Südasien, Südostasien, Zentralasien und Westasien beliebt und gehört in der asiatischen Kultur zu den Grundnahrungsmitteln.

Das traditionelle Rezept stammt aus Indien und besteht aus Joghurt, Mehl, Wasser, Öl, Butter, Zucker und Salz.

Teile den Teig und backe die einzelnen Stücke traditionell in einem heißen Lehmofen. Solltest du keinen Lehmofen zu Hause haben, funktioniert alternativ auch eine gusseiserne Pfanne. Durch die Form der Zubereitung wird dein Naan innen herrlich weich und außen knusprig.

Käsekuchen

Käsekuchen

Wenn du ein Fan von Käsekuchen bist, wirst du die japanische Version des Käsekuchens namens „Cotton Cheesecake“ bestimmt lieben. Er ist cremig, weich, süß und lecker.

Das Rezept ist unkompliziert und beinhaltet nur Butter, Eier und Frischkäse. Der größte Unterschied zum herkömmlichen Käsekuchen besteht in der besonderen Technik der Zubereitung.

Pappa Roti

Pappa Roti

Pappa Roti ist ein malaysisches Fladenbrot, das aus Mehl, Eiern, Butter, Milch, Zucker, Salz und Hefe besteht.

Das Tolle an dem Rezept ist, dass du es mit einer süßen oder herzhaften Glasur deiner Wahl versehen kannst. Beliebte Glasuren sind Karamell, Kaffee und Käse.

Melonenpfanne

Melonenpfanne

Die Melonenpfanne ist eine Süßspeise, die in der japanischen und ostasiatischen Küche sehr beliebt ist. Die Leckerei schmeckt nicht nur lecker, sondern sieht auch super aus.

Der Teig besteht aus Keks- und Brotteig und kann mit verschiedenen Füllungen einherkommen. Zu den beliebtesten Geschmacksrichtungen gehören Melone, Schokosplitter, Karamell, Vanillepudding und Ahornsirup.

Kulfi

Kulfi

Wir haben der indischen Küche die Leckerei Kulfi zu verdanken. Kulfi ist eine gefrorene Milchspeise, die ähnlich wie Eiscreme schmeckt und dem klassischen Frozen Joghurt ähnelt. Allerdings ist Kulfi von der Konsistenz deutlich fester.

Zu den traditionellen Geschmacksrichtungen gehören Kardamom (Ingwergewächs), Pistazie, Mango, Safran, Rose und Malai (geronnene Sahne). Die modernen Geschmacksrichtungen umfassen beispielsweise Erdbeere, Nuss und Schokolade.

Gulab Jamun

Gulab Jamun

Gulab Jamun ist ideal für alle Naschkatzen. Die frittierten Teigbällchen werden aus Milchpulver, Ghee und Mehl gemacht und ähneln der Konsistenz von Donuts.

Tauche die Teigbällchen in flüssigen Zuckersirup, sodass sie sich mit der Flüssigkeit vollsaugen und himmlisch süß werden.

Chinesischer Mandelkeks

Chinesischer Mandelkeks

Der chinesische Mandelkeks ist ein süßes und rundes Gebäck mit einer bröckeligen Textur. Ursprünglich enthielt der Keks trotz seines Namens keine Mandeln – heute sind sie jedoch ein fester Bestandteil der kleinen Leckerei.

Am besten servierst du den Keks warm und zu Kaffee, Tee oder Eiscreme.

Geheime Rezepte-Tipps für asiatisches Essen

Geheime Rezepte-Tipps für asiatisches Essen

Die asiatische Küche hat ihre eigenen Kochtechniken und Zutaten, die sie so charakteristisch und einzigartig machen. Du solltest folgende Tipps berücksichtigen, wenn du noch unerfahren mit der Zubereitung asiatischer Gerichte bist.

Plane das Kochen

Plane das Kochen

Das Kochen asiatischer Speisen bedarf häufig sehr präzisen Arbeitsschritten. Dementsprechend solltest du dich im Vorfeld gut vorbereiten, damit der Prozess reibungslos abläuft und du ein zufriedenstellendes und authentisches Ergebnis erzielen kannst.

Neben der Zubereitung solltest du dafür auch stets einen genauen Überblick über deine Vorratskammer behalten. So kannst du vermeiden, dass du während des Kochens fehlende Zutaten bemerkst.

Außerdem gibt es Zutaten, die für bestimmte Küchen unverzichtbar sind. Dazu gehören zum Beispiel Zitronengras und Galgant in der thailändischen Küche, Miso in der japanischen Küche sowie Kardamom und Safran in der indischen Küche.

Wenn du den Geschmack einer bestimmten Küche einfangen willst, kannst du es dir nicht leisten auf solche elementaren Zutaten zu verzichten.

Das gleiche Konzept gilt für die Reihenfolge der Arbeitsschritte beim Kochen. Wenn du beispielsweise Nudeln, Gemüse und Fleisch gleich lange kochst, werden nicht alle Komponenten den richtigen Gargrad erreichen.

Mache dich also unbedingt mit den verschiedenen Kochzeiten der Zutaten vertraut und passe deine Arbeitsschritte dementsprechend an.

Mariniere das Fleisch

Mariniere das Fleisch

In fast allen asiatischen Fleischgerichten ist die Marinade ein wichtiger Bestandteil des Rezepts. Das gilt gleichermaßen für Huhn, Schwein, Rind, Ente und andere Fleischarten.

Wenn du also authentisch asiatisch kochen möchtest, musst du dich mit der Kunst des Marinierens vertraut machen.

Häufig besteht die Marinade aus einer Kombination von vielen verschiedenen Zutaten wie Sojasoße und Tamarindenpaste.

Verwende frisches Gemüse

Verwende frisches Gemüse

Falls es bis hier hin noch nicht deutlich genug geworden ist: Die asiatische Küche ist sehr gemüselastig. Von Bohnensprossen über Kohl und Frühlingszwiebeln bis hin zu Schalotten – wenn du dich an der asiatischen Küche versuchen willst, wirst du dich zwangsläufig mit Gemüse eindecken müssen.

Außerdem solltest du stets frisches Gemüse verwenden. Die Frische ist ein entscheidender Faktor für die Köstlichkeit asiatischer Rezepte.

Runde deine Gerichte mit Maisstärke ab

Runde deine Gerichte mit Maisstärke ab

Hast du dich schon mal gefragt, warum asiatisches Essen immer so glänzend und einladend aussieht? Das Geheimnis ist Maisstärke.

Wenn du Maisstärke beispielsweise in eine Glasur oder Soße gibst, kannst du deinen Gerichten den appetitlichen Glanz verleihen, den du aus asiatischen Restaurants gewohnt bist.

Allerdings solltest du die Maisstärke nicht zu früh hinzugeben, da sie sonst anbrennen und den Geschmack des Gerichts ruinieren könnte.

Investiere in das richtige Werkzeug

Investiere in das richtige Werkzeug

Asiatische Köchinnen und Köche verwenden häufig spezielle Geräte und Kochwerkzeuge, um das meiste aus ihren Gerichten herauszuholen.

Das heißt nicht, dass du dir nun ein Lehmofen anschaffen musst, um authentisch asiatisch zu kochen. Allerdings solltest du zumindest in einen hochwertigen Wok investieren.

Woks verteilen die Hitze gleichmäßiger, benötigen weniger Öl beim Frittieren und lassen sich hervorragend mit einem Dampfgarer kombinieren.

Halte dich exakt an die Rezepte

Halte dich exakt an die Rezepte

Asiatische Rezepte sind sowohl in Hinsicht auf die Zutaten als auch auf die Arbeitsschritte und Kochtechniken sehr ausgeklügelt – und das aus gutem Grund.

Wenn ein Rezept beispielsweise dunkle statt helle Sojasoße verlangt, solltest du auch dunkle Sojasoße verwenden. Andernfalls wirst du geschmacklich nicht das meiste aus deinem Gericht herausholen können.

Das Gleiche gilt, wenn du Kokosmilch durch Milch, Joghurt durch saure Sahne, Reisessig durch normalen Essig oder Fischsoße durch Austernsoße ersetzt.

Getränke in der asiatischen Küche

Getränke in der asiatischen Küche

Auch bei den Getränken zeigt sich die Vielfalt der asiatischen Küche. Von heiß bis kalt, von beruhigend bis erfrischend – hier sind ein paar der beliebtesten Getränke Asiens.

Sake

Sake

Das berühmteste alkoholische Getränk Japans ist Sake (Nihonshu). Sake besteht aus poliertem Reis (Sakamai), Koji (Schimmelpilz), Wasser und Hefe.

Mehrere Faktoren wie die Entschalung des Reises, die Filtration und der Reifegrad beeinflussen die Qualität und den endgültigen Geschmack des Reisweins. Meist schmeckt Sake säuerlich, süß, bitter und umami.

Bubble Tea

Bubble Tea

Bubble Tea ist auch bekannt als Boba-Tee und ist dir wahrscheinlich zumindest in den sozialen Medien schon einmal begegnet. Der Tee hat in den letzten Jahren auch in der westlichen Welt enorme Beliebtheit erlangt.

Der ursprünglich aus Taiwan stammende Bubble Tea basiert auf schwarzem Tee, Oolong-Tee oder grünem Tee und Milch. Außerdem enthält der Tee kleine Kugeln aus Tapioka. Tapioka ist eine Stärke, die aus der Maniokwurzel gewonnen wird.

Mittlerweile verwenden viele Hersteller Popping Boba (Kugeln mit Fruchtsaft) oder Jelly Cubes (Kugeln aus Kokosnussgel) statt Tapiokastärke.

Aloe-Vera-Saft

Aloe-Vera-Saft

Aloe-Vera-Saft ist besonders in Südkorea sehr beliebt. Die Asiatinnen und Asiaten trinken ihn am liebsten im Sommer, da er unglaublich erfrischend ist. Du kannst das kalte Getränk selbstverständlich auch zu anderen Jahreszeiten genießen.

Aloe-Vera-Saft ist von Natur aus leicht herb und hat einen dezent pikanten und bittersüßen Geschmack. Die Herstellerinnen und Hersteller gleichen das durch die Zugabe von Honig und Süßungsmitteln aus.

Kombucha

Kombucha

Kombucha ist ein Gärgetränk chinesischen Ursprungs, das durch die Fermentierung von gesüßtem schwarzen oder grünen Tee hergestellt wird und eine winzige Menge an Alkohol enthält.

Der Fermentationsprozess dauert mehrere Wochen. Anschließend kannst du den Kombucha in Flaschen füllen und Gewürze, Kräuter, Früchte oder Fruchtsäfte zum Aromatisieren hinzufügen.

Kombucha ist sprudelnd mit einem würzigen und leicht süßen Geschmack.

Matcha

Matcha

Matcha ist eine chinesische Grünteesorte, die in den letzten Jahren weltweit an Popularität gewonnen hat. Insbesondere Japanerinnen und Japaner sind große Matcha-Fans.

Das Besondere an Matcha ist – neben seinem Geschmack – die Art und Weise, wie du ihn verarbeitest und zubereitest.

Du kannst das Matchapulver mit Wasser oder Milch zu einem Getränk verarbeiten oder es in süße und herzhafte Rezepte einarbeiten.

Suanmeitang

Suanmeitang

Suanmeitang ist ein saures Pflaumengetränk chinesischen Ursprungs, das viele gesundheitliche Vorteile mit sich bringt. So regt Suanmeitang beispielsweise deinen Appetit an und steigert deine Energie.

Das Getränk besteht aus geräucherten chinesischen Pflaumen, Weißdornbeeren, Kandiszucker, getrockneten Orangenschalen und Süßholzwurzeln. Das Geschmacksprofil ist süß, sauer und salzig.

Serviere Suanmeitang eisgekühlt.

Lassi

Lassi

Lassi stammt aus der indischen Küche und besteht hauptsächlich aus Joghurt. Das Getränk zählt zu den beliebtesten des Landes und hat eine Konsistenz, die an einen Smoothie erinnert.

Wenn du Lassi mit Kardamom und Kreuzkümmel würzt, erhältst du ein erfrischendes Sommergetränk. Auch Varianten mit schwarzem Pfeffer, Pistazien, Mandeln, Safran und Rosenwasser sind üblich.

Soju

Soju

Soju ist ein beliebtes alkoholisches Getränk aus Korea, das traditionell auf fermentiertem Reis basiert. Heutzutage sind auch Tapioka, Weizen, Süßkartoffeln und Gerste beliebte Grundlagen des Getränks.

Aufgrund seines milden Geschmacks passt Soju zu vielen herzhaften und süßen Gerichten. Das alkoholische Getränk gibt es in verschiedenen Geschmacksrichtungen wie Traube, Erdbeere und Grapefruit.

Shōchū

Shōchū

Shōchū existiert bereits seit dem 16. Jahrhundert und ist heute das beliebteste alkoholische Getränk Japans.

Das Getränk entsteht durch die Fermentierung einer Mischung aus Koji-Schimmelpilzen, Gerste, braunem Zucker, Süßkartoffeln, Reis, Buchweizen, Kastanien, Sesam und Karotten.

Du kannst Shōchū pur oder verdünnt mit Wasser, Fruchtsäften oder Oolong-Tee servieren. In jedem Fall solltest du es eiskalt genießen.

Beliebte Zutaten in der asiatischen Küche

Beliebte Zutaten in der asiatischen Küche

Es gibt einige Lebensmittel, die in deiner Vorratskammer nicht fehlen dürfen, wenn du mit dem Kochen asiatischer Gerichte beginnst.

Die folgenden Zutaten brauchst du in der asiatischen Kücher mitunter am häufigsten.

  • Sojasoße: Das Ergebnis der Fermentierung von Sojabohnen und Weizenkörnern in Salzlake.
  • Fischsoße: Die Soße verleiht asiatischen Rezepten einen intensiven Umami-Geschmack.
  • Garnelenpaste: Wenn du einen herzhaften, fischigen und salzigen Geschmack möchtest, ist Garnelenpaste die ideale Lösung.
  • Kochwein: Kochweine wie Shaoxing-Wein, Reiswein, Soju und Mirin verleihen deinen Gerichten einen karamellisierten Charakter.
  • Miso-Soße: In der asiatischen Küche gibt es verschiedene Arten von Miso, darunter rotes Miso, weißes Miso und gelbes Miso.
  • Chilischoten: Viele asiatische Rezepten haben ihre scharfen Nuancen den Chilischoten zu verdanken.
  • Sesamöl: Im Gegensatz zu anderen Samen- und Pflanzenölen ist Sesamöl dickflüssiger, dunkler und intensiver im Geschmack.

Kräuter und Gewürze in der asiatischen Küche

Kräuter und Gewürze in der asiatischen Küche

Du solltest nicht nur deine Speisekammer, sondern auch dein Gewürzregal auf die asiatische Küche abstimmen. Viele der traditionellen Aromen beruhen auf der Zugabe folgender Gewürze.

  • Zitronengras: Zitronengras ist ein Grundnahrungsmittel in der thailändischen Küche. Es verleiht deinem Essen eine pikante Säure und ein erfrischendes Aroma.
  • Ingwer: Der belebende und scharfe Geschmack macht frischen Ingwer zu einem wesentlichen Geschmacksträger vieler asiatischer Gerichte.
  • Galgant: Galgant ist auch ein Ingwergewächs und verleiht deinen asiatischen Rezepten einen pfeffrigen und bitteren Geschmack.
  • Koriander: Ob frisch oder gemahlen, das Gewürz ist der Schlüssel zu einem scharfen Geschmack mit zitronigen und pfeffrigen Untertönen.
  • Knoblauch: Knoblauch ist in diversen asiatischen Rezepten unverzichtbar.
  • Kaffir-Limettenblätter: Die Blätter haben einen starken Zitrusgeschmack.
  • Kreuzkümmel: Das Gewürz schmeckt nussig und leicht süßlich.

Asiatische Esskultur

Asiatische Esskultur

Wie könnte man die Reise durch die asiatische Küche besser abschließen als mit einem Blick auf die lokale Esskultur? Hier sind ein paar wissenswerte Fakten über asiatische Essgewohnheiten, Etikette und den Aufbau der Mahlzeiten.

Essgewohnheiten

Essgewohnheiten

Die Essgewohnheiten in Asien zu erörtern würde Dutzende von Artikeln erfordern, da die sich von Land zu Land unterscheiden.

Wir können allerdings ein paar Essgewohnheiten nennen, die sich nahezu überall in Asien wiederfinden. Dazu gehören beispielsweise das Reichen zahlreicher Beilagen pro Mahlzeit sowie das Speisen in Gesellschaft.

Aufbau der Mahlzeiten

Aufbau der Mahlzeiten

Die Zusammensetzung der Mahlzeiten ist von Region zu Region unterschiedlich. Dennoch stehen fast immer der Gebrauch von Gemüse und Gewürzen im Mittelpunkt. Auch Reis und Nudeln sind feste Bestandteile von fast jeder Mahlzeit.

Asiatinnen und Asiaten essen meist drei Mahlzeiten pro Tag. Dazu gehören ein Frühstück am frühen Morgen, ein Mittagessen in der Mittagszeit und ein Abendessen am frühen Abend.

Etikette

Etikette

Auch die Etikette Asiens sind aufgrund der überwältigenden Diversität des Kontinents unmöglich in einem solchen Abschnitt zu erfassen. Allerdings lassen sich ein paar gemeinsame Verhaltensweisen beobachten.

So ist es in vielen asiatischen Ländern üblich gemeinsam zu essen und die Gerichte zu teilen.

Außerdem gibt es vielerorts das Konzept, nicht mit dem Essen zu beginnen, bevor der oder die Familienälteste mit dem Essen begonnen hat.

Wenn dir von einer Gastgeberin oder einem Gastgeber Essen angeboten wird, solltest du es niemals ablehnen.

Zudem solltest du unbedingt die richtigen Utensilien für die entsprechende Mahlzeit benutzen,. Andernfalls kann dein Verhalten als unhöflich und beleidigend angesehen werden.

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