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Augenringe-Creme: 5 Wirkstoffe & 6 Pflege-Tipps

Schlafentzug, Mangelernährung oder ein erhöhter Alkoholkonsum: So einige Faktoren tragen zur Entstehung dunkler Augenringe bei. Meistens sind die Ursachen harmlos und die störenden Augenringe lassen sich mit einigen Tricks minimieren. Welche Wirkstoffe eine Augenringe-Creme beinhalten sollte und weitere Tipps zur Hautpflege erhältst du hier.

Meistens sind Augenringe harmlos, es handelt sich also in erster Linie um ein ästhetisches Problem. Trotzdem kann das Erscheinungsbild störend, wenn nicht sogar belastend für die Betroffenen sein. Wir klären dich über die Ursachen und Entstehungsbedingungen von dunklen Augenringen auf und erklären, in welchen Fällen du einen Arzt konsultieren solltest.

Wissenswertes über dunkle Augenringe

Wissenswertes über dunkle Augenringe

Bei Augenringen sind dunkle Schattierungen der Haut rund um die Augenpartie herum gemeint. Am auffälligsten sind die dunklen Verfärbungen unter den Augen. In Fachkreisen werden Augenringe auch als Halonierung bezeichnet.

Dabei handelt es sich meistens um ein kosmetisches Problem, seltener sind dunkle Augenringe Anzeichen einer Erkrankung. Dass sich die Verfärbungen vor allem unterhalb der Augen zeigen, liegt daran, dass die Haut hier enorm dünn ist. Blutgefäße scheinen deutlich durch die dünne Hautpartie durch.

Meistens sind dunkle Augenringe ein Anzeichen dafür, dass dein Körper Erholung braucht, du an einem Nährstoff-Mangel leidest oder zu wenig Flüssigkeit zu dir nimmst. Mit einer gesunden Lebensweise kannst du entsprechend schon einiges tun. Welche Ursachen weiterhin für dunkle Augenringe verantwortlich sein können, erfährst du im Folgenden.

Ursachen und Entstehung von Augenringen

Hauptursache für dunkle Augenringe sind durchscheinende Blutgefäße – denn die Hautpartie um die Augen herum ist enorm dünn und empfindlich. Ob dunkle Augenringe bei dir sichtbar werden, hängt unter anderem mit deiner Genetik zusammen. Schlafmangel, ein Flüssigkeitsdefizit oder ein Eisen– oder Zinkmangel sind ebenfalls Faktoren, die dunkle Augenringe begünstigen.

Weiterhin verschlimmern Alkohol- und Drogen-Konsum, Nikotin und auch eine Hyperpigmentierung der Haut das Erscheinungsbild der Augenringe. Aber auch eine vermehrte UV-Strahlung (etwa beim Sonnenbaden oder im Solarium) sowie die Einnahme bestimmter Medikamente, Hauterkrankungen, Allergien oder starker Gewichtsverlust können ursächlich für dunkle Augenringe sein. Schließlich schrumpft beim Abnehmen nicht nur der Körperfettanteil im Allgemeinen, sondern auch das Fett um die Augen herum – darunter liegende Gefäße scheinen stärker durch.

In seltenen Fällen können auch bestimmte Krankheiten die Augenringe verursachen. Vor allem bei Schilddrüsenerkrankungen ist das häufig der Fall, aber auch eine Übersäuerung oder Nierenerkrankungen können zu Augenringen führen.

Zusammenfassung der Ursachen und Risikofaktoren
  • Erbliche Faktoren
  • Schlafmangel
  • Flüssigkeitsmangel
  • Eisen- oder Zinkmangel
  • Alkohol- und Drogenmissbrauch
  • Nikotin
  • Pigmenteinlagerungen
  • Übersäuerung
  • Sonnenschäden
  • Starker Gewichtsverlust
  • Allergien
  • Hautreizungen
  • Schilddrüsenerkrankungen

Wann zum Arzt?

Mitunter kann es sinnvoll sein, bei anhaltenden dunklen Augenringen einen Arzt aufzusuchen. Dies solltest du in dem Fall tun, wenn du dir die Ursache der plötzlich auftretenden und länger anhaltenden Augenringe nicht erklären kannst. Stellst du außerdem noch weitere ungewöhnliche Symptome bei dir fest, solltest du auf jeden Fall einen Arzt konsultieren.

Augenringe-Creme kaufen und anwenden

Das musst du beim Kauf und der Anwendung von Augenringe-Creme beachten

Leider ist auch eine gut formulierte Augenringe-Creme keine Garantie dafür, dass deine Augenringe wieder verschwinden. Vor allem wenn deine Gene oder bestimmte Erkrankungen für die dunklen Schattierungen verantwortlich sind, kann eine Augencreme meistens nicht viel ausrichten. Dennoch kannst du das Erscheinungsbild der dunklen Augenringe mit einer guten Creme zumindest reduzieren.

Wichtig bei der Wahl einer geeigneten Augenringe-Creme ist, dass diese rückfettend ist – also deine Haut mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt und gleichzeitig die zarte Haut pflegt und schützt.

Wende die Augenringe-Creme täglich an, zum Beispiel jeweils einmal am Morgen und am Abend nach der Gesichtsreinigung. Dabei reicht eine etwa erbsengroße Menge der Creme aus. Trage diese mit sauberen Fingern auf der Haut unter den Augen auf und klopfe die Creme leicht ein, das fördert die Durchblutung und die Wirkstoffe können besser einziehen. Nach der Augencreme kannst du einen Concealer oder Make-Up verwenden, um die Schattierungen zusätzlich abzudecken. Tipps zum Abdecken mit einem Concealer findest du weiter unten.

Tipp

Wenn du zusätzlich morgens mit Augenschwellungen zu kämpfen hast, kannst du deine Augencreme auch im Kühlschrank aufbewahren. Trägst du die Creme nun auf die Haut auf, wirkt sie zusätzlich kühlend und minimiert leichte Schwellungen.

Creme gegen Augenringe: Wirksame Inhaltsstoffe

Vitamin C ist sinnvoll bei dunklen Augenringen

Zunächst solltest du deinen Hauttyp kennen, ehe du dich für eine Creme entscheidest. Neigt deine Haut eher zu Trockenheit, sollte deine Augenringe-Creme auf jeden Fall feuchtigkeitsspendend und nährend sein. Wichtig ist weiterhin, dass die Inhaltsstoffe der Augencreme nicht reizend wirken und die Durchblutung der Haut anregen.

Die folgenden Inhaltsstoffe sind sinnvolle Zusätze in Augenringe-Cremes.

Koffein

Koffein bietet nicht nur im Kaffee einen optimalen Start in den Tag – der Wachmacher kann auch in der täglichen Pflegeroutine dunkle Augenringe aufhellen. Das liegt daran, dass Koffein die Blut-Zirkulation der Haut ankurbelt, den Zellstoffwechsel anregt und Schwellungen rund um die Augenpartie reduziert. Das Koffein sorgt in der Augenringe-Creme dafür, dass sich die Blutgefäße der Augenpartie zusammenziehen, wodurch Schwellungen und Blautöne reduziert werden.

Hyaluronsäure

Hyaluronsäure kann enorm viel Wasser an sich binden. Daher wirkt der Stoff, der auch natürlicherweise im Körper vorkommt, nicht nur feuchtigkeitsspendend, sondern beugt auch der frühzeitigen Hautalterung vor. Auch die dünne Haut um die Augen herum versorgt Hyaluronsäure mit Feuchtigkeit, außerdem fördert sie die Elastizität der Haut. Beide Eigenschaften kommen dunklen Augenringen zugute.

Vitamin C

Ein wichtiges Vitamin, das in Seren und Cremes zum Einsatz kommt, ist Vitamin C. Dieses reduziert Hyperpigmentierungen und beugt damit Altersflecken und Co. vor. Außerdem schützt es vor lichtbedingter Hautalterung. Dunklen Augenringen kommt Vitamin C deshalb zugute, da es die Zell- und Kollagenproduktion ankurbelt und damit Augenringen vorbeugt.

Welche Wirkungen Vitamin-C-Seren weiterhin auf deine Haut haben, erfährst du hier.

Vitamin K

Auch dieses Vitamin hat einen positiven Effekt auf deine Haut: Es stärkt die Blutgefäße und verbessert damit den Blutfluss – durchschimmernde Äderchen um deine Augen erscheinen weniger dunkel. Vitamin K soll weiterhin das Gewebe deiner Haut straffen und deiner Haut damit ein frischeres Aussehen verleihen.

Retinol

Retinol (Vitamin A) reduziert dunkle Augenringe

Retinol (Vitamin A) ist einer der wirksamsten Inhaltsstoffe in der Hautpflege. Es gehört zu den Antioxidantien, welche freie Radikale aufhalten und damit Zellschädigungen verhindern. Weiterhin fördert Retinol das Kollagengerüst, wodurch deine Haut, und damit auch die Haut um die Augenpartie herum, geglättet erscheinen. Retinol soll außerdem einer frühzeitigen Faltenbildung vorbeugen und hilft weiterhin bei Akne und Pickeln.

Tipps zu Kauf und Anwendung von Retinol-Seren und -Cremes haben wir hier für dich.

Pflegetipps bei dunklen Augenringen

Neben einer geeigneten Augenringe-Creme kannst du noch weitere Maßnahmen ergreifen, um dunklen Augenringen vorzubeugen oder sie zu reduzieren. Trotzdem sollte dir bewusst sein, dass es auch auf die Ursachen der Augenringe ankommt. Finde also heraus, warum die Augenringe bei dir auftreten und versuche die beeinflussenden Faktoren zu vermeiden.

Vorsichtig das Gesicht reinigen

Mindestens einmal am Tag, am besten am Abend vor dem Schlafengehen, solltest du dein Gesicht gründlich reinigen und Verschmutzungen und Make-Up-Reste entfernen. Dafür eignen sich Öle, Gele oder Reinigungsschaum – was für dich in Frage kommt, hängt unter anderem mit deinem Hauttyp zusammen.

Um dunkle Augenringe nicht weiter zu fördern, solltest du dein Gesicht mild reinigen und auf Duftstoffe oder andere reizende Inhaltsstoffe verzichten. Versuche, dein Gesicht beim Abschminken oder Trocknen nicht zu kräftig zu rubbeln. Gehe stattdessen ganz sanft mit dem Tuch über dein Gesicht und "tupfe" es lieber trocken.

Tagescreme mit LSF oder Sonnenschutz benutzen

Verwende täglich eine Sonnencreme oder eine Gesichtscreme mit LSF

Täglich einen Sonnenschutz oder eine Tagescreme mit LSF aufzutragen, sollte ein fester Bestandteil deiner Hautpflege sein. Schließlich fördern UV-Strahlen als einer der Hauptauslöser eine frühzeitige Hautalterung. UV-Strahlen schädigen jedoch nicht nur Hautzellen, sondern regen auch die Melanin-Bildung an. Diese Eigenschaft wiederum verschlimmert dunkle Augenringe, zusätzlich bildet die Haut um die Augen herum vermehrt Falten.

Wichtig ist deshalb, dass du täglich einen Sonnenschutz oder eine Tagescreme mit LSF von mindestens 30 benutzt. Auch an dunkleren Tagen und in den Wintermonaten solltest du diesen Schritt nicht auslassen. Verwende zum Beispiel eine Sonnencreme mit aktiven Inhaltsstoffen wie etwa Zinkoxid. Zusätzlich dazu kannst du auch eine Sonnenbrille mit UV-Schutz tragen.

Haut um die Augen kühlen

Vielleicht hast auch du schon einmal von dem Trick mit den kalten Gurkenscheiben gehört. Diese kannst du beispielsweise halbieren und bei geschlossenen Augen unterhalb der Augen auf die dünne Haut auflegen. Bei dieser Art von Kühlung ziehen sich die hier befindlichen Blutgefäße zusammen und werden dadurch weniger sichtbar. Der Effekt ist jedoch eher kurzfristig und gibt dir einen Sofort-Effekt. Allerdings hilft diese Methode auch nur, wenn Ursache der dunklen Augenringe durchscheinende Äderchen sind.

Einen kühlenden Effekt hat übrigens ebenfalls die Aloe Vera. Außerdem kannst du statt der Gurkenscheiben auch einen kalten Löffel verwenden. Egal für welche Methode du dich entscheidest, halte die kühlenden Mittel für einige Minuten unterhalb oder auf den geschlossenen Augen. Nebenbei lindert diese Methode übrigens auch Schwellungen.

Auf einen gesunden Lebensstil achten

Achte auf eine gesunde Lebensweise

Sehr häufig ist die Ursache dunkler Augenringe ein ungesunder Lebensstil. Nikotin, ein übermäßiger Alkoholkonsum, langes Sonnenbaden, Schlafmangel und eine ungesunde Ernährung mit wenig Sport verschlimmern das Erscheinungsbild.

Um also aktiv gegen die Ursachen der Augenringe vorzugehen, solltest du stets auf ausreichend Schlaf achten (Tipps zum schnellen Einschlafen gibt es hier), deinen Alkohol- und Nikotin-Konsum reduzieren und dich vor allem ausgewogen und gesund ernähren. Achte hier vor allem darauf, alle wichtigen Vitamine und Nährstoffe, die dein Körper braucht, aufzunehmen. Vor allem ein Eisen- oder Zinkmangel begünstigt die Entstehung von Augenringen.

Außerdem solltest du deinem Körper täglich ausreichend Flüssigkeit zuführen – am besten in Form von Wasser oder ungesüßten Tees.

Mythen und Tipps zum richtigen Trinken haben wir hier für dich.

Tipps zur Rauchentwöhnnug findest du hier.

Augenringe abdecken

Dunkle Augenringe können durchaus belastend sein und das Selbstwertgefühl schmälern. Deshalb kannst du mit Make-Up und Concealer etwas nachhelfen und die dunklen Ringe in deinem Hautton abdecken. Für ein optimales Ergebnis wendest du zuerst einen flüssigen Concealer an, den du unter deinen Augen aufträgst. Der Concealer sollte etwas heller als dein eigentlicher Hautton sein.

Anschließend kannst du Make-Up auf deinem Gesicht auftragen und zum Schluss wieder etwas von dem flüssigen Concealer. Trage diesen mit deinen sauberen Fingern auf und klopfe ihn sanft in die Haut ein.

Augenringe entfernen mit medizinischen Behandlungen

Medizinische Behandlung zur Entfernung von Augenringen

Wenn keine der genannten Maßnahmen bei dir hilft oder du effektiver gegen dunkle Augenringe vorgehen möchtest, kannst du dich auch von einem Dermatologen beraten lassen. Dieser klärt dich über die verschiedenen Möglichkeiten auf, die du bei der Entfernung von Augenringen hast. Unter anderem sind Injektionen sowie Laser- und Lichtbehandlungen möglich. Auch bieten einige Dermatologen eine sogenannte Radiowellentherapie oder chemische Peelings an. Welche Therapie für dich am besten geeignet ist (abhängig von deinem Hauttyp und der Hautfarbe), wird dir ein Dermatologe sagen können.

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