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Bananen: 4 gesunde Wirkungen & 5 Zubereitungs-Tipps

Es gibt sie in den unterschiedlichsten Farben von Rot über Gelb bis Grün: Bananen. Insgesamt existieren weltweit über 1.000 tropische und subtropische Arten. Welche gesunden Wirkungen die Frucht für dich bereit hält, erfährst du hier.

Eine einzelne Bananenstaude kann bis zu 300 Früchte tragen, die zusammen fast so viel wie ein Mensch wiegen. Einige dieser Sorten schmecken süß, andere weisen ein eher herbes Aroma auf, wie beispielsweise die Kochbanane. Gemeinsam haben sie aber alle ihre gesunden Wirkungen auf den menschlichen Körper.

Wissenswertes über die Banane

Wissenswertes über die Banane

Bananen sind Früchte, genauer: Beeren. Ursprünglich kommt die Banane aus Südostasien, dort, wo heute Malaysia und Thailand liegen. Dort werden Bananen bereits seit über 7.000 Jahren angebaut.

Von dort aus gelangte die tropische Frucht schließlich mit den spanischen Eroberern auf die Kanarischen Inseln. Als Mittel- und Südamerika erobert wurden, fand die Banane ihren Weg auch in die Neue Welt.

Zur Zeit, als in Amerika die ersten Eisenbahnen gebaut wurden, sprossen auch dort die ersten Bananenplantagen aus dem Boden. Seither wird sie noch immer in Mittelamerika auf verschiedensten Plantagen angebaut.

Warum Bananen krumm sind

Vielleicht fragst du dich, warum Bananen immer eine krumme Form besitzen. Das liegt daran, dass kleine Bananen zwischen den Blättern der Bananenpflanze nach unten heraus wachsen.

Werden sie dann größer, wachsen die Früchte zunehmend nach oben Richtung Licht. Also wächst sie nun in die entgegengesetzte Richtung – und das hat letztlich ihre krumme Form zur Folge.

Grüne Bananen

Der Mythos, dass grüne Bananen ungesund sind, stimmt nicht. Sie sind lediglich für einige Menschen schwerer zu verdauen. Das liegt daran, dass grüne Bananen genau genommen noch unreif sind und einen großen Anteil resistente Stärke enthalten.

Grüne Bananen sättigen deshalb auch länger als gelbe. Sie sind im Vergleich zu reifen und gelben Bananen außerdem fester in ihrer Konsistenz, lassen sich schwerer schälen und schmecken leicht pelzig.

Rote Bananen

Die rote Bananenart existiert tatsächlich. Sie wird vor allem in Ecuador und Costa Rica angebaut.
Rote Bananen sind etwas kleiner und dicker als die herkömmlichen Sorten.

Zu Beginn ist die rote Banane wie auch die gelbe Obstbanane grün, verändert jedoch im Verlauf des Reifeprozesses ihre Farbe und wird dunkelrot bis violett und auch das Fruchtfleisch färbt sich hellrot bis dunkelgelb. Ist eine rote Banane reif, verströmt sie einen intensiven Geruch.

Egal ob roh oder verarbeitet; rote Bananen sind einfach lecker. Du kannst sie wie die herkömmlichen Früchte verwenden. Aber Achtung! Auch einige Sorten Kochbananen können, wenn sie reif sind, rot werden.

So gesund sind Bananen

So gesund sind Bananen

Bananen zählen zu den gesunden Obstsorten und können eine wahre Bereicherung für deinen Körper sein. Welche Wirkungen du erwarten kannst, erfährst du jetzt.

Wirken gesundheitsfördernd auf den Körper

Der Verzehr der tropischen Frucht liefert dir eine Menge an gesunden Antioxidantien. Bananen können sogar den Blutzuckerspiegel regulieren und beim Abnehmen helfen. Außerdem sorgen sie für eine gesunde Verdauung und sind gut für Herz und Nieren.

Wie bei Obst im Allgemeinen solltest du auch nicht zu viele Bananen am Tag essen. Sicher fragst du dich jetzt; aber wie viele Bananen sind zu viele? Laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) gilt für Obst: 250 Gramm pro Tag sind gesund.

Enthalten viele Nährstoffe

Zwar enthalten Bananen im Vergleich zu anderen Obstsorten viel Fruchtzucker, jedoch sind sie auch reich an wertvollem Vitamin B6 (wichtig für den Eiweißstoffwechsel), Magnesium (gut für die Knochen) und sind reich an Kalium (gut für Muskeln, Nerven und das Herz).

Wenn du täglich eine Banane isst, führst du deinem Körper also konstant wertvolle Nährstoffe zu. Erwachsenen wird dazu geraten, nicht mehr als drei kleine oder eine große Banane am Tag zu verzehren und dazu noch weiteres Obst zu essen. So bietest du deinem Körper den optimalen Mix aus Nährstoffen, Vitaminen und Mineralien.

Sorgen für einen guten Schlaf

Wusstest du, dass dir Bananen beim Schlafen helfen können? Viele Menschen haben Probleme mit dem Ein- oder durchschlafen. Bananen und andere Lebensmittel können hier Abhilfe schaffen.

Das liegt daran, dass die in den Früchten enthaltenen Kohlenhydrate dafür sorgen, dass die Eiweißgrundsubstanz (Tryptophan), von unserem Körper zuerst in Serotonin und anschließend in Melatonin, das sogenannte Schlafhormon, umgewandelt wird. Sollest du jedoch dauerhaft an Schlafproblemen leiden, solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen.

Mehr Tipps für einen guten Schlaf findest du hier.

Bananen sind keine Dickmacher

Bananen sind keine Dickmacher

Eigentlich spielt es keine Rolle, welches Obst du zu dir nimmst. Denn es gilt immer: zu viel davon macht dick. Das liegt daran, dass Obst Fruchtzucker enthält, welcher die Gewichtszunahme fördert.

Bananen enthalten im Durchschnitt sogar 27 Gramm Zucker pro 100 Gramm. Im Vergleich: eine Cola hat 9 Gramm auf 100 Gramm. Hinzu kommt, dass der Verzehr von zu vielen Süßspeisen oder süßen Getränken auf Dauer zu Diabetes führen kann und außerdem schlecht für die Zähne ist.

Trotzdem enthält die tropische Frucht im Gegensatz zu verarbeiteten Produkten zahlreiche Vitamine und Nährstoffe. Konsumierst du sie also in Maßen, brauchst du eine Gewichtszunahme nicht zu fürchten.

Ein Tipp: Nach dem Essen oder Trinken von Süßem den Mund mit Wasser ausspülen. Dieses hat eine neutralisierende Wirkung. Am besten putzt du dir danach aber einfach direkt die Zähne.

Dann solltest du auf Bananen verzichten

Solltest du an einer Latexallergie leiden, kann es passieren, dass du auch auf Bananen allergisch reagierst. Das erging in einer Studie 60 Prozent der Teilnehmenden so.

Auch wer Antidepressiva (MAO-Hemmer) einnimmt, sollte keine Bananen essen. Selbiges gilt für Menschen mit einer Tyramin-Allergie, da Bananen diesen Stoff enthalten. Anzeigen für eine solche Allergie sind unter anderem Bluthochdruck, Migräne und Kopfweh.

Das kannst du aus Bananen machen

In der Regel kannst du eine normale Banane ganz einfach von einer Kochbanane unterscheiden, da Kochbananen deutlich größer sind und eine robustere grüne Schale haben. Übrigens: Kochbananen sind in rohem Zustand nicht zum Verzehr geeignet. Du kannst sie wie Kartoffeln zubereiten und für Brote, Currys und Suppen verwenden. 

Normale beziehungsweise süße Bananen eignen sich vor allem für Süßspeisen wie Kuchen, Bananenbrot, Muffins, Pancakes, Eis oder andere Desserts, aber auch für Milkshakes oder Smoothies.

Kalorien von Bananen

Als grober Richtwert gilt, dass eine kleine Banane etwa 90 Kalorien besitzt. Eine mittlere Frucht kommt dagegen schon auf 105 Kalorien. Entsprechend höher ist der Wert bei sehr großen Früchten.

Reife Bananen verwerten

So verwertest du reife Bananen

Es ist noch nicht lange her, da hast du Bananen gekauft und schon sind sie braun. Das kommt dir bestimmt bekannt vor und passiert schneller, als einem lieb ist. Damit du deine Bananen dann noch sinnvoll verwerten kannst, haben wir einige Inspirationen für dich zusammengestellt.

Im Sommer eignen sich reife Bananen hervorragend für einen eiskalten Bananen-Schoko-Smoothie, einem Obstsalat, Milchshakes, eine cremige Schoko-Bananen-Mousse, für Bananeneis am Stiel mit Schokoladenglasur oder einen luftigen Bananenquark oder -joghurt verwenden.

Zum Frühstück kannst du reife Bananen optimal für ein Porridige oder eine Smoothie Bowl verwerten oder du bereitest in wenigen Minuten fluffige Waffeln oder Bananen-Pancakes zu.

Wer gerne backt, der kann braune Bananen auch einfach in Kuchen, Bananenbrot oder Muffins verbacken. Rezepte mit Bananen werden besonders saftig und du kannst in der Regel sogar auf Eier verzichten. Die Faustregel sagt; eine Banane ersetzt zwei Eier der Größe M.

Im Herbst und Winter kannst du es dir auch mit einem Bananen-Kakao mit Sahne und einem Film gemütlich machen.

Warum Bananen braun werden

Bananen werden braun, weil sie wie wir Menschen einem natürlichen Reife- beziehungsweise Alterungsprozess folgen. Wie auch bei uns äußert sich diese Veränderung außen auf der Haut beziehungsweise auf der Schale. Sie wird fleckig, bekommt braune Stellen und die Banane ist irgendwann vollkommen braun.

Im Laufe des Alterns einer Banane werden die pflanzlichen Zellen abgebaut und die Zellwände und -membrane automatisch durchlässiger für andere Stoffe. Für die Farbveränderung von Gelb zu Braun ist in erster Regel der Luftsauerstoff verantwortlich, der dann oxidiert und zu einer Änderung von Farbe und Aroma führt. Deshalb sind reife, gelbe Bananen immer süßer als grüne.

Weist die Schale einer Banane Risse auf oder wird Druck ausgesetzt, wird dieser Reifeprozess noch beschleunigt. Reife und braune Bananen solltest du dann schnell verwerten.

Bananen einfrieren

Bananen

So frierst du Bananen richtig ein

Wenn es mal schnell gehen muss, kannst du Bananen sogar einfach einfrieren. Nicht nur, dass sie dann drei bis vier Monate haltbar sind, du hast sogar schon ein fertiges Eis. Wichtig ist dabei, dass du die Banane ohne Schale einfrierst, da sich diese im gefrorenen Zustand nur schwer lösen lässt.

Tipps für die Zubereitung: deftige Gerichte

In vielen Regionen Afrikas, Asiens und Amerikas ist die Kochbanane Grundnahrungsmittel, während sie in Europa noch wenig Bekanntheit genießt. Du kannst Bananen nicht nur für Süßspeisen, sondern auch für deftige Gerichte, zum Beispiel beim Grillen, verwenden. Im rohen Zustand solltest du Kochbananen nicht essen, da sie fast ungenießbar sind.

Frische, grün-gelbe Kochbananen eignen sich hervorragend zum Frittieren. Generell kannst du sie wunderbar wie Kartoffeln verwenden, also für Salate, als Püree oder Beilage. Nach zwei Wochen wird die Kochbanane sattgelb und eignet sich für alle Arten der Zubereitung. Besonders gut passen Kochbananen jedoch zu deftigen Speisen.

Wie wäre es aber einmal mit in Speck umwickelten Bananen oder einem leckeren Bananencurry? Weiter besondere und zugleich herzhafte Abwechslungen für deinen Kochalltag sind der Hackfleischtopf mit Banane und eine cremige Bananensuppe.

Bei der Zubereitung von Kochbananen solltest du wissen, dass sie sich schwerer schälen lassen als herkömmliche Bananen. Nimm dir hierzu am besten ein Messer zur Hand und behandle die Kochbanane wie eine Kartoffel.

Gut zu wissen: Auch wenn die Schale einer Kochbanane schon schwarz ist, kannst du sie noch bedenkenlos verzehren.

Bananen richtig lagern

Damit deine Bananen nicht so schnell reifen und braun werden, kannst du schon beim Einkauf auf einige Kleinigkeiten achten. Transportiere sie schonend und stapele keine weiteren Einkäufe auf ihr.

Zu Hause angekommen, lagerst du deine Bananen am besten bei Raumtemperatur und ohne Verpackung. In Plastik verpackte und gelagerte Bananen verderben schneller, da sich zu viel Feuchtigkeit bildet. Aus diesem Grund solltest du Bananen auch nicht in verschließbaren Plastikbehältern lagern. Im Kühlschrank gelagert verderben Bananen übrigens schneller.

Falls du einmal unreife Bananen kaufst, hier ein Tipp: Lege sie zusammen mit einem Apfel oder einer Tomate in eine Obstschale. Der Apfel beziehungsweise die Tomate gibt beim Reifen das Gas Ethylen ab, wodurch deine Bananen automatisch nachreifen.

Damit sie länger halten, kannst du Frischhaltefolie oder ein Bienenwachstuch um den Stängel wickeln. So kann das Reifegas nicht richtig entweichen und der Reifeprozess wird verlangsamt. Sollte sich mal eine überreife Banane in deinem Obstkorb befinden, solltest du diese getrennt lagern. So bleibt der Rest länger frisch.

Für die optimale Lagerung gibt es sogenannte Bananenaufhänger und -ständer. Diese sorgen dafür, dass die Bananen einer optimalen Luftzirkulation ausgesetzt sind und langsamer nachreifen.

Hunde und Bananen

Hunde und Bananen

Vielleicht fragst du dich, ob dein Hund Bananen essen darf. Schließlich ist süße Schokolade giftig und besonders gefährlich für unsere flauschigen Vierbeiner. Das liegt aber daran, dass Schokolade die Methylxanthine Koffein und Theobromin enthält, welche weder von Hunden noch von Katzen abgebaut werden können.

Für eine ausgewogene Ernährung ist auch bei Hunden Abwechslung das A und O. So spricht also nichts dagegen, wenn du deinem Hund frisches Obst und Gemüse in geringen Mengen unter das Futter mischst. Diese liefern wertvolle Mineral- und Inhaltsstoffe, die für den Hund wichtig sind.

Informiere dich zuvor aber genau darüber, welche Sorten für deinen Liebling verträglich sind. Reife Bananen dürfen Hunde bedenkenlos ab und zu essen, einige lieben sie sogar sehr, da sie so süß sind.

Wie auch wir Menschen erhält dein Hund durch Bananen wertvolle Vitamine und Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium und Vitamin C. Aber Achtung! Verfütterst du zu viele Bananen kann es passieren, dass dein Hund plötzlich stark zunimmt. Große Hunde können alle zwei bis drei Tage eine halbe Banane fressen, während kleine Hunde lieber nur ein kleines Stückchen bekommen sollten.

So bereitest du Bananen für deinen Hund zu

Um deinem Hund eine Freude zu bereiten, kannst du ein Stück reife Banane klein schneiden und unter das Futter mischen. Hast du schon einmal Hundeleckerlies gebacken? Bananen sind hier ein hervorragendes Bindemittel.

Außerdem kannst du im Sommer aus Bananen ein leckeres Hundeeis herstellen. Dazu musst du die Banane nur pürieren und mit Joghurt mischen. Die Masse kannst du dann ganz einfach in einer Eis- oder Eiswürfelform in den Gefrierschrank geben und deine Fellnase hat eine leckere Erfrischung.

Aber auch unverarbeitet als Snack oder besondere Belohnung beim Training kannst du mal ein Stück Banane verfüttern.

Die Möglichkeiten sind vielseitig und im Internet findest du zahlreiche Inspirationen sowohl für dich als auch für deinen Vierbeiner.
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