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Eierkocher: Das perfekte Frühstücksei + 7 Tipps zum Kauf

Bei einem guten Sonntagsfrühstück ist das Frühstücksei nicht wegzudenken. Den perfekten Härtegrad zu kochen, ist dabei allerdings gar nicht so einfach. Ein Eierkocher kann sich dafür als nützliches Werkzeug erweisen. Was du beim Kauf eines guten Eierkochers beachten solltest, erfährst du im Folgenden.


Neben frischen Brötchen, frisch gepresstem Orangensaft und einem heißen Kaffee gehört das Frühstücksei einfach zu einem guten Frühstück dazu. Doch nicht nur zum Frühstück, sondern auch zum Mittagessen, Abendessen oder Snack zwischendurch eignet sich ein gekochtes Ei. Mit einem Eierkocher ist die Zubereitung kinderleicht.

Eier als Bestandteil einer gesunden Ernährung

Eier als Bestandteil einer gesunden Ernährung

Das Hühnerei gehört in Deutschland zu den Grundnahrungsmitteln. Der Deutsche isst im Jahr durchschnittlich 235 Eier, die jedoch nicht nur als Ei als solches, sondern auch in Teigwaren und vielfältigen anderen Lebensmitteln auf den Tisch kommen. Lange galt das Ei aufgrund seines hohen Cholesteringehalts als ungesund, allerdings liefern Eier auch einige andere wichtige Nährstoffe wie Vitamin A, D, E und Mineralstoffe wie Kalzium und Eisen.

Dennoch sollten Eier nur in Maßen genossen und bevorzugt mit einer gesunden Ernährung kombiniert werden. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt einen Verzehr von drei Eiern wöchentlich. Eier an sich sind nicht ungesund. Werden sie jedoch zusammen mit fetthaltigen Lebensmitteln wie Fleisch- und Wurstwaren verzehrt, kann der Cholesterinspiegel ansteigen. Herzerkrankungen können die Folge sein.

Eier sind jedoch eine hervorragende Quelle für Protein. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt eine Zufuhr von 0,8 Gramm Protein pro Kilogramm Körpergewicht am Tag für 19- bis 65-Jährige. Bei einem Gewicht von 70 Kilogramm macht das bereits einen Proteinbedarf von 56 Gramm am Tag. Ein mittelgroßes Ei kann bereits sechs bis acht Gramm Eiweiß liefern. Proteine sind an vielen Prozessen im Körper beteiligt. So übernehmen sie beispielsweise eine wichtige Rolle für die Regulierung des Hormonhaushalts und die Fettspaltung beziehungsweise den Zuckerabbau.

Da Eier nur wenige Kalorien haben, eignen sie sich sowohl für eine gesunde als auch eine schnelle Diät. Besonders Ernährungsformen wie die Low-Carb-Diät oder die ketogene Ernährung setzen auf eine hohe Proteinzufuhr. Eier können hier erheblich zur Proteinaufnahme beitragen.

Eier kochen: Das perfekte Frühstücksei

Eier kochen: Das perfekte Frühstücksei

Bevor du Eier jedoch verzehren kannst, solltest du sie erst einmal kochen. Obwohl einige Menschen auf rohe Eier setzen, um beispielsweise den Muskelaufbau voranzutreiben, besteht hier eine erhöhte Gefahr von Salmonellen, die schwerwiegende Darmentzündungen begünstigen können. Die Bakterien befinden sich im Innern der Eier und werden normalerweise beim Kochen abgetötet.

Gekochte Eier haben einige Vorteile gegenüber rohen Eiern. So werden nicht nur gefährliche Bakterien abgetötet, sondern auch schädliches Avidin zerstört, das die Aufnahme von Biotin verhindert. Bei einem vermehrten Konsum von rohen Eiern kann also ein Biotin-Mangel entstehen.

Beim Kochen von Eiern unterscheidet man zwischen hart gekochten und weich gekochten Eiern. Weich gekochte Eier kann der Körper leichter verdauen, da die Proteine in der kurzen Kochzeit nicht zerstört werden. Hart gekochte Eier sind dagegen schwerer verdaulich. Ob du lieber hart oder weich gekochte Eier isst, hängt ganz von deinen Präferenzen ab. Wir erklären dir, was du beim Kochen beachten musst.

Eier hart kochen

Wie lange ein Ei genau kochen muss, hängt ganz von dem jeweiligen Ei ab. Eier unterteilt man normalerweise in verschiedene Größen. So gibt es S-Eier, M-Eier und L-Eier, die sich jeweils ein wenig in ihrer Größe unterscheiden. Ein Ei in der Größe M solltest du circa elf Minuten kochen, damit es hart gekocht ist. Das bedeutet, dass sowohl Eiweiß als auch Eigelb schnittfest sind. Bei den kleineren S-Eiern musst du circa 30 Sekunden abziehen, während du bei L-Eiern 30 Sekunden dazu rechnen musst, um ein hart gekochtes Ei zu erhalten. Nach dem Kochen kannst du das Ei mit kaltem Wasser abschrecken.

Eier weich kochen

Damit du ein weich gekochtes Ei erhältst, solltest du ein Ei in der Größe M für circa vier Minuten kochen. In dieser Zeit wird das Eiweiß hart, während das Eigelb weich bleibt. Ist das Ei mit dieser Konsistenz noch zu weich gekocht für dich, kannst du es drei weitere Minuten kochen, also insgesamt circa sieben Minuten. Dann erhältst du ein Ei mit festem Eiweiß und cremigem Eigelb, das nicht mehr ganz flüssig, jedoch auch nicht hart ist. Auch hier gilt wieder, dass du S-Eier 30 Sekunden kürzer und L-Eier 30 Sekunden länger kochst. Die Eier solltest du wiederum nach dem Kochen mit kaltem Wasser abschrecken.

Tipps für den Eierkocher-Kauf

Tipps für den Eierkocher-Kauf

Um das Kochen deines Frühstückseis zu erleichtern, lohnt es sich, auf einen Eierkocher zu setzen. Hier kannst du deine gewünschte Konsistenz ganz individuell einstellen. Du sparst nicht nur Wasser, sondern auch Zeit, denn du musst das Kochwasser nicht im Blick behalten. Eierkocher werden elektrisch betrieben und bereiten die Eier mit Wasserdampf zu. Dafür wird nur wenig Wasser benötigt, das nicht überkochen kann. Zur Zubereitung deiner Eier musst du deinen Herd so erst gar nicht benutzen. Wir haben ein paar Tipps für dich, die du beim Kauf eines geeigneten Eierkochers beachten solltest.

Das Fassungsvermögen berücksichtigen

Je nach Eierkocher kann das Gerät unterschiedlich viele Eier fassen. Standardmäßig fasst ein Eierkocher sechs Eier. Auch ein Fassungsvermögen von sieben oder acht Eiern ist üblich. Mitunter findest du auch Eierkocher, die nur zwei, drei oder vier Eier fassen. Hier kannst du ganz nach deinen eigenen Bedürfnissen auswählen. Dabei solltest du auch die jeweilige Größe des Geräts beachten. Es gibt sowohl runde als auch viereckige Geräte. Überlege dir, wo du in deiner Küche Platz für einen Eierkocher findest und wie groß das Gerät sein darf, damit es in deiner Küche nicht stört.

Ein Eierkocher ist oftmals klein genug, um ihn in einem Küchenschrank zu verstauen. So kannst du ihn nach dem Gebrauch und der Reinigung einfach zurück in den Schrank legen und musst nicht dauerhaft Platz für das Gerät auf deiner Arbeitsfläche schaffen.

Härtegradeinstellung beachten

Eierkocher haben in der Regel immer denselben Aufbau. So bestehen sie aus einem Heizgerät, einem Aufsatz für die Eier und einem Deckel mit einer kleinen Öffnung. In das Heizgerät gibst du Wasser, das im Folgenden erhitzt wird. In dem Aufsatz sitzen die Eier aufrecht auf einzelnen Vorrichtungen. Der Deckel sorgt dafür, dass sich die Hitze sammelt und dient gleichzeitig als Spritzschutz. Durch die kleine Öffnung kann der Wasserdampf entweichen. Die Leistung beträgt bei den meisten Eierkochern um die 400 Watt.

Wie die Eier jedoch letztlich gekocht werden, hängt von der Härtegradeinstellung ab, die je nach Gerät unterschiedlich reguliert wird. Während einige Eierkocher diese von der Wassermenge abhängig machen, funktionieren andere Geräte über einen Drehregler.

Bei Geräten mit einem Drehregler kannst du einfach die jeweilige Zeit einstellen, die deine Eier kochen sollen. Bei Eierkochern, die über die Wassermenge reguliert werden, musst du für den gewünschten Grad deiner Eihärte, die Wassermenge variieren. Wenn du ein weich gekochtes Ei möchtest, verwendest du weniger Wasser. Für ein hart gekochtes Ei nimmst du mehr Wasser, da dieses länger braucht, um zu verdunsten und das Ei so folglich länger kocht. Der Garprozess ist erst abgeschlossen, wenn das Wasser vollständig verdunstet ist.

Geräte mit Drehregler haben den Vorteil, dass die Wassermenge hier nicht genau abgeschätzt werden muss. Die Eierkocher schalten sich hier häufig selbst nach dem Ablaufen der eingestellten Zeit aus, auch wenn sich noch Wasser im Gerät befindet. Werden unterschiedliche Härtegrade gewünscht, können die Eier einfach nach der gewünschten Zeit aus dem Gerät entnommen werden, während die restlichen Eier bis zum Ablauf der eingestellten Zeit im Gerät verbleiben können. Bei diesen Geräten ist es wichtig, dass du die Eier möglichst zeitnah aus dem Gerät nimmst, da in den Eierkochern ein Rest Wasser verbleibt, der die Eier auch nach Ablauf der Zeit weiter garen kann. So kann ein weich gekochtes Ei nach einiger Zeit plötzlich hart gekocht sein.

Das richtige Material auswählen

Das richtige Material auswählen

Eierkocher kann man aus verschiedene Materialien herstellen. Häufig bestehen sie jedoch aus Kunststoff, Edelstahl oder einer Kombination der beiden Materialien. Die Materialien sind häufig spülmaschinenfest und rostfrei, so dass du deinen Eierkocher leicht reinigen kannst. In vielen Fällen sind der Deckel sowie die Aufsätze für die Eier aus Plastik, während das Heizgerät aus Edelstahl besteht.

Welche Bestandteile spülmaschinenfest sind und welche du mit der Hand reinigen musst, ist von Gerät zu Gerät verschieden. Elektronische Bestandteile sollten keinesfalls mit Wasser in Berührung kommen und sind darum weder spülmaschinengeeignet noch sollten sie auf anderem Weg mit Wasser in Berührung kommen.

Das Abschalten des Gerätes

Das Ende des Garprozesses wird häufig durch einen Signalton gekennzeichnet. Während einige Geräte sich daraufhin selbst ausstellen, müssen andere Geräte manuell ausgeschaltet werden, etwa durch das Umlegen eines Schalters oder das Ziehen des Netzsteckers. Vorteilhaft ist eine automatische Abschaltung vor allem dann, wenn du während des Eierkochens anderen Tätigkeiten nachgehst und dich nicht unbedingt in der Küche aufhältst, um die Fertigstellung der Eier abzuwarten.

Manche Geräte verfügen darüber hinaus über eine Warmhaltefunktion, die die Eier nach dem Kochen weiter erwärmt, so dass sie auch einige Minuten später noch warm verzehrt werden können.

Gibt es Zusatzfunktionen?

Einige Eierkocher verfügen über Zusatzfunktionen. So kannst du mit ihnen nicht nur Eier kochen, sondern auch Gemüse garen und Rührei zubereiten. Dabei kommen verschiedene Aufsätze zum Einsatz, die statt des Eiaufsatzes in das Gerät integriert werden können.

Beliebte Marken für Eierkocher

Obwohl alle Eierkocher eine ähnliche Funktionsweise haben, können sie sich doch in einigen Punkten voneinander unterscheiden. Viele Marken haben Eierkocher im Sortiment, die sowohl preislich als auch in ihrem Fassungsvermögen variieren. Wir stellen die beliebtesten Marken vor.

WMF-Eierkocher

WMF hat drei Eierkocher im Sortiment, die sich vor allem von ihrer Größe unterscheiden. So gibt es einen kleinen Eierkocher, der nur ein Ei fasst und sich so vor allem für Single-Haushalte eignet. Ebenso bietet sich die nächstgrößere Variante an, bei der zwei Eier gleichzeitig gekocht werden können. Die kleinen Geräte benötigen weniger Energie und Wasser, um Eier zu kochen und passen super in kleine Küchen. Daneben bietet WMF einen größeren Eierkocher für bis zu sieben Eier an.

Die WMF-Eierkocher bestehen aus mattglänzendem Cromargan-Edelstahl mit schwarzen Details. Der Ein- und Ausschalter ist jeweils beleuchtet. Alle Geräte verfügen über einen Signalton, der angibt, wann die Eier fertig sind. Der 1-Ei-Kocher kostet um die 20 Euro, während der 2-Eier-Kocher und der Stelio-Eierkocher für sieben Eier um die 40 Euro kostet.

Krups-Eierkocher

Auch Krups bietet mehrere Eierkocher an. Auch hier gibt es eine kleine Variante für nur drei Eier und ein größeres Gerät für bis zu sieben Eier. Zur Auswahl steht bei dem größeren Eierkocher eine Koch- und eine Warmhaltefunktion. Wie viel Wasser sich noch im Gerät befindet, wird mithilfe einer Wasserstandsanzeige angegeben. Dies ist in beiden Geräten enthalten. Der Eiaufsatz kann aus dem Gerät genommen werden, so dass die Eier einfach unter kaltem Wasser abgeschreckt werden können. Preislich liegen die Eierkocher bei circa 25 Euro für das kleine Gerät und ungefähr 42 Euro für das große Gerät. Die Preise können je nach Anbieter variieren.

Severin-Eierkocher

Die Marke Severin hat zahlreiche Eierkocher im Angebot. So gibt es hier sowohl kleine und große Geräte als auch runde und eckige Varianten. Einige Eierkocher verfügen über einen Drehregler, während andere durch die Wassermenge reguliert werden. Die meisten Eierkocher haben eine Kapazität von bis zu sechs Eiern. Das kleine Gerät kann bis zu drei Eier fassen. Auch bei den Severin-Eierkochern ertönt ein Signalton nach Beendigung des Kochprozesses. Zudem verfügen einige Geräte über einen Ein-Aus-Schalter mit LED-Kontrollleuchte. Die Severin-Eierkocher kosten je nach Produkt und Anbieter zwischen 20 und 40 Euro.

Eierkocher für die Mikrowelle

Eierkocher für die Mikrowelle

Einige Eierkocher können auch in der Mikrowelle betrieben werden. Diese Geräte sind meist besonders günstig, da sie vollkommen ohne Elektrik auskommen. Sie bestehen in der Regel aus einem Kunststoffbehälter, in den Wasser gefüllt wird. Darauf sitzt ein Aluminiumaufsatz, in dem das Ei platziert wird. Dazu kommt ein Kunststoffdeckel, der den Eierkocher fest verschließt, so dass das Ei in der Mikrowelle nicht platzen kann. In der Mikrowelle wird das Wasser in dem Kunststoffbehälter erhitzt, so dass das Ei gekocht wird. Die Zubereitung benötigt je nach dem gewünschten Härtegrad vier bis acht Minuten.

Eierkocher für die Mikrowelle können häufig nur ein Ei zubereiten. Einige Geräte eignen sich jedoch auch für die Zubereitung mehrerer Eier gleichzeitig. Mikrowellen-Eierkocher kommen oft in hübschen und verspielten Designs. Die Nutzung des Geräts macht so gleich viel mehr Spaß. Allerdings ist es bei dieser Art des Eierkochens schwierig den gewünschten Härtegrad zu treffen. Während du diesen bei den meisten anderen Eierkochern einstellen kannst, musst du hier selbst abschätzen, wie lang das Ei benötigt, bis es fertig ist.

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