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Flammkuchen: 3 Tipps, 4 häufige Fehler & 9 Kombinationen

Flammkuchen ist schnell zubereitet und überzeugt mit seinem leckeren Geschmack. Wie du ihn richtig zubereitest und welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest, erfährst du in diesem Artikel.

Seine Wurzeln hat der Flammkuchen im Nordosten Frankreichs. Mittlerweile ist er aber auch in ganz Deutschland beliebt – vor allem wegen seiner einfachen Zubereitung und der vielseitigen Abwandlungen.

Wissenswertes über Flammkuchen

Wissenswertes über Flammkuchen

Bei einem Flammkuchen (auch Flammenkuchen) handelt es sich um eine knusprige Spezialität aus dem französischen Elsass.

Aufgrund der regionalen Nähe ist er jedoch auch ein Teil der badischen und Pfälzer Küche.

Der Flammkuchen (englisch: tarte flambee) besteht aus einem knusprig gebackenen Boden aus einem Hefe- oder Ölteig.

Den traditionellen Belag bilden Sauerrahm, gedünsteter Speck und Zwiebeln. Es existieren aber auch zahlreiche Flammkuchen-Variationen. Möchtest du den Flammenkuchen als süßen Snack verspeisen, kannst du ihn beispielsweise mit Äpfeln oder Birnen belegen.

Geschichte des Flammkuchens

Die Menschen in den Elsässer Dörfern verspeisten den Flammkuchen bereits im 18. Jahrhundert. So sollen die Dorfbewohner einmal in der Woche zusammengekommen sein, um am Gemeinschaftsbackofen des Dorfes zusammen Brot zu backen.

In seiner traditionellen Version soll der Flammkuchen das Brot davor geschützt haben, im Ofen zu verbrennen. Die Bäckerinnen und Bäcker schoben also den Flammenkuchen vor den Brotlaiben in den Holzofen. So konnten sie testen, ob die Temperatur stimmt.

Wenn der dünne Teig verbrannte, dann mussten die Bäcker warten, bis der Holzofen etwas abkühlte. Aus diesem Grund entstand vermutlich auch der Name der Spezialität, denn der Flammkuchen wurde immer dann in den Ofen geschoben, wenn die Flammen noch loderten.

Unterschied zwischen Flammkuchen und Pizza

Unterschied zwischen Flammenkuchen und Pizza

Die Unterschiede zwischen den beiden Teigspezialitäten liegen auf der Hand.

Während die Pizza mit Tomatensoße bestrichen wird, kommt bei Flammenkuchen Sauerrahm zum Einsatz.

Außerdem ist der Teig der Pizza vergleichsweise dicker. Dabei handelt es sich bei der Pizza um einen Hefeteig, den die Pizzabäcker mit längerer Ruhezeit herstellen.

So reift der Teig nämlich und bekommt seine typische Elastizität. Der Flammenkuchen besteht klassischerweise aus einem Ölteig – also aus Mehl, Wasser, Öl und Salz.

Gesundheitliche Vorteile

Wie gesund dein Flammkuchen ist, steht und fällt mit dem Belag. Das klassische Elsässer Flammkuchen-Rezept ist eine wahre Kalorienbombe.

Umso besser, dass viele gesunde Flammkuchen-Varianten existieren. Statt zu Speck zu greifen, kannst du deine Teigspezialität auch mit verschiedenem Gemüse oder Obst gestalten.

Dadurch sinkt der Kaloriengehalt. Außerdem profitierst du von gesundheitsförderlichen Wirkungen. In Obst und Gemüse stecken viele wichtige Nährstoffe.

Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) weist darauf hin, dass eine Ernährung mit einem hohen Anteil an pflanzlichen Lebensmitteln gesund hält und Krankheiten vorbeugen kann.

Zudem kann Obst und Gemüse je nach Sorte viele Ballaststoffe enthalten. Ballaststoffreiche Lebensmittel machen dich länger satt und beugen so Heißhungerattacken vor.

Pro 100 Gramm kommt der klassische Flammkuchen nach Elsässer Art auf stolze 203 Kalorien. In der nachfolgenden Tabelle haben wir noch einmal die Nährwerte eines "normalen" Flammkuchens mit denen eines Low-Carb-Flammkuchens verglichen.

Nährwerte pro 100 Gramm Flammkuchen Elsässer ArtLow-Carb-Flammkuchen
Kalorien 203 kcal 214 kcal
Eiweiß5,9 Gramm 14,3 Gramm
Fett 9,2 Gramm16,1 Gramm
Kohlenhydrate 24,5 Gramm 2,9 Gramm

Flammkuchen Grundrezept

Einfaches Grundrezept

Wenn du einen Flammkuchen nach Elsässer Art herstellen möchtest, dann sind gar nicht so viele Zutaten vonnöten.

In diesem Kapitel findest du das Rezept für den Elsässer Flammkuchenteig ohne Hefe und den Flammkuchen-Belag. Die gesamte Arbeitszeit beträgt rund anderthalb Stunden.

Flammkuchenteig: Rezept

Für eine Portion Teig benötigst du folgende Zutaten:

  • 200 Gramm Mehl
  • 1 Esslöffel Öl
  • 1 Teelöffel Salz
  • 110 Milliliter Wasser

Um nun den Flammkuchenteig herzustellen, vermischst du alle Zutaten in einer Schüssel. Danach knetest du den Teig so lange, bis er nicht mehr an deinen Händen klebt. Sollte er nach längerer Knetzeit immer noch kleben, dann gib noch etwas Mehl hinzu.

Danach lässt du den Teig für mindestens 30 Minuten ruhen. Zu guter Letzt bestäubst du eine saubere Arbeitsfläche mit Mehl und rollst den Teig darauf mit einem Nudelholz dünn aus. Anschließend kannst du den ausgerollten Flammenkuchenteig auf ein Backblech legen.

Flammkuchen-Belag

Für den Belag eines originalen Elsässer Flammkuchens brauchst du folgende Nahrungsmittel:

  • 200 Gramm Schmand
  • 100 Gramm Speck (in Würfeln oder feinen Streifen)
  • 2 Zwiebeln
  • Muskat
  • Salz und Pfeffer

Als Erstes rührst du den Schmand in einer Schüssel glatt. Gib dann die Gewürze hinzu. Halbiere die Zwiebeln und schneide sie in dünne Streifen. Den fertigen Teig kannst du dann mit dem Schmand bestreichen sowie die Zwiebeln und den Speck darauf verteilen. Backe den Flammkuchen bei 200 Grad Celsius im Ofen für etwa 20 Minuten.

Tipps zum Flammkuchen selber machen

Tipps zum Flammkuchen selber machen

Damit bei der Herstellung deiner Teigspezialität auch nichts schiefgeht, haben wir in diesem Kapitel drei wertvolle Tipps für dich zusammengefasst.

Benutze eine Gusseisenpfanne

Traditionell backt der Flammkuchen bei rund 400 Grad Celsius im Holzkohleofen. Der heimische Backofen ist dem nicht unbedingt ebenbürtig.

Deswegen kannst du zum Flammkuchen backen auch eine Gusseisenpfanne ausprobieren. Sie speichert die Hitze nachhaltig und lässt so deine Teigspezialität knusprig werden.

Gönne dem Hefeteig Ruhepausen

Hast du dich für einen Hefeteig entschieden, dann solltest du Folgendes beachten: Hefeteig zieht sich zwischendurch gerne wieder zusammen. Deswegen solltest du ihm Ruhepausen gönnen.

Rolle deinen Teig also aus und decke ihn mit Folie ab. Danach lässt du ihn liegen und rollst ihn nach der Ruhezeit wieder aus. Die Folie verhindert im Übrigen, dass der Flammkuchenteig austrocknet.

Verwende Backpapier

Normalerweise rollst du deinen fertigen Teig auf einer mit Mehl bestäubten Arbeitsfläche aus. Dann kannst du ihn auf ein Backblech heben. Doch hier ist besondere Vorsicht geboten, denn der Teig reißt schnell beim Hochheben.

Um das zu vermeiden, kannst du deinen Teig direkt auf Backpapier ausrollen und damit auf das Blech heben. Befestige das Backpapier mit einem schweren Gegenstand, sodass es beim Ausrollen nicht hin und her rutscht.

Häufige Fehler beim Flammkuchen selber machen

Häufige Fehler beim Flammkuchen selber machen

Für einen leckeren Flammkuchen benötigst du wenige Zutaten und in der Regel nur einen geringen Arbeitsaufwand.

Nichtsdestotrotz können dir bei der Herstellung oder beim Servieren mühselige Missgeschicke unterlaufen. Welche die häufigsten Fehler sind und wie du sie korrigierst, erfährst du in diesem Kapitel.

Flammkuchen im Kühlschrank aufbewahren

Wenn du deinen fertigen Flammkuchen im Kühlschrank aufbewahrst, leidet der Geschmack und die Konsistenz enorm darunter.

Stattdessen solltest du deinen Flammenkuchen einfrieren, so hält er sich etwa sechs Monate. Lass den Flammkuchen dazu abkühlen und verpacke ihn luftdicht. Nach dem Auftauen kannst du ihn im Backofen erwärmen.

Teig reißt auseinander

Verwendest du für deinen Flammkuchen einen Ölteig, dann solltest du ihn nur bei Zimmertemperatur ausrollen. Kalter Teig lässt sich schlechter ausrollen und kann schneller reißen. Tipp: Bestreiche deinen Flammkuchenteig vor der Ruhephase mit etwas Öl – das macht ihn später geschmeidiger.

Wird nicht knusprig

Wenn es deinem Flammenkuchen an Bissfestigkeit mangelt, dann kommen verschiedene Ursachen infrage. Generell solltest du Flammkuchen nur in einem bereits vorgeheizten Ofen mit einem vorgeheizten Backblech backen.

Ansonsten kann der Teig während der vorgegebenen Backzeit nicht knusprig werden. Ebenfalls empfiehlt es sich, den Flammkuchen bei Ober- und Unterhitze zu backen. Tipp: Benutze besser selbstgemachten Teig statt Fertigprodukte.

Wird schnell kalt

Wenn du deinen Gästen selbstgemachten Flammkuchen servieren möchtest, dann ist es umso ärgerlicher, wenn die Teigspezialität innerhalb von fünf Minuten direkt auskühlt.

Teile deinen Flammkuchen vor dem Servieren in handgerechte Stücke und lege sie auf ein Flammkuchenbrett. Diese Art von Brettern besteht aus hochwertigem Holz, welche die Wärme des Flammkuchens speichert und ihn nicht so schnell auskühlen lässt.

Flammkuchen-Rezepte: Gesunde Kombinationen

Gesunde Flammkuchen Varianten

Einen Flammkuchen kannst du in verschiedensten Variationen im Handumdrehen selber machen.

In diesem Kapitel haben wir neun Flammkuchen-Ideen für dich zusammengefasst.

Flammkuchen vegetarisch

Wenn du einen vegetarischen Flammkuchen herstellen möchtest, dann hast du eine breite Auswahl an Belägen. Der Teig ist nach originalem Rezept sowieso vegetarisch beziehungsweise vegan.

Statt Speck könntest du beispielsweise zu Cocktailtomaten und Champignons greifen. Somit erzeugst du einen leicht nussigen und fruchtigen Geschmack. Die Cocktailtomaten sind nicht nur lecker, sondern auch gesund. Zwar besteht die Tomate zum größten Teil aus Wasser, aber sie ist vollgepackt mit wichtigen Nährstoffen.

Sie liefert eine Menge Vitamin C und Kalium. Die Champignons sind ebenfalls eine echte Nährstoffbombe: Sie enthalten zum Beispiel die Vitamine B2, D, Biotin und Niacin. Außerdem punktet die Pilzart mit Mineralstoffen wie Kalium, Selen und Phosphor.

Weitere gesunde und vegetarische Flammkuchen-Belag-Ideen sind:

  • Rucola: Vitamin A, Calcium, Eisen, Kalium
  • Feta: Calcium, Zink, Vitamin A, Phosphor
  • Zucchini: Magnesium, Eisen , Vitamin C, Calcium
  • Lauchzwiebel: Vitamin B, C, E, Beta-Carotin
  • Feigen: Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen
  • Oliven: Natrium, Phosphor, Folsäure
  • Fenchel: Vitamin A, K, E, Mangan
  • Süßkartoffel: Beta-Carotin, Vitamin A, E
  • Walnüsse: Magnesium, Zink, Kupfer, Kalium

Tipp: Wildkräuter eignen sich ebenfalls als Topping. Sie überzeugen mit sekundären Pflanzenstoffen und vielen anderen Vitalstoffen.

Flammkuchen im Thermomix
Auch im Thermomix kannst du leckere Flammkuchen zubereiten. Deinen Teig knetest du dazu auf der Teigstufe weich und geschmeidig. Die Zwiebeln kannst du im Mixtopf für wenige Sekunden auf Stufe fünf grob zerkleinern. Alle restlichen Zutaten für den Belag verrührst du auf Stufe drei im Mixtopf.

Flammkuchen mit Lachs

Flammkuchen mit Lachs

Ein schnelles und leckeres Rezept ist Flammkuchen mit Lachs. Es ist nicht nur leicht in der Zubereitung, sondern auch durchaus gesund.

Lachs enthält pro 100 Gramm rund drei Gramm Omega-3-Fettsäuren. Sie gehören zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren.

Sie wirken sich unter anderem positiv auf den Blutdruck aus. Zudem sind im Lachs reichlich Vitamine wie Vitamin B12, B6 und D enthalten. Daneben punktet der Lachs auch mit den Mineralstoffen Kalium und Jod.

Für vier Portionen des Flammkuchen-Belags benötigst du diese Zutaten:

  • 2 Stangen Lauch
  • 1 Teelöffel Butter
  • 1 Becher saure Sahne
  • 200 Gramm Créme fraîche
  • 400 Gramm frisches Lachsfilet
  • 1 Esslöffel Zitronensaft
  • 150 Gramm Käse
  • Salz und Pfeffer

Zunächst schneidest du den Lauch in dünne Scheiben. Dann erhitzt du die Butter in einer Pfanne und dünstest den Lauch für circa fünf Minuten. Die Créme fraîche mischst du in einer Schüssel zusammen mit der sauren Sahne und den Gewürzen.

Nachdem du den Teig fertig ausgerollt hast, bestreichst du ihn mit dem Sauerrahm. Das Lachsfilet schneidest du in dünne Scheiben und beträufelst es mit Zitronensaft – verteile es danach auf dem Teig. Zu guter Letzt streust du den Käse über den Flammkuchen und backst ihn für etwa 20 Minuten bei 240 Grad Celsius im Backofen.

Lies hier mehr über gesunde Ernährung.

Veganer Flammkuchen

Veganer Flammkuchen

Auch als vegane Variante kann der Flammkuchen vorzüglich schmecken. Statt Speck kannst du Räuchertofu verwenden.

Tofu ist eine Art Quark aus Sojabohnen. Du kannst ihn als kalorienarme und eiweißreiche Fleischalternative benutzen.

In der folgenden Tabelle findest du die Nährwerte des Tofus.

NährwerteMenge (pro 100 g)
Kalorien124 kcal
Fettgehalt4,8 g
Cholesterin0 mg
Natrium7 mg
Kalium121 mg
Kohlenhydrate1,9 g
Proteine 15 g
Eisen5,4 mg
Magnesium30 mg
Kalzium350 mg

Für zwei Portionen veganen Flammkuchen-Belag benötigst du diese Zutaten:

  • 1 Bund Frühlingszwiebel
  • 100 Gramm Räuchertofu
  • 150 Gramm vegane Créme fraîche
  • Salz und Pfeffer

Lies hier mehr über die Vorteile veganer Ernährung.

Kürbis-Flammkuchen

Kürbis-Flammkuchen

Flammkuchen mit Kürbis gehört zu den beliebtesten Variationen der Teigspezialität.

Das Herbstgemüse passt nicht nur geschmacklich wunderbar zu dem flambierten Kuchen, es besticht auch mit einer Reihe von Vitaminen, Mineralien und Ballaststoffen.

Konkret beinhaltet der Kürbis:

  • Eisen
  • Kalium
  • Calcium
  • Beta-Carotin
  • Unlösliche Ballaststoffe

Um deinen Kürbis-Flammkuchen zu belegen, benötigst du folgende Zutaten:

  • 400 Gramm Hokkaidokürbis
  • 300 Gramm rote Zwiebeln
  • 200 Gramm Frischkäse
  • 75 Gramm Joghurt (3,8 Prozent Fett)
  • Salz und Pfeffer

Für den Belag viertelst du den Kürbis und schneidest ihn anschließend in drei bis vier Millimeter dünne Spalten. Schneide dann die Zwiebel in zwei Millimeter dünne Ringe. Den Frischkäse rührst du zusammen mit dem Joghurt und den Gewürzen in einer Schüssel glatt.

Verteile die Mischung dann auf dem Flammkuchenboden. Dann portionierst du die Kürbisspalten und Zwiebeln darauf. Damit der Belag nicht im Ofen verbrennt, kannst du ihn auch mit etwas Öl einstreichen. Backe deinen Flammkuchen dann für rund 20 Minuten, bis die Ränder leicht gebräunt und knusprig sind.

Flammkuchen mit Spargel

Zusammen mit Schinken und Crème fraîche passt Spargel wunderbar auf den Flammkuchen. Der Spargel ist nicht nur eine Gaumenfreude, sondern auch eine echte Vitalstoffbombe.

Zudem hat das Gemüse kaum Kalorien, da es zu 93 Prozent aus Wasser besteht. Pro 100 Gramm kommt der Spargel auf circa 150 Kilokalorien. In ihm sind außerdem pro 100 Gramm zwischen 190 und 280 Milligramm an Kalium enthalten.

Hinzukommen:

  • Calcium
  • Vitamin E
  • Phosphor
  • Vitamin K
  • Vitamin B1 und B2
  • Natrium
  • Eisen

Darüber hinaus enthält der Spargel auch Bitterstoffe. Sie regen nicht nur deinen Stoffwechsel an, sondern auch dein Verdauungssystem. Der bittere Geschmack stimuliert den Magen, die Leber und die Galle.

Sie machen auch deine Speisen besser verdaulich. Pro Flammenkuchen brauchst du etwa 150 Gramm Spargel, den du drittelst und vor dem Belegen in kochendem Salzwasser für etwa fünf bis sechs Minuten garst.

Flammkuchen mit Ziegenkäse

Flammkuchen mit Ziegenkäse

Auch der Ziegenkäse ist eine sehr beliebte Zutat für den Belag. Er verfügt über einen hohen Gehalt an Vitamin A, B, D, K sowie Thiamin und Niacin.

Darüber hinaus hat der Ziegenkäse im Vergleich zum Schafskäse einen geringeren Fettgehalt, was ihn zu einem kalorienarmen Belag macht.

Die Ziegen wandeln das aus dem frischen Gras stammende Carotin in Vitamin A um. Deswegen enthält Ziegenmilch und der daraus produzierte Käse auch weniger Carotin als andere Käsesorten – dafür aber mehr Vitamin A.

Um deinen Flammenkuchen zu belegen, benötigst du etwa 200 Gramm Ziegenkäse. Du kannst den Belag geschmacklich noch mit Zwiebeln, Rosmarin und Honig verfeinern.

Flammkuchen-Schnecken

Als Ergänzung für dein Partybuffet oder als Snack für zwischendurch: Flammkuchen-Schnecken eignen sich für viele Anlässe. Um die Schnecken zuzubereiten, kannst du dich an dem oben genannten Flammkuchen-Grundrezept orientieren. Rolle den Teig auf Backpapier aus und bestreiche ihn gleichmäßig mit Créme fraîche.

Lass dabei einen Rand von anderthalb Zentimetern frei. Gib Zwiebelringe, Speck und Gewürze hinzu. Dann kannst du den Teig von der Längsseite her aufrollen und mit einem scharfen Messer in zweieinhalb Zentimeter breite Scheiben schneiden.

Die einzelnen Flammkuchen-Schnecken gibst du auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Drücke sie leicht an und backe sie für 12 bis 15 Minuten im Ofen.

Süßer Flammkuchen

Auch als süße Variante schmecken Flammenkuchen vorzüglich. Von Schokocreme bis Bananenscheiben – beim Belag sind dir keine Grenzen gesetzt. Gerne gegessen wird auch der süße Apfel-Flammkuchen. Dazu entkernst du einen Apfel und schneidest ihn in dünne Streifen.

Die Créme fraîche vermischst du zusammen mit Ahornsirup in einer Schüssel. Streiche sie über deinen Flammkuchenboden und gebe die vorbereiteten Äpfel hinzu. Streue danach eine Mischung aus Zimt und Zucker darüber.

Außerdem kannst du deine süße Speise noch mit gehobelten Mandeln verfeinern. Tipp: Benutze statt normalem Haushaltszucker eine Zuckeralternative wie Erythrit oder Xylit.

Der Apfel gehört in Deutschland zu den beliebtesten Obstsorten und das nicht zu Unrecht. Er enthält viele Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente. Zudem verfügen Äpfel über Antioxidantien. Antioxidative Stoffe verhindern Oxidationsvorgänge im Körper, die durch freie Radikale ausgelöst werden.

Aus diesem Grund bezeichnet man sie als Radikalfänger. Freie Radikale sind natürliche Zwischenprodukte unseres Stoffwechsels. Der menschliche Körper benötigt sie, da sie wichtige Aufgaben im Immunsystem erfüllen. Sind freie Radikale jedoch in großen Mengen vorhanden, spricht man von oxidativem Stress.

Low-Carb-Flammkuchen

Low-Carb-Flammkuchen

Flammkuchen kannst du auch als kohlenhydratarme Variante genießen.

Dazu stellst du den Boden aus Quark, Eiern und Käse her. Der Teig wird dadurch nicht knusprig, kommt aber ganz ohne Mehl aus.

Für eine Portion des Teiges benötigst du folgende Zutaten:

  • 60 Gramm Magerquark
  • 40 Gramm geriebener Käse (beispielsweise Emmentaler)
  • ½ Esslöffel geriebener Parmesan
  • 1 Ei

Für den Belag kannst du wie gewohnt Sauerrahm, Speck, Zwiebeln und Käse nutzen. Je nach Belag kommst du auf etwa 6 Gramm Kohlenhydrate und 37 Gramm Eiweiß pro Portion.

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