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Gesichtsmasken: 6 Arten + 3 Schritte zur optimalen Anwendung

Gesichtsmasken sind für verschiedene Hautprobleme ausgelegt. Auf diese Weise können sie die Hautpflege optimal ergänzen – solange du auf wichtige Kriterien vor Kauf und Anwendung achtest. Welche das sind und alles Weitere über Vorteile und Anwendung der Masken, erfährst du in diesem Beitrag.

Gesichtsmasken können die Haut glätten, geschmeidig machen und Unreinheiten vorbeugen. Ganz abgesehen von der Hautpflege stellen sie aber auch eine Art Self-Care-Ritual dar und bieten den Anwender*innen Wohlfühl-Zeit ganz für sich. Was eine Gesichtsmaske überhaupt ausmacht, erfährst du im Folgenden.

Was eine Gesichtsmaske ausmacht

Im Grunde sind Gesichtsmasken eine Art Intensivpflege, die sich ganz nach Hauttyp und Hautproblem richtet. Gesichtsmasken ersetzen die tägliche Hautpflege allerdings nicht, sondern ergänzen sie nur beziehungsweise runden das Gesamtpaket sinnvoll ab.

Es gibt Gesichtsmasken gegen Hautunreinheiten, Falten, trockene Haut oder zum Detox, um nur einige Beispiele zu nennen. Dabei unterscheidet man wiederum in unterschiedliche Arten von Gesichtsmasken, wie etwa der Creme-, Gel- oder Schaummaske. In der Regel sollten sie nur ein- bis zweimal die Woche angewendet werden und auch dann meist nicht mehr als 15 Minuten.

Wirkungen und Vorteile von Gesichtsmasken

Gesichtsmasken sind auf unterschiedliche Hautprobleme und Bedürfnisse ausgerichtet. Sie können zum einen als eine Art zweite Schicht die Haut verschließen und somit Wärme und Feuchtigkeit speichern. Dehydrierte Haut profitiert bei reichhaltigen Masken von mehr Feuchtigkeit, wird spürbar glatter, geschmeidiger und strahlender.

Daneben können Masken die Haut von Schmutz und Talg befreien und Hautunreinheiten vorbeugen. Manche Gesichtsmasken sollen kleine Fältchen ausbügeln und so zum Anti-Aging beitragen. Gesichtsmasken können weiterhin fahle Haut zum Strahlen bringen und die Talgproduktion regulieren. Worauf es bei diesen Wirkungen aber wirklich ankommt, sind die Inhaltsstoffe der Gesichtsmasken und deren Konzentration.

Für viele Anwender*innen stellen Gesichtsmasken auch eine Art Wohlfühl-Ritual dar, bei welchem sie sich eine Zeit lang ganz um sich selbst kümmern. Das tut letztlich nicht nur der Haut gut, sondern auch der Psyche. Tipps für mehr Entspannung erhältst du hier.

Ausschlaggebend für die Effektivität einer Maske ist, dass sie zu deinem Hauttyp und deinen Bedürfnissen passt. Andernfalls könnten die Masken sogar mehr schaden als nützen.

Arten von Gesichtsmasken

Diese Arten von Gesichtsmasken gibt es

So individuell wie jeder Hauttyp, sind auch die unterschiedlichen Gesichtsmasken. Sie richten sich nach speziellen Hautproblemen und beinhalten deshalb unterschiedliche Wirkstoffe. Wir stellen die bekanntesten Arten von Gesichtsmasken vor und erklären, für wen sie geeignet sind.

Peel-Off-Masken

Eine der bekanntesten Arten ist die Peel-Off-Maske. Die zunächst flüssige Creme wird auf die gereinigte Gesichtshaut aufgetragen. Nach einiger Zeit verhärtet sie und kann dann von der Haut abgezogen werden – daher auch der Name "Peel-off" beziehungsweise Abzieh-Maske.

Die Peel-Off-Maske befreit deine Haut von Schmutz, Talg und abgestorbenen Hautschüppchen, die allesamt an der Maske hängen bleiben und abgezogen werden. Auf diese Weise kann die Peel-Off-Maske zwar oberflächlich reinigen, jedoch nicht porentief. Mitesser wirst du mit dieser Maske demnach nicht los. Sinnvoller ist hier ein (chemisches) Peeling, welches du vor der Maske anwendest. Tipps zur Anwendung findest du weiter unten.

Deine Gesichtshaut fühlt sich nach einer Peel-Off-Maske weich und glatt an, außerdem ist sie nun auf die nachfolgende Pflege bestens vorbereitet. Geeignet ist die Abzieh-Maske vor allem für fettige und Mischhaut. Vorsicht bei Masken mit Polyvinylalkohol: diesen Inhaltsstoff solltest du unbedingt vermeiden.

Detox-Masken

Sogenannte Detox-Masken sollen der Haut bei regelmäßiger Verwendung Schadstoffe entziehen. Außerdem sind sie meist sehr reichhaltig und versorgen die Haut mit Feuchtigkeit. In der Regel handelt es sich hierbei um Produkte, die zu trocknen beginnen, nachdem sie auf die Gesichtshaut aufgetragen wurden. Ist die Maske angetrocknet, kannst du sie mit lauwarmem Wasser vom Gesicht waschen.

Bubble-Masken

Die Bubble-Maske schäumt bei Verwendung auf

Bubble-Masken oxidieren an der Luft, sprich sie reagieren mit Sauerstoff. Trägst du eine solche Maske auf dein Gesicht auf, bilden sich während der Einwirkzeit kleine schäumende Bläschen. Diese sorgen für einen leicht prickelnden Effekt, außerdem sollen Nährstoffe auf diese Weise besser in die Haut gelangen. Zusätzlich befreien Bubble-Masken die Haut von Unreinheiten und verfeinern den Teint. Neben diesen Wirkungen ist der Spaß-Faktor jedenfalls garantiert.

Da Bubble-Masken die Haut austrocknen können, sind sie für dehydrierte Haut weniger empfehlenswert. Dagegen kann fettige und Mischhaut von der porentiefen Säuberung profitieren.

Aktivkohle- und Tonmasken

Aktivkohle- und Tonmasken eignen sich ebenfalls für fettige und Mischhaut. Wer mit trockener oder sensibler Haut zu schaffen hat, sollte besser die Finger von dieser Art von Maske lassen, denn sie kann die Haut stark austrocknen und brennen beziehungsweise Irritationen hinterlassen.

Bei Tonerde handelt es sich um fein gemahlenes, pulverähnliches Gestein, welches reich ist an Spurenelementen wie Selen, Kupfer, Zink und Mangan. Bekannt ist vor allem die Kaolin-Tonerde. Sie befreit dank der hohen Menge an Spurenelementen die Haut von überschüssigem Talg und reduziert auf Dauer Hautunreinheiten.

Aktivkohle und Ton nehmen überschüssigen Talg und Fett von der Haut auf und reinigen auf diese Weise porentief. Wichtig bei der Anwendung ist, dass du die Paste nicht zu dick aufträgst. Schließlich sollte diese aushärten, ehe du sie mit lauwarmem Wasser von der Haut wäschst. Aktivkohle-Masken eignen sich darüber hinaus für zu Akne neigende Haut.

Schlafmasken

Eine Schlafmaske wirkt über Nacht

Schlafmasken, auch Overnight-Masken genannt, wirken, wie der Name schon verrät, über Nacht. Bei dieser Masken-Art handelt es sich häufig um sehr reichhaltige Cremes, die in erster Linie Feuchtigkeit spenden und damit die Hautbarriere stärken. Durch die lange Einwirkzeit können sich Inhaltsstoffe besser entfalten und deine Haut bis zum Morgen geschmeidig und glatt pflegen. Geeignet ist diese Art der Maske vor allem für trockene, also dehydrierte Haut.

Bei Schlafmasken handelt es sich meist um reichhaltige Cremes mit schweren Texturen. Inhaltsstoffe sind in der Regel pflanzliche Öle, die enorm feuchtigkeitsspendend wirken.

Sheet-Maske

Sheet-Masken stammen ursprünglich aus Korea und bestehen aus unterschiedlichem Material, wie beispielsweise Baumwolle oder Papier. Sie werden demnach nicht als Creme auf die Haut aufgetragen, sondern aufgelegt. Sheet-Masken haben die Form eines Gesichts, mit Aussparungen an Augen, Mund und Nasenlöchern. Du wendest die Maske an, indem du sie, deinen Konturen anpassend, auf dein Gesicht auflegst und sanft festdrückst.

Sheet-Masken werden in Texturen getunkt und können so unterschiedliche Inhaltsstoffe, wie etwa Vitamin C, Hyaluronsäure oder Aloe Vera, enthalten. Geeignet sind sie für alle Hauttypen.

Gesichtsmaske für trockene Haut selbst herstellen
Selbstgemachte Gesichtsmasken enthalten in der Regel keine besonders wirkungsvollen Inhaltsstoffe, weshalb sie meist weniger effektiv sind, was hartnäckigere Hautprobleme angeht. Dennoch können sie trockene Haut zum Strahlen bringen und die Haut geschmeidiger machen. Wir stellen ein Rezept für eine selbstgemachte Gesichtsmaske vor.

Du brauchst:

  • ½ reife Avocado
  • 1 TL Honig
  • 1 EL Olivenöl (alternativ ein anderes Pflanzen-Öl)

So gehst du vor:

  1. Schäle die Avocado, entferne den Kern und zerdrücke das Fruchtfleisch in einer Schale. Das gelingt dir am besten mit einer Gabel.
  2. Gib nun die restlichen Zutaten dazu und verrühre das Ganze, bis eine gleichmäßige Paste entsteht.
  3. Nun kannst du die Maske für etwa zehn Minuten in den Kühlschrank stellen, um einen zusätzlichen Frische-Kick zu erhalten.
  4. Trage schließlich die Avocado-Maske auf deine Haut auf, lass sie zehn Minuten einwirken und wasche sie anschließend mit lauwarmem Wasser vom Gesicht ab.

Gesichtsmasken nach Hauttyp

Eine Maske ist nur sinnvoll, solange sie die richtigen Bedürfnisse erfüllt. Wie oben bereits beschrieben, können einige Masken-Arten die Gesichtshaut austrocknen beziehungsweise reizen, weshalb sie manchen Hauttypen eher schaden als nützen. Wir erklären, was du bei den einzelnen Hauttypen beachten solltest.

Trockene Haut

Gesichtsmasken für trockene Haut

Dehydrierte beziehungsweise trockene Haut zeichnet sich durch einen Mangel an Feuchtigkeit aus. Oft handelt es sich dabei um eine geschädigte Hautbarriere mit hohem Feuchtigkeitsverlust. Was dieser Hauttyp also braucht, ist Feuchtigkeit. Sinnvoll sind deshalb Gesichtsmasken mit reichhaltigen Cremes, die idealerweise Lipide enthalten und die Haut zart und geschmeidig pflegen. Die Masken sollten beruhigend wirken und sowohl Spannungsgefühle als auch Irritationen reduzieren können.

Trockene Haut leidet besonders in kalten Wintermonaten, wenn ihr das Wechselspiel zwischen kühlen Außentemperaturen und trockener Heizungsluft zu schaffen macht. Gerade in dieser Zeit ist eine zusätzliche Verwendung von Gesichtsmasken sinnvoll.

Unreine und fettige Haut

Unreine Haut ist geprägt durch Mitesser, Pickel oder Akne und bildet meist überschüssigen Talg. Sinnvoll sind in diesem Fall Peel-Off-, Bubble-Masken und Aktivkohle- beziehungsweise Tonmasken. Sie werden als Creme auf die Gesichtshaut aufgetragen, härten aus und werden schließlich wieder heruntergespült. Dabei werden die Poren oberflächlich gereinigt und von überschüssigem Talg befreit.

Durch das Abziehen der Masken soll außerdem die Durchblutung angeregt werden, was einen rosigen und frischen Teint zur Folge hat. Sinnvolle Zusätze in Masken für fettige Haut sind Inhaltsstoffe wie Heilschlamm, Heilerde und Aktivkohle.

Normale Haut

Normale Haut produziert weder zu viel Talg noch trocknet sie übermäßig schnell aus. Menschen mit diesem Hauttyp können die meisten Masken ohne Bedenken verwenden. Sie sind weniger empfindlich gegenüber unterschiedlichen Texturen oder Inhaltsstoffen.

Reife Haut

Gesichtsmasken für reife Haut

Manche Gesichtsmasken sind darauf ausgelegt, die Faltentiefe zu minimieren beziehungsweise einer frühzeitigen Hautalterung vorzubeugen. Die Masken sollten sowohl anregende als auch reinigende, feuchtigkeitsspendende und aufbauende Eigenschaften haben. Sinnvoll sind beispielsweise Sheet-Masken mit Antioxidantien wie Vitamin C oder Q10.

Gesichtsmaske kaufen

Gesichtsmasken erhältst du in jedem Drogeriemarkt, in manchen Supermärkten und vor allem in spezialisierten Online-Shops. Achte beim Kauf auf die enthaltenen Inhaltsstoffe und halte vor allem nach möglichen Allergenen Ausschau. Unbedingt vermeiden solltest du die folgenden Inhaltsstoffe:

  • Alkohol
  • Minze
  • Menthol
  • Eukalyptus
  • Kampfer
  • Duftstoffe

So wendest du eine Gesichtsmaske an

Gesichtsmasken können die tägliche Hautpflege sinnvoll ergänzen, solange sie deinen persönlichen Bedürfnissen entsprechen. Halte dich unbedingt an die Gebrauchshinweise des Herstellers. Es reicht, wenn du ein- bis zweimal die Woche eine Maske anwendest. Wie du eine Gesichtsmaske optimal anwendest, erfährst du im Folgenden.

Gesicht reinigen

Im ersten Schritt befreist du dein Gesicht von Make-Up, Schmutz und Talg. Dazu verwendest du am besten einen speziellen Gesichtsreiniger (Tipps zur Auswahl findest du hier). Wasch den Reiniger anschließend mit lauwarmem Wasser vom Gesicht und tupfe dein Gesicht trocken. Nun kannst du einen stabilisierenden Toner verwenden, oder gleich mit dem zweiten Schritt weitermachen.

Peeling anwenden

Wende vor der Maske ein Peeling an

Damit die Maske noch besser wirkt, kannst du vor dem Auftragen ein Peeling anwenden. Dieser Schritt ist jedoch kein Muss. Ein Peeling befreit die Haut von abgestorbenen Hautzellen, reinigt porentief und lässt den Teint strahlen. Außerdem können Wirkstoffe nach einem Peeling besser in die Haut einziehen und ihre Wirkungen entfalten.

Beim Peeling unterscheidet man zwischen chemischen und mechanischen. Während die Haut am restlichen Körper recht unempfindlich ist und ruhig mit gröberen Partikeln gepeelt werden kann, ist das bei der zarten Gesichtshaut nicht der Fall. Hier verwendest du besser ein sogenanntes chemisches Peeling, welches unter anderem aus Säuren besteht. Hier erfährst du alles über das Gesichtspeeling und welches Produkt am besten zu dir passt.

Gesichtsmaske auftragen

Nach dem Gesichtspeeling kannst du die Gesichtsmaske auftragen. Massiere sie mit kreisenden Bewegungen in die Haut ein. Die zusätzliche Stimulierung fördert die Durchblutung deiner Haut und lässt deinen Teint anschließend rosiger erscheinen. Wendest du eine Sheet-Maske an, legst du diese auf das Gesicht, statt sie wie eine Paste aufzutragen.

Nun lässt du die Gesichtsmaske wirken. Die Einwirkzeit sollte keinesfalls die Dauer überschreiten, die vom Hersteller empfohlen wird. Schlimmstenfalls kann es zu Irritationen und Brennen kommen. Sollte die Haut während der Einwirkzeit stark zu brennen beginnen, wäschst du die Maske sofort wieder ab. Dies ist ein Hinweis darauf, dass die Behandlung eher schadet als nützt.

Vergiss bei der Behandlung nicht, auch Hals und Dekolletee einzucremen, schließlich sind diese Körperpartien der Umwelt genauso ausgesetzt wie das Gesicht. Je nach Produkt entfernst du nun die Maske. Du kannst sie mit lauwarmem Wasser abwaschen, abziehen oder mit einem sauberen Mikrofaser- beziehungsweise Baumwolltuch vom Gesicht nehmen.

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