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Ginkgo biloba: 11 Wirkungen und 6 Anwendungen des heilsamen Baums

Die heilende Wirkung von Ginkgo ist schon lange bekannt. Vor allem bei Gedächnisschwäche und Durchblutungsproblemen kann die Heilpflanze schnell und effektiv helfen. Wogegen Ginkgo sonst noch hilft und wie du ihn richtig anwendest, erfährst du in diesem Artikel.

Wissenswertes über den Ginkgo-Baum

Wissenswertes über den Ginkgo-Baum

Der Ginkgo-Baum ist ursprünglich in China und Ostasien beheimatet. Mitte des 18. Jahrhunderts wurde er von Seefahrern nach Europa gebracht und wird heute weltweit angepflanzt. Der Ginkgo erreicht Höhen von bis zu 40 Metern und kann um die 1.000 Jahre alt werden. Um die Jahrhundertwende wurde der Ginkgo zum Baum des Jahrtausends und zum Symbol für Frieden und Umweltschutz erklärt.

Auch der Dichterfürst Johann Wolfgang von Goethe war so begeistert vom Ginkgo-Baum und seinen Blättern, dass er 1815 ein Gedicht über ihn schrieb. Goethe sah in der Form der Blätter ein Symbol für zwei Liebende, die wie das Blatt „eins und doppelt“ zugleich sind.

In der chinesischen und japanischen Geschichte wird der Baum schon seit langem als kraftspendend und lebensverlängernde Heilpflanze verehrt. In Asien wird er darüber hinaus bereits seit Jahrtausenden medizinisch genutzt. In Europa brauchte es lange, bis der Zierbaum auch in seinem Nutzwert als Heilpflanze erkannt und verwendet wurde. Heute ist die Heilwirkung jedoch auch hier allgemein bekannt.

Wirkungen von Ginkgo

Ginkgo findet vielseitig Anwendung. Die Anwendungsmöglichkeiten sind größtenteils auf die durchblutungsfördernde Wirkung der Heilpflanze zurückzuführen. In der Regel werden die Blätter des Baumes als Heilpflanze verwendet, da in ihnen die meisten Wirkstoffe enthalten sind.

Bei Durchblutungsstörungen

Ginkgo bei Durchblutungsstörungen

Durchblutungsstörungen können verschiedene Ursachen haben: ein Mangel an Bewegung, ein hoher Cholesterinspiegel, Übergewicht oder Bluthochdruck. Durch einen Wandel des eigenen Lebensstils kann viel zu einer gesunden Durchblutung beigetragen werden.

Mit fortschreitendem Alter wird das Risiko für Durchblutungsstörungen jedoch immer größer. Schätzungen zufolge leidet mehr als jeder Zehnte im Alter von über 60 Jahren an Durchblutungsstörungen. Auf Dauer kann eine solche Störung zu einem Sauerstoffmangel in Zellen und Organen führen. Zellen, die unter Sauerstoffmangel leiden, sterben nach einiger Zeit ab. Ebenso sieht es bei Organen aus. Durchblutungsstörungen können, wenn sie nicht rechtzeitig behandelt werden, erhebliche Folgeerkrankungen nach sich ziehen.

Eine Behandlung mit Ginkgo kann hier helfen. Die Verbindung bestimmter Stoffe in den Blättern des Ginkgo sorgt dafür, dass sich die Blutkonsistenz verbessert, Blutplättchen weniger verkleben und das Blut so besser fließen kann. Ginkgo muss über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, um wirksam zu sein.

Bei Konzentrations- und Gedächnisschwierigkeiten

Ginkgo Bei Konzentrations- und Gedächnisschwierigkeiten

Wer kennt es nicht: Man sitzt in einem Vortrag, einer Vorlesung oder einer Schulstunde und die Gedanken schweifen ab. Konzentrationsschwäche ist meistens nicht gefährlich, aber sie kann die Leistungsfähigkeit stark beeinflussen. Deshalb sollte sie, wenn sie über einen längeren Zeitraum hinweg anhält, behandelt werden.

Die Ursachen können unterschiedlichster Natur sein. Schlafmangel, Stress oder psychische Belastungen sind Faktoren, welche die Aufnahme- und Konzentrationsfähigkeit stark beeinflussen können. Insbesondere ausreichend Schlaf ist unerlässlich, wenn man konzentriert und leistungsfähig durch den Alltag kommen will. Auch eine ausgewogene Ernährung und die Zufuhr von ausreichend Flüssigkeit ist notwendig, will man eine optimale Gedächnisleistung erzielen.

Sollten über einen längeren Zeitraum Konzentrationsprobleme auftreten, muss in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden, um schwerwiegende Ursachen auszuschließen. Im Anschluss kann eine Behandlung mit Ginkgo-Extrakten erfolgen.

Die Behandlung kann nur dann wirksam sein, wenn sie über einen längeren Zeitraum hinweg erfolgt. Eine einmalige Einnahme ist nicht ausreichend. Ginkgo versorgt die Zellen mit Sauerstoff und einer Reihe von Nährstoffen, wodurch eine gesteigerte Leistung des Gehirns erzielt werden kann. Ausreichend Schlaf, Bewegung und eine ausgewogene Ernährung sind dennoch das A und O einer maximalen mentalen Leistungsfähigkeit.

Bei Alzheimer und Demenz

Ginkgo bei Demenz

Demenzerkrankungen sind heute sehr weit verbreitet. Der Oberbegriff Demenz fasst all jene Erkrankungen zusammen, die den Verlust geistiger Fähigkeiten mit sich bringen. Bei Alzheimer handelt es sich um eine bestimmte Form der Demenz, bei der die Ursache in der fortschreitenden Zerstörung von Nervenzellen im Gehirn liegt.

Die Wirksamkeit von Ginkgo bei Patienten mit Demenz ist mittlerweile durch zahlreiche Studien belegt. Ginkgo wird auch in der klassischen Medizin als pflanzliches Antidementivum verwendet, meist in Verbindung mit anderen Medikamenten. Ginkgo fördert die Aktivität der Botenstoffe im Gehirn, die für die Informationsübertragung zwischen den Nervenzellen verantwortlich ist. Darüber hinaus fördert es die Durchblutung auch im Gehirn und kann so Hirninfarkte verhindern.

Studien aus dem Jahr 2014 zeigten, dass durch eine Behandlung mit Ginkgo die kognitiven Leistungen von Demenzpatienten um 62 Prozent zunahmen. Dennoch sollte eine Behandlung immer nur in Absprache mit einem Arzt erfolgen. Von einer eigenständigen Behandlung oder der Behandlung von Angehörigen ohne Unterstützung eines Arztes wird dringend abgeraten.

Bei Schwerhörigkeit, Hörsturz oder Tinnitus

Ginkgo bei Schwerhörigkeit, Hörsturz oder Tinnitus

Wer unter Schwerhörigkeit, Hörsturz oder Tinnitus leidet, hat im wahrsten Sinne des Wortes ‚nicht alle Sinne beisammen‘.

Im Gegensatz zu Schwerhörigkeit, die häufig altersbedingt und dauerhaft auftritt, handelt es sich bei Hörsturz und Tinnitus in der Regel um kurzzeitige Beschwerden. Tinnitus macht sich bemerkbar als Piepsen oder Rauschen im Ohr und wird meistens durch eine Gehörstörung begleitet. Ein Gehörsturz ist ein kurzzeitiges Aussetzen des Gehörs, das entweder auf einer Seite oder auch beidseitig auftreten kann und häufig von Erscheinungen wie Schwindel oder Übelkeit begleitet wird.

Die Wirkung von Ginkgo auf Hörprobleme ist durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Die Ursache der Wirkungskraft liegt in der durchblutungsfördernden Wirkung der Pflanze. Die Gefäße werden besser durchblutet und mit Sauerstoff versorgt, was sich positiv auf die Leistung des Hörsinns auswirkt. Auch hier ist jedoch eine vorherige Absprache mit einem Arzt empfehlenswert, um schwerwiegende Ursachen der Beschwerden auszuschließen.

Bei Asthma und Bronchitis

In der Regel werden zwei Medikamente bei der Behandlung von Asthma eingesetzt. Ein Notfallmedikament für die akute Behandlung von asthmatischen Anfällen und ein regelmäßig einzunehmendes Medikament.

Verschiedene Studien weisen darauf hin, dass Ginkgo die handelsüblichen Medikamente ersetzen könnte. Verschiedene Wirkstoffe vermindern die Schleimbildung in der Lunge und lassen Entzündungen zurückgehen. Zum jetzigen Zeitpunkt sind die Studien jedoch noch nicht weit genug fortgeschritten, als dass eine Behandlung ausschließlich mit Ginkgo möglich wäre.

Bei Kopfschmerzen und Migräne

Ginkgo bei Kopfschmerzen und Migräne

Kopfschmerzen kennt fast jeder. Sie treten auf bei Überlastung, Schlafmangel oder im Zuge einer anderen Erkrankung wie beispielsweise einem grippalen Infekt. Kopfschmerzen sind nicht nur lästig, sie schränken auch die Leistungsfähigkeit im Alltag stark ein.

Migräneanfälle äußern sich durch Schmerzen in einer oder beiden Kopfhälften und werden häufig von Licht- und Geräuschempfindlichkeit, Sehschwierigkeiten, Schwindel oder Übelkeit begleitet. Kopfschmerzen sind demnach nur eins der Symptome von Migräneanfällen.

Die Behandlung von Migräne oder Kopfschmerzen mit Ginkgo kann eine klassische Behandlung mit Schmerzmedikamenten ersetzen. Durch Ginkgo entspannen sich die Muskeln und Blutgefäße. Studien bestätigen auch die Wirksamkeit von Ginkgo bei akuten Migräneanfällen. Untersuchungen ergaben, dass die Anfälle durch Ginkgo reduziert und verkürzt werden können.

Bei Migräne oder regelmäßig auftretenden Kopfschmerzen sollte jedoch immer die Meinung eines Arztes herangezogen werden. Die Ursachen von Kopfschmerzen sind in der Regel zwar harmlos, können aber in manchen Fällen auch auf eine Tumorerkrankung hinweisen.

Um die volle Wirkung des Ginkgo zu nutzen, ist eine Einnahme über einen längeren Zeitraum hinweg notwendig.

Bei Gleichgewichtsstörungen und Schwindel

Schwindel kann verschiedene Ursachen haben. Alkohol- oder Drogenkonsum können eine mögliche Ursache sein, ebenso wie Schlafmangel oder ungenügend Nahrungs- oder Flüssigkeitsaufnahme. Diese Gründe sind in der Regel selbstverschuldet. Durch einen Wandel der Lebensgewohnheiten können die daraus resultierenden Gleichgewichtsprobleme meist schnell behoben werden.

Anders sieht es aus bei Gleichgewichtsstörungen, die auf einen Ausfall oder eine Störung des im Innenohr sitzenden Gleichgewichtsorgan oder hohen Blutdruck zurückzuführen sind. Hier benötigt es medikamentöse Behandlung. Ginkgo kann hier eine mögliche Option darstellen.

Wenn ein hoher Blutdruck die Ursache ist, wirkt Ginkgo als natürlicher Blutdrucksenker. Auch bei Störungen im Gleichgewichtsorgan zeigt die Anwendung der Heilpflanze eine positive Wirkung. Um das volle Potenzial der Ginkgo-Pflanze auszuschöpfen, ist eine regelmäßige Einnahme über einen längeren Zeitraum hinweg notwendig.

Bei Potenzstörungen

Ginkgo bei Potenzstörungen

Potenzstörungen sind verbreitet und nehmen mit wachsendem Alter zu. Studien zufolge leiden 10 Prozent der 40- bis 50-Jährigen unter Erektionsstörungen, bei den 60- bis 70-Jährigen sind es knapp 40 Prozent. Aufgrund der Scham, die für viele Männer mit Problemen zusammenhängt, die ihre Potenz betreffen, wird allerdings von einer hohen Dunkelziffer ausgegangen.

Von Potenzstörungen spricht man dann, wenn trotz Erregung keine oder nur eine geringe Erektion zustande kommt oder aber, wenn das Glied nach kurzer Zeit wieder erschlafft. Eine solche Potenzstörung, auch erektile Dysfunktion genannt, kann sowohl physische als auch psychische Ursachen haben.

Vor allem bei jungen Männern sind die Ursachen häufig psychischer Natur. Stress, Ängste, Hemmungen, Depressionen oder Leistungsdruck wirkt sich bei vielen Männern negativ auf die Potenz aus. Viele junge Männer befürchten, beim Geschlechtsverkehr nicht ausreichend „Leistung“ zu erbringen. Potenz wird häufig mit Männlichkeit verbunden, weshalb eine Störung in diesem Bereich nicht selten mit erheblichen Selbstzweifeln und Schamgefühlen verbunden ist.

Meist sind jedoch physische Ursachen Auslöser für eine erektile Dysfunktion. Die männliche Erektion basiert auf einer stark vermehrten Durchblutung der Geschlechtsorgane. Ein Grund kann eine Verengung oder eine Kalkablagerung in den Adern sein, so dass zu wenig Blut in das männliche Glied strömt. Andere Gründe können ein niedriger Testosteronspiegel, Diabetes oder neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder MS sein.

Ginkgo kann als pflanzliches Mittel bei Potenzstörungen eingesetzt werden. Es hilft vor allem dann, wenn Durchblutungsstörungen die Ursache sind. Die Wirkstoffe in der Ginkgo-Pflanze verstärken den Blutfluss und somit die Durchblutung.

Bei Depressionen

Ginkgo bei Depressionen

Als „Volkskrankheit“ und „Krankheit der Moderne“ werden Depressionen zuweilen bezeichnet. Durch solche Namen wird deutlich, wie verbreitet diese unsichtbare und gerade deshalb so gefährliche Krankheit heutzutage ist. Genaue Angaben über die Zahl der Betroffenen sind schwer zu machen, da von einer sehr hohen Dunkelziffer auszugehen ist.

Immer mehr Betroffene begeben sich in psychotherapeutische oder psychiatrische Behandlung. Da die Psychopharmaka, die gegen Depressionen verschrieben werden, in der Regel jedoch mit nicht unerheblichen Nebenwirkungen einhergehen, weichen immer mehr Betroffene auf pflanzliche Mittel aus.

Erfahrungsberichte und Studien deuten darauf hin, dass die Einnahme von Ginkgo-Extrakten bei leichten bis mittelschweren Depressionen helfen kann. Die Behandlung einer Depression sollte jedoch nie ohne Unterstützung eines Arztes oder Therapeuten geschehen. Die Folgen einer nicht behandelten Depression können fatal sein und von sozialer Abschottung über Alkoholmissbrauch bis hin zum Suizid gehen. Je früher eine Depression erkannt wird, desto besser stehen die Chancen, eine geeignete Therapieform zu finden und eine vollständige Heilung zu erzielen.

Bei Arteriosklerose und der Schaufensterkrankheit

Bei Arteriosklerose handelt es sich um eine Verkalkung der Arterien. Aufgrund der daraus resultierenden Verengung der Arterien kann das Blut nur noch eingeschränkt fließen. Die nötige Sauerstoffversorgung von Muskeln, Organen und Gewebe kann bei einer Arteriosklerose nur noch eingeschränkt erfolgen.

Eine Arteriosklerose lässt sich in vielen Fällen auf den Lebensstil der betroffenen Person zurückführen. Schlechte Ernährung, Bewegungsmangel oder Tabakkonsum können die Gründe sein. Allerdings steigt mit wachsendem Alter das Risiko, an Arteriosklerose zu erkranken und auch eine Schilddrüsenüberfunktion oder das Einsetzen der Menopause können die Ursachen sein. Eine Arteriosklerose sollte in jedem Fall frühzeitig behandelt werden, da eine nicht erkannte Erkrankung tödlich enden kann.

Die so genannte Schaufensterkrankheit resultiert aus einer Arteriosklerose in den Beinen. Beim Gehen kann die Beinmuskulatur nicht ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Dies führt zu starken Schmerzen. Die Betroffenen müssen beim Gehen immer wieder Pausen einlegen, um sich von den Schmerzen zu erholen. Um möglichst unentdeckt zu bleiben, werden diese Pausen häufig vor Schaufenstern eingelegt. Daher hat die Krankheit ihren Namen.

Eine Behandlung mit Ginkgo kann die Durchblutung der Arterien befördern. Ein positiver Effekt kann jedoch nur bei einer regelmäßigen und längerfristigen Einnahme erreicht werden.

Bei Hautproblemen

Auch in einigen Kosmetikprodukten ist Ginkgo zu finden. Durch seine durchblutungsfördernde Wirkung strafft Ginkgo die Haut und lässt sie frisch aussehen. Vor allem als Anti-Aging-Produkt ist Ginkgo deshalb sehr beliebt.

Risiken bei der Behandlung mit Ginkgo biloba

Ginkgo ist wie die meisten Heilpflanzen größtenteils nebenwirkungsfrei. Nebenwirkungen treten selten und meistens auch nur relativ schwach auf.

Magen-Darm-Beschwerden

Magen-Darm-Beschwerden sind eine der häufigsten Nebenwirkungen, die bei der Einnahme oder Anwendung von Ginkgo auftreten können. Dazu gehören Blähungen, Sodbrennen, Erbrechen oder Magenschmerzen. Wenn eine dieser Beschwerden auftritt, sollte die Behandlung sofort gestoppt werden.

Kopfschmerzen und Schwindel

In seltenen Fällen wurde von einem Unwohlsein, Kopfschmerzen oder Schwindelgefühl während der Einnahme berichtet. Sollte eine solche Nebenwirkung auftreten, ist die Behandlung mit Ginkgo abzubrechen.

Erhöhte Blutungsneigung

Erfahrungsberichten zufolge erhöht die Einnahme von Ginkgo das Risiko von Blutungen. Das ist vor allem dann festzustellen, wenn Ginkgo gemeinsam mit anderen blutverdünnenden Mitteln wie beispielsweise Aspirin eingenommen wird.

Es existieren zwar Studien, die ein erhöhtes Blutungsrisiko widerlegen. Trotzdem sollte auf die gleichzeitige Einnahme blutverdünnender Medikamente verzichtet werden.

Hautausschlag und Juckreiz

In seltenen Fällen kann es zu Hautausschlag oder Juckreiz kommen. Solche Reaktionen sind in der Regel auf eine vorhandene Allergie oder aber eine Überempfindlichkeit der Haut zurückzuführen.

Wer bei sich selbst eine solche Reaktion feststellt, sollte die Einnahme abbrechen und einen Arzt konsultieren. Wenn das Präparat trotzdem weiter genommen wird, kann im schlimmsten Fall ein allergischer Schock auftreten.

Ginkgo kaufen: Formen der Anwendung

Ginkgo kaufen: Formen der Anwendung

Ginkgo kann in den unterschiedlichsten Formen gekauft und verwendet werden. Welche Form empfohlen wird, ist abhängig von Beschwerde und persönlicher Präferenz.

Als Tablette oder Kapsel

Auf dem Markt sind zahlreiche Ginkgo-Tabletten und -Kapseln erhältlich. Diese unterscheiden sich primär in der Dosierung des Wirkstoffs voneinander. Manche Tabletten enthalten nur 40mg, manche aber auch 500mg des Wirkstoffs. Die Tabletten sind in Apotheken, Drogeriemärkten oder online erhältlich.

Als Tee

Ginkgo-Blätter gibt es auch als Tee zu kaufen. Der Tee schmeckt nicht nur gut, sondern eignet sich hervorragend zur Behandlung von leichten bis mittelschweren Gedächnis- oder Konzentrationsschwächen. Im Handel gibt es den Tee lose oder fertig abgefüllt in Teebeuteln zu kaufen. Häufig wird Ginkgo auch mit anderen Wirkstoffen gemischt, um einen angenehmen Geschmack und eine maximale Wirkung zu erzielen.

Als Tropfen

Ginkgo-Tropfen lassen sich mit einem Schluck von einer beliebigen Flüssigkeit einnehmen. Da sie leicht bitter schmecken, empfiehlt sich ein Saft. Tropfen sind deshalb sehr praktisch, weil sie genau dosiert werden können.

Als Globuli

Auch in der Homöopathie wird auf die Wirkung von Ginkgo gesetzt. Es gibt Globuli in verschiedenen Potenzen. Da in homöopathischen Mitteln aufgrund der hohen Verdünnung keine Wirkstoffe mehr nachweisbar sind, ist die Einnahme nur bei persönlicher Überzeugung einer Wirksamkeit und nach ausreichender Auseinandersetzung mit dem Thema Homöopathie sinnvoll.

Als Creme

Die Creme eignet sich in erster Linie zur Behandlung von Hautproblemen. Sie kann aber auch bei Durchblutungsstörungen oder Potenzproblemen lokal angewandt werden. Die Creme eignet sich nur zur äußerlichen Anwendung.

Als Pulver

Das Pulver kann ähnlich den Tropfen sehr genau dosiert werden. Es kann nach Belieben einer Speise, einem Saft oder Smoothie beigefügt werden. Die passende Dosierung ist abhängig von den jeweiligen Beschwerden.

Ginkgo-Baum im Garten pflanzen

Ginkgo-Bäume sind robust und ziemlich pflegeleicht. Die Bäume sind frostresistent und anspruchslos, was die Bodenbeschaffung betrifft. Das einzige, was man braucht, ist ausreichend Platz, da Ginkgo-Bäume mit den Jahren sehr groß und breit werden können.

Am besten pflanzt man einen Ginkgo im Frühling ein. In der Anfangszeit, also den ersten 2 bis 3 Jahren sollte der Baum vor praller Sonne und Frost geschützt werden.

Es gibt weibliche und männliche Ginkgo-Bäume. In der Regel werden aber nur die männlichen Exemplare gepflanzt und verkauft, da die weiblichen Bäume einen unangenehmen Duft versprühen.+

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