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Hyaluronsäure: 3 Wirkungen + 7 Anwendungen des Naturstoffs

Sie ist gerade eines der Trend-Wirkstoffe gegen Falten und Feuchtigkeitsverlust. Hyaluronsäure soll für ein schöneres Hautbild sorgen und ist besonders wegen ihrer Natürlichkeit so beliebt. Wir erklären dir, was Hyaluronsäure eigentlich bewirkt und wie du sie optimal anwendest.


Es ist ein unaufhaltsamer Prozess: Je älter Haut wird, desto mehr verliert sie an Spannkraft. Ein Wundermittel gegen Falten gibt es nicht, doch es gibt durchaus Möglichkeiten, diesen ungeliebten Prozess zu verlangsamen. Wieso gerade Hyaluronsäure der neue Hoffnungsträger ist, erfährst du hier.

Was Hyaluronsäure eigentlich ist

Was Hyaluronsäure eigentlich ist

Hyaluronsäure, teilweise vereinfacht Hyaluron genannt, kommt in natürlicher Form im menschlichen Körper vor. Sie steckt im Bindegewebe, in den Glaskörpern des Auges und dient als Baustein von Gelenkknorpeln. Hyaluronsäure besitzt die unglaubliche Eigenschaft, enorm viel Wasser an sich zu binden. Genau genommen kann die Säure etwa das 6.000-fache ihres eigenen Gewichts aufnehmen. Und das kommt besonders Gelenken und Gewebe zugute: Hyaluronsäure hält Augenlinsen flüssig und sorgt für eine reibungslose Beweglichkeit der Gelenke.

Chemisch betrachtet ist Hyaluronsäure eine Kette aus Zuckermolekülen. Das macht sie zu einem Mehrfachzucker, auch Polysaccharid genannt. Nur etwa 15 Gramm Hyaluronsäure stecken im menschlichen Körper. Das scheint auf den ersten Blick nicht viel zu sein, vor allem da Hyaluron wichtige Aufgaben übernimmt. So kommt sie unter anderem in den Räumen zwischen den Zellen vor und hält das Gewebe elastisch. Wenn du allerdings bedenkst, dass nur ein Gramm Hyaluronsäure ganze sechs Liter Wasser binden kann, scheinen 15 Gramm gar nicht mehr so wenig zu sein.

Entdeckt wurde Hyaluronsäure Anfang des 20. Jahrhunderts. Bis in die 90er hinein wurde sie hauptsächlich durch die Extraktion von Hühnerkämmen oder sogar Rinderaugen hergestellt. Heute kann Hyaluron zum Glück künstlich und vegan produziert werden. Dafür nutzt die Industrie eine Fermentation von Hefe und Getreide. Die künstlich hergestellte Hyaluronsäure ist dabei mit der körpereigenen identisch.

Arten der Hyaluronsäure

In Kosmetik ist oft nur von Hyaluronsäure die Rede – dabei ist Hyaluron nicht gleich Hyaluron. Du kannst zwischen kurzkettigem und langkettigem Hyaluron unterscheiden. Beide haben einen anderen Effekt auf die Haut, am sinnvollsten ist in der Kosmetik immer eine Kombination aus beiden Arten. In Inhaltsangaben von Kosmetika gilt die Bezeichnung "Sodium Hyaluronate" beiden Hyaluron-Formen. Daher kann es sich lohnen, beim Hersteller um weitere Informationen zu bitten.

Langkettiges Hyaluron: Diese Moleküle sind zu groß, um tiefenwirksam in die Haut einzudringen. Stattdessen sorgen sie in Cremes oder Salben für einen unmittelbar verschönernden Effekt. Langkettiges Hyaluron legt sich auf der Hautoberfläche ab und speichert dort Feuchtigkeit. Gleichzeitig stärkt es die Hautbarriere und schützt so vor Umwelteinflüssen und Keimen. Diese Art von Hyaluron verhindert einen Feuchtigkeitsverlust und macht deine Haut sichtbar strahlender. Das Problem mit langkettigem Hyaluron besteht darin, dass es vom Gesicht wieder abgewaschen werden kann. Dadurch hat es nur einen oberflächlich positiven Effekt, unterstützt aber nicht nachhaltig die Speicherung von Feuchtigkeit.

Kurzkettiges Hyaluron: Den kurzkettigen Molekülen wird eine nachhaltigere Wirkung nachgesagt. Sie dringen tief in untere Hautschichten ein und sorgen so für einen langanhaltenden Ausgleich der Feuchtigkeit. Dafür ist kurzkettiges Hyaluron deutlich teurer als langkettiges. Außerdem wird dieser Form von Hyaluron ein Einfluss auf den Zellstoffwechsel nachgesagt.

Wirkungen von Hyaluronsäure

Hyaluronsäure erfreut sich immer größerer Beliebtheit in der Kosmetikindustrie. Viele Hersteller werben mit dem "wunderbewirkenden" Wirkstoff für ihre Produkte. Hier erfährst du, wogegen Hyaluronsäure tatsächlich helfen kann.

Gegen Falten

Hyaluronsäure gegen Falten

Ein Wundermittel gegen Falten – das wäre genauso schön, wie es leider (noch) unmöglich ist. Dass die Haut im Alter abbaut und die Regeneration der Zellen langsamer verläuft, ist nicht zu stoppen. Die richtige Hautpflege kann den Prozess allerdings verlangsamen und die richtigen Maßnahmen können kleinere Fältchen ausbügeln.

Über 50 Prozent der körpereigenen Hyaluronsäure befindet sich in der Haut. Dein Körper baut diese Moleküle ständig ab, baut aber genauso regelmäßig neue auf. Bis dann mit Mitte 20 die Produktion immer mehr abnimmt. Mit etwa 60 Jahren befindet sich nur noch ein Bruchteil der ursprünglichen Menge an Hyaluronsäure im Körper. Verliert dein Körper diesen Mehrfachzucker, kann er weniger Wasser binden. Die Haut trocknet aus, die einzelnen Hautschichten werden dünner und Falten bilden sich.

Hyaluronsäure versorgt die Haut einerseits mit Feuchtigkeit, andererseits hilft sie, diese nachhaltig zu binden. Dadurch wirkt der Mehrfachzucker aufpolsternd und glättend, kleine Fältchen scheinen zu verschwinden. Darüber hinaus soll Hyaluron freie Radikale abfangen können. Ausgelöst durch oxidativen Stress entstehen freie Radikale oft im Zusammenhang mit negativen Umwelteinflüssen. Besonders UV-Strahlen sind in der Lage, selbst tiefliegende Hautzellen langfristig zu schädigen. Daher solltest du neben Hyaluronsäure auch immer eine Sonnencreme verwenden.

Für eine strahlende Haut

Tatsächlich kann dir Hyaluronsäure eine strahlende und pralle Haut verleihen. Trockene Gesichtshaut wirkt oft fahl, da durch ausgetrocknete Hautstellen schnell Falten entstehen. Der natürliche Wirkstoff Hyaluron ist enorm feuchtigkeitsspendend und -bindend, weshalb er der Haut ein frischeres Aussehen schenkt. Am wirkungsvollsten ist dieser Effekt, wenn Cremes und Salben auf Hyaluronsäure-Basis weitere effektive Inhaltsstoffe beinhalten. Wissenswertes zu trockener Haut und wie du sie richtig pflegst, erfährst du hier.

Für schöne Haare

Hyaluron für schöneres Haar

Nicht nur deine Haut braucht genügend Feuchtigkeit, um schön auszusehen und strahlen zu können. Auch zur Feuchtigkeitspflege deiner Haare kannst du Hyaluronsäure verwenden. Ob in Shampoos, Sprays oder Spülungen: Eine Behandlung mit dem Mehrfachzucker macht das Haar geschmeidiger und hilft gegen Frizz.

Zur Haarpflege eignen sich am besten Leave-in-Sprays. Im Gegensatz zum Shampoo werden diese nicht wieder aus dem Haar gewaschen. Die Hyaluronsäure bleibt daher in den Strähnen haften und kann ihre volle Wirkung entfalten.

Anwendungen von Hyaluronsäure

Hyaluronsäure ist mittlerweile so beliebt, dass es unzählige Produkte und Anwendungen auf ihrer Basis gibt: Ob in Gels, Kapseln, Cremes, Seren, Spritzen oder sogar Augentropfen. Halte bei Produkten Ausschau nach der Kennzeichnung "Sodium Hyaluronate".

In der Allgemeinmedizin

Hyaluronsäure wird nicht nur in Kosmetika zur Verschönerung der Haut eingesetzt. Der Wirkstoff ist ebenso in der Medizin vertreten und teilweise nur in Apotheken erhältlich. Um eine Austrocknung der Nasenschleimhäute zu verhindern, ist der Mehrfachzucker beispielsweise ein Zusatz in Nasensprays. Bei trockenen Augen helfen Augentropfen auf Hyaluronsäure-Basis.

Vor allem aber soll der Mehrfachzucker Patienten mit Arthrose Linderung verschaffen. Durch eine starke Abnutzung der Gelenke im Laufe des Lebens kann es zu einem schmerzhaften Gelenkverschleiß kommen. Der Verlust von natürlicher Hyaluronsäure kann dieses Phänomen, auch Arthrose genannt, begünstigen.

Die Wirksamkeit von Hyaluronsäure bei Arthrose-Patienten ist nicht wissenschaftlich belegt. Allerdings können Gelenk-Spritzen die Schmerzen der Betroffenen kurzzeitig lindern. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die gespritzten Moleküle schnell wieder abgebaut werden. Deshalb, und da die heilende Wirkung nicht ausreichend belegt ist, übernehmen Krankenkassen solche Behandlungen nicht.

Hyaluronsäure spritzen

Eine effektive Methode: Hyaluronsäure spritzen

Diese Methode ist sowohl am effektivsten als auch am teuersten und schmerzhaftesten. Sich Hyaluronsäure unter die Haut zu spritzen, ist bestimmt nicht angenehm. Zur Auffüllung von Falten um Mund, Nase oder Stirn könnte Hyaluronsäure aber kaum effektiver sein. Die Nadel erreicht auch die tiefsten Hautschichten und kann den Wirkstoff so auf jeder Ebene verteilen. Deine Haut wirkt wie aufgepolstert, kleine Falten verschwinden und das Gesicht erscheint glatter und jünger.

Botox und Lifting – die zwei gängigsten Behandlungen gegen Falten – können Gesichtszüge schnell unnatürlich verzehrt aussehen lassen. Hyaluronsäure wirkt dagegen deutlich dezenter und natürlicher. Übrigens glättet Hyaluronsäure nicht nur die Gesichtshaut. Ebenso kann die Spritze das Lippenvolumen auffüllen, sowie Brüste und Gesäß praller machen und formen.

Keine Creme ist so effektiv wie eine Hyaluronsäure-Spritze. Dafür musst du allerdings mit einer Behandlung von 300 Euro aufwärts rechnen. Außerdem hält der Effekt nicht ewig. Nach etwa 12 bis 18 Monaten solltest du die Behandlung spätestens wiederholen.

Auch kann eine Injektion egal welchen Wirkstoffs immer zu einer Infektion führen. Ist die Behandlung steril und sauber ausgeführt, brauchst du dir über Komplikationen in der Regel keine Sorgen zu machen. Trotzdem handelt es sich um einen ästhetischen Eingriff. Dass deine Gesichtshaut also nach der Behandlung leicht geschwollen oder gar gerötet ist, ist meist völlig normal.

Jetpeel

Eine ganz andere, noch recht unbekannte Methode sich Hyaluronsäure zu spritzen, ist das sogenannte JetPeel. Für diejenigen, die sich vor Spritzen scheuen, sicherlich eine interessante Alternative. Auch wenn die Methode zugegeben nicht unbedingt angenehmer klingt.

Beim JetPeel wird eine Gemisch aus Wasser, Gas und Kochsalz mit einer Geschwindigkeit von über 700 Kilometern pro Stunde in die Haut geschossen. Das Verfahren wird auf dem kompletten Gesicht angewendet und soll besonders tief in die Haut eindringen.

Hyaluronsäure-Creme

Hyaluron-Creme für den Anti-Falten-Effekt

Wer lieber den konventionellen und günstigen Weg gehen möchte, sollte sich für eine Creme mit Hyaluronsäure entscheiden. Sie wird nur oberflächlich verwendet. Kein Wunder also, dass eine Creme nicht so langanhaltend und effektiv wie eine Spritze sein kann. Aber dennoch kannst du deine Gesichtshaut auf diese Weise wunderbar pflegen. Nicht selten ist der Mehrfachzucker in Tages-, Nacht- oder Feuchtigkeitscremes integriert.

Um den bestmöglichen Effekt aus deiner Hyaluronsäure-Creme herauszuholen, solltest du sie konsequent und täglich anwenden. Nach wenigen Wochen solltest du dann die Wirkungen sehen können. Das wird allerdings nur passieren, wenn sowohl kurzkettiges als auch langkettiges Hyaluron in der Creme steckt. Nur so können die Moleküle in die tiefsten Hautebenen eindringen und die Zellen mit Feuchtigkeit versorgen.

Achte bei einer Creme darauf, welche Zusätze in ihr stecken. Während Aloe Vera, Kokosöl oder Sheabutter wertvolle Feuchtigkeitsspender sind, schaden deiner Haut Stoffe wie Parabene oder Silikone.

Wirkstoffe in Hyaluron-Creme

Wirkstoffe in Hyaluron-Creme

Neben Hyaluronsäure selbst gibt es noch zahlreiche Wirkstoffe, die ihren Effekt verstärken können. Achte beim Kauf deiner nächsten Creme, Salbe oder Serum auf die nachfolgenden Inhaltsstoffe. Je natürlicher eine Creme gehalten ist, desto schonender ist sie in der Regel für deine Haut. Unbedingt vermeiden solltest du Silikone, Parabene und Mikroplastik. Sie schaden dir und deiner Umwelt.

Hyaluronsäure kombiniert mit den Vitaminen A, B, C oder E können den Anti-Falten-Effekt noch verstärken. Vitamine sind nicht nur essenziell für deine Gesundheit. Sie spielen auch eine wichtige Rolle für gesunde Haut und schöne Haare. Außerdem ist Vitamin E ein Antioxidans, das freie Radikale unschädlich machen kann. Es schützt dich somit zusätzlich vor negativen Umwelteinflüssen.

Der Wirkstoff Q10 kommt ebenfalls nicht selten in Feuchtigkeitscremes oder Anti-Falten-Cremes vor. Er kann ähnlich wie Hyaluronsäure eine große Menge Feuchtigkeit binden. Daneben sind Aloe Vera und Sheabutter großartige Feuchtigkeitsspender.

Anwendung von Hyaluronsäure-Creme

Vor der Anwendung: Das Gesicht peelen

Ob Creme, Serum oder Salbe: Um deine Haut schonend zu pflegen, sind kleine Rituale zur Anwendung keine schlechte Idee. Zunächst bereitest du deine Gesichtshaut, egal ob trocken, fettig oder unrein, auf die Anwendung vor.

Im ersten Schritt befreist du deine Haut von abgestorbenen Hautzellen. Sie können Verursacher von Pickeln und Mitessern sein und geben dem Gesicht einen fahlen Ausdruck. Am besten eignet sich ein zuckerhaltiges Peeling. Dabei hast du übrigens einen netten Nebeneffekt: Durch das Peelen regst du die Durchblutung an und deine Haut ist strahlender und rosiger. Sind alle abgestorbenen Hautzellen entfernt, kann der Wirkstoff deutlich besser von der Haut aufgenommen werden.

Wenn dein Gesicht empfindlich auf Peelings reagiert, kannst du es auch einfach mit einem milden Gesichtswasser reinigen. Wichtig ist auf jeden Fall, dass deine Haut sauber ist, bevor du Hyaluronsäure aufträgst. Verteile die Creme im ganzen Gesicht, Hals und Dekolletee. Vergiss dabei nicht die Stellen um die Augen herum, an denen sich mitunter als erstes Falten bilden.

Verwende deine Creme einmal am Tag und wenn du sie gut verträgst, regelmäßig. Ein häufiger Creme-Wechsel irritiert die Haut und kann Unreinheiten auslösen.

Serum

Vermutlich noch effektiver als eine Creme ist ein Serum mit Hyaluronsäure. In der Regel sind Seren extrem hoch dosiert mit einem oder zwei Wirkstoffen. Durch die hohe Konzentration an kurzkettiger Hyaluronsäure dringt der Wirkstoff tief in die Haut ein. Dort versorgt er einzelne Zellen mit Feuchtigkeit und gibt dem Gesicht dadurch eine schöne, leichte Fülle.

Wie bei der Creme gilt auch beim Serum: Sei geduldig. Eine Verbesserung zeigt sich nicht sofort. Stattdessen zeigt sich ein glättender Effekt nach etwa vier Wochen.

Entscheidest du dich für ein Serum, solltest du auf die anderen Inhaltsstoffe achten. Besonders wertvoll sind die Vitamine C, E oder A. Vitamin C, auch Ascorbinsäure genannt, hat eine leichte Anti-Aging-Wirkung und verstärkt damit den Effekt der Hyaluronsäure. Was Vitamin-C-Seren bewirken und wie du sie richtig anwendest, erfährst du übrigens hier.

Hyaluronsäure trinken

Hyaluronsäure trinken

Die wahrscheinlich unkomplizierteste Anwendung mit dem Mehrfachzucker ist wohl die Trinkampulle. Der Wirkstoff aus den Mini-Fläschchen soll so direkt in den Kreislauf gelangen und von innen aufgenommen werden. Ob dadurch ein gesundheitlicher Vorteil entsteht, ist bislang nicht bewiesen. Es gibt aber Hinweise darauf, dass sich die innerliche Einnahme von Hyaluronsäure vorteilhaft auf die Gesundheit auswirken kann. Etwa dadurch, dass auf diese Weise langkettiges Hyaluron in den Körper gelangt. Der menschliche Organismus ist nämlich nur in der Lage, kurzkettige Hyaluronsäure herzustellen. Was langkettige Moleküle im Körper auslösen, ist noch unklar. Schaden können die natürlichen Moleküle jedenfalls nicht.

Kapseln

Wie bereits erwähnt, es gibt unzählige Anwendungsformen von Hyaluronsäure. Wer nicht aus Ampullen trinken möchte, kann den Wirkstoff auch in Kapselform schlucken. Tatsächlich soll diese Einnahme wirkungsvoller als das Trinken sein. Das liegt ganz einfach daran, dass die Verkapselung den Wirkstoff schützt. Normalerweise spalten Enzyme Wirkstoffe während des Stoffwechselvorgangs auf. Nur ein Bruchteil der Hyaluronsäure würde so die Darmbarriere überhaupt überwinden.

Innerlich angewendet soll der Mehrfachzucker in alle Hautschichten eindringen. Und genau hier soll er einen zusätzlichen Nutzen bieten: Die körpereigene Hyaluronsäure-Produktion stimulieren und ankurbeln. Darüber hinaus könnte der Mehrfachzucker so auch positiv auf Gelenke, Sehnen und Bänder wirken.

Nebenwirkungen von Hyaluronsäure

Die gute Nachricht vorweg: Hyaluronsäure ist ein natürliches Produkt, dass auch dein Körper regelmäßig herstellt. Daher können Nebenwirkungen fast ausgeschlossen werden. Reagiert deine Haut auf eine Salbe oder Creme mit Rötungen und Juckreiz, dann sind vermutlich eher andere Inhaltsstoffe schuld. So können zum Beispiel Silikone, Paraffine oder Metalle Allergien auslösen.

Vorsicht ist auch bei einer Hyaluron-Injektion geboten: Unsauber ausgeführt kann es schnell zu Infektionen oder Schwellungen kommen. Deshalb ist es sehr wichtig, dass du nur bei einem vertrauenswürdigen Arzt eine Unterspritzung vornimmst. Auf keinen Fall solltest du selbst herum experimentieren.

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