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Irisches Essen: 23 beliebte Gerichte + 4 Rezepte-Tipps

Die irische Küche spiegelt die Agrarkultur und die Geschichte Irlands wider. Die Irinnen und Iren haben es geschafft, ihren Gerichten einen modernen Twist zu geben und gleichzeitig die Authentizität der traditionellen Rezepte zu bewahren. Hier findest du die beliebtesten Gerichte des Landes.

Traditionelle irische Gerichte bestehen oft aus Lammfleisch, Kartoffeln und verschiedenen Gemüsesorten, die auf den wichtigsten Wirtschaftsfaktor des Landes zurückzuführen sind: die Landwirtschaft.

In diesem Artikel stellen wir dir alle traditionellen irischen Spezialitäten vor, von Colcannon über Sodabrot bis hin zu Irish Coffee. Mit unseren Tipps können die leckeren irischen Gerichte schon bald auf deinem Esstisch stehen.

Traditionelle irische Küche – mehr als Kartoffelpüree und Blutwurst

Traditionelle irische Küche – mehr als Kartoffelpüree und Blutwurst

Irland ist berüchtigt für Kartoffeln und Pudding. Allerdings ist die Küche noch deutlich facettenreicher als das. Kartoffeln sind nur eine von vielen Zutaten, die bei irischem Essen eine wichtige Rolle spielen.

Beliebtestes Street Food in Irland

Beliebtestes Street Food in Irland

In der Regel wird irisches Essen nicht als Street Food angesehen. Schließlich sind die meisten irischen Gerichte üppig und werden am liebsten gemeinschaftlich gegessen.

Wenn man jedoch von irischem Street Food spricht, muss man Fish and Chips erwähnen. Die Kombination von Fisch und Pommes kann für einige Menschen ungewohnt sein, ist aber eine lokale Delikatesse. Neben Irland ist Fish and Chips auch in Großbritannien sehr beliebt.

Der Klassiker besteht meist aus Kabeljau, den du in einen würzigen Teig tauchst und frittierst. Dazu gibt es Pommes.

Anstatt die Kartoffeln für die Pommes in lange dünne Scheiben zu schneiden, formen die Irinnen und Iren traditionell dicke Kartoffelspalten. So sind die Pommes nach dem Frittieren außen knusprig und innen weich.

Fish and Chips verfeinerst du mit einer Gewürzmischung für die Pommes und einer würzigen Tartarsoße. Dabei handelt es sich um eine mit hart gekochtem Eigelb zubereitete Mayonnaise, die mit fein gehackten grünen Lauchzwiebeln oder Schnittlauch angereichert ist.

Irisches Essen in der Welt

Irisches Essen in der Welt

Irisches Essen hat auf vielfältige Weise Einzug in die Küchen dieser Welt gefunden. Zum Beispiel sind zahlreiche Kartoffelgerichte wie Hash Browns und der Shepherd’s Pie irischen Ursprungs. Außerdem sind auch viele irische Getränke weltweit beliebt.

Wie gesund irisches Essen ist

Wie gesund irisches Essen ist

Irisches Essen ist herzerwärmend und lecker. Doch leider zählt die irische Küche nicht gerade zu den gesündesten. Zwar stehen auf dem irischen Speiseplan viel frisches Gemüse und gesunde Meeresfrüchte. Jedoch enthalten viele Hauptzutaten wie Kartoffeln und Brot sehr viel Stärke.

Der Verzehr von zu viel Stärke kann ein Gesundheitsrisiko darstellen, vor allem wenn du keine gesunden Zwischenmahlzeiten wie rohes Gemüse, Obst und Nüsse zu dir nimmst.

Beliebte irische Gerichte, die du probieren musst

Beliebte irische Gerichte, die du probieren musst

Es gibt unzählige irische Gerichte mit hunderten verschiedenen Rezepten. Hier findest du die beliebtesten Gerichte Irlands.

Colcannon

Colcannon

Trotz des komplizierten Namens ist Colcannon ein sehr simples Gericht. Die Grundlage für den Eintopf bilden Kartoffelpüree und Weißkohl. Du kannst Colcannon vielseitig einsetzen, etwa als Hauptgericht, als Beilage, als Snack oder als Füllung.

Es gibt auch viele Variationen des Eintopfs, deren Bestandteile über Kartoffelpüree, Kohl und Gewürze hinausgehen. Beispielsweise kannst du der Grundversion nahezu jedes Gemüse hinzufügen. Colcannon war ursprünglich dafür gedacht, Verwendung für das Gemüse aus dem eigenen Garten zu finden.

Daher hat jeder irische Haushalt sein eigenes Rezept für den Eintopf, von dem jeder verspricht, es sei das beste und authentischste.

Wenn du auf der Suche nach einem hervorragenden Rezept für Colcannon bist, empfehlen wir dir als Grundlage Yukon Gold oder Kartoffeln. Die eignen sich am besten zum Pürieren. Für den Kohl solltest du frischen Grünkohl verwenden.

Du kannst den Eintopf mit irischer Butter und Lauch verfeinern, um ihm etwas mehr Biss zu verleihen. Bei den Gewürzen kannst du dich auf Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver und geräucherte Paprika beschränken.

Irish Stew

Irish Stew

Der Irish Stew ist ein traditioneller irischer Eintopf, den du in jedem irischen Haushalt findest. Wie die meisten der irischen Gerichte ist auch das Rezept einfach und erfordert nur minimale Vorbereitungen.

Der Schlüssel zu einem perfekten Irish Stew sind die Gewürze. Außerdem musst du den Eintopf so lange wie möglich kochen lassen, damit sich die Aromen wunderbar entfalten können.

Irische Gerichte haben keine richtigen oder falschen Zutaten. Du kannst für deine Rezepte alles verwenden, was du gerade in deiner Küche hast. So entsteht jedes Mal ein perfektes und leckeres Gericht.

Die Grundlage für einen Irish Stew ist das Fleisch, in der Regel Lammfleisch. Beginne damit, dein Lammfleisch zusammen mit Knoblauch, Lauch, Zwiebeln und anderen duftenden Zutaten deiner Wahl in einem großen Topf anzubraten. Anschließend löschst du alles mit der Gemüsebrühe ab.

Wenn das Lamm und das Gemüse mit Brühe bedeckt sind, kannst du den Eintopf erstmal köcheln lassen. Dieser Prozess sollte mindestens zwei Stunden dauern.

Für eine sämigere Konsistenz kannst du geschnittene Kartoffeln oder einen Teelöffel Speisestärke hinzufügen. Auch Tomatenmark, Kohl und Karotten sind eine Bereicherung für deinen Irish Stew, da sie ihn noch geschmackvoller und süßer machen.

Ulster Fry

Ulster Fry

Das irische Frühstück ist eine der vielseitigsten und leckersten Frühstücksvarianten, die es gibt. Ulster Fry stammt ursprünglich aus Nordirland und besteht aus vielen verschiedenen Zutaten.

Typische Bestandteile sind gebratene Würstchen, Eier, Tomaten, Pilze, Blutwurst und Sodabrot (stärkehaltiges irisches Brot).

Für die Zubereitung gibst du eine großzügige Menge Butter in eine heiße Pfanne und brätst alle Komponenten an.

Wenn du noch etwas Kartoffelpüree vom Vortag im Kühlschrank hast, kannst du es mit in die Pfanne geben. Dadurch erhältst du einen weiteren Klassiker: Potato Farls (irische Kartoffelfladen). Serviere dein Ulster Fry mit einer Tasse Irish Coffee, und du bist bereit für den Tag.

Irish Barmbrack

Irish Barmbrack

Barmbrack ist eine irische Nachspeise, die einem Früchtebrot ähnelt. Der warme Laib duftet doppelt so gut wie ein normaler Brotlaib, ohne dabei übermäßig süß zu sein. Die delikate Balance macht das irische Dessert unwiderstehlich.

Um einen Barmbrack zu backen, musst du kein Experte sein. Selbst wenn du beim Backen einen Fehler machst, die Wahrscheinlichkeit für ein leckeres Endergebnis ist trotzdem hoch. Denn die einzelnen Komponenten des Gebäcks sind immer köstlich.

In klassischer irischer Manier solltest du die Früchte über Nacht in kaltem Tee einweichen. Der Schritt ist sehr wichtig, da die Süße der Früchte so in die Flüssigkeit übergeht. Die Flüssigkeit verwendest du später, um den Barmbrack-Teig herzustellen.

Am besten lässt du dein Barmbrack nach dem Backen ein oder zwei Tage ruhen, damit sich die Aromen noch besser entfalten können. Das Brot hält sich relativ lange, du kannst also eine große Menge davon backen.

Coddle

Coddle

Die Irinnen und Iren wissen genau, wie sie aus jeder lokalen Zutat ein leckeres Gericht zaubern können. Es ist also wenig überraschend, dass sie auch Meister in der Verwertung von Resten sind.

Für Coddle, das im 18. Jahrhundert entstand, verwendest du verschiedene Zutaten. Welche Zutaten das genau sind, unterscheidet sich von Haushalt zu Haushalt. Dennoch ist es in allen irischen Haushalten gleichermaßen beliebt.

Um Coddle zuzubereiten, brauchst du einen großen Topf. Am besten eignet sich ein spezieller Schmortopf, in dem die Zutaten stundenlang bei niedriger Hitze köcheln können.

So können sich die Zutaten miteinander verbinden und einen neuen Geschmack entwickeln. Zu den Grundbestandteilen des Eintopfs gehören Zwiebeln und Kartoffeln sowie eine Eiweißquelle wie etwa Würstchen.

Zusätzlich kannst du alle Reste hinzugeben, die du noch herumliegen hast. Würze abschließend dein Coddle mit deinen Lieblingskräutern und -gewürzen und fertig ist der irische Klassiker.

Suppen und Salate

Suppen und Salate

Die Irinnen und Iren wissen, wie man eine heiße und leckere Suppe zubereitet. Irische Suppen fühlen sich im kalten Winter wie eine warme Umarmung an. Die meisten irischen Suppen enthalten saisonales Gemüse und sind in wenigen Minuten zubereitet.

Salate sind in Irland nicht so beliebt. Trotzdem gibt es einige Rezepte, die du ausprobieren kannst. Hier sind die beliebtesten Suppen und Salate des Landes.

Colcannon-Suppe

Colcannon-Suppe

Die Colcannon-Suppe ist nur eine der vielen Möglichkeiten, wie du den klassischen irischen Colcannon abwandeln kannst. Das Gericht gibt dir ein wohliges Gefühl und sorgt für gute Laune während der kalten Wintertage.

Die Colcannon-Suppe verlässt sich hauptsächlich auf die Wärme und Herzhaftigkeit der Kartoffeln und verzichtet weitgehend auf Gewürze. Dadurch kommen die Grundzutaten besonders gut zur Geltung.

Obwohl die Suppe so vollmundig und köstlich schmeckt, brauchst du für die Zubereitung keinerlei Kochtalent. Bereite zunächst deinen Colcannon wie gewohnt zu und füge eine großzügige Menge irische Butter hinzu.

Sobald du die Zutaten gut vermengt hast, kannst du sie mit einem Stabmixer zu einer cremigen Suppe verarbeiten.

Erbsen-Minze-Suppe

Erbsen-Minze-Suppe

Die irische Küche hat nicht nur Suppen für den Winter zu bieten. So eignet sich beispielsweise die Erbsen-Minze-Suppe perfekt, um den Frühling zu begrüßen. Sie ist leicht, erfrischend und schnell zubereitet.

Erbsen und Minze passen hervorragend zusammen. Besonders lecker ist die Suppe mit frischen Sommererbsen – aber auch Tiefkühlerbsen erfüllen ihren Zweck. Du kannst die Suppe mit Kartoffeln andicken oder sie in einer dünnflüssigen Konsistenz genießen.

Für die Erbsen-Minze-Suppe musst du zunächst etwas Knoblauch und Zwiebeln anbraten. Dann gibst du die Erbsen, die Minze und die Gemüsebrühe dazu.

Die Kombination ist schon ausreichend für einen fantastischen Geschmack. Du brauchst also keine weiteren Zutaten oder Gewürze. Schmecke die Mischung mit Salz und Pfeffer ab und püriere sie, bis keine Erbsenstücke mehr übrig sind.

Du kannst die Suppe mit Sahne und Parmesan servieren oder sie pur genießen.

Kartoffel-Cheddar-Suppe

Kartoffel-Cheddar-Suppe

Käse und Kartoffeln sind wie für einander gemacht. Daher ist es wenig überraschend, dass es auch eine Suppe gibt, die auf der Kombination basiert. Die Kartoffel-Cheddar-Suppe ist in Irland unverzichtbar. Besonders beliebt ist die Suppe in den kalten Wintermonaten.

Die Hauptzutaten des Gerichts offenbart schon der Name: Kartoffeln und Cheddar. Du kannst auch Hühnerbrühe, Butter, Worcestershire-Soße und Sellerie hinzufügen, um die Suppe noch schmackhafter zu machen.

Chiliflocken können den Geschmack mit einer scharfen Note abrunden. Zwar ist das kein Teil des traditionellen Rezepts. In der irischen Esskultur versucht man aber klassischen Gerichten eine eigene Note zu geben.

Die Zubereitung der Kartoffel-Cheddar-Suppe könnte nicht einfacher sein. Koche einfach alle Zutaten außer dem Käse für etwa 30 Minuten. Dann pürierst du deine Suppe und gibst nach und nach den Käse hinzu.

Irish Pub Salad

Irish Pub Salad

Egal, ob du eine St. Patricks-Party veranstaltest oder einfach einen schnellen Salat brauchst – der Irish Pub Salad ist die perfekte Wahl. Der Salat ist in wenigen Minuten zubereitet und du kannst ihn mit jedem beliebigen Gemüse verfeinern, das du gerade zur Hand hast.

Der Irish Pub Salad besteht meist aus Tomaten, Kopfsalat, hart gekochten Eiern, Zwiebeln und eingelegten grünen Bohnen. Manche Varianten enthalten auch Rote Bete und Kartoffeln.

Der Salat lässt sich mit sämtlichen Dressings nach Belieben kombinieren. Wenn du jedoch einen authentischen Irish Pub Salad willst, solltest du dich für ein Irish Cream Dressing entscheiden. Das besteht aus einer Mischung aus irischem Whiskey, Sahne, Senf, Essig, Zucker und Gewürzen.

Vorspeisen, Sandwiches und Beilagen

Vorspeisen, Sandwiches und Beilagen

Die Irinnen und Iren zaubern aus einfachen Beilagen und Vorspeisen eine ganze Mahlzeit, die unglaublich köstlich schmeckt.

Du kannst die Beilagen und Vorspeisen beispielsweise für ein schickes Abendessen oder zum St. Patrick’s Day zubereiten. Sei dir sicher, dass du deine Gäste in jedem Fall beeindrucken wirst.

Corned Beef

Corned Beef

Auch wenn Corned Beef eng mit dem St. Patrick’s Day verbunden ist, ist es ursprünglich kein irisches Gericht. Dennoch haben irisch-amerikanische Einwanderer schon lange Corned Beef in ihren Rezepten verwendet.

Du kannst Corned Beef entweder frisch oder als Konserve kaufen. Beide Varianten eignen sich für zahlreiche Rezepte. Trotzdem empfehlen wir dir, dein eigenes Corned Beef zuzubereiten. So hast du die beste Erfahrung beim Kochen und die meiste Kontrolle über den Geschmack des Fleisches.

Corned Beef ist im Wesentlichen eingelegtes Rindfleisch. Um das schmackhafte Gericht zuzubereiten, solltest du die Rinderbrust etwa fünf bis sechs Tage in einer Salzlake deiner Wahl reifen lassen.

Die perfekte Rindfleisch-Pökelmischung besteht aus braunem Zucker, Salz, schwarzem Pfeffer, Kümmel, Rosmarin und gemahlenem Ingwer.

Anschließend lässt du das Fleisch abtropfen und kochst es drei Stunden lang bei niedriger Hitze. Dadurch wird die Rinderbrust köstlich und zart. Anschließend kannst du sie mit Kohl, Yorkshire-Pudding (herzhaftes Gebäck) oder Kartoffelpüree servieren.

Dubliner Dip

Dubliner Dip

Der Dubliner Dip ist eine einzigartige Vorspeise, die deine Freunde begeistern wird. Es handelt sich um eine irische Abwandlung des klassischen Käsedips.

Sobald du den Dubliner Dip einmal probiert hast, wirst du ihn bestimmt zu deinen Lieblingssnacks für den St. Patrick’s Day, Filmabende und Partys zählen.

Anders als die meisten irischen Gerichte ist die Zubereitung des Dubliner Dips mit etwas Aufwand verbunden. Doch das Ergebnis ist die Mühe wert.

Zunächst musst du für die Basis ein paar Zwiebeln karamellisieren. Dann vermengst du die karamellisierten Zwiebeln in einer Schüssel zu gleichen Teilen mit Sahne und Dubliner Käse. Füge dann ein paar Esslöffel Mayonnaise und deine Lieblingsgewürze hinzu – und voilà, dein Dubliner Dip ist fertig.

Für einen noch intensiveren Geschmack kannst du den Dip in eine Auflaufform geben, mit extra Dubliner Käse bestreuen und im Ofen goldbraun überbacken. Serviere deine Kreation am besten mit getoastetem Roggenbrot.

Yorkshire Pudding

Yorkshire Pudding

Obwohl Yorkshire Pudding kein traditionelles irisches Gericht ist, erfreut sich die Vorspeise auf der Grünen Insel großer Beliebtheit. Das liegt vor allem an der schnellen und einfachen Zubereitung des Gebäcks.

Es gibt zahlreiche Tipps zur Zubereitung von Yorkshire Pudding, angefangen bei der Verwendung von kaltem Teig bis hin zur Zugabe von Wasser und Eigelb. Doch trotz der Tipps finden wir, dass manchmal die einfachsten Varianten die leckersten sind.

Yorkshire Pudding ist eine der leckersten britischen Vorspeisen, die es gibt.

Der wichtigste Aspekt beim Backen von Yorkshire Pudding ist das richtige Verhältnis der Zutaten. Je mehr Flüssigkeit du verwendest, desto mehr wird der Teig aufgehen. Andererseits kann das Innere des Gebäcks dann weniger weich sein.

Wir empfehlen dir, für jeden Teil der trockenen Zutaten zwei Teile Flüssigkeit zu verwenden. Dadurch ist der Pudding außen knusprig und innen fluffig.

Colcannon Puffs

Colcannon Puffs

Colcannon Puffs zählen zu den vielseitigsten Speisen der irischen Küche. Die kleinen Bällchen können als Vorspeise, Beilage, Suppe oder Hauptgericht dienen – es kommt nur darauf an, wie du sie zubereitest.

Für die Zubereitung brauchst du nicht viel Zeit. Du musst nur eine Kartoffel-Kohl-Mischung zu den beeindruckenden kleinen Bällchen formen und backen.

Benutze dafür einfach dein Lieblings-Colcannon-Rezept oder versuche dich an einer improvisierten Kartoffel-Kohl-Mischung. Deiner Kreativität sind hier keine Grenzen gesetzt.

Die Colcannon Puffs kannst du dann auf ein Backblech legen und goldbraun backen. So erhältst du eine leckere und gesunde Vorspeise.

Alternativ kannst du die Bällchen auch mit Paniermehl bestreuen und frittieren, um eine herzhafte Vorspeise zu erhalten. Es gibt auch Colcannon Puffs, die mit Cheddar gefüllt sind.

Hauptgerichte

Hauptgerichte

Fast jedes Rezept in unserem Leitfaden kannst du in ein irisches Hauptgericht verwandeln, wenn du es mit Sodabrot und Bratkartoffeln kombinierst.

Wenn du jedoch ein klassisches irisches Hauptgericht möchtest, bist du hier richtig. Möglicherweise bist du bereits mit einigen irischen Speisen vertraut, ohne zu wissen, dass sie ursprünglich aus Irland stammen.

Hier sind ein paar unverzichtbare irische Hauptgerichte, die du unbedingt probieren solltest.

Shepherd’s Pie

Shepherd’s Pie

Der Shepherd’s Pie zählt zu den beliebtesten Gerichten Irlands – und das aus gutem Grund. Er ist nahrhaft, gesund, warm und lecker. Selbst wenn du noch nie einen Fuß in eine Küche gesetzt hast, kannst du das irische Gericht zubereiten.

Die Zubereitung des "Kuchens" besteht aus drei Teilen: der Zubereitung des Fleisches, der Zubereitung der Kartoffeln und dem Backen. Wie der Name schon vermuten lässt, ist die Hauptzutat des Gerichts gehacktes Lammfleisch.

Wie es sich für echte Irinnen und Iren gehört, brätst du zuerst dein Lieblingsgemüse an. Für den Shepherd’s Pie eignen sich zum Beispiel Erbsen, Karotten und Zwiebeln. Danach brätst du das Fleisch an und gibst etwas Gemüsebrühe und Mehl hinzu, um die Masse zu binden.

Für das Kartoffelpüree kannst du ein Rezept nach deinem Geschmack wählen. Besonders gut schmeckt das Püree mit etwas Parmesan und Butter. Dadurch erhält das Kartoffelpüree einen Bechamelcharakter.

Anschließend fügst du alle Komponenten zusammen und garnierst den Shepherd’s Pie mit Käse. Backe den "Kuchen" für 30 Minuten, bis der Käse goldbraun ist. Bevor du deinen Shepherd’s Pie isst, solltest du ihn 15 Minuten abkühlen lassen.

Sausages and Champ

Sausages and Champ

Falls du es noch nicht bemerkt hast: Würstchen und Kartoffeln zählen zu den Hauptzutaten der irischen Küche. Es ist also wenig verwunderlich, dass auch Sausages and Champ zu den beliebtesten Gerichten des Landes gehört.

Das Gericht mag zwar einfach sein, dennoch können viele von der Kombination einfach nicht genug bekommen.

Champ ist im Grunde genommen Colcannon, nur dass anstelle des Kohls Frühlingszwiebeln verwendet werden. Du kannst Würstchen deiner Wahl hinzugeben und dazu eine Soße deiner Wahl zubereiten. Es gibt jedoch ein paar Tricks, die du beachten solltest.

Sausages and Champ mag zwar ein simples Hauptgericht sein, die Zubereitung ist aber nicht ganz so leicht. Hier kommt es auf das richtige Timing an. Du solltest die drei Bestandteile des Gerichts parallel kochen. Wenn ein Teil kalt oder schal wird, beeinträchtigt das das Geschmackserlebnis.

Wir empfehlen dir, mit den Kartoffeln zu starten. Sie brauchen am längsten, um weich zu werden. Dann bereitest du eine Soße aus karamellisierten Zwiebeln zu.

Der Schritt dauert etwa 30 Minuten. Zum Schluss brätst du die Würstchen in derselben Pfanne wie die Zwiebeln an und servierst sie sofort.

Boxty

Boxty

Wenn du übrig gebliebenes Kartoffelpüree im Kühlschrank hast, solltest du die Gelegenheit nutzen und Boxty zubereiten.

Das klassische irische Gericht besteht aus zwei Varianten von Kartoffeln: Kartoffelpüree und frisch geriebenen Kartoffeln. Die Kombination sorgt für ein unvergleichliches Mundgefühl.

Boxty sind herzhafte Kartoffelpfannkuchen. Um das leckere Gericht zuzubereiten, musst du einfach die geriebenen Kartoffeln mit Mehl bestreuen und dann Kartoffelpüree, Eier und Milch hinzugeben. Anschließend brätst du deine Boxty in Butter oder Olivenöl.

Du solltest die Kartoffelpfannkuchen immer direkt und warm servieren, da sie sonst matschig werden. Wenn du mal zu viel Teig gemacht hast, decke ihn einfach mit Frischhaltefolie ab und bewahre ihn im Kühlschrank auf. Würstchen sind eine hervorragende Beilage zu Boxty.

Seafood Chowder

Seafood Chowder

Viele Kulturen haben ihre eigenen Variationen des Gerichts, jedoch schmeckt irisches Seafood Chowder unvergleichlich. Eigentlich ist für das irische Rezept frischer Fisch vorgesehen. Der Fischeintopf schmeckt allerdings so unwiderstehlich gut, dass du ihn auch mit gefrorenem Fisch zubereiten kannst.

Seafood Chowder besteht traditionell aus Kabeljau, Lachs, Garnelen und Krabbenfleisch. Du kannst auch Muscheln, Garnelen und andere Meeresfrüchte hinzufügen. Achte nur darauf, dass die einzelnen Komponenten geschmacklich harmonieren.

Die Zubereitung des Eintopfs ist einfach: Koche den Fisch in Milch und Gewürzen und sieh ihn dann ab. Parallel dazu kochst du die Kartoffeln und das Gemüse in einer Fischbrühe und gibst dann die gewürzte Milch hinzu.

Füge etwas Schlagsahne und Mehl hinzu, um den Eintopf anzudicken. Zum Schluss würzt du den Fisch und die Suppe mit Salz und Pfeffer. Du kannst Seafood Chowder pur genießen oder ihn mit Kartoffelpüree und Sodabrot als Beilage servieren.

Irish Pasties

Irish Pasties

Teig mit einer warmen und herzhaften Füllung – was will man mehr? Obwohl Irish Pasties sehr komplex im Geschmack sind, sind sie einfach zuzubereiten. Du kannst fertigen Pastetenteig kaufen und so die Vorbereitungszeit halbieren.

Als Füllung kannst du diverses Gemüse und sonstige Reste verwenden, die du noch zu Hause hast. Das traditionelle Rezept besteht aus Steak, Kartoffeln und Kohl.

Wenn du noch Reste wie Hash Browns, Corned Beef oder Colcannon im Kühlschrank hat, musst die Füllung nicht mal mehr zubereiten. Stattdessen kannst du gleich mit dem Befüllen der Pasteten beginnen.

Der Trick ist, die Füllung mit etwas irischer Butter aufzupeppen. Bestreiche deine gefalteten Pasteten außerdem mit Eiern, damit sie eine goldene Kruste bekommen. Du kannst auch eine kleine Variante der Irish Pasties backen, die du als Snack für unterwegs mitnehmen kannst.

Zudem empfehlen wir dir direkt eine große Menge der Pasteten zu machen. Was du nicht schaffst, kannst du dann im Gefrierschrank lagern. So hast du immer ein paar der leckeren Irish Pasties auf Lager.

Brot, Gebäck und Nachtisch

Brot, Gebäck und Nachtisch

Brot ist ein wesentlicher Bestandteil der irischen Küche. Es gibt viele einfache Sorten, die du im Handumdrehen zubereiten kannst – selbst dann, wenn du mit dem Backen noch keine große Erfahrung hast.

Viele Anfänger haben großen Respekt vor dem Backen. Du musst dir aber keine Sorgen machen. Hier sind ein paar supereinfache Rezepte, mit denen du die köstliche Brotvielfalt Irlands zu dir nach Hause holen kannst.

Irish Soda Bread

Irish Soda Bread

Brot zu backen, mag für manche entmutigend erscheinen. Doch das Irish Soda Bread ist ein anfängerfreundlicher und leckerer Einstieg in das Backen. Das irische Rezept kommt ganz ohne Hefe aus. Stattdessen wird der Teig mit Backpulver und Buttermilch zubereitet.

Ein Brot richtig aufgehen zu lassen, ist normalerweise das Schwierigste am Brotbacken. Beim irischen Sodabrot brauchst du jedoch nicht zu warten, bis der Teig aufgeht. Sobald du die Zutaten vermischt hast, schiebst du den Laib in den Ofen.

Wenn das Brot goldbraun ist, holst du es heraus und lässt es eine Stunde lang abkühlen. Danach kannst du es schneiden und servieren.

Irish Soda Bread schmeckt ähnlich wie Biskuits. Wenn du dich für das traditionelle Rezept entscheidest, kannst du das Brot mit ein paar Rosinen verfeinern und ihm so eine süße Note geben. Du kannst die Rosinen auch weglassen, wenn du sie nicht magst.

Irish Bread Pudding

Irish Bread Pudding

Die irische Küche besteht nicht nur aus herzhaften Kartoffeln und Brot. Mit dem Irish Bread Pudding gibt es etwas Süßes für deinen Gaumen. Die Zutaten mögen ausgefallen erscheinen, aber die Zubereitung könnte nicht einfacher sein.

Wie der Name schon sagt, brauchst du für irischen Brotpudding Brot (üblicherweise weißes Brioche-Brot). Das Rezept ist denkbar einfach: Zuerst toastest du das Brot. Dann gibst du alle Zutaten in eine Auflaufform und backst sie, bis sie goldbraun sind.

Am besten servierst du den Pudding mit einer Karamellsoße. Wenn du deinen Irish Bread Pudding noch raffinierter gestalten möchtest, kannst du den Pudding mit Nüssen und Früchten wie Mandeln, Pekannüssen und Pflaumen verfeinern.

Irish Potato Candies

Irish Potato Candies

Kartoffeln sind ein wesentlicher Bestandteil vieler irischer Rezepte. Irische Kartoffelbonbons enthalten jedoch trotz des irreführenden Namens keine Kartoffeln. Du kannst dir die leckere Nachspeise als Käsekuchenbällchen vorstellen, die genau wie Kartoffeln aussehen.

Irische Kartoffelbonbons müssen nicht gebacken werden. Wenn es mal schnell gehen muss und du keine Lust auf Backen hast, dann sind die Bällchen das perfekte Dessert für dich. Das Beste an den Irish Potato Candies ist, dass sie in weniger als zehn Minuten fertig sind.

Verrühre einfach Frischkäse mit Puderzucker und passe die Süße nach deinem Geschmack an. Gib etwas Butter und Vanilleextrakt hinzu, um den Geschmack zu intensivieren. Die Kokosflocken sorgen für eine gröbere Textur, damit du die Masse besser zu Kugeln formen kannst.

Wenn du keine Kokosnuss magst, kannst du auch Kakaopulver oder Milchpulver verwenden. Rolle deine Käsekugeln in Zimt, um die typische irische Kartoffel-Optik zu erhalten. Bevor du die Bonbons isst, solltest du sie zehn Minuten lang abkühlen lassen.

Cast Iron Apple Cake

Cast Iron Apple Cake

Der Cast Iron Apple Cake ist ein traditionelles Dessert, das mit einfachen Zutaten auskommt und unglaublich gut schmeckt.

Die gusseiserne Pfanne leitet die Hitze gleichmäßig über den Kuchen, wodurch weder verbrannte Stellen noch ein matschiges Inneres entstehen. Stattdessen wird der Kuchen besonders knusprig.

Falls du keine gusseiserne Pfanne besitzt, kannst du den leckeren Kuchen auch in einer mit Folie ausgelegten Kuchenform backen. Gieße den Teig in deine Form und bestücke ihn mit dünn geschnittenen Äpfeln.

Gewürze wie Muskatnuss, Nelken und Zimt verleihen dem einfachen Rezept den typisch aromatischen Geschmack. Du kannst deinen irischen Apfelkuchen mit Schlagsahne, Puderzucker oder Eiscreme garnieren. Am besten schmeckt das Dessert, wenn es noch frisch ist.

Irish Chocolate Cake

Irish Chocolate Cake

Für viele ist ein süßer Schokoladenkuchen das beste Dessert überhaupt. Selbst wenn du schon viele verschiedene Schokoladenkuchen probiert hast, lohnt es sich, den Irish Chocolate Cake zu kosten.

Du kannst dem Teig etwas kohlensäurehaltiges Wasser hinzufügen, um das Backpulver zu aktivieren und den Kuchen luftiger zu machen.

Für einen süßeren Geschmack kannst du auch deine irische Lieblingssoda verwenden – achte nur darauf, dass sie nicht aromatisiert ist. Um den Irish Chocolate Cake noch schmackhafter zu machen, kannst du ihn mit einer Schokoladenglasur überziehen.

Geheime Rezepte-Tipps für irisches Essen

Geheime Rezepte-Tipps für irisches Essen

Inzwischen weißt du wahrscheinlich, dass die irische Küche zahlreiche einfache Gerichte mit unzähligen Variationen zu bieten hat. Alle Irinnen und Iren haben ihre eigene Version der lokalen Klassiker. Es ist also weitgehend egal, wie du dein irisches Essen zubereitest – lecker wird es vermutlich immer.

Trotzdem hast du hier noch ein paar Kochtipps, die dein irisches Essen noch authentischer machen.

1. Irisches Essen schmeckt frisch am besten: Zwar gibt es viele irische Gerichte, bei denen Reste als Hauptzutat verwendet werden. Dennoch solltest du ein und dasselbe Gericht nicht noch mal servieren, wenn es kalt oder abgestanden ist.

2. Verwende saisonales Gemüse: In der irischen Küche spielt Gemüse eine wichtige Rolle. Es gibt ein passendes irisches Rezept zu fast jedem Gemüse, das du gerade zur Hand hast. Nutze also die Vielseitigkeit der irischen Küche, indem du frisches und saisonales Gemüse in deine Gerichte einbaust.

3. Weniger vorbereiten, mehr kochen: Irisches Essen ist einfach zuzubereiten. Trotzdem musst du den Gerichten ihre Zeit geben.

Das Fleisch muss zart werden, die Kartoffeln müssen buttrig weich werden, und vor allem müssen die verschiedenen Geschmäcker miteinander verschmelzen und in jede einzelne Zutat eindringen.

4. Halte es einfach: Die Besonderheit der irischen Küche liegt in ihrer Einfachheit. Es braucht keine übermäßigen Gewürze oder komplizierte Rezepte. Irische Gerichte verwenden das, was man gerade zur Hand hat.

Irische Getränke

Irische Getränke

Ein irisches Essen ist nicht komplett ohne ein leckeres Getränk, das die herzhaften Gerichte ergänzt. Zu den beliebtesten Getränken Irlands gehört sicherlich Limonade. Doch es gibt auch speziellere Getränkekombinationen, für die wir dir die Rezepte vorbereitet haben.

Irish Shillelagh

Irish Shillelagh

Kaum ein Getränk ist irischer als der Irish Shillelagh. Der Drink ist spritzig, fruchtig, frisch und süß. Trotz seines beeindruckenden Aussehens ist die Zubereitung des Irish Shillelaghs denkbar einfach.

Um das köstliche Getränk herzustellen, mischst du einfach einen Teil Zitronensaft mit fünf Teilen Pfirsichsaft. Dann garnierst du die Mischung mit ein paar Himbeeren.

Da der Irish Shillelagh bereits süß ist, brauchst du keinen zusätzlichen Zucker hinzuzufügen. Möchtest du dein Getränk allerdings besonders süß haben, kannst du ein paar Teelöffel Puderzucker hinzugeben.

Emerald Isle

Emerald Isle

Wenn Irland eine Farbe hätte, dann wäre sie ein leuchtendes Smaragdgrün. Der Name des Emerald Isle ist eine Hommage an Irland und dessen Farben. Obwohl grüne Getränke oft nicht die leckersten sind, schmeckt der Drink einfach traumhaft.

Du kannst den Mocktail (alkoholfreier Cocktail) in Sekundenschnelle zubereiten. Rühre einfach Apfelsaft mit Minzlikör zusammen und garniere deine Kreation mit frischer Minze.

Banana Leprechauns

Banana Leprechauns

Wenn du nach einem cremigen und erfrischenden Smoothie suchst, der schnell gemacht ist, ist der Banana Leprechauns genau das Richtige für dich.

Aber sei gewarnt: Du solltest den Smoothie in großen Mengen zubereiten, denn vermutlich wirst du das köstliche Getränk innerhalb kürzester Zeit aufgebraucht haben. 

Alles, was du brauchst, sind ein paar Bananen, etwas Minze und einen Mixer. Je nachdem, welche Minze du verwendest, wird der Smoothie leicht grünlich. Wenn du den Banana Leprechauns für den St. Patrick’s Day noch grüner machen möchtest, kannst du ihn mit Lebensmittelfarbe einfärben.

Zutaten

Zutaten

Wie du in den obigen Rezepten sicher schon bemerkt hast, gibt es ein paar besonders beliebte Zutaten in Irland.

Sie verleihen jedem Gericht einen irischen Geschmack und bieten Raum für kreative Neuinterpretationen zahlreicher Gerichte. Hier ist eine Liste mit einigen der beliebtesten Zutaten des Landes:

  • Frisches Gemüse: Die Irinnen und Iren sind ziemlich geschickt mit frischem Gemüse. Sie können aus jeder beliebigen Kombination von Gemüse ein köstliches Gericht zaubern. Dementsprechend gibt es kaum ein irisches Gericht, das nicht mindestens ein saisonales Gemüse enthält.
  • Fisch: Auf der Grünen Insel gibt es einige der besten Meeresfrüchte im Vereinigten Königreich. Dementsprechend findest du an jeder Ecke Irlands Restaurants, die Fish and Chips servieren. Ein weiterer irischer Klassiker sind Meeresfrüchte-Platten, die sich in Irland großer Beliebtheit erfreuen. 
  • Kartoffeln: Kartoffeln sind ein Symbol der irischen Küche. Das vielseitige Wurzelgemüse ist der Hauptbestandteil fast aller irischen Gerichte und spielt eine zentrale Rolle in der Ernährung und Kultur des Landes.
  • Milchprodukte: Du kennst vielleicht bekannte Käsesorten aus der Schweiz und Frankreich. Aber wusstest du, dass Irland auch hervorragenden Käse herstellt? Molkereiprodukte, Sahne und Käse sind wichtige Bestandteile zahlreicher irischer Gerichte.

Kräuter und Gewürze

Kräuter und Gewürze

Die irische Küche ist einfach, besonders in Bezug auf Kräuter und Gewürze. Im Gegensatz zur asiatischen oder mediterranen Küche konzentriert sie sich darauf, den natürlichen Geschmack der Zutaten hervorzuheben, anstatt stark auf Gewürze zu setzen.

Dennoch gibt es einige Kräuter und Gewürze, die du beim Kochen irischer Gerichte verwenden kannst. Dazu gehören unter anderem Thymian, Petersilie, Rosmarin, Knoblauch und Kümmel.

Irische Esskultur

Irische Esskultur

Obwohl Irland eng mit der westlichen Welt verbunden ist, gibt es einige kulturelle Unterschiede. Die werden besonders in der irischen Küche deutlich. Zu den besonderen Merkmalen der irischen Küche gehören die Folgenden.

Essgewohnheiten

Essgewohnheiten

Die Essgewohnheiten in Irland sind etwas überraschend. Die Gerichte sind meist herzhaft und üppig. Hauptsächlich nehmen die Irinnen und Iren Hauptmahlzeiten zu sich – Snacks gibt es eher weniger.

Irland teilt sich viele Gerichte wie Kartoffelpüree, Würstchen und den Shepherd’s Pie mit anderen westlichen Kulturen. In Irland gelten diese Speisen allerdings als Hauptnahrungsquelle.

Das Frühstück servieren die Irinnen und Iren direkt nach dem Aufstehen. Das Mittagessen gibt es frühstens um zwölf Uhr mittags.

Jedoch gibt es auch viele Einheimische, die das Mittagessen überspringen und sich stattdessen für ein frühes und deftiges Abendessen entscheiden. Häufig beginnt das Abendessen schon zwischen 14 und 16 Uhr.

Aufbau der Mahlzeiten

Aufbau der Mahlzeiten

Irische Mahlzeiten enthalten viele Kohlenhydrate. Eine typische Mahlzeit besteht aus Kartoffeln, einer Beilage wie Sodabrot, Gemüse und Fleisch.

In vielen Kulturen dient Gemüse in den meisten Gerichten nur als Beilage. Die Irinnen und Iren hingegen bauen das Gemüse als wichtige Komponente gezielt in ihre Speisen ein.

Außerdem verzichtet die irische Küche weitgehend auf Obst. Stattdessen servieren sie köstliche Getränke zu den Mahlzeiten.

Etikette

Etikette

Die irische Etikette ähnelt denen vieler anderer westlicher Länder. Beim Essen benutzt du entsprechende Utensilien und legst die Hände in den Schoß, wenn du gerade nicht isst.

Zwar sind die Irinnen und Iren sehr gastfreundlich und geben ihren Gästen häufig das Gefühl, ein Teil der Familie zu sein. Dennoch solltest du dich am Tisch stets höflich und respektvoll verhalten.

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