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Matcha-Tee: 8 Wirkungen + 8 Tipps zum Grünen Tee

In Japan ist er schon seit Jahrhunderten beliebt und aufgrund seiner positiven Wirkungen vielfach geschätzt: Der Matcha-Tee. In Deutschland wird er seit einiger Zeit als wahres Superfood gehypt. Doch was ist dran am Hype um den Grünen Tee? Wir gehen der Sache auf den Grund.

Herkunft und Gewinnung von Matcha

Herkunft und Gewinnung von Matcha

Matcha könnte man aus dem Chinesischen als „gemahlener Tee“ übersetzen – und nichts anderes ist Matcha. Er besticht durch seine leuchtend grüne Farbe, die ins Auge fällt und den Grünen Tee charakterisiert. Gewonnen wird er aus der Teesorte Tencha, die nur rund ein Prozent des Grünen Tees in Japan ausmacht. In einigen Fällen wird auch die Teesorte Gyokuro genutzt, bei der es sich um die hochwertigste Teesorte Japans handelt. Mehrere Wochen vor der Ernte wird der Tee mithilfe von Netzen beschattet. So können sich bestimmte Inhaltsstoffe anreichern, wodurch der ganz eigene Geschmack entsteht. Ein Großteil der einzelnen Teesorten wird nach der Ernte zu Matcha verarbeitet. Dazu werden die Blätter gedämpft und getrocknet. Danach werden die getrockneten Blätter von den Stängeln getrennt und weiterverarbeitet. Mithilfe so genannter Granitsteinmühlen werden diese gemahlen, bis ein feines Pulver entsteht. Nun kann das Matcha-Pulver verwendet werden.

Obwohl der Matcha-Tee heutzutage eher dem japanischen Kulturraum zugeschrieben wird, stammt er eigentlich aus China. Damals wurden verschiedene Teeblätter getrocknet, um sie als Heilpflanze zu einem Pulver zu verarbeiten. Diese Methode wurde im sechsten Jahrhundert vor allem in buddhistischen Klöstern angewendet und gelangte schließlich mithilfe eines buddhistischen Mönchs nach Japan. Dort wurde sie mit der Zeit Teil der japanischen Teezeremonie, die im 16. Jahrhundert von Sen no Rikyu entwickelt wurde. Dieser dokumentierte auch die richtige Zubereitung und Trinkweise des Matcha-Tees. Während der Matcha-Tee allmählich ein fester Bestandteil der japanischen Kultur wurde, wurde sich dieser Teesorte in China immer weniger erinnert.

Grüner und Matcha-Tee werden im Buddhismus unter anderem für eine intensivere Erfahrung während der Meditation genutzt. Da in Grünem Tee und vor allem in Matcha viele aktivierende Stoffe enthalten sind, können buddhistische Mönche ihre Meditationspraxis verlängern und intensivieren. Hierzulande ist der hochwertige Tee vor allem für seine vielen gesundheitlichen Vorteile bekannt und gilt als gesunde Alternative zu Kaffee.

Wirkungen von Matcha-Tee

Die gesundheitliche Wirkung des Matcha-Tees ist ein viel diskutiertes Thema. Die Teesorte enthält viele wirkungsvolle Inhaltsstoffe und wird gerade deshalb als wahres Superfood gehypt. Durch die spezielle Herstellungsweise und Zubereitungsform bleiben viele Wirkstoffe enthalten, die sonst verloren gehen würden. Viele Inhaltsstoffe sind in hoher Konzentration vorhanden – unter anderem der Wachmacher Teein.

Eine Tasse Matcha-Tee enthält eine Vielzahl an Aminosäuren und Mikronährstoffen. Vor allem die seltene Aminosäure Theanin gibt Grünem Tee und vor allem Matcha eine ganz spezielle Wirkweise. Zudem finden sich Proteine im Matcha-Tee, die den Körper unter anderem vor Toxinen schützen. Es sind ebenfalls Gerbstoffe wie Tannin enthalten, die gerade in Kombination mit dem aufputschenden Teein eine wirkungsvolle Kombination bilden. Zusammen mit Flavonolen wie Catechin, das 40 Prozent der getrockneten Pflanze ausmacht, schützen sie die Pflanze vor möglichen Schädlingen. Vitamine, Eisen, Calcium und Kalium sorgen für ein gesundes Rundum-Paket.

Matcha-Tee: Sanfter Wachmacher

Matcha-Tee: Sanfter Wachmacher

Wie andere Grüntee-Sorten auch enthält Matcha-Tee ein hohes Maß an Teein, das eine aufputschende Wirkung enthält. Jedoch macht er anders wie Kaffee weder nervös noch zittrig. Matcha-Tee hat eine einzigartige Kombination der Stoffe Teein, Theanin und Tannin. Diese Kombination sorgt dafür, dass das enthaltene Teein langsam wirken kann und so stetig für das perfekte Maß an Munterkeit sorgt. Im Gegensatz zu Kaffee hält hier die Wirkung stundenlang und flacht nicht nach kurzer Zeit wieder ab. So kann Matcha-Tee die Konzentration und Leistungsfähigkeit nachhaltig steigern.

Teein oder Koffein?
Wo man früher einen regen Unterschied vermutete, weiß man heute, dass Koffein und Teein ein und derselbe chemische Stoff ist. Die Wirkung von Tee und Kaffee ist allerdings unterschiedlich. Das liegt nicht an dem Stoff an sich, sondern an der Kombination mit anderen Stoffen. Die Wirkung des Koffeins wird im Tee verzögert abgegeben, da Stoffe wie Theanin und Tannin die Abgabe hemmen. Im Kaffee kann das Koffein dagegen ungehindert wirken. Obwohl Matcha-Tee genauso viel Koffein wie ein Espresso enthält, macht er weniger nervös, denn das Koffein wird nach und nach abgegeben.

Mehr Entspannung mit Matcha

Matcha-Tee ist ein Wachmacher, kann aber gleichzeitig für Entspannung sorgen. Was sich erst einmal wie ein Gegensatz anhört, muss jedoch nicht unbedingt einer sein. Die Aminosäure Theanin wirkt entspannend und kann so die nervöse Wirkung des Koffeins noch einmal lindern. Zudem kann es nachgewiesenermaßen auf das zentrale Nervensystem einwirken. So kann es Stress reduzieren und einen entspannten Zustand herbeiführen.

Matcha zum Abnehmen

Matcha zum Abnehmen

Wer allein mit Matcha-Tee abnehmen möchte, wird keinen Erfolg haben. Nur ein paar Tassen Matcha-Tee am Tag können dein Gewicht nicht reduzieren. Um abzunehmen, solltest du deine Ernährung umstellen und deine Lebensweise überdenken. Matcha-Tee kann diesen Prozess begleiten. Obwohl der Tee allein wahrscheinlich keine Wirkung zeigen wird, kannst du Matcha-Tee in deine Diät integrieren.

Der Tee allein hat wenig Kalorien und eignet sich darum als ideales Diätgetränk. Dazu kommt die aufputschende Wirkung, die gerade in einer Diät ein Vorteil sein kann. Einzelne Inhaltsstoffe des Matcha-Tees können den Kreislauf ankurbeln und so den Kalorienverbrauch steigern. Einige Menschen berichten sogar von einem reduzierten Drang nach Süßspeisen und weniger Heißhunger-Attacken. Das kann an dem speziellen Geschmack und den enthaltenen Bitterstoffen des Tees liegen.

Matcha-Tee ist also die perfekte Ergänzung zu einer gesunden Diät. Wenn du Tipps für die Ernährungsumstellung brauchst, erfährst du hier, wie du gesund abnehmen kannst. Wirkungsvoll bei einer Diät sind außerdem Affirmationen, die dich in deinem Vorhaben bestärken.

Herzerkrankungen vorbeugen

Ein Mythos um den Matcha-Tee lautet, dass er Herzerkrankungen vorbeugen kann. Diese Aussage wurde bislang noch nicht bestätigt, ist aber möglich. In einer 1994 gestarteten japanischen Studie wurden mehr als 40.000 Menschen über elf Jahre lang beobachtet. Dabei wurde die Wirkung von Grünem und Matcha-Tee auf die Gesundheit der Teilnehmer dokumentiert. Jeder Teilnehmer trank fünf Tassen Grünen Tee am Tag. Die Forscher fanden heraus, dass der Konsum von Grünem Tee für eine verringerte Sterberate aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen sorgte.

Schutz vor Krebs

Matcha-Tee wird unter anderem mit einer vorbeugenden Wirkung bei verschiedenen Krebsarten assoziiert. Dies kann allerdings nicht eindeutig bewiesen werden. Obwohl viele Studien sich mit diesem Phänomen beschäftigten, kamen sie selten zu einem eindeutigen Ergebnis. Es fehlen eindeutige Beweise, obwohl einige Studien durchaus positive Ergebnisse erzielten. Eine Studie der Universiät Parma aus dem Jahre 2006 fand beispielsweise heraus, dass die in Grünem Tee enthaltenen Stoffe das Risiko an Prostatakrebs zu erkranken, sinken können. Allerdings sollte man keine vorschnellen Schlüsse ziehen. Grüner Tee hat bei der Krebsprävention noch immer keine Bedeutung.

Alzheimer und Parkinson heilen

Die in Matcha- und Grünem Tee enthaltenen Catechine können positiv bei Alzheimer und Parkinson wirken. Das fand eine Berliner Studie heraus. In der Studie entdeckten die Forscher, dass mithilfe des Stoffes EGCG – Epigallocatechin-3-gallate – die Plaquebildung bei Alzheimer und Parkinson positiv beeinflusst werden kann. Giftige Eiweißablagerungen können so in ungiftige umgewandelt oder komplett aufgelöst werden. Dennoch bleiben viele Fragen offen. Ob dieser Effekt durch ein paar Tassen Matcha-Tee am Tag herbeigeführt wird, ist unwahrscheinlich.

Magen-Darm-Erkrankungen lindern

Matcha enthält viele Inhaltsstoffe, die sich positiv auf den Magen-Darm-Trakt auswirken. Das in Matcha-Tee enthaltene Tannin kann Magen und Darm beruhigen, wenn diese durch falsche Ernährung oder Erkrankungen gereizt sind. Calcium kann helfen, Dickdarmkrebs vorzubeugen. Auch Catechine können Magen-Darm-Erkrankungen positiv beeinflussen und schonen dabei die Darmfunktion.

Eine gesunde Ernährung kann vielerlei Magen-Darm-Beschwerden vorbeugen und lindern. Gerade Teesorten wie Matcha können hier Abhilfe leisten. Ungesunde Ernährungsgewohnheiten können dem Verdauungssystem zusetzen und die Darmflora aus dem Gleichgewicht bringen. Eine Ernährungsumstellung ist bei anhaltenden Beschwerden lohnenswert. Welche anderen Lebensmittel zu einer gesunden Ernährung passen, erfährst du in unserem Ratgeber über Superfoods.

Matcha für strahlende Haut

Nicht nur innerlich sondern auch äußerlich kann Matcha-Tee seine Wirkung entfalten – nämlich beim Hautbild. Einige der in Matcha enthaltenden Stoffe wirken durchaus positiv auf die Hautalterung und ein zartes Hautbild. Auch hier sind wieder Catechine die eigentlichen Drahtzieher. Catechine wirken stark antioxidativ. Dadurch schützen sie vor freien Radikalen wie UV-Strahlen und Kälte. So können sie Hautalterung und möglichen Hautschäden vorbeugen und für eine strahlende und gesunde Haut sorgen.

Tipps zur Verwendung & Nutzung von Matcha

Wer von den vielen gesundheitsfördernden Wirkungen des farbkräftigen Tees profitieren möchte, sollte bei der Verwendung des wertvollen Pulvers einiges beachten. Sowohl bei der Herstellung als auch bei der Zubereitung und der Lagerung muss man einiges berücksichtigen, damit die wirkungsvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.

Herstellung von Matcha-Pulver

Herstellung von Matcha-Pulver

Matcha-Tee wird hauptsächlich in Japan und China hergestellt. Der traditionelle Herstellungsprozess des Tenchas und des Gyokuros charakterisiert sich durch die Beschattung der Pflanzen wenige Wochen bevor diese geerntet wird. Durch extra für diese Zwecke angefertigte Netze wird bis zu 90 Prozent des Sonnenlichts gefiltert, wodurch die Reifezeit verlängert wird und bestimmte Wachstumsprozesse in der Pflanze gefördert werden können. So bildet sich auch der spezielle und intensive Geschmack des Tees.

Die Ernte erfolgt einmal im Jahr. Dabei wird die Knospe der Pflanze per Hand gepflückt und schließlich schnellstmöglich weiterverarbeitet. Pro Knospe erhält man normalerweise zwei Teeblätter. Der erste Schritt der Weiterverarbeitung ist die Dämpfung. Diese sorgt dafür, dass das Blatt länger frisch bleibt und seine strahlend grüne Farbe beibehält.

Im nächsten Schritt werden die Blätter getrocknet und von den Knospen und Stängeln getrennt. Schließlich werden die getrockneten Blätter zu Pulver gemahlen. Das ist der wichtigste und aufwendigste Schritt. Die Blätter werden dazu mit Granitsteinmühlen gemahlen. Dabei entstehen oft nur kleine Mengen des hochwertigem Tees, nämlich pro Stunde nur circa 30 Gramm Matcha-Pulver. Nun kann das Pulver verkauft und verzehrt werden.

Matcha-Tee richtig zubereiten

Matcha-Tee wird häufig während der japanischen Teezeremonie getrunken. Die Usucha-Art, eine schwache Zubereitungart, ist dabei besonders beliebt. Dazu werden traditionell circa 1-2 Gramm des Teepulvers mit circa 80 Grad heißem Wasser aufgeschüttet und mithilfe eines Bambusbesens beziehungsweise Chasen schaumig geschlagen. Am besten bewegt man den Besen dazu in einer Zickzack-Bewegung vor und zurück. Das wird häufig in einer eigens dafür vorgesehenen Matcha-Schale, der Chawan, durchgeführt. Eine andere Variante ist die Koicha-Zubereitung. Dabei wird viel Pulver mit wenig Wasser gemischt, wodurch eine dickflüssige Konsistenz entsteht.

Der Vorteil von Matcha-Tee ist, dass er nicht erst ziehen muss, sondern direkt verzehrt werden kann. Einzig das Pulver sollte sich im Wasser gut aufgelöst haben und schaumig geschlagen sein. Um die optimale Wirksamkeit des Tees zu erhalten, sollte das Wasser nicht heißer als 80 Grad sein. So bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.

Während in Japan der Tee eher traditionell serviert wird, gibt es hierzulande verschiedene Zubereitungsformen von Matcha. Häufig wird der Tee mit Kuh- oder Soyamilch serviert. So ist die Konsistenz eher cremig und weniger wässrig. Häufig kommen darüber hinaus noch Süßungsmittel zum Einsatz, die den intensiven Geschmack des Matchas noch einmal beeinflussen. So ist der Geschmack für viele Menschen hierzulande angenehmer.

Geschmack von Matcha-Tee

Matcha-Tee ist nicht nur aufgrund seiner einzigartigen Zubereitung bekannt, sondern auch wegen seines intensiven und speziellen Geschmacks. Obwohl der Geschmack dem des Grünen Tees sehr ähnelt, schmeckt Matcha doch auch Menschen, die sonst eher weniger mit Grünem Tee anfangen können. Denn in hochwertiger Qualität schmeckt Matcha weniger bitter als herkömmlicher Grüner Tee. Dennoch ist der Tee sehr aromatisch und mitunter auch herb. So mancher würde ihn vielleicht sogar als fruchtig und süßlich beschreiben. Qualität und Geschmack hängen beim Matcha eng miteinander zusammen. Je niedriger die Qualität des Matcha-Tees ist, umso bitterer wird der Geschmack. Auch der Pflückzeitpunkt spielt dabei eine Rolle. Frühere Pflückungen sind in der Regel aromatischer und weniger bitter als der Matcha aus späterer Pflückung.

Für viele Menschen ist der Geschmack und Geruch des Matcha-Tees gewöhnungsbedüftig. Manche fühlen sich an Algengeruch und den Geruch einer frisch gemähten Wiese erinnert. Das schreckt viele erst einmal ab. Nach dem ersten Testen ändert sich ihre Meinung jedoch oft. Obwohl der Geschmack ungewohnt ist, haben bereits viele Menschen den Matcha-Tee in ihre Ernährungsgewohnheiten integriert. Hilfreich sind dabei besonders die vielen verschiedenen Rezepte, die eine Vielzahl an Variationsmöglichkeiten in der Zubereitung des Matcha-Pulvers bieten – so auch im Geschmack.

Matcha als Ergänzung für eine gesunde Ernährung

Grüner Tee hat viele positive Eigenschaften und gesundheitsfördernde Wirkungen. Allen voran natürlich der Matcha-Tee. Matcha-Tee enthält alle Eigenschaften von herkömmlichem Grünen Tee – durch die spezielle Herstellung und Zubereitung sogar oft in hoher Konzentration. Das zeigt sich auch in seinem ORAC-Wert. Dieser Wert beschreibt die Fähigkeit eines Lebensmittels, negative Radikale abzufangen. ORAC ist die Abkürzung für „Oxygen Radical Absorbance Capacity“. Es geht also um die Fähigkeit Sauerstoffradikale zu neutralisieren. Je höher der Wert ist, umso gesünder kann man das jeweilige Lebensmittel einschätzen. Der Wert für Matcha-Pulver ist dabei besonders hoch. Der ORAC-Wert beträgt 1.573 pro Gramm. Im Vergleich dazu liegt der von dunkler Schokolade bei 227 und der von Granatapfel bei 105. Matcha kann man nach dieser Richtlinie also als sehr gesund bezeichnen.

Matcha-Tee kaufen

Matcha-Tee kaufen

Wer darüber nachdenkt, Matcha-Tee zu kaufen, sollte auf hochwertige Qualität und Frische achten. Das ist nicht nur besser für den Geschmack sondern auch für die Gesundheit. Da das Matcha-Pulver in Wasser aufgelöst wird, wird es im Gegensatz zu herkömmlichen Teesorten als Ganzes konsumiert. Ist der Tee also mit Schadstoffen belastet, konsumiert man beim Verzehr des Matchas auch die Schadstoffe. Daher sollte man eher zu Bio-Produkten greifen. Diese werden strenger kontrolliert und verzichten auf Pestizide und ähnliche gesundheitsgefährdende Stoffe.

Tees sorgen immer wieder durch ihre Schadstoffbelastung für Aufsehen. 2015 testete Stiftung Warentest verschiedene Grüntee-Sorten auf ihre Schadstoffbelastung. Insgesamt wurden 25 Tees getestet. Dabei wurden sieben Tees als mangelhaft befunden, da sie stark belastet waren. Ein Matcha-Tee war jedoch nicht dabei. Fünf Produkte schnitten dagegen relativ gut ab. Darunter auch ein Bio-Matcha-Tee. Aufgrund des Reaktorunglücks in Fukushima können Teesorten aus Japan mitunter radioaktiv belastet sein. Das Testergebnis zeigte bei allen 25 Tees jedoch keine radioaktiven Stoffe an.

Matcha-Tee ist teuer und in hochwertiger Qualität kann man mitunter bis zu 50 Euro für 30 Gramm des wirkungsvollen Pulvers zahlen. Kaufen kann man ihn in diversen Supermärkten, Bioläden und auch im Internet. Es gibt verschiedene Größen, angefangen von der kleinen 30 Gramm Dose bis hin zu einem 500 Gramm Paket. Oft sind größere Packungen im Preis-Leistungs-Verhältnis günstiger. Allerdings sollte man nur dann zu einer großen Packung greifen, wenn man wirklich viel Matcha-Tee trinkt und ihn schnell aufbraucht. Einmal geöffnet verliert das Matcha-Pulver schnell sein Aroma. Wenn man den Tee nur ausprobieren möchte, sollte man darum erst einmal zu einer kleineren Dose greifen.

Matcha-Tee richtig aufbewahren

Um das sensible Aroma des Matcha-Tees so lange wie möglich zu erhalten, sollte man es nach bestem Wissen aufbewahren. Darum sollte man das Pulver nach jedem Öffnen wieder luftdicht verpacken, da sonst wichtige Inhaltsstoffe verloren gehen. Wichtig ist vor allem, dass das Pulver vor Licht geschützt wird. Daher sollte man es nicht offen liegen lassen, sondern nach Gebrauch direkt wieder verschließen. Empfohlen wird außerdem eine Aufbewahrung im Kühlschrank. Hier ist es allerdings ganz besonders wichtig, dass die Packung luftdicht verschlossen wird, da der Tee sonst fremde Gerüche annehmen und sein ganz eigenes Aroma verlieren kann.

Mögliche Nebenwirkungen von Matcha-Tee

Mögliche Nebenwirkungen von Matcha-Tee

Matcha-Tee hat wenige bis keine Nebenwirkungen. Mitunter kann es zu Unverträglichkeiten kommen – das ist jedoch bei nahezu jedem Lebensmittel der Fall. Da Matcha-Tee jedoch viel Koffein enthält, kann es bei übermäßigen Verzehr zu Nebenwirkungen im Bezug auf das Koffein kommen. Das kann sich in Schwindel, Kopfschmerzen, Sodbrennen und Druchfall äußern. Zudem ist es empfehlenswert Matcha- und Grünen Tee im Allgemeinen nicht auf leeren Magen zu trinken, da er die Magensäureproduktion anregen kann. Das kann zu Magenschmerzen und Übelkeit führen.

Schwangere sollten auf übermäßigen Verzehr von Matcha-Tee verzichten, da mit dem Matcha-Tee eine große Menge an Koffein aufgenommen wird. Auch das in Matcha-Tee enthaltene Catechin ist während einer Schwangerschaft nicht zu empfehlen. Eine Tasse Matcha-Tee am Tag kann man jedoch bedenkenlos während einer Schwangerschaft konsumieren.

Matcha Latte: Matcha-Pulver verarbeiten

Matcha Latte & Co: Alternative Zubereitungen

Hochwertiges Matcha-Pulver hat viele gesundheitliche Vorteile. Wem Matcha-Tee zuwider ist, muss auf diese nicht zwangsläufig verzichten. Das grüne Pulver kann vielseitig weiter verarbeitet werden und ist Bestandteil vieler Rezepte. Besonders beliebt und in vielen Restaurants und Cafés erhältlich ist der Matcha Latte. Hierzulande wird das wirkungsvolle Pulver gerne mit Soya- oder Kuhmilch konsumiert. Dabei wird der Matcha-Tee mit warmer aufgeschlagener Milch verdünnt und mit Zucker, Agavendicksaft oder Stevia gesüßt. Häufig verwendet man viermal so viel Milch wie Matcha-Tee bei der Zubereitung des Matcha Latte.

Doch nicht nur als Getränk, sondern auch in vielerlei Mahlzeiten wird Matcha-Pulver verwendet. Vor allem als Frühstück machen sich Rezepte mit Matcha-Pulver gut. Das Pulver lässt sich leicht in Smoothies, Joghurts oder Eiscreme mischen. Du kannst Matcha-Pancakes machen oder Matcha-Kuchen backen. Cafés und Restaurants haben den Trend um Matcha schon lange aufgegriffen und das grüne Pulver in ihre Speisekarten integriert. Es gibt Matcha Eiscreme, Matcha Brot, Matcha Pralinen und Desserts, die das wertvolle Pulver enthalten.

In der Verwendung des Matcha-Pulvers sind deiner Kreativität keine Grenzen gesetzt. Den traditionellen Tee kannst du mit Säften und Pflanzenmilch verdünnen. Du kannst das Pulver in eine Vielzahl von Speisen mischen. So verleihst du deinen Gerichten eine ganz spezielle Geschmacksnote. Darüber hinaus tust du so auch deiner Gesundheit etwas Gutes. Matcha-Tee vereint Geschmack, Vielseitigkeit und gesundheitsfördernde Wirkstoffe und ist deshalb eine lohnenswerte Anschaffung für jeden Haushalt.

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