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Mönchspfeffer (Agnus Castus): 10 Wirkungen & 3 Tipps zur Heilpflanze

Mönchspfeffer (botanischer Name: Agnus Castus) gilt als die Heilpflanze für Frauenbeschwerden, denn das Gewächs kann bei richtiger Anwendung die Hormone regulieren. Es kann bei vielerlei Leiden eingesetzt werden. Wir klären dich über die verschiedenen Wirkungsweisen der Heilpflanze auf.


Mönchspfeffer (Agnus Castus): Berüchtigt seit der Antike

Mönchspfeffer: Viel genutzt auch in Klostern

Mönchspfeffer verdankt seinem Namen den Nonnen und Mönchen des Mittelalters. Diese vertrauten auf die hormonelle Wirkung der Pflanze, die die Lust mindern sollte. Darum konsumierten sie die Pflanze regelmäßig und nutzten sie zum Würzen ihrer Speisen. Aufgrund der Pfefferschoten-artigen Form der Blüten wurde das Gewächs schon bald Mönchspfeffer genannt. Dieser Name hat sich bis heute durchgesetzt.

Die Mönche und Nonnen waren allerdings nicht die Ersten, die den Strauch entdeckten. Schon in der Antike wusste man um die Wirkungen der Heilpflanze. Diese machte Mönchspfeffer zum Symbol der Keuschheit. Die Hüterin der Ehe und Gattin von Zeus, Hera, soll nach der griechischen Sage unter solch einem Strauch geboren sein. Damals nannte man ihn nach seiner Wirkung noch Keuschstrauch. Allerdings konnte die lusthemmende Wirkung bis heute nicht wissenschaftlich bestätigt werden.

Mönchspfeffer ist unter vielen Namen bekannt. Die lateinische Bezeichnung lautet Agnus Castus oder Vitex Agnus Castus, was so viel bedeutet wie „keusches Lamm“. Daraus resultiert auch der Name Keuschlamm, der ebenfalls zur Bezeichnung des Mönchspfeffers genutzt wird. Die wirkungsvollen Früchte des Gewächses werden auch Keuschlammfrüchte genannt. Mönchspfeffer gehört zu den Strauchgewächsen, speziell zu den Eisenkrautgewächsen, und kann bis zu 3-5 Meter hoch werden. Heimisch ist er hauptsächlich im Mittelmeerraum und in Asien.

Erkennen kann man ihn vor allem an der auffälligen Form der Blätter, die sich kreuzweise gegenüber stehen. Häufig bilden fünf bis sieben Blätter eine zusammenhängende Form. An der Unterseite sind sie heller und leicht behaart. Die Blüten, die um die Monate Juli und August blühen, sind meist lila-blau, selten auch weiß oder rosa. An der Pflanze wachsen kleine aber wirkungsvolle Früchte. Sie werden circa 2-3 Millimeter groß, sind rundlich geformt und haben eine schwarz-bräunliche Farbe. In tropischen Ländern wird der Strauch gerne als Zierpflanze verwendet.

Wirkung von Mönchspfeffer (Agnus Castus)

Für medizinische Zwecke werden hauptsächlich die reifen und getrockneten Früchte verwendet. Sie enthalten sowohl ätherisches Öl mit circa 1,2 Prozent als auch Flavonoide, die antioxidativ wirken, und Gerbstoffe, die entzündungshemmend wirken. Zudem sind Iridoidglykoside enthalten, die antimikrobiell wirken und vor Bakterien und Pilzen schützen. Welche Inhaltsstoffe speziell auf die Hormone wirken, ist bisher noch nicht gänzlich erschlossen. Es wird angenommen, das Mönchspfeffer seine Wirkung durch das Zusammenspiel der Wirkstoffe erhält. Eine Studie fand heraus, dass einige Inhaltsstoffe an speziellen zellulären Bindungsstellen im Gehirn wirken, an die normalerweise Opioide andocken. So können bestimmte Beschwerden gelindert werden.

Mönchspfeffer kann den Prolaktinspiegel im Körper beeinflussen. Dabei kommt es auf die Dosierung an. Während geringe Mengen Mönchspfeffer die Prolaktinfreisetzung steigern, sorgen größere Mengen für einen verringerten Prolaktinspiegel. Prolaktin ist ein Hormon, das vorwiegend in der Schwangerschaft und während der Stillzeit ausgeschüttet wird und wichtige körperliche und psychische Prozesse während der Schwangerschaft anstößt. Es lässt die Brustdrüsen wachsen und regt die Milchbildung an. Zudem kann es die Fürsorgefunktion der Eltern für ihre Nachkommen anregen.

Ein zu hoher Prolaktinspiegel kann mit einigen gesundheitlichen Folgen einhergehen, die die Lebensqualität der Betroffenen stark einschränken können. Vor allem Frauen sind davon betroffen. Ein hoher Prolaktinspiegel kann den Eisprung hemmen, was mit einer Unfruchtbarkeit einhergehen kann. Zudem kann die Menstruation ausbleiben oder nur noch unregelmäßig auftreten. Hormonelle Störungen wie Endometriose, eine Östrogendominanz oder ein Dopaminmangel können vorkommen. Auch psychische Erkrankungen gehen mit einem hohen Prolaktinspiegel einher.

Vor allem bei Frauen hat Mönchspfeffer vielfältige Wirkungen und wird deshalb bei vielerlei Frauenbeschwerden wie Menstruationsstörungen eingesetzt. Dabei ist vor allem die Prolaktin-senkende Wirkung gefragt. Auf das psychische und körperliche Wohlbefinden kann Mönchspfeffer ebenfalls positiv wirken. Einige Wirkungen der Heilpflanze sind auch für den Mann gesundheitsfördernd. Medizinisch anerkannt sind Mönchspfeffer-Präparate bei einem prämenstruellen Syndrom (PMS), Mastodynie, Menstruationsstörungen und schmerzhaften Monatsblutungen, doch auch andere Leiden können mit Mönchspfeffer gelindert werden.

Mönchspfeffer (Agnus Castus) bei Kinderwunsch

Mönchspfeffer bei Kinderwunsch

Wer einmal einen Kinderwunsch hegt, kann es oft kaum erwarten bis der Schwangerschaftstest endlich positiv ausfällt. Bei einigen Paaren geht der Wunsch schnell in Erfüllung. Andere Paare warten lange darauf, bis der Wunsch Wirklichkeit wird. Mönchspfeffer kann mitunter helfen, die optimalen Bedingungen für eine Schwangerschaft herbeizuführen. Allerdings sollte man bei der Anwendung vorsichtig sein, denn die falsche Dosierung kann für das Gegenteil sorgen und eine Schwangerschaft noch erschweren.

Es ist wissenschaftlich belegt, dass Mönchspfeffer den Hormonhaushalt regulieren kann. Er hat Einfluss auf den Prolaktinspiegel, der in einer Schwangerschaft für wichtige Körperfunktionen sorgt. Allerdings ist ein erhöhter Prolaktinspiegel für eine geplante Schwangerschaft nicht förderlich, denn das Hormon kann dafür sorgen, dass der Eisprung ausbleibt. Daher sollte man sich vor der Verwendung von Mönchspfeffer bei einem Kinderwunsch von einem Arzt beraten lassen und sich genauestens über eine Dosierung informieren, die den Prolaktinwert senken kann.

Mönchspfeffer kann jedoch nicht nur auf das Hormon Prolaktin sondern auch auf das Gelbkörperhormon wirken. Dieses Hormon ist vor allem in der zweiten Hälfte des Zyklus’, also nach dem Eisprung, von Bedeutung. Es hat die Funktion, den Körper auf die Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter vorzubereiten. Für eine Schwangerschaft ist das Hormon also essentiell. Besteht ein Mangel, kann sich die befruchtete Eizelle nicht in der Gebärmutter einnisten. Selbst wenn eine Befruchtung stattfand, ist eine Schwangerschaft so nicht gewährleistet. Es kann zu einer Eileiter-Schwangerschaft kommen. Mönchspfeffer kann bei einem Mangel des Gelbkörperhormons Abhilfe schaffen und die Produktion des Hormons unterstützen.

Mönchspfeffer (Agnus Castus) in den Wechseljahren

Mönchspfeffer in den Wechseljahren

Durch seine hormonregulierende Wirkung kann Mönchspfeffer auch in den Wechseljahren durchaus hilfreich sein. Die Wechseljahre gehen für vielerlei Frauen mit belastenden Nebenwirkungen einher. Darunter fallen beispielsweise Schlafstörungen, Hitzewallungen, Stimmungsschwankungen, Harnwegsbeschwerden und Gereiztheit. Mönchspfeffer kann einige dieser Beschwerden lindern. Er kann sowohl in der frühen als auch in der späten Phase der Wechseljahre eingenommen werden und wirkt vor allem bei Unruhe, Schlafstörungen und Brustspannen. So kann es synthetische Hormonpräparate und sogar eine Hormontherapie ersetzen. Immer mehr Frauen greifen neuerdings auf die natürliche Variante bei Beschwerden in den Wechseljahren zurück.

Mönchspfeffer (Agnus Castus) bei Menstruationsstörungen

Mönchspfeffer ist ebenfalls bei Menstruationsstörungen wirksam. Diese äußern sich häufig durch eine Unregelmäßigkeit des Monatszyklus’ und können mit depressiven Verstimmungen einhergehen. Da Mönchspfeffer eine hormonregulierende Wirkung besitzt und mit der richtigen Dosierung den Eisprung beeinflussen kann, wirkt es sich positiv auf den Monatszyklus aus und kann unterstützend auf den Körper einwirken.

Periode verschieben mit Keuschlammfrüchten

Wer nicht nur einen regelmäßigen Zyklus sondern auch die Möglichkeit haben möchte, den Zyklus ab und an zu verschieben, kann auch hier auf Keuschlammfrüchte beziehungsweise Mönchspfeffer zurückgreifen. Die in Mönchspfeffer enthaltenen Phytohormone, die pflanzlich sind, aber dennoch im menschlichen Körper wirken, können die Reifezeit der Follikel verlängern und so den gesamten Zyklus ausdehnen. Meist funktioniert dies allerdings nur über einen Zeitraum von zwei bis drei Tagen. Bei einigen Frauen kann die Monatsblutung allerdings komplett ausbleiben.

Mönchspfeffer braucht jedoch einiges an Zeit um seine volle Wirkung zu entfalten. Eine kurzfristige Verlängerung des Zyklus’ ist daher nicht umsetzbar. Die Pflanze sollte schon einige Wochen zuvor regelmäßig konsumiert werden, damit die enthaltenen Stoffe wirken können. Am besten wirkt es, wenn man es in der zweiten Zyklushälfte, also nach dem Eisprung, zu sich nimmt.

Mönchspfeffer (Agnus Castus) bei schmerzhaften Monatsblutungen

Auch bei schmerzhaften Monatsblutungen kann Mönchspfeffer seine Wirkung entfalten. Es kann alternativ zu Schmerzmitteln eingesetzt werden und so die Beschwerden lindern. Die Therapie kann man entweder circa drei bis vier Tage vor Einsetzen der Menstruation beginnen oder gleich zu Beginn der Periode einsetzen. Die Dosierung sollte zuvor mit einem Arzt abgesprochen werden. In der Regel wird die Therapie so lange fortgesetzt bis die Beschwerden verschwunden sind, meist also zum Ende der Periode.

Mönchspfeffer (Agnus Castus) bei Mastodynie

Mastodynie bezeichnet zyklusbedingte Brustschmerzen, die sich durch Brustspannen und Empfindlichkeit äußern. Viele Frauen leiden während der Menstruation beziehungsweise in der zweiten Zyklushälfte an diesen Schmerzen. Schuld daran ist ein unausgeglichender Hormonhaushalt und vor allem ein Mangel an Gelbkörperhormonen, der für vielerlei Frauenbeschwerden verantwortlich ist. Mithilfe von Mönchspfeffer kann dieser Mangel behoben und die Beschwerden gelindert werden.

Mönchspfeffer (Agnus Castus) bei PMS

Mönchspfeffer (Agnus Castus) bei PMS

Mastodynie wird zusammen mit einer Vielzahl von anderen Beschwerden als prämenstruelles Syndrom oder kurz als PMS zusammengefasst. Erst seit Anfang des 20. Jahrhundert werden Frauenbeschwerden als Krankheit zusammengefasst. Die Beschwerden treten während der zweiten Zyklushälfte auf und verschwinden meist mit dem Einsetzen der Regelblutung. Wie stark und häufig PMS auftritt ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Manche Frauen leiden nur wenige Tage unter den Symptomen, bei anderen Frauen können die Beschwerden bis zu zwei Wochen andauern.

Symptome einer PMS können sowohl physischer als auch psychologischer Natur sein. Darunter fallen beispielsweise Rückenschmerzen, Hautveränderungen, Erschöpfung, Wassereinlagerungen, Heißhunger und Gereiztheit. Circa 30-40 Prozent der geschlechtsreifen Frauen sind von PMS betroffen. Meist setzen die Symptome vermehrt nach dem 30. Lebensjahr ein. Zurückzuführen sind sie möglicherweise auf ein Ungleichgewicht des Hormonhaushalts. Hier setzt Mönchspfeffer an, denn dieser kann den Hormonhaushalt regulieren.

Mönchspfeffer kann prämenstruelle Beschwerden lindern und so die Lebensqualität der Betroffenen erheblich steigern. Vor allem Beschwerden wie Reizbarkeit, Mastodynie, Kopfschmerzen und Übersensibilität können mithilfe von Mönchspfeffer abklingen. So kann auf synthetische Mittel verzichtet werden.

Mönchspfeffer (Agnus Castus) in der Homöopathie

In der Homöopathie kommt Mönchspfeffer bei einigen Leiden zum Einsatz. Mönchspfeffer wird beispielsweise bei verschiedenen Leiden eingesetzt, die mit einer PMS zusammenhängen. Auch bei Depressionen, Hautproblemen oder Unfruchtbarkeit werden Präparate mit Mönchspfeffer verabreicht. Allerdings kann Mönchspfeffer bei stärkeren Leiden nur wenig ausrichten. Bei schweren hormonellen Störungen wie Endometriose ist Mönchspfeffer wirkungslos und sogar schädlich.

Mönchspfeffer (Agnus Castus) für Männer

Auch Männer können Präparate mit Mönchspfeffer zu sich nehmen. Vor allem bei Lustlosigkeit kann Mönchspfeffer hier wirksam sein, da durch die Senkung des Prolaktinspiegels mehr Testosteron produziert werden kann. Zudem kann es mitunter auch stimmungsaufhellend wirken. Allerdings sind Mönchspfeffer-Präparate normalerweise auf die Bedürfnisse der Frau zugeschnitten. Vor Einnahme sollte der Mann auf jeden Fall einen Arzt kontaktieren, die Dosierung besprechen und sich ein geeignetes Präparat empfehlen lassen.

Mönchspfeffer (Agnus Castus) zur Behandlung von Tieren

Vor allem Pferde aber auch Hunde und Katzen werden bei Aggressivität gerne mit Mönchspfeffer behandelt. Häufig wird es beim Cushing-Syndrom (CS) eingesetzt, das zurzeit noch unheilbar ist und mit vielerlei Symptomen wie Knochenproblemen, Lethargie und Sehnenentzündungen einhergeht. Zu diesem Thema wurden bereits Studien durchgeführt, die eine Verbesserung der Leiden durch ein Mönchspfeffer-Präparat feststellen konnten.

Mönchspfeffer (Agnus Castus): Nebenwirkungen & Wechselwirkungen

Mönchspfeffer (Agnus Castus): Nebenwirkungen & Wechselwirkungen

Mönchspfeffer-Präparate sind Naturprodukte und haben häufig nur wenige Nebenwirkungen. Selten kommt es zu Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen und Hautausschlägen. Es kann außerdem zu allergischen Reaktionen wie Schwellungen und Atembeschwerden kommen. Sobald das Präparat abgesetzt wird, setzen auch die Nebenwirkungen aus.

Des Weiteren kann es zu Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten beispielsweise gegen Parkinson und Psychosen kommen. Auch wenn Östrogene und Antiöstrogene eingenommen werden, kann es zu Wechselwirkungen kommen. Eine Einnahme sollte daher unbedingt mit einem Arzt abgesprochen werden.

Einige Menschen sollten gänzlich auf die Einnahme vom Mönchspfeffer verzichten. Dazu zählen Schwangere und Teenager in der Pubertät. Vor allem während der Schwangerschaft und Stillzeit ist die Einnahme von Mönchspfeffer problematisch, da es die Milchbildung hemmen kann. Da es auf die Sexualhormone wirkt, sollte man es auch in der Pubertät meiden. Hier fehlen außerdem ausreichend Erkenntnisse über die Wirkweise der Heilpflanze. Auch wenn Krankheiten vorliegen, die gegebenenfalls die Geschlechtshormone betreffen können, sollte auf die Einnahme von Mönchspfeffer verzichtet werden. Dazu zählen beispielsweise Brustkrebs und Endometriose.

Mönchspfeffer (Agnus Castus) kaufen: Verschiedene Präparate

Mönchspfeffer als Tee

Mönchspfeffer ist rezeptfrei in der Apotheke oder online erhältlich. Es gibt verschiedene Präparate und Anwendungsgebiete. Mönchspfeffer wird in der Medizin meist als Vitex Agnus Castus, Agnus Castus oder Keuschlamm bezeichnet. Viele Präparate sind daher mit diesen Namen versehen. Es gibt flüssige Formen und Tabletten, die für das jeweilige Anwendungsgebiet die optimale Dosierung garantieren.

Mönchspfeffer als Tee

Tee mit Mönchspfeffer kann schon wirkungsvoll sein und einige Leiden lindern. Häufig wird dieser mit anderen Heilpflanzen gemischt, die ebenfalls bei Frauenleiden helfen. Dazu zählen beispielsweise Traubensilberkerze und Frauenmantel. Für eine optimale Wirksamkeit sollte der Tee 10-15 Minuten ziehen. Nur so können ausreichend Wirkstoffe in das Wasser übergehen.

Mönchspfeffer als Tropfen, Tabletten oder Kapseln

In der Apotheke gibt es häufig Mönchspfeffer Tropfen, Tabletten oder Kapseln zu kaufen. Hier sollte man allerdings auf die Zusätze achten. Während bei Tabletten und Kapseln oft Farbstoffe und Bindemittel zugesetzt sind, enthalten flüssige Formen wie Tropfen oft Alkohol. Das ist gerade dann problematisch, wenn eine Suchterkrankung vorliegt.

Mönchspfeffer als Globuli

In der Homöopathie werden häufig Globuli eingesetzt. Globuli sind Milchzuckerkügelchen, die mit dem jeweiligen Wirkstoff kombiniert sind. Sie können in einer unterschiedlichen Potenz angereichert sein. Die passende Potenz wird von einem Heilpraktiker verordnet, der sich mit den verschiedenen Leiden des Betroffenen auskennt.

Dosierung von Mönchspfeffer (Agnus Castus)

Die empfohlene Dosierung von Mönchspfeffer ist von dem jeweiligen Leiden abhängig. Das ehemalige Bundesgesundheitsamt (BGA) hat die empfohlene Dosis jedoch auf 30-40 Milligramm am Tag festgelegt. Diese Angabe bezieht sich auf die extrahierte Form. Damit die Heilpflanze ihre Wirkung entfalten kann, sollte sie normalerweise über einen Zeitraum von mehreren Monaten eingenommen werden.

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