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Moringa: 3 Wirkungen, 7 Anwendungen + 2 Risiken des Wunderbaums

Moringa gilt als wahres Superfood. Die Pflanze soll gegen 300 Krankheiten wirksam sein undzählt zu den nährstoffreichsten Gewächsen überhaupt. Allerdings ist nicht jeder von Moringa überzeugt. Wir informieren dich über die Wirksamkeit der Pflanze.


Moringa: Wissenswertes über das exotische Superfood

Moringa: Wissenswertes über das exotische Superfood

Wie viele andere exotische Superfoods findet man Moringa mittlerweile in vielerlei Form in Supermarktregalen. Ob als Pulver, Kapsel, Tee oder Öl – Moringa kommt immer verarbeitet und hierzulande niemals in seiner natürlichen Form daher. Daher wissen viele Konsumenten gar nicht, was Moringa eigentlich ist.

Moringa ist ein Baum, der hauptsächlich in tropischen Gebieten wächst. Schon seit tausenden Jahren sind die Wirkungen des Wunderbaums in der ayurvedischen Heilslehre bekannt. Daher wird er auch „Baum der Unsterblichkeit“ genannt. Der botanische Name der Pflanze lautet „Moringa oleifera“. Die deutsche Bezeichnung des Baums klingt weniger exotisch. Hierzulande nennt man ihn Meerrettichbaum.

Historische Aufzeichnungen empfehlen Moringa bei mehr als 300 Krankheiten. Doch erst seit kurzem untersuchen wissenschaftliche Studien die Wirksamkeit der Pflanze. Hierzulande ist die Pflanze erst seit wenigen Jahren bekannt. Erst seit 2015 wird sie auch in Europa angebaut – nämlich auf Teneriffa. Ursprünglich wuchs der Baum im Himalaya, aber auch in Indien und Afrika ist er heimisch. Mittlerweile wächst er auch in den arabischen Ländern, auf den karibischen Inseln und in Südostasien.

Moringa oleifera hat die Eigenschaft innerhalb kürzester Zeit rasant zu wachsen. Schon im ersten Jahr kann der Baum unter natürlichen Bedingungen bis zu acht Meter hoch werden. Der Stamm erreicht dabei einen Durchmesser von bis zu 40 Zentimeter. Der Baum trägt Früchte, die bis zu 45 Zentimeter lang werden können. Dabei sind sie nur zwei Zentimeter breit. Nachdem sie längere Zeit am Baum hängen, teilen sie sich in drei Partien. Die enthaltenen Samen werden traditionell als Singhu bezeichnet. Seinen Namen verdankt die Pflanze seinem Gehalt an Senfölglykosiden. Diese sorgen dafür, dass seine Wurzeln dem Geruch von Meerrettich ähneln. In der Kolonialzeit wurde er daher als Meerrettichersatz genutzt. So entstand der Name Meerrettichbaum.

Inhaltsstoffe und Wirkungen von Moringa oleifera

Inhaltsstoffe und Wirkungen von Moringa

Moringa soll voller Nährstoffe stecken und wird auch als die nährstoffreichste Pflanze bezeichnet. Sie soll alle wichtigen Stoffe enthalten, die der Mensch zum Überleben benötigt. Deshalb ist sie gerade für Menschen geeignet, bei denen schnell ein Mangel bestimmter Nährstoffe entstehen kann. Dazu zählen Vegetarier und Veganer. Allerdings sind bisher nicht alle Bestandteile der Pflanze erforscht.

Da die Pflanze noch nicht ausreichend erforscht ist, sollte man die Einnahmeempfehlung von höchstens 10 Gramm beziehungsweise einem Esslöffel pro Tag einhalten. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann auf die Verzehrempfehlung des jeweiligen Produkts zurückgreifen.

Reich an wichtigen Vitaminen

Moringa hat einen hohen Anteil an lebenswichtigen Vitaminen, der den anderer Pflanzen weit übersteigen soll. Besonders Vitamin A, C, E und K sollen reichlich in der Pflanze vorhanden sein. Daher soll man den Bedarf an diesen Vitaminen durch den Verzehr von Moringa schnell decken können. Wir erklären, was hinter den einzelnen Vitaminen steckt.

Vitamin A

In Moringa soll viermal so viel Betacarotin wie in Möhren vorhanden sein. Aus Betacarotin wird im Körper Vitamin A hergestellt, das wichtig für Augen, Haut und Schleimhäute ist. Diese Zahl gilt allerdings nur für die frischen Moringablätter, die hierzulande nicht erhältlich sind. Moringa-Pulver enthält circa die doppelte Menge Vitamin A wie Möhren. Das entspricht mehr als 3.000 Mikrogramm in 100 Gramm Moringa-Pulver. Der Vitamin-A-Tagesbedarf ist damit schnell gedeckt. Dem öffentlichen Gesundheitsportal Österreichs zufolge beträgt dieser für Menschen im Alter zwischen 25 und 50 Jahren 0,8 bis 1 Milligramm pro Tag.

Wenn man Möhren mit Moringa-Pulver vergleicht, sollte man bedenken, dass man wahrscheinlich niemals 100 Gramm Moringa-Pulver am Tag zu sich nimmt – ganz im Gegenteil zu Möhren. Hier kann man schnell mehr als 100 Gramm am Tag verzehren.

Vitamin B2

Vitamin B2 ist ein sehr seltenes Vitamin. In vielen Lebensmitteln sind nur geringe Mengen mit weniger als ein Milligramm pro 100 Gramm enthalten. In Moringa befindet sich circa das Doppelte, nämlich 2 Milligramm in 100 Gramm Pulver. Damit ist bereits der Tagesbedarf an diesem Vitamin gedeckt. Vitamin B2 ist wichtig, damit Nahrung in Energie umgewandelt werden kann. Man findet es normalerweise vor allem in tierischen Produkten.

Vitamin C

Moringa als alternative Vitamin-C-Quelle

Bei Vitamin C muss man deutlich zwischen frischen Moringablättern und dem verarbeiteten Pulver unterscheiden. Während die Blätter weitaus mehr Vitamin C als Orangen enthalten, liefert das Pulver eher wenig Vitamin C. 10 Gramm Moringa-Pulver enthalten je nach Produkt nur circa 5 Milligramm Vitamin C oder sogar noch weniger. Bei einem Tagesbedarf von 95 bis 110 Milligramm sollte man daher vor allem auf frische Lebensmittel zurückgreifen. Vitamin C wirkt im Körper als Antioxidans und stärkt das Immunsystem. Antioxidantien schützen den Körper vor freien Radikalen, die zellschädigend wirken können. Freie Radikale entstehen beispielsweise durch UV-Strahlung und Rauchen. Hier erfährst du, wie du mit dem Rauchen aufhören kannst.

Vitamin E

Moringa ist eine außerordentlich gute Vitamin-E-Quelle. Häufig enthalten vor allem Öle, Nüsse und Saaten viel Vitamin E. Die Ausnahme ist Moringa. In 100 Gramm Blättern kann bis zu 85 Milligramm des wichtigen Vitamins enthalten sein. Der Tagesbedarf liegt bei 12 bis 14 Milligramm. Auch Vitamin E ist ein Antioxidans. Darüber hinaus soll es Alterungsprozesse verlangsamen und Herzerkrankungen vorbeugen können.

Wertvolle Spurenelemente

Neben vielen wichtigen Vitaminen enthält Moringa auch wertvolle Spurenelemente und Mineralstoffe, die der Körper für seine natürliche Funktionsweise benötigt. Besonders große Mengen Kalium, Calcium und Eisen sollen in der Pflanze enthalten sein. Doch auch Magnesium, Phosphor und andere Spurenelemente sind in größeren Mengen in Moringa vorhanden. Um die empfohlene Tagesdosis zu erreichen, eignet sich Moringa als Nahrungsergänzungsmittel zu einer ausgewogenen und gesunden Ernährung.

Calcium

Für eine pflanzliche Quelle hat Moringa einen hohen Calcium-Gehalt. Mit Milchprodukten kann die Pflanze allerdings nicht mithalten. Für Veganer bietet sie dennoch eine gute Alternative. 10 Gramm Moringa-Pulver liefern circa 200 Milligramm Calcium. Bei einem Tagesbedarf von 1.000 Milligramm sind damit schon gut ein Fünftel abgedeckt. Calcium ist vor allem für die Knochen und Zähne von Bedeutung.

Kalium

Neben Calcium ist auch Kalium in größeren Mengen in Moringa enthalten. 10 Gramm Moringa-Pulver enthalten ungefähr 130 Milligram Kalium. Bei einem Tagesbedarf von circa 4.000 Milligramm ist das jedoch verschwindend gering. Vergleicht man diesen Wert mit dem Kalium-Gehalt von Bananen mit circa 38 Milligram pro 10 Gramm und Kartoffeln mit circa 44 Milligramm Kalium pro 10 Gramm erkennt man, dass der Kalium-Gehalt von Moringa um einiges höher ist. Hier muss man jedoch bedenken, dass man von Bananen und Kartoffeln weitaus mehr essen kann als von Moringa und somit auch mehr Kalium zu sich nimmt. Kalium leitet Signale zwischen verschiedenen Zellen weiter. Dies können sowohl Nerven- als auch Muskelzellen sein.

Eisen

Moringa ist außerdem eine gute Eisenquelle. Es soll circa 3 bis 6 Milligramm Eisen pro 10 Gramm Pulver enthalten. Das ist ein guter Wert, wenn man bedenkt, dass der Mensch täglich 10 bis 15 Milligramm des Spurenelements benötigt. Vergleicht man diesen Wert jedoch mit den Eisenwerten anderer Superfoods wie Chlorella und Weizengraspulver, kann Moringa nicht mithalten. Chlorella enthält 21 Milligramm und Weizengraspulver 7 Milligramm Eisen pro 10 Gramm Pulver. Damit kann man den täglichen Eisenbedarf noch schneller decken. Eisen wird für die Zellen und die Zellatmung benötigt. Es ist sowohl für Muskeln als auch für das Blut ein wichtiges Spurenelement.

Proteinquelle

Moringa als Proteinquelle

Obwohl Moringa keine großen Mengen an Protein enthält, ist die Qualität des Proteins doch sehr hoch. Moringa enthält alle acht essentiellen Aminosäuren, die der Körper und Geist für eine gesunde Funktionsweise benötigt. Besonders für Vegetarier und Veganer ist Moringa eine gute Eiweißquelle. Die in Moringa enthaltenen Aminosäuren können leicht vom Körper verwertet werden und sind besonders gut für die Bildung von Muskeln geeignet. 10 Gramm Moringa-Pulver enthalten circa 3 Gramm Eiweiß. Bei einem Bedarf von 1 Gramm pro Kilo Körpergewicht ist das eine relativ geringe Menge.

Anwendungen von Moringa

Moringa soll bei mehr als 300 Krankheiten wirksam sein. Diese Wirksamkeit wurde in wissenschaftlichen Studien jedoch häufig noch nicht belegt. Dennoch gibt es einige Anwendungsgebiete, in denen Moringa als Nahrungsergänzungsmittel empfohlen wird und wirksam sein soll. Doch nicht nur in der Ernährung kann Moringa seine Wirksamkeit entfalten. Auch für andere Zwecke wird die Pflanze eingesetzt.

Diabetes

Moringablätter sollen ein wirksames Mittel bei Diabetes-Typ-2 sein. Dies soll bereits wissenschaftlich belegt sein. Bedenken muss man dabei allerdings, dass Laborbedingungen niemals direkt auf den Alltag übertragen werden können. Auch die Ergebnisse von Tierversuchen lassen sich nur eingeschränkt auf den Menschen übertragen. Getestet wurde der Extrakt aus den Blättern, die Blätter als solche und das Blattpulver in Tablettenform. Dabei konnten bei leichter Diabetes durchaus positive Effekte erzielt werden. Vor allem die in Moringa enthaltenen Stoffe Quercetin, Chlorogensäure und das Alkaloid Moringin sollen bei Diabetes wirksam sein und auf unterschiedliche Weise auf den Insulinspiegel wirken und die Zellen schützen.

Bluthochdruck

Wenn man die Wirkstoffe des Moringas mithilfe einer alkoholischen Lösung aus Früchten, Rinde und Blättern zieht, soll man ein Mittel erhalten können, das den Blutdruck senken kann. Dieser Effekt ist traditionellen Heilern schon lange bekannt. Allerdings gibt es auch hier keine ausreichenden wissenschaftlichen Belege.

Anti-Aging

Moringa als Anti-Aging-Mittel

Aufgrund zahlreicher Antioxidantien soll Moringa ein wirksames Anti-Aging-Mittel sein. Neben Vitamin C und E wirken auch sekundäre Pflanzenstoffe wie Flavonoide antioxidativ und können die Zellen vor Schädigungen und Alterungsprozessen schützen. Mitunter kann man sich so vor Krankheiten schützen und der Hautalterung vorbeugen. Schädigungen der Haut durch freie Radikale entstehen beispielsweise durch UV-Strahlung und schlechte Angewohnheiten wie Rauchen.

Daneben soll auch der Botenstoff Zeatin positiv bei Alterserscheinungen wirken. Dieser sorgt bei Pflanzen für ein schnelles Wachstum. In Moringa ist Zeatin in hoher Konzentration enthalten, was dafür sorgt, dass der Baum innerhalb von kürzester Zeit enorm wachsen kann. Eine dänische Studie fand heraus, dass dieser Stoff einen starken Anti-Aging-Effekt hat und Hautschäden durch Sonneneinstrahlung lindern kann. Moringa ist daher auch für die Kosmetikindustrie interessant.

Zur Stärkung des Immunsystems

Aufgrund der Nährstoffdichte und der antioxidativen Wirkung zahlreicher Inhaltsstoffe kann Moringa zur Stärkung des Immunsystems beitragen. Auch zur Entgiftung wird Moringa empfohlen. Die enthaltenen Stoffe bewahren die Zellen vor Schäden durch Giftstoffe. In Tierversuchen fand man außerdem heraus, dass Moringa bei der Heilung von Leberschäden hilfreich sein kann.

Bei Entzündungen

Chronische Entzündungen, wie sie bei Rheuma und Autoimmunerkrankungen auftreten können, sind für die Betroffenen oft sehr belastend. Nicht nur Schmerzen sondern auch Einschränkungen in der Funktionalität der betroffenen Gelenke können den Alltag der Betroffenen stark einschränken. Moringa enthält sowohl entzündungshemmende als auch schmerzlindernde Komponenten. Hierzu wurden bereits Tierversuche durchgeführt, die einige Wirkungen von Moringa bei Rheuma und Autoimmunerkrankungen feststellen konnten. Auch hier können diese Ergebnisse jedoch nicht direkt auf den Menschen übertragen werden.

Zur Wasserklärung

Neben gesundheitlichen Anwendungsgebieten kann Moringa auch für weitere Zwecke verwendet werden. In Gebieten, in denen sauberes Trinkwasser nur schwer zugänglich ist, werden Moringasamen zur Wasserklärung genutzt. Diese können verunreinigtes Wasser säubern und es so in Trinkwasser wandeln. Dazu werden die Samen geschält, getrocknet und zu einem feinen Pulver gemahlen, das in verunreinigtes Wasser gemischt werden kann.

Wasser, das aus Flüssen genommen wird, enthält häufig noch viele Bakterien und anderweitige Verschmutzungen, die vor dem Trinken herausgefiltert werden müssen. Mithilfe der Pulvers aus den Moringasamen wird das Wasser von diesen Schadstoffen befreit. Dazu müssen mehrere hundert Gramm des Pulvers in ein Wasserfaß gerührt werden. Nachdem die Mischung zwanzig Minuten lang gerührt wurde, sollten die Schadstoffe zu Boden gesunken sein. Das Wasser ist nun trinkbar.

Als Nahrungsmittel bei Mangelernährung

Der Moringabaum ist sehr robust und wächst auch unter extremen Wetterverhältnissen. Er braucht nur wenig Wasser und wächst innerhalb von kürzester Zeit rasant in die Höhe. Darum pflanzen Hilfsorganisationen den Baum in Gebiete Afrikas, in denen viele Menschen mangelernährt sind. In der Republik Kongo konnte damit die Mangelernährung bei Kleinkindern um einiges reduziert werden.

Risiken von Moringa

Neben den positiven Effekten des Superfoods gibt es auch ein paar Risiken, die mit dem Konsum der Pflanze einhergehen. Diese entstehen häufig aus dem Hype, der um das jeweilige Superfood gemacht wird – denn wenn es schnell eine enorm hohe Nachfrage gibt, werden die Pflanzen häufig unter schlechten Bedingungen angebaut.

Schadstoffe

In Moringa-Pulver können Schadstoffe enthalten sein. Das fanden Tests heraus, die sogenannte Superfoods auf Pestizide und Schadstoffbelastung untersuchten. Superfoods werden häufig in Ländern angebaut, in denen noch Pestizide zum Einsatz kommen, die in der EU bereits verboten sind. Diese können gesundheitliche Folgen mit sich bringen, wenn diese die Höchstmenge im Produkt überschreiten. Besser ist es, wenn man auf Bio-Qualität zurückgreift und sich an europäischen und deutschen Bio-Siegeln orientiert. Bei diesen wird auf chemische Dünge- und Pflanzenschutzmittel verzichtet. Nichtsdestotrotz kommen immer wieder Fälle vor, bei denen auch in Bio-Produkten die zulässige Höchstmenge von Schadstoffen überschritten wird.

Wirkung nur bei frischen Pflanzen gewährleistet

Die verschiedenen Wirkungen und Anwendungsbereiche der Pflanze beruhen häufig auf den frischen Bestandteilen der Pflanze. Die stark verarbeiteten Pulver haben häufig einen Großteil ihrer Wirkung verloren. Häufig wirken Blätter, Wurzeln und Samen in Kombination, wenn sie frisch verwendet werden. Ein wahres Superfood ist Moringa also nur in den Regionen, in denen es auch wächst und die Menschen auf die frischen Bestandteile zugreifen können.

Moringa kaufen

Moringa kaufen

Moringa gibt es mittlerweile in zahlreichen Supermärkten und Bioläden zu kaufen. Auch im Internet findest du ein breites Angebot an Produkten. Häufig ist ausschließlich Moringa-Pulver erhältlich. Die Pflanze gibt es jedoch in zahlreichen Varianten auf dem Markt. Es gibt Moringa-Kapseln, Moringa-Tee und auch Moringa-Öl, das aus den Samen der Pflanze gewonnen wird. Dieses kann sowohl als Speiseöl als auch zur Hautpflege verwendet werden und steckt voller wichtiger Nährstoffe.

Moringa ist allerdings nicht günstig. 100 Gramm des wertvollen Pulvers können 15 bis 30 Euro kosten. Kapseln sind häufig noch teurer. Neben Moringa-Tee kann man auch Moringa-Samen im Internet erhalten, mit denen man sich einen eigenen Meerrettichbaum ziehen kann. Sowohl Tee als auch Samen kosten meist um die 10 Euro.

Moringa selbst anbauen

Obwohl der Meerrettichbaum ursprünglich in tropischen Gebieten wächst, kann man ihn auch hierzulande halten. Dazu muss man ihn ganzjährig im Haus stehen lassen. Eventuell kann man ihn in den Sommermonaten auch an einen sonnigen Ort in den Garten oder auf den Balkon stellen. Auch im Haus sollte man darauf achten, dass er es sonnig und warm hat. Man kann ihn gut in einem Topf oder Kübel halten.

Der Meerrettichbaum kommt sowohl mit Sandböden als auch mit Lehmböden und Kakteenerde zurecht. Einmal die Woche sollte man den Baum gießen. Staunässe sollte dabei unbedingt vermieden werden. Wer wenig Platz hat, sollte den Meerrettichbaum regelmäßig zurückschneiden, da er sonst relativ schnell in die Höhe wächst.

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