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Pfannkuchen machen: 3 Tipps, 4 häufige Fehler & 7 Rezepte

Pfannkuchen gehören zu den beliebtesten Leckereien schlechthin. Umso ärgerlicher sind Pannen bei der Zubereitung. In diesem Artikel verraten wir dir wertvolle Tipps, mit denen du gelungene Pfannkuchen selber machen kannst. Außerdem haben wir häufige Fehler beim Backen und einfache Rezepte für dich.

Je nach Zubereitungsart kannst du Pfannkuchen als süße oder herzhafte Speise zubereiten. Die klassische Variante in Deutschland verführt mit einer Garnitur aus Zimt und Zucker.

Wissenswertes über Pfannkuchen

Wissenswertes über Pfannkuchen

Der Pfannkuchen ist je nach Region auch als Crêpe oder Plinsen bekannt. Ähnlich wie beim Omelett oder Kaiserschmarrn handelt es sich um eine Teigzubereitung, die du in einer Pfanne backst.

Seit vielen Jahren wird der Pfannkuchen in verschiedenen Kulturen auf unterschiedliche Weisen hergestellt. Deswegen kann heute auch nicht zweifelsfrei nachgewiesen werden, woher der Pfannkuchen ursprünglich stammt. Bereits die alten Römer haben gewürzte Eiergerichte zubereitet, jedoch ohne Mehl.

Darüber hinaus könnte auch das Fladenbrot ein möglicher Ursprung sein, da es genauso flach zubereitet wird. Forschende vermuten jedoch, dass die Eierspeise ihre Wurzeln im mittelalterlichen Europa hat, denn die Menschen im Mittelalter schienen bereits pfannkuchenähnliche Speisen gebacken zu haben.

Unterschied zwischen Pfannkuchen und Pancakes

Ein großer Unterschied zwischen beiden Gerichten liegt in der Optik. Die amerikanische Variante ist meist kleiner und dicker. Pfannkuchen hingegen werden eher flach und dünn gebacken. Zudem besitzen Pancakes eine glatte und ebenmäßige Oberfläche, während der Pfannkuchen eher eine raue Beschaffenheit aufweist.

Die Zutaten für beide Eierspeisen sind identisch, jedoch unterscheidet sich das Verhältnis der Teigkomponenten. Um Pancakes richtig zuzubereiten, muss der Teig zäher und dickflüssiger sein als beim Pfannkuchen. Deswegen gibst du beim Pfannkuchenteig mehr Milch und Eier dazu.

Unterschied zwischen Pfannkuchen und Eierkuchen

Viele Menschen nutzen das Wort Eierkuchen als Synonym für Pfannkuchen. Jedoch bezeichnet ein Eierkuchen einen vorwiegend aus Eiern bestehenden Kuchen. Ein Pfannkuchen hingegen besteht hauptsächlich aus Mehl.

Gesundheitliche Vorteile der Eierspeise

Gesundheitliche Vorteile von Pfannkuchen

Je nach Zubereitungsart muss der Pfannkuchen nicht zwangsläufig ungesund sein. Wenn du einige ungesunde Zutaten gegen vollwertige Alternativen austauschst, profitierst du von den gesundheitlichen Vorteilen.

Du kannst dich beispielsweise dafür entscheiden, statt Zucker einen Zuckerersatz wie Erythrit zu nehmen. Erythrit hat 70 Prozent der Süßkraft des üblichen Haushaltszuckers.

Im Gegensatz zu Süßstoffen steht Erythrit als Zuckeralkohol nicht in Verdacht, Diabetes auszulösen. Im Gegenteil: Er hat keinen Einfluss auf deinen Blutzucker- und Insulinspiegel.

Außerdem hat der Zuckeralkohol kaum Kalorien: Pro 100 Gramm nur rund 20 Kilokalorien. Auch bei der Wahl des Mehls kannst du auf gesündere Mehltypen mit einem höheren Gehalt an Mineralstoffen zurückgreifen.

Das können beispielsweise folgende Mehle sein:

  • Kokosmehl
  • Vollkornmehl
  • Mandelmehl
  • Buchweizenmehl

Was das Topping betrifft, muss es auch nicht immer Zucker und Zimt oder kalorienreiche Vanillesoße sein. Geschnittene Apfelstücke oder Blaubeeren wären hier die gesündere und kalorienärmere Alternative.

Blaubeeren kommen auf einen Kaloriengehalt von gerade einmal 42 Kilokalorien pro 100 Gramm. Darüber hinaus enthalten sie sekundäre Pflanzenstoffe, die dein Immunsystem stärken und Entzündungen bekämpfen können.

In der folgenden Tabelle haben wir die Nährwerte eines normalen Pfannkuchens mit dem eines Vollkorn-Pfannkuchens verglichen.

Nährwerte pro 100 GrammNormaler PfannkuchenVollkorn-Pfannkuchen
Kalorien 206 kcal173 Gramm
Proteine 8 Gramm6 Gramm
Fett 9 Gramm 7 Gramm
Kohlenhydrate 24 Gramm19 Gramm
Zucker 4 Gramm 2 Gramm
Ballaststoffe0,7 Gramm3 Gramm

Einfaches Pfannkuchen Grundrezept

Einfaches Pfannkuchen Grundrezept

In diesem Kapitel haben wir für dich ein einfaches und schnelles Grundrezept, mit denen dir leckere Eierspeisen gelingen.

Der klassische Teig besteht aus Eiern, Mehl und Milch. Du kannst mit diesem Rezept wunderbar eigene Variationen kreieren – egal ob herzhaft mit Fleisch oder süß mit Apfelmus.

Du benötigst folgende Zutaten:

  • 200 Gramm Mehl (Type 405)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Prise Zucker
  • 200 Milliliter Milch
  • 2 Eier
  • 60 Milliliter Mineralwasser (mit Kohlensäure)
  • Speiseöl zum Ausbacken

Zunächst rührst du Mehl, Milch, Eier, Salz und das Mineralwasser mit einem Handrührgerät zu einem glatten Teig – bis dieser Blasen wirft. Lasse den Teig anschließend für ungefähr eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen. Heize dann deine Herdplatte auf höchster Stufe auf und gibt das Speiseöl nach Belieben in die Pfanne.

Damit die Pfannkuchen gleichmäßig werden, sollte die Pfanne überall mit dem Öl benetzt sein. Schalte die Herdplatte auf die mittlere Stufe. Gib nun mit einem großen Schöpflöffel eine Kelle Teig in die Pfanne und verteile ihn. Nachfolgend solltest du so lange mit dem Wenden warten, bis die Unterseite des Pfannkuchens gebräunt und fest ist.

Um ihn umzudrehen, solltest du bestenfalls einen Pfannenwender benutzen. Hat der Pfannkuchen eine goldgelbe Farbe angenommen, kannst du ihn nach Belieben belegen oder bestreichen.

Tipps zum Pfannkuchen machen

Tipps zum Pfannkuchen machen

Damit deine nächste Eierspeise ein voller Erfolg wird, haben wir in diesem Kapitel einige Tipps für dich bereitgestellt.

Benutze das passende Mehl

Zur Zubereitung von Eierspeisen eignen sich viele Arten von Mehl. Für eine klassische Eierspeise kannst du das handelsübliche Weizenmehl (Type 405) benutzen.

Es zeichnet sich in erster Linie durch einen milden Geschmack und eine gute Backfähigkeit aus. Zudem ist es besonders fein gemahlen und eignet sich damit beispielsweise auch zum Backen von Torten und Keksen.

Möchtest du also deinen Pfannkuchen lieber süß genießen, dann empfiehlt sich das Weizenmehl (Type 405). Benutzt du hingegen Vollkornmehl für deine Eierspeise, werden diese deutlich dunkler und schmecken intensiver.

Für diese Art von Mehl wird nämlich das ganze Korn vermahlen. Somit erhältst du aber auch mehr Biostoffe als bei normalem Haushaltsmehl – sie sorgen zum Beispiel für eine gute Verdauung.

Außerdem sättigt die rustikale Version auch schneller. Möchtest du aber einen leicht süßlich schmeckenden Teig, dann solltest du zu Dinkelmehl greifen. Buchweizenmehl wiederum verleiht deinem Pfannkuchen ein leicht nussiges Aroma.

Typebezeichnung

Mehltypen mit einer besonders hohen Zahl gelten als gesund. Je höher die Typenzahl, desto mehr Bestandteile der Schale sind im Mehl. Damit steigt auch der Wert von Mineralstoffen wie Kalium und Magnesium. Beispielsweise hat Mehl mit der Bezeichnung "405" pro 100 Gramm 405 Milligramm Mineralstoffe.

Brate mit dem richtigen Fett

Brate mit dem richtigen Fett

Damit deine Pfannkuchen so gelingen, wie du sie möchtest, solltest du bei der Wahl des Bratfetts aufpassen. Zum Braten von Eierspeisen sind Butter und Öl am populärsten. Du kannst Pflanzenöl vor allem dann benutzen, wenn du deine Pfannkuchen im Kühlschrank lagern willst.

Durch den leichten Fettfilm kleben die einzelnen Stücke nicht aneinander. Rapsöl gehört zu den beliebtesten Ölen zum Backen. Es ist reich an Omega-3-Fettsäuren und hat keinen starken Eigengeschmack.

Butter eignet sich auch zum Braten der süßen Pfannkuchen-Varianten. Jedoch solltest du aufpassen, da Butter schneller verbrennt. Sie bleibt nur bei Temperaturen bis 170 Grad Celsius stabil.

Ab etwa 175 Grad Celsius verbrennt sie und bildet dabei gesundheitlich bedenkliche Stoffe. Neben Butter und Öl kannst du auch Butterschmalz verwenden. Es besitzt annähernd die gleichen Eigenschaften wie Butter – jedoch ist es deutlich hitzebeständiger.

Lasse deinen Teig ruhen

In der Regel besteht dein Teig unter anderem aus Mehl, Eiern und Wasser. Die einzelnen Komponenten sollten sich erst miteinander verbinden, damit der Teig stabil ist. Auch das Glutennetz des Mehls entfaltet sich erst nach einer gewissen Zeit.

Lasse den Pfannkuchenteig also in etwa eine halbe Stunde im Kühlschrank ruhen. Solltest du Backpulver benutzen, musst du den Teig jedoch so schnell wie möglich weiterverwenden, sonst verliert das Backpulver seine Triebkraft.

Häufige Fehler beim Pfannkuchen backen

Häufige Fehler bei der Zubereitung

Eierspeisen sind schnell gebacken und enthalten nur wenige Zutaten. Dennoch können dir bei der Zubereitung einige Fehler unterlaufen, die deine Pfannkuchen zum Teil ungenießbar machen. In diesem Kapitel haben wir vier häufige Fehler für dich zusammengefasst.

Falsche Pfanne

Damit du die perfekte Eierspeise backst, spielt die Wahl der Pfanne eine sehr wichtige Rolle. Am besten eignen sich keramik- oder teflonbeschichtete Pfannen. Darüber hinaus kannst du auch gusseiserne Pfannen mit einer Patina als Antihaftbeschichtung verwenden. Bei unbeschichteten Pfannen ist das Risiko wiederum höher, dass der Teig kleben bleibt und dein Pfannkuchen reißt.

Harte Pfannkuchen

Zu harte Pfannkuchen sind ein Zeichen für ein unausgewogenes Verhältnis deiner Teigkomponenten. Dein Teig könnte also beispielsweise zu dickflüssig sein – sprich, du benutzt im Verhältnis zu viel Mehl und zu wenig Flüssigkeit. Ebenso kann das Problem beim Ausbacken liegen, also wenn die Eierkuchen zu lange in der Pfanne verbleiben.

Achte darauf, dass du sie rechtzeitig aus der Pfanne nimmst. Ein drittes Problem stellen die Eier dar. Zu viele Eier können deine Pfannkuchen hart werden lassen, da sie Flüssigkeit binden. Benutze also pro 100 Gramm Mehl nicht mehr als ein Ei.

Kalte Pfannkuchen

Vorwiegend beim Backen von mehreren Pfannkuchen werden die ersten Paare in der Zwischenzeit kalt. Kalte Pfannkuchen sind ärgerlich, lassen sich aber vermeiden. Heize dazu deinen Backofen auf etwa 60 Grad Celsius (Umluft: 40 Grad Celsius) vor und bewahre die fertigen Pfannkuchen darin auf.

Du kannst die Eierspeise im Ofen auf einen großen Teller mit Küchenrolle legen – so kann überschüssiges Fett von dem Papier aufgenommen werden.

Verbrannte Eierkuchen

Ein häufiger und sehr misslicher Fehler ist eine zu heiße Pfanne, die deine Eierspeise anbrennen lässt. Backst du sie bei zu hoher Temperatur, sind die Pfannkuchen oder Eierkuchen außen verbrannt und innen roh. Zwar kannst du die Pfanne auf höchster Stufe erhitzen, jedoch solltest du deinen Herd danach wieder auf die mittlere Stufe stellen.

Pfannkuchen-Rezepte: Gesunde Kombinationen

Pfannkuchen gesund kombinieren

Die beliebte Eierspeise muss nicht immer vor Kalorien strotzen und vollgepackt mit gesundheitsschädlichen Zutaten sein. Mit einigen Lebensmitteln kannst du dem Pfannkuchen einen gesunden Anstrich verleihen.

Apfel-Pfannkuchen

Möchtest du deinen Pfannkuchen mit gesundem Obst kombinieren, dann eignen sich knackige Äpfel hervorragend. Der Apfel besteht zu 85 Prozent aus Wasser, dennoch besitzt er schnell verfügbare Kohlenhydrate, die dir prompt Energie verleihen.

Der hohe Anteil an Ballaststoffen machen den Apfel besonders vorteilhaft für eine gesunde Darmflora. Zudem enthält er Vitamin C und Folsäure – wobei der Gehalt je nach Sorte variiert. Außerdem beinhaltet der Apfel folgende Mineralstoffe:

Um die Äpfel zuzubereiten, schälst du sie und schneidest sie dann in kleine Stücke. Anschließend hebst du sie unter die Pfannkuchenmasse.

Lies hier mehr über ballaststoffreiche Lebensmittel.

Pfannkuchen-Rezept ohne Eier

Auch ohne Ei können dir schmackhafte Pfannkuchen gelingen. Anschließend findest du ein Rezept für vier Portionen:

  • 300 Gramm Mehl
  • 500 Milliliter Milch
  • 1 Prise Salz
  • 1 Packung Vanillezucker
  • 2 ½ Esslöffel Zucker
  • 1 ½ Teelöffel Backpulver
  • 10 Teelöffel Pflanzenöl

Verrühre zuerst die Milch zusammen mit dem Salz, Zucker und dem Vanillezucker in einer Schüssel. Gib im Anschluss das Mehl und das Backpulver hinzu und lasse den Teig wenige Minuten ruhen. Heize dann eine beschichtete Pfanne auf und gib einen Teelöffel Öl hinzu. Backe jeden Pfannkuchen etwa eine Minute pro Seite. Gib für jeden weiteren Pfannkuchen einen Teelöffel Pflanzenöl in die Pfanne.

Um eifreie Pfannkuchen zu backen, kannst du auch das Pfannkuchen-Grundrezept anwenden und die Eier gegen pflanzliche Lebensmittel austauschen. Als Eier-Ersatz eignen sich zum Beispiel gemahlene Leinsamen und Chia-Samen.

Sie weisen nämlich die Bindeeigenschaften von Eiern auf. Du kannst also jeweils einen Esslöffel der Samen nehmen und diese mit Wasser mischen. Lasse die Samen ungefähr 15 Minuten quellen. So bildet sich eine Art Schleim, der problemlos einen Teig oder Ähnliches zusammenhält.

Auch Speisestärke ist ein toller Ei-Ersatz. Sie kann den Pfannkuchenteig binden und verdicken. Ein Esslöffel Speisestärke vermengt mit drei Esslöffeln Wasser ist das Äquivalent zu einem Ei.

Vegane Pfannkuchen ohne Milch

Vegane Pfannkuchen ohne Milch

Auch vegane Pfannkuchen können saftig sein und lecker schmecken. Sie kommen ganz ohne tierische Zutaten aus.

Anstatt Kuhmilch zu benutzen, kannst du auf Alternativen wie beispielsweise Sojamilch oder Cashewmilch zurückgreifen.

Nachfolgend findest du ein Rezept für zwölf Eierkuchen ohne tierische Milch:

  • 400 Gramm Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 450 Milliliter Pflanzenmilch
  • 300 Milliliter Mineralwasser (mit Kohlensäure)
  • 2 Teelöffel Vanillearoma
  • 1 Prise Salz
  • Pflanzenöl zum Ausbacken

Die Wahl der Pflanzenmilch ist ganz dir überlassen. Möchtest du einen feinen nussigen Geschmack für deine Pfannkuchen, dann kannst du Cashewmilch oder Haselnussmilch verwenden. Reismilch hingegen besitzt eine natürliche Süße und ist sehr gut für Allergiker geeignet. Die Hafermilch hingegen punktet mit vielen gesunden Inhaltsstoffen.

Sie enthält wertvolle Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren. Zudem ist sie reich an Kalzium und Eisen. Lupinenmilch hat einen neutralen Geschmack und beinhaltet weder Laktose noch Milcheiweiß. Die beliebteste Alternative ist Sojamilch. Sie ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren und enthält auch viele wichtige Vitamine.

Lies hier mehr zu den Vorteilen veganer Ernährung und finde Tipps zum Umstieg.

Low-Carb-Pfannkuchen

Pfannkuchen mit wenig Kohlenhydraten (Low-Carb) sind die perfekte Möglichkeit, ohne schlechtes Gewissen zu schlemmen. Durch eine Low-Carb-Ernährung kannst du deinen Blutzuckerspiegel senken und reduzierst damit das Risiko, an Diabetes zu erkranken. Außerdem profitiert auch dein Stoffwechsel von der speziellen Ernährungsform.

Weitere Vorteile sind:

Das unten aufgeführte Pfannkuchen-Rezept beinhaltet einige gesunde Zutaten – unter anderem Flohsamenschalen. Dieser Quellstoff regt vor allem die Bewegung deines Darmes an, weicht den Stuhl auf und löst Darmablagerungen. Auch sind Flohsamenschalen für ihren enorm hohen Ballaststoffanteil (80 Gramm pro 100 Gramm) bekannt.

Ballaststoffe stärken dein Immunsystem und beugen Übergewicht vor. Eine weitere Zutat des Low-Carb-Pfannkuchens sind Chia-Samen. Das Superfood aus Mittelamerika zeichnet sich durch einen hohen Proteingehalt (17 Gramm pro 100 Gramm) und viele Mineralstoffe aus.

Um nun fünf Stück der Low-Carb-Pfannkuchen zuzubereiten, benötigst du Folgendes:

  • 40 Gramm Kokosmehl
  • 200 Milliliter Pflanzenmilch
  • 80 Gramm Frischkäse
  • 3 Eier
  • 40 Gramm Erythrit
  • 10 Gramm Flohsamenschalenpulver
  • 10 Gramm Chia-Samen
  • 1 Teelöffel Backpulver

Zunächst vermischst du Kokosmehl, Erythrit, Chiasamen, Backpulver und das Flohsamenschalenpulver miteinander. Dann gibst du die Pflanzenmilch, Frischkäse und die Eier hinzu und lässt den Teig für etwa fünf Minuten quellen.

Herzhafte Pfannkuchen

Herzhafte Pfannkuchen

Eierkuchen eignen sich auch gut als vollwertiges, herzhaftes Gericht. Bei der Wahl der Füllung kommen viele gesunde Lebensmittel infrage.

Die Paprika ist beispielsweise ein beliebtes Gemüse für Pfannkuchen. Sie verfügt über große Mengen an Kalium, Magnesium und Zink. Für einen hohen Gehalt an Vitamin-C solltest du zur roten Paprika greifen.

Auch liefern Paprika eine Vielzahl an Antioxidantien. Antioxidative Stoffe verhindern Oxidationsvorgänge im Körper, indem sie freie Radikale neutralisieren. So schützen sie deinen Körper vor oxidativem Stress und stärken dein Immunsystem.

Neben Paprika taugen auch Champignons als Füllung. Sie gelten als sehr gesund, da sie zum Beispiel die Vitamine D und B2 liefern. Zudem beinhalten die Pilze Mineralstoffe wie:

  • Kalium
  • Eisen
  • Kupfer
  • Selen
  • Phosphor

Tipp: Als Topping für deinen Pfannkuchen eignen sich beispielsweise Kräuter wie Petersilie und Schnittlauch.

Pfannkuchen ohne Mehl

Das Mehl ist ein klassischer Bestandteil der Eierspeise. Dennoch lässt es sich durch andere Lebensmittel ersetzen. Statt dem Mehl kannst du beispielsweise zu Quark greifen.

Damit wäre deine Eierspeise auch für Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit (Zöliakie) geeignet. Neben dem Quark kannst du auch Bananen als Mehlersatz benutzen.

Für vier Portionen eines Bananen-Pfannkuchens ohne Mehl benötigst du:

  • 3 Bananen
  • 6 Eier
  • 1 Teelöffel Zimt

Protein-Pfannkuchen

Protein-Pfannkuchen

Möchtest du kohlenhydratarme und eiweißreiche Pfannkuchen essen, dann eignet sich das nachfolgende Rezept wunderbar für dich. Protein-Pfannkuchen passen gut zu einer Diät oder einer Muskelaufbauphase.

Folgende Zutaten brauchst du für acht Protein-Pfannkuchen:

  • 75 Gramm zarte Haferflocken
  • 5 Eiweiß
  • 25 Gramm Whey-Proteinpulver
  • 90 Gramm Magerquark
  • 50 Gramm Erythrit
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 1 Teelöffel Kokosöl

Vor allem der enthaltene Magerquark punktet mit viel Eiweiß und wenig Kalorien. Er sättigt nachhaltig und kann deine Knochen und Zähne stärken.

Auch die Haferflocken überzeugen mit ihrer Nährstoffbilanz. Sie enthalten viele Ballaststoffe, Mineralstoffe und Vitamine. Von allen Getreidesorten hat Hafer den höchsten Gehalt an Vitamin B1 und B6.

Das Whey-Protein wird auch Molkenprotein genannt. Es handelt sich dabei um ein schnell verdauliches Protein, das reich an verzweigtkettigen Aminosäuren (BCAA) ist. BCAA spielen eine entscheidende Rolle beim Wachstum der Muskeln sowie bei der Regeneration von Kraft- und Ausdauertraining.

Deinen Protein-Pfannkuchen kannst du beispielsweise mit gesundem Obst füllen. Eine proteinreiche Obstsorte ist die Guave. Pro 100 Gramm kommt die Frucht auf einen Proteingehalt von etwa zwei Gramm. Zudem liefert sie sehr viel Vitamin-C und Zink. Darüber hinaus beinhaltet sie Ballaststoffe und wichtige Mineralstoffe.

Für die herzhafte Variante der Eierspeise macht sich die Avocado als Füllung gut. Auch sie besticht mit zwei Gramm Eiweiß pro 100 Gramm. Außerdem liefert die Ölfrucht Vitamin K1, Folsäure und gesunde Fette.

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