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Sanddorn: Die wichtigsten Wirkungen, Risiken & Tipps zum Anbau

Sanddorn ist eine besondere Pflanze: Die widerstandsfähigen Sträucher haben nicht nur die letzte Eiszeit überlebt, ihren Beeren wird auch eine heilende Wirkung zugeschrieben. Im Folgenden findest du alles Wissenswerte zu Sanddorn, von der medizinischen Wirkung über Rezept-Tipps bis zum Eigenanbau.

Wissenswertes über Sanddorn

Wissenswertes über Sanddorn

Sanddorn ist ein Strauchgewächs, das sonnige Gegenden und lockere, sandige Böden zum Wachsen braucht. In Deutschland ist die Pflanze deshalb vor allem in Küstenregionen verbreitet. Sanddorn wird mit einer Wuchshöhe von bis zu fünf Metern nicht nur ungewöhnlich hoch für einen Strauch, das Wurzelwerk der Pflanze wächst auch bis zu drei Meter in die Tiefe und zwölf Meter in die Breite. Deshalb wird der Strauch an der Nord- und Ostsee gezielt dazu genutzt, Deiche und Dünen zu befestigen.

Ursprünglich kommt der robuste Strauch aus Asien, inzwischen ist er aber weltweit verbreitet. Besondere Bedeutung kommt den Beeren des Sanddorns zu. Trotz ihrer geringen Größe besitzen die gelb-orangen Früchte viele wertvolle Inhaltsstoffe und sind seit langem für ihre heilenden Kräfte bekannt.

Inhaltsstoffe von Sanddorn

Sanddorn – reich an Vitaminen und Nährstoffen

Sanddorn ist enorm reich an Vitaminen. Er verfügt über Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird und sich positiv auf Augen, Haut und Schleimhäute auswirkt. Zudem gehört Sanddorn zu den wenigen Pflanzen, die über Vitamin B12 verfügen – ein Nährstoff, der ansonsten beinahe ausschließlich in tierischen Produkten vorkommt und an fast allen wichtigen Stoffwechselvorgängen beteiligt bist. Daher ist Sanddorn besonders für Veganer und Vegetarier eine wichtige Nährstoffquelle.

Vitamine

Auch Vitamin C ist in den kleinen Beeren derart reichlich vorhanden, dass Sanddorn häufig als „Zitrone des Nordens“ bezeichnet wird. Dabei ist der Anteil an Vitamin C bei Sanddorn sogar um ein Vielfaches höher als bei Zitronen. Während 100 Gramm der gelben Zitrusfrüchte ungefähr 50 Milligramm Vitamin C beinhalten, kommt dieselbe Menge Sanddorn – je nach Sorte – auf 200 bis 900 Milligramm.

Zusammen mit Granatäpfeln gehören Sanddorn-Beeren außerdem zu den Früchten, die eine günstige Quelle für Vitamin E darstellen. Dieses wirkt im Körper gegen die Bildung bestimmter Molekülfragmente, sogenannter Freier Radikale, die die Zellbildung negativ beeinflussen und dadurch Krankheiten auslösen können.

Mineralien und andere Nährstoffe

Seine vielfältigen Vitamine sind aber nicht die einzigen Inhaltsstoffe, die Sanddorn zu einem sinnvollen Bestandteil in deinem Speiseplan machen. Die Beeren enthalten nämlich ebenfalls Kalium und Magnesium. Beide Stoffe unterstützen Muskulatur und Nerven, während das ebenfalls enthaltene Calicium die Knochen stärkt.

Zusätzlich dazu beinhaltet Sanddorn auch Flavonoide. Das sind sekundäre Pflanzenstoffe, die wie Vitamin E eine anti-oxidative Wirkung haben und den Körper somit vor Freien Radikalen und schädlichen Umwelteinflüssen schützen können.

Zuletzt sind Sanddorn-Beeren auch reich an Gerbstoffen. Wie der Name bereits andeutet, sind Gerbstoffe chemische Stoffe, die früher vor allem in der Lederproduktion zum Gerben von Tierhäuten verwendet worden sind. Gerbstoffe haben aber auch eine heilende Wirkung, da sie sich mit Eiweißen verbinden und diese auf positive Art verändern. Dadurch verleihen sie vielen Heilpflanzen wie dem Sanddorn anti-bakterielle, entzündungshemmende und schleimhautschützende Wirkkräfte.

Heilende Wirkung von Sanddorn

Seine Inhaltsstoffe machen Sanddorn zu einem echten heimischen Superfood. Durch ihre kostbaren Inhaltsstoffe kann die Pflanze bei zahlreichen Gesundheitsproblemen eine heilsame oder zumindest therapieunterstützende Wirkung entfalten. Somit gilt Sanddorn auch als eine Heilpflanze.

Innere Anwendung

Sanddorn hilft bei der Verdauung

Grundsätzlich ist Sanddorn aufgrund seines hohen Vitamin-C-Gehalts sehr gut zur Stärkung des Immunsystems geeignet. Auch wenn du dir bereits eine Erkältung eingefangen hast, kann Sanddorn aufgrund seiner stärkenden, anti-entzündlichen Eigenschaften deinen Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Das aus den Samen gewonnene Sanddorn-Öl kann das Herz-Kreislauf-System unterstützen.

Sanddorn ist aufgrund des enthaltenen Beta-Carotins zudem gut für deine Augen und hilft dabei, deine Venen und Arterien frei und gesund zu halten. Vitamin A und E sind ferner fettlösende Stoffe, daher kann Sanddorn fördernd auf den Magen- und Darmtrakt einwirken, besonders nach einer schweren Mahlzeit. Nicht zuletzt haben Studien festgestellt, dass die Beeren durch ihre anti-oxidativen Wirkstoffe die Zellbildung im Körper unterstützen und einer raschen Zellalterung entgegenwirken.

Äußere Anwendung

Äußere Anwendung von Sanddorn

Sanddorn kann nicht nur von innen, sondern auch von außen angewendet werden. Dabei spielt das bereits erwähnte Sanddorn-Öl, das aus den Samen und dem Fruchtfleisch der Beeren gewonnen wird, eine wichtige Rolle. Es enthält viel Linolsäure, eine Fettsäure mit einer großen gesundheitlichen Bedeutung. Linolsäure ist maßgeblich für die Bildung der sogenannte Ceramide verantwortlich, die wiederum ein wichtiger Bestandteil der obersten Hautschichten sind. Sie stärken die Haut, schützen sie vor schädlichen Umwelteinflüssen und versorgen sie mit Feuchtigkeit.

Aufgrund ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften ist Linolsäure auch ein wichtiger Faktor bei der Behandlung entzündlicher Hautkrankheiten wie Akne und Verbrennung, zum Beispiel durch Sonnenbrände. Das linolsäurehaltige Sanddorn-Öl hat aber nicht nur in der Medizin, sondern auch in der Kosmetik Beachtung gefunden. Sanddorn-Öl ist dort ebenso wie Argan-Öl eine beliebte Zutat von feuchtigkeitsspendenden Cremes oder Lotionen sowie Salben, die gegen Hautirritationen, Verletzungen, Ausschläge und Falten wirken sollen.

Risiken von Sanddorn

Grundsätzlich ist der Verzehr von Sanddorn nicht mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Es besteht auch keine Gefahr, die Inhaltsstoffe von Sanddorn durch die Aufnahme großer Mengen überzudosieren. Denn alles, was dein Körper an Vitaminen und Co. nicht mehr aufnehmen kann, wird schlichtweg durch das Verdauungssystem wieder ausgeschieden.

In Bezug auf den Magen- und Darm-Trakt gibt es jedoch eine Besonderheit zu beachten. Zwar wirkt sich Sanddorn in vielen Fällen wohltuend auf Verdauungsbeschwerden aus. Wenn du aber eine empfindliche Verdauung hast oder häufig zu starkem Sodbrennen neigst, solltest du die Verträglichkeit der säuerlichen, herben Beeren sehr vorsichtig testen. Auch ein übermäßiger Verzehr von Sanddorn-Produkten, besonders rohen Beeren oder Direktsaft, kann zu Durchfall führen.

Sanddorn kaufen

Sanddorn kaufen

Sanddorn-Produkte kannst du sowohl online als auch im Einzelhandel kaufen. In Drogeriemärkten, Apotheken, Reformhäusern und Supermärkten findest du eine breitgefächerte Auswahl unterschiedlicher Produkte.

Präparate und Direktsaft

Wenn es dir besonders auf die kostbaren Inhaltsstoffe der Pflanze ankommt, solltest du am besten zu medizinischen Präparaten greifen. Diese sind sowohl als Kapseln, Tabletten, Pulver oder Flüssigkeiten zu erwerben und beinhalten konzentrierte Dosen der vielfältigen Nährstoffe. Eine ebenfalls sehr wirksame Alternative ist aus den Sanddorn-Beeren gewonnener Direktsaft, der auch als „Muttersaft“ bezeichnet wird. Direktsaft oder „Muttersaft“ ist die pure, also die unverdünnte und ungesüßte Beeren-Flüssigkeit. Sie wird in der Regel schonend hergestellt, um die wertvollen Inhaltsstoffe der Früchte zu erhalten. Schon eine kleine Menge ist bei täglicher Einnahme vollkommen ausreichend, um eine wohltuende Wirkung zu entfalten. Experten empfehlen drei Esslöffel oder auch ein Schnapsglas voller Sanddorn-Saft. Falls dir der pure Saft geschmacklich zu intensiv ist, kannst du ihn aber auch nach Belieben mit Wasser vermischen – ein gängiges Mischverhältnis sind vier Teile Wasser zu einem Teil Sanddorn-Saft – oder ihn bei Bedarf süßen, beispielsweise durch Honig, Stevia oder andere Süßmittel. Zur Stärkung an kalten Tagen kann der Saft auch erhitzt werden.

Tee

Sanddorn-Tee ist eine mildere Alternative zum Direktsaft. Hier hast du zwei Möglichkeiten. Entweder zu greifst zu einer fertigen Teemischung. Das hat den Vorteil, dass der Sanddorn meist mit anderen Früchten und Kräutern vermischt ist, wodurch der herbe Geschmack abgemildert wird. Oder du brühst dir Sanddorn-Tee von Hand auf. Dadurch ist der Geschmack zwar stärker, die Wirkung aber auch. Für letztere Methode greifst du am besten auf getrocknete Sanddorn-Beeren zurück, die du im Internet oder in Reformhäusern erstehen kannst. Oder aber du beziehst die Beeren direkt von einem Sanddorn-Strauch und trocknest sie anschließend selbst. Das bietet sich an, wenn du in einer Region lebst, in der Sanddorn als Pflanze weit verbreitet ist oder du ihn vielleicht sogar selbst anbaust. Dann kannst du circa zwei Teelöffel getrockneter Sanddorn-Beeren in heißem Wasser aufbrühen und sechs bis acht Minuten ziehen lassen. Oder du nimmst eine größere Menge Beeren und lässt sie für zehn Minuten in einem Topf köcheln. Auch aus den getrockneten Blättern der Pflanze lässt sich ebenfalls Tee aufgießen. Auch bei dieser frischen Zubereitung kannst du den Sanddorn durch andere Aromen, zum Beispiel Ingwer oder Orange, ergänzen. In jedem Fall ist der Tee eine gute Möglichkeit, um deine tägliche Flüssigkeitsaufnahme zu steigern und dir dabei zu helfen, deinen Körper durch richtiges Trinken gesund und fit zu halten.

Beeren

Natürlich kannst du die Beeren nicht nur getrocknet für den Tee verwenden, auch roh können sie verzehrt werden. Das hat verschiedene Vor- und Nachteile. Zu den Vorteilen gehört, dass die Beeren die reinste Quelle der Sanddorn-Nährstoffe darstellen, da sie in keiner Form bearbeitet worden sind. Durch sie kannst du gleichzeitig die Inhaltsstoffe der Kerne und des Fruchtfleisches aufnehmen. Zu den Nachteilen gehört allerdings, dass du regelmäßig eine bestimmte Menge Beeren, etwa eine Handvoll, zu dir nehmen müsstest, damit der Sanddorn in deinem Körper wirken kann. Das kann wie zuvor geschildert zu gesundheitlichen Nebenwirkungen wie Sodbrennen oder Durchfall führen. Falls du den Strauch nicht selbst anbaust, könnte es zudem schwierig werden, frische Beeren zu bekommen. Denn im Supermarkt werden sie normalerweise nicht geführt. Das hängt auch mit der aufwendigen Ernte zusammen. Sanddorn-Beeren müssen nämlich von Hand geerntet und mühsam von den dornenbesetzten Ästen der Sträucher gelöst werden. Zum Zweck der Nährstoffaufnahme sind Tee, Direktsaft oder Präparate deshalb eine sinnvolle Alternative.

Öl

Dass Sanddorn-Öl aufgrund seiner wohltuenden Wirkung nicht nur in der Hautpflege, sondern auch in medizinischen Präparaten zum Einsatz kommt, wurde bereits erwähnt. Allerdings kann das Öl auch im Inneren des Körpers wirken, insbesondere auf die Verdauung. Viele Magenbeschwerden rühren von einer angegriffenen Magenschleimhaut. Durch die in Sanddorn enthaltenen Gerbstoffe und Beta-Karotine, die der Pflanze schleimhautschützende Eigenschaften verleihen, und seine anti-entzündliche Wirkung kann Sanddorn-Öl dazu beitragen, die Magenschleimhaut zu schützen und Beschwerden zu lindern. Bei Magen- und Darmproblemen ist es somit besser zur Einnahme geeignet als Sanddorn-Saft oder rohe Beeren, die aufgrund ihres hohen Säuregehalts die Verdauungsorgane im schlimmsten Fall zusätzlich belasten. In der Küche kann Sanddorn-Öl dagegen nur bedingt eingesetzt werden. Es ist nicht hitzebeständig, also kann es nicht zur Zubereitung warmer Speisen verwendet werden. Außerdem ist es aufgrund der aufwendigen Ernte zu teuer, um es zum Braten oder Kochen zu verwenden. Das aus den Kernen gewonnene Öl ist zudem recht geschmacklos; zur Verfeinerung fruchtiger Salate oder zur Aromatisierung von Desserts eignet sich lediglich das Öl aus dem Fruchtfleisch der Beeren. Dieses ist allerdings sehr ergiebig, da schon wenige Tropfen einen kraftvollen Geschmack entfalten.

Sanddorn-Likör selber machen

Besonders an der Küste wird Sanddorn gerne alkoholischen Getränken beigefügt. Das hat sowohl praktische als auch historische Gründe: In Form hochprozentiger Sanddorn-Liköre waren die Früchte auch lange nach der Ernte haltbar. Besonders im Winter, wenn die ärmere Bevölkerung unter den schlechten Wetterverhältnissen und Lebensmittelknappheit litt, war Sanddorn eine wichtige Quelle von lebensnotwendigen Vitaminen und Mineralien. Die wärmende Auswirkung des Alkohols machte Sanddorn-Likör und Sanddorn-Schnaps zusätzlich zu beliebten Getränken, die nicht nur – in gewissem Maße – „gesund“ waren, sondern auch sehr einfach herzustellen. Im Folgenden findest du ein schnelles Rezept für moderne Likör-Ideen mit Sanddorn.

Sanddorn-Likör auf Doppelkorn-Basis mit Fruchtsaft

Für ein Sanddorn-Likör auf Doppelkorn-Basis benötigst du 500 Milliliter Sanddorn-Saft, 750 Milliliter Doppelkorn, 700 Milliliter eines Fruchtsaftes nach Wahl, 500 Gramm Kandiszucker und zwei Vanilleschoten. Dann vermischst du den Alkohol, den Zucker und die Vanille schoten in einem verschließbaren Gefäß entsprechender Größte mit dem Sanddorn-Saft (ob Muttersaft oder gesüßt, ist dir überlassen) und lässt die Mischung gut verschlossen für mindestens drei Wochen an einem warmen Ort ziehen. Das Gefäß sollte regelmäßig geschüttelt werden, damit sich der Zucker auflöst. Wenn das Gemisch fertig ist, kannst du die Vanilleschoten herausholen und es theoretisch direkt trinken. Oder du fügst einen Fruchtsaft deiner Wahl hinzu, zum Beispiel Multivitaminsaft, Orangensaft oder Mangosaft, um den Geschmack zu verfeinern und den Alkoholanteil zu verringern. Du kannst dieses Rezept nach Belieben verändern. Statt Doppelkorn kannst du weißen Rum oder Wodka verwenden, statt Kandiszucker braunen Zucker und nach Belieben kannst du der Mischung weitere Gewürze und Aromen hinzufügen. Denke nur daran, dass Alkoholkonsum stets in Maßen erfolgen sollte.

Sanddorn-Marmelade selber machen

Sanddorn eignet sich sehr gut als fruchtiger Brotaufstrich. Die natürliche Säure der Beeren setzt einen angenehmen Kontrast zur Süße anderer Marmeladen-Produkte und lässt sich einfach mit anderen Geschmacksrichtungen verbinden. Mit diesem Marmeladen-Rezept startest du fruchtig-frisch in den Tag:

Sanddorn-Marmelade mit Fruchtaroma

Für die Marmelade benötigst du 500 Gramm frischer Sanddorn-Beeren, die du in einer Schüssel vorsichtig waschen und anschließend in einem Sieb gut abtropfen lassen solltest. Anschließend kannst du die Beeren in einem großen Topf ungefähr 20 Minuten kochen, bis sie weich sind und der Fruchtsaft austritt. Die weichen Beeren werden durch ein feines Sieb in einen anderen Topf gestrichen, das dabei entstehende Sanddorn-Mus wird unter Rühren 475 Gramm Gelierzucker ungefähr fünf Minuten gekocht. Eine Gelierprobe verrät dir, ob die Marmelade die richtige Konsistenz hat. Dafür nimmst du die Marmelade vom Herd und gibst ein bis zwei Teelöffel der Sanddorn-Mischung auf einen Teller. Wenn die Masse beim Auskühlen eine feste Konsistenz annimmt, ist die Marmelade fertig – falls nicht, solltest du sie noch einige Minuten länger kochen, damit sie andickt. Falls du es eilig hast, kannst du den Teller vorher in den Kühlschrank legen, dann funktioniert die Gelierprobe schneller. Wenn die Marmelade fertig ist, kannst du den Topf vom Herd nehmen, circa 50 Milliliter Orangensaft unterrühren und die Mischung anschließend in Marmeladengläser füllen. Du kannst den Orangensaft aber auch durch andere Saftsorten, zum Beispiel Mangosaft, ersetzen oder kleine Ingwerstückchen hinzugeben, bevor du die Marmelade abfüllst. Nach dem Abkühlen hast du einen aromatischen, haltbaren Fruchtaufstrich.

Sanddorn pflanzen und ernten

Sanddorn pflanzen und ernten

Wenn du einen grünen Daumen hast, ist es vielleicht durchaus eine interessante Option für dich, Sanddorn selbst anzupflanzen. Grundsätzlich kann man der Pflanze zugute halten, dass die robust und pflegeleicht ist. Viel Licht und ein lockerer Boden reichen als Wachstumsgrundlage. Doch es gibt einige Faktoren, die du bei dem Gedanken an selbstgezogenen Sanddorn beachten solltest.

Pflanzen

Da die Sträucher sehr groß und voluminös werden, gedeihen sie sehr viel besser in einem Garten als im Topf. Die Balkonzucht ist zwar möglich, aber es ist nicht garantiert, dass ein eingetopfter Sanddornstrauch jemals Früchte trägt. Auch im Garten kann es bis zu acht Jahre dauern, bis man zum ersten Mal eine Ernte Sanddorn-Beeren einfährt. Zudem brauchst du zur Beeren-Zucht immer mehrere Pflanzen, männliche und weibliche, die sich gegenseitig befruchten.

Ernten

Auch die Ernte der Beeren ist anspruchsvoll: Du brauchst unbedingt Handschuhe, um dich den stacheligen Ästen zu nähern. Am besten schneidest du einen ertragreichen Ast komplett ab, zerlegst ihn in einzelne Teile und legst diese einige Stunden in eine Tiefkühltruhe. Erst dann kannst du dich daran machen, die Beeren durch Schütteln oder Abpulen zu ernten, ohne dass sie zerplatzen und kaputtgehen. Bei der Ernte solltest du stets über einem Auffangtuch, einem Behälter oder ähnlichem arbeiten, damit dir keine kostbaren Früchte verloren gehen. Und wenn dir der Eigenanbau zu aufwendig ist, kannst du einfach auf eines der vielen genannten Sanddorn-Produkte zurückgreifen, um deiner Gesundheit etwas Gutes zu tun.

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