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Schwarzkümmel: 9 Wirkungen & 3 Anwendungen

Schwarzkümmel ist ein Superfood, das bereits seit Jahrtausenden als Heilpflanze benutzt wird. In diesem Artikel erklären wir dir Wissenswertes sowie Wirkungen und Anwendungen des gesundheitsfördernden Gewürzes.

Viele Menschen kennen Schwarzkümmel als Gewürz auf dem Fladenbrot, aber das Allheilmittel kann noch mehr. Vor allem im Orient wird die Pflanze als Mittel gegen eine Vielzahl von Beschwerden eingesetzt.

Wissenswertes über Schwarzkümmel (Nigella sativa)

Wissenswertes über Schwarzkümmel

Der Echte Schwarzkümmel (Nigella sativa) ist auch als Römischer Koriander bekannt und gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae).

Im Nahen Osten und in Indien findet die fünf bis 60 Zentimeter hohe Pflanze Verwendung als Gewürz.

In diesem Kapitel haben wir Wissenswertes rund um die Pflanze für dich zusammengestellt.

Schwarzkümmel in der Geschichte

Die Verwendung von Schwarzkümmel geht bis in die biblische Zeit zurück. Die Pflanze wird in der Bibel als "ketzah" bezeichnet und war Bestandteil eines alten Brauchs: Die Menschen streuten Schwarzkümmel über Kuchen und Brot, um die Lebenskraft und Gesundheit lange zu erhalten.

Außerdem setzten sie die Pflanze als Mittel gegen Blähungen und Wurmbefall ein. Schwarzkümmel ist auch als "Gold der Pharaonen" bekannt, denn im alten Ägypten nutzten die Menschen den Schwarzkümmel, um Speisen zu veredeln und das Immunsystem zu stärken.

Darüber hinaus befanden sich wahrscheinlich Samen der Pflanze im Grab von Tutanchamun, welche den König ins Jenseits begleitet haben sollen. Im Mittelalter galten die Samen der Heilpflanze als Pfefferersatz und wurden ebenfalls zum Würzen von Brot benutzt.

Unterschied zwischen Kreuzkümmel und Schwarzkümmel

Unterschied zwischen Kreuzkümmel und Schwarzkümmel

Tatsächlich ist der Schwarzkümmel weder mit dem Kümmel, noch mit dem Kreuzkümmel botanisch verwandt.

Während der Echte Schwarzkümmel zu den Hahnenfußgewächsen gehört, zählt der Kreuzkümmel (Cuminum cyminum) zu den Doldenblütlern (Apiaceae).

Die Pflanzen unterscheiden sich auch im Geschmack: Schwarzkümmel zeichnet sich durch seine nussigen und pfeffrigen Noten aus.

Kreuzkümmel wiederum schmeckt leicht bitter und würzig. Der Echte Schwarzkümmel findet sich oft als Gewürz auf Broten, der Kreuzkümmel hingegen ist Bestandteil von Gewürzmischungen wie Garam Masala.

Giftigkeit von Schwarzkümmel

Die einzigen verwendbaren Pflanzenteile des Schwarzkümmels sind die Samen. Alle anderen Bestandteile der Pflanze, also Blätter, Blüten und Wurzel, enthalten das für Menschen und Tiere giftige Protoanemonin.

Der Stoff kommt in allen Hahnenfußgewächsen vor und wird bei der Verletzung einer Pflanze freigesetzt. Wenn deine Haut oder Schleimhaut mit Protoanemonin in Berührung gerät, kann es zu folgenden Vergiftungserscheinungen kommen:

  • Rötungen
  • Juckreiz
  • Blasenbildung auf der Haut
Verzehre niemals frische Hahnenfußgewächse. Bei Symptomen einer Vergiftung solltest du umgehend den Giftnotruf kontaktieren.

Schwarzkümmel-Samen als Gewürz

Samen des Schwarzkümmels als Gewürz

Die Samen des Schwarzkümmels eignen sich hervorragend als Gewürz.

Vor allem in der russischen, arabischen und indischen Küche existieren zahlreiche Rezepte mit der Heilpflanze.

Die Menschen in Indien verwenden Schwarzkümmel aufgrund seines pfeffrigen und nussigen Aromas für Kichererbsengerichte und Geflügel.

Außerdem kannst du die Samen des Schwarzkümmels pur oder gemörsert zum Würzen von folgenden Gerichten benutzen:

  • Lamm
  • Gemüsepfannen
  • Suppen
  • Eintöpfe

Schwarzkümmel in der Schwangerschaft

Wenn du schwanger bist, solltest du auf die Einnahme von Schwarzkümmel verzichten. Generell ist von dem Gebrauch ätherischer Öle in der Schwangerschaft abzuraten, da sie wehenfördernd wirken. Schwarzkümmel kann in größeren Mengen die Kontraktion des Uterus verlangsamen oder beenden.

Schwarzkümmel für Tiere

Du kannst Hunden das Öl der Heilpflanze bedenkenlos verabreichen, da es unter anderem gegen Zecken wirkt. Katzen hingegen dürfen kein Schwarzkümmelöl zu sich nehmen, da die Leber der Tiere die in der Pflanze enthaltenen Terpene nicht abbauen kann. Das Öl ist für Katzen also giftig.

Arten von Schwarzkümmel

Arten von Schwarzkümmel

In diesem Kapitel haben wir drei unterschiedliche Arten von Schwarzkümmel sowie deren Merkmale für dich zusammengefasst.

Echter Schwarzkümmel

Der Echte Schwarzkümmel (Nigella sativa) ist eine einjährige krautige Pflanze, die aus Kleinasien stammt.

Früher kultivierten Araber, Juden und Inder die Pflanze und exportierten sie in weite Teile von Asien und Afrika.

Nigella sativa zeichnet sich durch seine rau behaarten und verzweigten Stängel sowie die zwei- bis dreifach gefiederten Blätter aus. Außerdem verfügt der Echte Schwarzkümmel über sternförmige und pastellblaue Blüten.

Die Ansprüche der Pflanze an den Boden sind nicht besonders hoch. Sie bevorzugt sandige bis lehmige sowie humose Böden. Nigella sativa blüht von Juni bis Juli.

Acker-Schwarzkümmel

Der Acker-Schwarzkümmel (Nigella arvensis) stammt vermutlich aus dem Balkan, ist aber mittlerweile durch den Getreideackerbau nahezu in ganz Europa, Nord-Afrika und Asien beheimatet. Die einjährige krautige Pflanze wird zwischen 10 und 50 Zentimeter hoch.

Den Acker-Schwarzkümmel findest du auf Ackerflächen, im Ödland und auf Brachen. Durch die intensive landwirtschaftliche Nutzung und den intensiven Herbizideinsatz ist er in Deutschland jedoch stark gefährdet. Nigella arvensis zeichnet sich durch den etwa zwanzig Zentimeter hohen und verzweigten Stängel aus.

Ein Merkmal der Pflanze sind die auffälligen, hellblauen Blüten – die sogenannten Kelchblätter. Außerdem bevorzugt sie einen nährstoffreichen und kalkhaltigen Boden. Nigella arvensis blüht von Juni bis September.

Jungfer im Grünen

Die Jungfer im Grünen (Nigella damascena) ist auch unter dem Namen "Damaszener Kümmel" bekannt und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Inzwischen ist sie jedoch in Gärten und im Freiland innerhalb Europas anzutreffen.

Ihren Namen hat die Jungfer im Grünen durch ihr spezielles Erscheinungsbild bekommen: Die Blüten erinnern an eine Figur mit Rock, die von Laub umgeben ist. Die Pflanze wird ungefähr 45 Zentimeter hoch.

Die pastellartigen Blüten können rosa, blau oder weiß sein – aus ihnen entwickeln sich circa drei Zentimeter große Samenkapseln, die den Samen des Schwarzkümmels sehr ähnlich sehen. Nigella damascena blüht von Mai bis Juli.

Wirkungen von Schwarzkümmel-Samen

Wirkungen von Schwarzkümmel

Die Heilpflanze bietet ein breites Spektrum an Wirkungen. Bei welchen Beschwerden du Schwarzkümmel anwenden kannst, erfährst du in diesem Kapitel.

Inhaltsstoffe des Schwarzkümmels

Schwarzkümmel enthält über 100 verschiedene Inhaltsstoffe. In der nachfolgenden Tabelle findest du die wichtigsten Inhaltsstoffe und deren Wirkung.

Inhaltsstoff Bestandteile Wirkung
AminosäurenArginin, Tyrosin, Lysin, Glutaminsäure, Leucinblutdrucksenkend, gefäßerweiternd
Fette ÖleMyristinsäure, Palmitinsäure, Stearinsäure hautpflegend, hautregenerierend
Mineralstoffe Eisen, Phosphor, Kupfer, Zink enzymaktivierend, wundheilend, antioxidativ
Ätherische Öle Thymol, Thymochinon, D-Limonen, Nigellon, Dithymychinonkrebshemmend, schmerzlindernd, entzündungshemmend

Hilft bei Depressionen

Forschende fanden heraus, dass Schwarzkümmel antidepressive Eigenschaften besitzt, denn er nimmt einen positiven Einfluss auf den Hirnstoffwechsel.

Das in der Pflanze enthaltene Vitamin B6 ist besonders wichtig für die Bildung von Botenstoffen im Gehirn, denn es ermöglicht die Umwandlung von Tryptophan in Serotonin. Tryptophan ist die Vorstufe von Serotonin und beeinflusst die Stimmung und das Wohlbefinden.

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keinen Arztbesuch. Bei unklaren Beschwerden solltest du einen Arzt oder Apotheker zurate ziehen.

Steigert die Leistungsfähigkeit

Steigert die Leistungsfähigkeit

Nigella sativa kann aufgrund der enthaltenen B-Vitamine (B1, B6, B12) deine körperliche Leistungsfähigkeit steigern.

Insbesondere das Vitamin B6 trägt zur Verringerung von Müdigkeit bei.

Darüber hinaus ist Vitamin B6 an über 100 Stoffwechselvorgängen im Körper beteiligt und unterstützt unter anderem auch die Konzentrationsfähigkeit.

Das Vitamin B12 hingegen wirkt auf das zentrale Nervensystem und beeinflusst Hormone und Botenstoffe und damit auch deine Konzentrationsfähigkeit.

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Wirkt gegen Diabetes

In der marokkanischen Medizin ist Nigella sativa ein wichtiges Heilmittel gegen Diabetes. Forschende vermuten, dass Ethanol-Extrakte der Schwarzkümmelsamen die Insulinempfindlichkeit der Insulin-Rezeptoren verbessern.

Die Insulinempfindlichkeit gibt an, wie stark Körperzellen auf das Hormon Insulin ansprechen – bei Typ-2-Diabetes ist die Insulinempfindlichkeit nachteilig beeinträchtigt.

Das hat zur Folge, dass die Körperzellen Glucose nur schwer aufnehmen können. Es kommt zu einer vermehrten Insulinausschüttung. Jedoch hemmt die Heilpflanze verschiedene Enzyme, welche die körpereigene Zuckerherstellung unterstützen.

Hemmt Wachstum von Tumorzellen

Der im Schwarzkümmel vorkommende Nährstoff Thymochinon zeigt bei verschiedenen Krebsarten eine krebshemmende Wirkung – zum Beispiel bei Brustkrebs, Leberkrebs und Lungenkrebs.

Doch vor allem bei Darmkrebs hemmt der Schwarzkümmel das Wachstum der Krebszellen. Die molekularen Mechanismen der Heilpflanze sind bisher noch nicht genau nachvollziehbar.

Stärkt das Immunsystem

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sind sich einig: Schwarzkümmel stärkt das Immunsystem, denn das Thymochinon hat eine umfassende Wirkung auf den menschlichen Körper.

Es stärkt unter anderem die Immunzellaktivität, so bildet der Organismus mehr Antikörper. Außerdem fördert Schwarzkümmel die Aktivität der weißen Blutkörperchen – sie spüren Viren im Körper auf und machen sie unschädlich.

Schützt Zellen und Organe

Schützt Zellen und Organe

Schwarzkümmel wirkt als Antioxidans und schützt Zellen und Organe. Antioxidantien neutralisieren freie Radikale und verringern so das Krankheitsrisiko.

Der Mensch ist jeden Tag einem gewissen Maß an oxidativem Stress ausgesetzt, beispielsweise durch:

  • körperlichen Stress
  • hohen Zuckerkonsum
  • UV-Strahlen
  • Feinstaub
  • chronische Erkrankungen

Das im Schwarzkümmel enthaltene Spurenelement Selen schützt die Zellen und Chromosomen beispielsweise vor schädlichen Formen des Sauerstoffs, sogenannten Peroxide. Außerdem ist Selen Bestandteil vieler Enzyme, die wichtige Prozesse im Körper steuern.

Wirkt heilend bei Hashimoto

Hashimoto-Thyreoiditis ist eine chronische Entzündung der Schilddrüse. Ursache dafür ist eine Autoimmunreaktion, welche die Schilddrüse weniger Hormone produzieren lässt.

In einer Studie wurden 40 Patienten mit der Autoimmunerkrankung über acht Wochen lang mit täglich zwei Gramm des Schwarzkümmel-Samenpulvers behandelt.

Im Vergleich zu der Placebo-Gruppe beobachteten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler signifikante Verbesserungen: Die Serumkonzentration von TSH und Anti-TPO nahmen ab. Außerdem reduzierte sich der BMI der Testpersonen.

Der TSH-Wert im Blut gibt Hinweise auf die Schilddrüsenfunktion. Wenn die Schilddrüse zu viele oder zu wenig Hormone produziert, ändert sich auch der TSH-Wert. Anti-TPO hingegen sind Antikörper gegen die Peroxidase (Enzym) der Schilddrüse. Bei der Hashimoto-Erkrankung treten diese Antikörper vermehrt auf.

Hilft bei Thrombose

Thymol und Carvacrol sind Inhaltsstoffe des Schwarzkümmels – bei Untersuchungen im Reagenzglas hemmten sie die Blutgerinnung und das Verklumpen von Blutplättchen. Dabei sollen die Naturstoffe eine bis zu 30 Mal stärkere Aktivität als das Thrombosemittel Aspirin aufweisen.

Steckbrief: Echter Schwarzkümmel

Steckbrief: Echter Schwarzkümmel

Im folgenden Steckbrief haben wir noch einmal alle wichtigen Informationen der Heilpflanze für dich zusammengestellt – so erkennst du auf einen Blick alle Merkmale.

  • Name: Echter Schwarzkümmel (Nigella sativa)
  • Auch bekannt als: Römischer Koriander, Schwarzer Koriander
  • Familie: Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
  • Gattung: Schwarzkümmel
  • Verbreitung: Westasien, Europa, Indien, Pakistan, Nordafrika
  • Verwendbare Pflanzenteile: Samen
  • Blütenfarbe: weiß, hellblau
  • Giftigkeit: nicht giftig (Samen)
  • Hauptblütezeit: Juni bis Juli
  • Inhaltsstoffe: ätherische Öle, Wasser, Mineralstoffe, Ballaststoffe, Kohlenhydrate, fettes Öl, Proteine
  • Wirkung: antibakteriell, entzündungshemmend, antioxidativ, krebshemmend, wundheilend, blutdrucksenkend, schmerzlindernd, gefäßerweiternd, hautpflegend 
  • Anwendungsgebiete: Magen-Darm-Beschwerden, Atemwegserkrankungen, Krebs, Diabetes, auf der Haut, Frauenheilkunde, Hashimoto 

Anwendung von Schwarzkümmel

Anwendung von Schwarzkümmel

Wenn du vom Schwarzkümmel Gebrauch machen möchtest, haben wir nun drei Anwendungen für dich zusammengetragen.

Achte beim Kauf der Heilpflanze genau auf den botanischen Namen, da der Echte Schwarzkümmel oft mit der Jungfer im Grünen (Nigella damscena) verwechselt wird.

Sowohl das gepresste Öl als auch die Samen findest du in Supermärkten, Drogerien oder Apotheken. Schwarzkümmelsamen kannst du im Online-Handel ab ungefähr 13 Euro pro Kilo erwerben.

Lies hier mehr zu Heilkräutern und Heilpflanzen sowie deren Vorteile und Risiken.

Schwarzkümmeltee

Als Tee aufgebrüht hilft Nigella sativa durch seine krampflösenden Eigenschaften hervorragend gegen Verdauungsstörungen wie Blähungen und Durchfall.

Außerdem kannst du den Tee bei einer unregelmäßigen oder verzögerten Monatsblutung anwenden, da Schwarzkümmel durchblutungsfördernd wirkt.

Um den Tee zuzubereiten, brauchst du einen gehäuften Teelöffel gemahlenen oder zerstoßenen Schwarzkümmel. Übergieße ihn mit 250 Milliliter kochendem Wasser. Lasse den Tee zehn Minuten zugedeckt stehen und seihe dann den Satz ab. Du kannst zweimal täglich eine Tasse trinken.

Schwarzkümmelöl

Schwarzkümmelöl

Das kaltgepresste Öl der Heilpflanze kannst du sowohl für akute als auch für chronische Beschwerden verwenden.

Wenn du an Neurodermitis oder Schuppenflechte leidest, lindert Nigella sativa die Symptome.

Das ätherische Öl der Pflanze wirkt punktuell gegen Entzündungen und Infektionen. Das Speiseöl hingegen kannst du großflächig auftragen, um deiner Haut Feuchtigkeit zu spenden.

Außerdem lässt sich das Schwarzkümmelöl als Inhalationsmittel bei Atemwegsbeschwerden einsetzen. Alternativ kannst du langfristig jeden Tag einen Teelöffel des Öls pur schlucken.

Lies hier mehr über Wirkungen und Nebenwirkungen von Schwarzkümmelöl.

Die ätherischen Öle der Heilpflanze sind nur in hochwertigen Schwarzkümmelölen enthalten – deswegen solltest du beim Kauf auf die Qualität des Produkts achten.

Die besten Ergebnisse erzielst du mit kaltgepresstem ägyptischem Schwarzkümmelöl aus biologischem Anbau. Minderwertige und günstige Produkte enthalten in der Regel Zusatzstoffe oder sind mit anderen Ölen gestreckt.

Schwarzkümmelkapseln

Schwarzkümmel kannst du auch in Kapselform erwerben. Die meisten auf dem Markt erhältlichen Kapseln bestehen aus kaltgepresstem ägyptischem Schwarzkümmelöl. Das Nahrungsergänzungsmittel solltest du mit viel Flüssigkeit zu einer Mahlzeit einnehmen.

Für viele Anwendungen reicht eine tägliche Dosis von etwa drei Gramm. Die Kapseln eignen sich weniger für akute Beschwerden, sondern für langfristige Leiden wie:

  • Haarausfall
  • Hautkrankheiten
  • Fettleibigkeit
  • Allergien

Schwarzkümmel pflanzen und pflegen

Schwarzkümmel pflanzen und pflegen

Du kannst die Heilpflanze ganz einfach selbst im Garten oder auf dem Balkon anbauen, da sie sehr pflegeleicht ist.

Am besten säst du den Schwarzkümmel zwischen März und Mai aus, da die Samen bei rund 16 Grad Celsius keimen.

Außerdem ist die Pflanze ein Dunkelkeimer. Drücke die Samen also ein bis zwei Zentimeter tief in die Erde.

Du solltest darauf achten, einen Abstand von etwa 20 Zentimetern zwischen den einzelnen Pflanzen zu lassen, da sich die Wurzeln oft seitlich ausbreiten. Wenn du den Schwarzkümmel auf dem Balkon kultivierst, dann wähle breite Pflanzgefäße und Kräutererde.

Nigella sativa bevorzugt warme und sonnige Standorte, außerdem sollte der Boden humos sowie gut durchlässig und durchlüftet sein – so kannst du Staunässe vermeiden. Gießen musst du den Schwarzkümmel nur mäßig, in der Regel reicht die Wasserversorgung alle fünf Tage aus.

Düngen musst du ihn jedoch nicht, da der Nährstoffgehalt in Gartenböden genügt. Ernten kannst du die Samen der Pflanze ab August. Dazu sollten sich die Samen braunschwarz gefärbt haben und die Kapseln sollten leicht klappern. Nach dem Ernten müssen die Samen an einem luftigen Standort nachtrocknen.

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