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Sesamöl: 3 Wirkungen, 4 Anwendungen + 4 Tipps zum Kauf

Gesund, lecker und vielseitig einsetzbar: Sesamöl gilt als echter Alleskönner. Doch wie gesund ist das Öl wirklich, und wofür lässt es sich nutzen? Im Folgenden erfährst du alles über Sesamöl, von den Wirkungen und Anwendungen des Öls bis zu Tipps, worauf du beim Kauf achten solltest.


Was Sesamöl eigentlich ist

Was Sesamöl eigentlich ist

Sesamöl wird aus den Samen der Sesampflanze gewonnen. Zusammen mit Leinöl gilt Sesamöl als eines der ältesten Speiseöle der Welt. Das traditionsreiche Öl ist vor allem im Fernen Osten sehr beliebt und wird in China, Japan und Indien schon seit tausenden von Jahren verwendet. Dabei kommt es nicht nur in der Küche, sondern auch in der Schönheitspflege zum Einsatz. Besonders in Indien wird es zudem auch im Rahmen der traditionellen indischen Ayurveda-Medizin, einer bewährten Form der Naturheilkunde, als Arzneimittel zur äußerlichen Anwendung verwendet.

Diese Arten von Sesamöl gibt es

Sesamöl gibt es vor allem in zwei Ausführungen: Hell und dunkel. Das helle, goldgelbe Öl wird aus unbehandelten, naturbelassenen Sesamsamen gepresst. Es ist sehr milde im Geschmack, weitgehend geruchsneutral und lässt sich sowohl in der Küche als auch in der Beautypflege vielfältig benutzen.

Dunkles Sesamöl entsteht dagegen aus bearbeiteten Sesamkörnern. Diese wurden gereinigt, gewässert und wieder getrocknet, anschließend geröstet und dann ausgepresst. Durch das Rösten enthält das Öl seine dunkle Färbung und das starke, charakteristische Aroma. Es wird vor allem beim Kochen und Garnieren verwendet, um Speisen geschmacklich abzurunden und ihnen ein "typisch asiatisches" Aroma zu verleihen.

Inhaltsstoffe: So gesund ist Sesamöl

Inhaltsstoffe von Sesamöl

Seit Jahrtausenden wird Sesamöl nicht nur in der Küche, sondern auch in der Körperpflege und zu medizinischen Zwecken verwendet. Bis heute gilt es als eines der gesündesten Pflanzenöle überhaupt. Im Folgenden erfährst du alles über die Inhaltsstoffe, die Sesamöl so gesund machen, und ihre Auswirkungen.

Vitamin E

Vitamin E ist auch als "Zellschutz"-Vitamin bekannt und spielt zusammen mit Vitamin C, Vitamin A und dem Mineralstoff Zink eine extrem wichtige Rolle in deinem Immunsystem. Es ist nämlich für die Abwehr schädlicher Moleküle, sogenannter "freier Radikale", verantwortlich, die deine Zellen angreifen und gefährliche Mutationen auslösen können. Doch Vitamin E schützt und behütet deine Zellen nicht nur von innen, sondern auch von außen: Der Nährstoff hat eine entzündungshemmende Wirkung. Dadurch schützt er deine Hautbarriere, hindert Krankheitserreger, in deine Hautzellen einzudringen und hilft ihnen bei der Regeneration von Verletzungen. Auch im Inneren bekämpft Vitamin E Entzündungen und hilft deinem Körper, lästige Infektionen loszuwerden.

Vitamin A

Ebenso wie Vitamin E nimmt auch Vitamin A maßgeblich Einfluss auf die Haut. Denn es wird innerhalb deiner Hautzellen in Vitamin-A-Säure, auch Tretinoin genannt, umgewandelt. Diese Säure bewirkt, dass sich die oberste Hautschicht löst und neue Hautzellen gebildet werden. Sie hat also quasi einen Peelingeffekt von innen heraus, entfernt abgestorbene oder überalterte Hautpartikel und sorgt dafür, dass junge, straffe Hautzellen nachkommen.

Da Vitamin A zusammen mit Vitamin E im Kampf gegen zellschädigende Moleküle aktiv ist, schützt es deine Zellen vor vorzeitiger Alterung und versorgt sie zusätzlich dazu mit Feuchtigkeit. Das Vitamin sorgt nicht nur für die Erneuerung deiner Haut, es hält die jungen Hautzellen auch frisch und gesund. Zusätzlich dazu unterstützt es dein Immunsystem im Kampf gegen Krankheitserreger, Schadstoffe und schädliche Moleküle wie freie Radikale. Es schützt und stärkt deine Zellen also nicht nur von außen, sondern auch von innen.

Ungesättigte Fettsäuren

Sesamöl enthält ungesättigte Fettsäuren

Fett steht heutzutage in einem schlechten Ruf: Es soll krank, dick und sogar unglücklich machen. Dabei ist Fett an sich gar keine schädliche Substanz für den menschlichen Körper, im Gegenteil: Es gehört neben Proteinen und Kohlenhydraten zu den Makronährstoffen, auf die dein Organismus angewiesen ist, um zu funktionieren. Ungesund wird Fett erst, wenn wir zu viel davon zu uns nehmen. Manche Sorten Fett sind sogar sehr gesund für deinen Körper und halten nicht nur essentielle Funktionen aufrecht, sondern stärken und schützen ihn sogar.

Wirkung von ungesättigten Fettsäuren

Zu den besonders gesunden Fettarten gehören die sogenannten ungesättigten Fettsäuren. Diese genießen unter den fetthaltigen organischen Verbindungen einen besonders guten Ruf. Denn ungesättigte Fettsäuren setzen sich wiederum aus Substanzen zusammen, die sich sehr vorteilhaft auf deinen Körper auswirken. Dazu gehört beispielsweise Linolsäure, eine ungesättigte Fettsäure aus der Gruppe der Omega-6-Fettsäuren. Diese sind dafür bekannt, dass sie den Cholesterinspiegel senken, deine Venen und Arterien stärken, die Herzfunktion unterstützen und gefährlichen Herzkreislauferkrankungen effektiv vorbeugen.

Ungesättigte Fettsäuren und Sesamöl

Je mehr ungesättigte Fettsäuren ein Öl oder Fett enthält, desto besser ist es also für deine Gesundheit. Sesamöl besteht zu mehr als 80 Prozent aus ungesättigten Fettsäuren. Zusammen mit Leinöl und Schwarzkümmel zeichnet sich Sesamöl damit durch einen extrem hohen Anteil ungesättigter Fettsäuren aus. Dadurch trägt das Öl bei jeder verwendeten Mahlzeit zum Schutz deines Herz-Kreislauf-Systems bei.

Antioxidantien

Eine weitere, essentielle Stoffgruppe, die Sesamöl so gesund macht, sind die sogenannten Antioxidantien. Chemisch betrachtet sind Antioxidantien Moleküle, die eine bestimmte Art biochemischer Reaktion, nämlich die Oxidation, verhindern. Sie wirken somit gegen schädliche Verbindungen, die freien Radikale, die deine Zellen angreifen und sie oxidativem Stress aussetzen, wodurch sich die Zellen nachteilig verändern. Das bereits erwähnte "Zellschutz"-Vitamin E gehört somit zu den Antioxidantien. Doch Sesamöl enthält noch mehr antioxidative Moleküle, die freie Radikale abwehren: Sesamol und Sesamolin. Aufgrund der Vielzahl der enthaltenen Antioxidantien trägt Sesamöl effektiv zum Schutz deiner Zellen bei und hilft dir, Krankheiten wie Krebs und Alzheimer vorzubeugen.

Lecithin

Ein weiterer, kostbarer Inhaltsstoff von Sesamöl ist Lecithin. Dabei handelt es sich um einen grundlegenden Baustein für den menschlichen Körper. Denn Lecithin ist Bestandteil unserer Zellen, genauer: Der Zellmembran. Dein Körper benötigt es also, um neue Zellen zu bilden.

Darüber hinaus entfaltet Lecithin aber noch andere, wichtige Wirkungen in deinem Körper, denn es beeinflusst deine Nervenfunktion. Ist dein Organismus ausreichend mit Lecithin versorgt, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass deine psychische Belastbarkeit und Leistungsfähigkeit zunimmt. Zudem senkt Lecithin in Verbindung mit der ebenfalls in Sesamöl vorhandenen Omega-6-Fettsäure Linolsäure den Cholesterinspiegel und schützt dich vor Erkrankungen wie Herzinfarkten und Schlaganfällen, die noch immer zu den häufigsten Todesursachen in Deutschland gehören.

Wirkungen von Sesamöl

Wirkungen von Sesamöl

Aufgrund der zahlreichen, kostbaren Inhaltsstoffe von Sesamöl ist klar, warum das Öl im asiatischen Raum so beliebt ist. Im Folgenden erfährst du alles über die wichtigsten Wirkungen des "flüssigen Goldes".

Feuchtigkeitspflege

Sesamöl wird traditionell als natürliche, wirkungsvolle Feuchtigkeitspflege verwendet. Das Öl entfaltet seine pflegende Wirkung aufgrund der enthaltenen Vitamine und ungesättigten Fettsäuren. Diese versorgen deine Hautzellen mit Feuchtigkeit, schützen und stärken sie, wehren Krankheitserreger und Schadstoffe ab und helfen ihnen, Infekte zu bekämpfen. So wirkt das dezent duftende Öl effektiv bei anspruchsvoller, strapazierter und empfindlicher Haut. Du kannst es zudem nicht nur am ganzen Körper verwenden, die sanfte Pflege eignet sich auch bei trockener Gesichtshaut, schuppender Kopfhaut oder sprödem Haar.

Dadurch ist Sesamöl eine interessante Alternative für dich, wenn du häufiger empfindlich auf industrielle Kosmetikprodukte zur Hautpflege reagierst. Zudem wirkt das Öl nicht nur von außen pflegend, sondern auch von innen: Wenn du Sesamöl erst einmal auf deinen Speiseplan gesetzt hast, wirkt das gesunde Öl auch in deinem Inneren. Die enthaltenen Vitamine E und A tragen zu deiner Nährstoffversorgung bei und helfen deinem Körper, innere Entzündungen zu bekämpfen, die sich gegebenenfalls auf die Haut auswirken können.

Stärkung für das Immunsystem

Sesamöl verdankt deine pflegende und wohltuende Wirkung vor allem seinem Nährstoffreichtum. Vitamine, ungesättigte Fettsäuren und Antioxidantien helfen deinem Körper, rundum gesund und fit zu bleiben. Während ungesättigte Fettsäuren dem Aufbau neuer Zellen und neuen Gewebes dienen, bekämpfen Antioxidantien freie Radikale, die deine Zellen angreifen und nachteilige Veränderungen auslösen können. Sie bilden somit einen extrem wichtigen Teil deines Immunsystems. Überhaupt bewirkt das Öl eine Stärkung deiner Immunabwehr, denn die enthaltenen Vitamine A und E wirken entzündungshemmend und sind direkt an der Abwehr von Krankheitserregern, Schadstoffen und schädlichen Substanzen beteiligt.

Vorbeugen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Zusammen mit Leinöl und Schwarzkümmelöl gehört Sesamöl zu denjenigen Pflanzenölen, die sich durch einen extrem hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren auszeichnen. Diese Substanzen stellen die hochwertigste Sorte Fett dar, die es gibt. Sie erfüllen nicht nur essentielle Funktionen in deinem Körper, beispielsweise beim Aufbau neuer Zellen, sondern versorgen ihn ihrerseits mit wertvollen Inhaltsstoffen. Dazu gehören zum Beispiel Omega-3- sowie Omega-6-Fettsäuren. Diese bestehen aus Substanzen, die nachweislich den Cholesterinspiegel in deinem Blut senken.

Cholesterin ist eigentlich nichts schlimmes, dein Körper stellt es sogar selbst her. Wenn wir jedoch zusätzlich zu unserem eigenen noch viel Cholesterin über die Nahrung aufnehmen, vor allem durch eine Ernährung mit vielen tierischen Produkten, entsteht ein Überschuss an Cholesterin im Körper. Das überschüssige Cholesterin lagert sich in Blutbahnen und Arterien ab, wo es zu Verstopfungen und Verkalkungen führt. Diese wiederum begünstigen Herz-Kreislauf-Erkrankungen, die im schlimmsten Fall zu Herzinfarkten oder Schlaganfällen führen können.

Die ungesättigten Fettsäuren in Sesamöl beugen diesem Risiko vor, und ihre Wirkung wird sogar noch durch den Wirkstoff Lecithin verstärkt. So trägt Sesamöl in der Ernährung dazu bei, deine Blutbahnen zu kräftigen und dein Herz zu schützen.

Anwendungen von Sesamöl

Anwendungen von Sesamöl

Sesamöl ist vor allem im Fernen Osten seit tausenden von Jahren verbreitet. Besonders positiv ist dabei die Vielseitigkeit des kostbaren Öls.

Feuchtigkeitspflege für Haut & Haar

Aufgrund seiner Inhaltsstoffe eignet sich Sesamöl nicht nur in der Küche zum Kochen, Backen, Braten und Garnieren. Besonders das helle, kaltgepresste Öl lässt sich hervorragend zur äußeren Anwendung nutzen. Insbesondere bei trockener, strapazierter und empfindlicher Haut wirkt das Öl wohltuend, beruhigend und feuchtigkeitsspendend. Das liegt vor allem an dem enthaltenen "Zellschutz-Vitamin" E, das deine Zellen schützt, stärkt und mit Feuchtigkeit versorgt, sodass sie straff und elastisch bleiben. Aber auch die ungesättigten Fettsäuren, insbesondere die Omega-6-Fettsäure Linolsäure wirkt sich schützend und beruhigen auf strapazierte Hautzellen aus.

Wirkung von Sesamöl auf Haut & Haar

Dabei eignet sich das Öl aufgrund seiner schonenden, natürlichen Wirkung und seines dezenten Dufts zur Anwendung am ganzen Körper, aber auch im Gesicht, auf der Kopfhaut und für das Haar. Trockene Kopfhaut wird durch eine Massage mit hellem Sesamöl beruhigt und entlastet, während sprödes, brüchiges Haar gekräftigt wird. Um die pflegende Kraft des Öls zu nutzen, solltest du es nach dem Duschen sanft in die noch feuchte Haut einmassieren.

Anwendung von Sesamöl zur Feuchtigkeitspflege

Für die Anwendung im Gesicht kannst du ebenfalls ein paar Tropfen Öl zwischen deinen sauberen Handflächen verreiben und dann auf dein Gesicht tupfen. Leidest du an trockner Kopfhaut und Schuppen, solltest du das Öl mit den Fingerspitzen auf der feuchten Kopfhaut einmassieren und mindestens zwei Stunden, idealerweise aber über Nacht einwirken lassen, bevor du es ausspülst. Bei trockenem und brüchigen Haar kannst du Sesamöl tropfenweise auf deine Handflächen geben und sanft in den handtuchtrockenen Längen verteilen. Das Haar sollte im Anschluss am besten natürlich trocknen.

Ölziehen für gesunde Zähne

Sesamöl gehört zu den Ölen, die sich hervorragend für eine Ölziehkur eignen. Beim Ölziehen handelt es sich um eine Maßnahme zur Verbesserung der Mundhygiene, die aus der traditionellen indischen Ayurveda-Medizin stammt. Dabei wird für einen gewissen Zeitraum – üblicherweise 10, maximal 20 Minuten – Pflanzenöl im Mund herumgewälzt und zwischen den Zähnen hindurch gezogen. Du machst dabei ähnliche Bewegungen mit dem Mund, als würdest du Wein auf der Zunge schwenken oder die Wangen einsaugen. Durch das Öl sollen Beläge und Bakterien von den Schleimhäuten, der Zunge, dem Zahnfleisch und den Zähnen gelöst werden.

Besonders sinnvoll ist das Ölziehen morgens nach dem Aufstehen vor dem ersten Zähneputzen. Wenn du das Öl eine Zeitlang durch die Zähne gezogen hast, spuckst du es aus – du solltest das Öl auf keinen Fall schlucken – und putzt dir anschließend die Zähne. Diesen Prozess solltest du täglich wiederholen. Viele Erfahrungsberichte vermerken sehr positive Effekte des Ölziehens, von einer Verringerung von Mundgeruch über die Linderung von Zahnfleisch-Beschwerden und Karies bis hin zu einer Aufhellung der Zähne. Sesamöl wird vor allem aufgrund seines Geschmacks, seinen entzündungshemmenden Eigenschaften und seiner Konsistenz als Ölzieh-Fett bevorzugt.

Entspannende Massage mit Sesamöl

Entspannende Massage mit Sesamöl

Das vielseitige Sesamöl eignet sich nicht nur zur Schönheitspflege. Als Massageöl bietet es Genuss und Entspannung für Körper und Geist. Die im Öl enthaltenen ungesättigten Fettsäuren und die Vitamine pflegen deine Haut sanft und nachhaltig, während deine Muskeln bei der Massage verwöhnt und entspannt werden. Du kannst helles Sesamöl pur zur Massage verwenden oder mit anderen, pflegenden Ölen, zum Beispiel Kokosöl oder Jojobaöl, vermischen. Alternativ kannst du es auch als "Trägersubstanz" für ein ätherisches Öl benutzen, indem du das Sesamöl mit ein paar Tropfen eines ätherischen Öls deiner Wahl vermischst. Durch die Auswahl des entsprechenden ätherischen Öls kannst du den jeweiligen Zweck der Massage unterstützen, je nach dem, ob sie beleben, entspannen oder kräftigen soll.

Sesamöl in der Küche

Das Öl der Sesampflanze lässt sich zur Pflege von Haut und Haar, als Massageöl und sogar zu medizinischen Zwecken bei der Zahnreinigung verwenden. Nicht zuletzt kann das Pflanzenöl aber auch in der Küche auf vielfältige Art eingesetzt werden. Besonders das helle Sesamöl ist gesund und hitzestabil, sodass es sich zur täglichen Anwendung beim Kochen, Braten und Backen nutzen lässt. Aufgrund der enthaltenen Fettsäuren ist es – bei dunkler und kühler Lagerung – zudem länger haltbar als die meisten anderen Öle.

Das dunkle Sesamöl eignet sich aufgrund seines charakteristischen Aromas weniger als dauerhafte Küchenhilfe. Stattdessen kannst du es gezielt nutzen, um Speisen geschmacklich abzurunden. Es dient also vorwiegend zum Würzen und Garnieren.

Sesamöl kaufen

Sesamöl kaufen

Wenn du das vielseitige Pflanzenöl selbst einmal ausprobieren möchtest, hast du verschiedene Kaufoptionen. Sesamöl ist sowohl online als auch im Einzelhandel erhältlich. Ein besonders großes Angebot findest du in Asia-Supermärkten, aber auch bei gut sortieren Lebensmittelhändlern, Reformhäusern und Bio-Läden könntest du Erfolg haben.

Dunkles Sesamöl kaufen

Welches Sesamöl für dich das richtige ist, hängt davon ab, wofür du es benutzen willst. Wenn du gerne asiatisch kochst und dir vor allem den charakteristisch-nussigen Geschmack des Öls zunutze machen willst, solltest du auf jedem Fall zu dunklem, gerösteten Sesamöl greifen. Dieses ist aufgrund seines ausgeprägten Aromas jedoch vor allem zum Garnieren und Verfeinern, weniger zum Kochen und Braten geeignet. Zudem gehen beim Rösten der Sesamsamen viele Nährstoffe verloren.

Helles Sesamöl kaufen

Wenn es dir vor allem um die gesunden Wirkungen des Sesamöls geht, innen wie außen, solltest du lieber zu der hellen Variante greifen. Diese eignet sich aufgrund ihres milden, unaufdringlichen Geschmacks sowohl zum Braten, Kochen und Backen als auch zur kosmetischen und gar medizinischen Anwendung, beispielsweise in Form von Ölziehen.

Auf die Qualität achten

Insbesondere, wenn du dir die vielseitige Wirkkraft von Sesamöl zunutze machen willst, solltest du beim Kauf des Öls auf die Qualität achten. Das ist gar nicht so einfach, denn das Angebot ist groß und die Preisspanne weit. 500 Milliliter Sesamöl liegen in einschlägigen Onlineshops zwischen fünf und fünfzehn Euro. Es lohnt sich allerdings, etwas mehr Geld auszugeben und beim Kauf auf die Prädikate "nativ" und "kaltgepresst" zu achten. Nativ bedeutet, dass das Öl nicht stärker verarbeitet wurde als nötig, kaltgepresst heißt, dass die Samen bei der Pressung nicht erhitzt wurden und dem Öl somit keine Nährstoffe abhanden gekommen sind. Das ist besonders wichtig, wenn es dir um die gesundheitliche Wirkung des Öls geht.

Bio-Qualität lohnt sich

Ideal ist es, wenn du nicht nur möglichst hochwertiges Sesamöl kaufst, sondern nach Möglichkeit auch auf die Produktionsbedingungen achtest. Bio-Produkte werden nach ökologischen Standards ohne Ausbeutung von Menschen oder natürlichen Ressourcen produziert, sodass sie eine deutlich bessere Umweltbilanz aufweisen als Angebote ohne Bio-Siegel. Zwar sind sie meist auch etwas teurer als Nicht-Bio-Produkte. Doch angesichts der Ergiebigkeit des Öls und seiner vielfältigen Einsatzmöglichkeiten lohnt sich der Preis. Denn durch das Bio-Siegel versicherst du dich nicht nur der Qualität und somit der bestmöglichen Wirksamkeit für dich selbst, du tust auch noch der Umwelt etwas Gutes: ein doppelter Gewinn.

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