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Wermut: 5 Wirkungen & 7 Tipps zur Pflanzenpflege

Wermut ist als Zutat der weltweit populären Spirituose Absinth bekannt. Darüber hinaus findet er seit Hunderten von Jahren Anwendung als Heilpflanze. In diesem Artikel erfährst du alles, was du über das Kraut wissen musst.

Der Gemeine Wermut zählt weltweit zu den beliebtesten aromatischen Bitterpflanzen. Die Redewendung vom "Wermutstropfen" ist auf den unverkennbaren Geschmack der Pflanze zurückzuführen. Sie kommt zum Einsatz, wenn etwas Schönes einen bitteren Beigeschmack trägt.

Wissenswertes über Wermut

Wissenswertes über Wermut

Wermut ist eine krautige Pflanze, die zur Familie der Korbblütler gehört. Sie ist auch unter dem Namen Gemeiner Wermut, Alsem oder Wermutkraut bekannt.

Die Pflanze wächst vornehmlich in:

  • Europa
  • Asien
  • Südamerika
  • Nordafrika

Du kannst sie an Wegrändern, Felshängen und im Ödland finden. Abgesehen von der Wurzel können alle Pflanzenteile des Wermuts zu Arznei verarbeitet werden. Die Bitterstoffe und ätherischen Öle des Krauts sind besonders wertvoll, denn sie wirken sich positiv auf die Gesundheit aus.

Außerdem ist Alsem ein klassisches Gewürzkraut in der Küche. Durch den würzig-herben und sehr bitteren Geschmack passt es gut zu deftigen Gerichten.

Nebenwirkungen

Wermut ist teilweise giftig und kann Nebenwirkungen hervorrufen. Das in der Pflanze enthaltene Thujon wirkt in geringen Mengen euphorisierend. Bei einer Überdosierung ruft das ätherische Öl jedoch Rauschzustände hervor.

Außerdem treten bei einer Überdosierung Kopfschmerzen, Schwindel und Krämpfe auf. Aus diesem Grund solltest du die Heilpflanze nicht regelmäßig über mehrere Monate hinweg konsumieren. Die auf dem Markt erhältlichen Schnäpse und Liköre dürfen einen gesetzlich festgelegten Höchstwert an Thujon nicht überschreiten.

Folgende Personengruppen sollten vom Konsum alkoholischer Wermut-Zubereitungen absehen:

  • Schwangere und Stillende
  • Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren
  • Menschen mit akuten Magen-Darm-Geschwüren
  • Menschen mit Lebererkrankungen
  • (Trockene) Alkoholiker

Wermut in der Geschichte 

Wermut in der Geschichte

Die Verwendung des Krauts als Heilpflanze geht weit in die Geschichte zurück.

Im alten Ägypten und Griechenland benutzten die Menschen Wermut bei Verdauungsbeschwerden. Beliebt war es auch aufgrund der appetitanregenden Wirkung.

Die Äbtissin Hildegard von Bingen stellte aus der Pflanze ein Elixier her und umschrieb es wie folgt:

"Der Wermut ist der Meister über alle Erschöpfungszustände im Menschen. Er wärmt den Magen und reinigt die Eingeweide und bereitet eine gute Verdauung."

Der Trank soll sowohl Nierenschwäche beseitigen als auch das Herz stärken. Außerdem wusste die Benediktinerin um die leistungssteigernde Wirkung des Heilkrauts. Wermut sei stark regenerierend, da es unter anderem die Ausscheidung von Abbauprodukten des Stoffwechsels anregt – sogenannte Stoffwechselschlacken.

Hildegard von Bingen empfahl, das Elixier als eine Kur anzuwenden – von Mai bis Oktober. Du solltest es demnach jeden dritten Tag auf nüchternem Magen einnehmen. Darüber hinaus kann das Heilkraut laut der Nonne gegen unheilbringende Dämonen und Hexen geräuchert werden.

Zubereitung Wermuttrank
Um den Wermuttrank herzustellen, kochst du einen Liter Wein auf und gibst 150 Gramm Honig dazu. Dann fügst du 200 Milliliter Wermutsfrühlingssaft hinzu und nimmst den Topf von der Hitze. Danach kannst du die Mischung filtrieren und steril abfüllen.

Herstellung von Wermutwein

Herstellung von Wermutwein

Das gleichnamige alkoholische Getränk namens Wermut, auch Vermouth genannt, muss einen Weinanteil von mindestens 75 Prozent haben, um als solcher deklariert zu werden.

Weißwein bildet in der Regel die Basis des Vermouth. Darin werden dann verschiedene Kräuter eingelegt. Neben dem Gemeinen Wermut sind das meist:

Das Endprodukt muss einen vorgeschriebenen Alkoholgehalt zwischen 14 und 22 Prozent aufweisen – deswegen wird der Vermouth oftmals auch den Spirituosen zugeordnet.

Durch die Zugabe von Zucker verfügt der Wein auch über verschiedene Süßegrade: Sie reichen von extra dry (sehr trocken) bis sweet (süß) und enthalten zwischen 30 und 150 Gramm Zucker je Liter.

Lies hier mehr über Zuckerersatzstoffe.

Arten von Wermut

Arten von Wermut

Es existieren viele verschiedene Arten von Wermut, die sich beispielsweise in ihrem Aroma unterscheiden.

Wir haben dir die wichtigsten Arten und ihre Merkmale zusammengestellt.

Gemeiner Wermut

Der Gemeine Wermut (Artemisia absinthium) ist ein Halbstrauch, der eine Höhe von etwa einem Meter erreicht. Ursprünglich stammt diese Art aus Sibirien, mittlerweile gedeiht sie auch in den trockenen Regionen Europas.

Die Pflanze zeichnet sich durch einen herb-würzigen Duft und ein sehr bitteres Aroma aus. Neben der Verwendung in alkoholischen Getränken wie Absinth und Martini macht sich der Wermut auch gut als Zierpflanze.

Die silbergrauen Blätter sind auf der Blattoberfläche dicht behaart. Die gelben Blütenstände öffnen sich Ende Juli bis Ende September.

Römischer Wermut

Der Römische Wermut (Artemisia pontica) wird auch Pontischer Beifuß genannt. Es handelt sich um eine mehrjährige Staude, die 30 bis 50 Zentimeter hoch wird. Im Vergleich zu anderen Wermutgewächsen ist der Pontische Beifuß sehr zierlich.

Er zeichnet sich durch seine grau-weißen Blätter und gelbe, unauffällige Blüten aus. Um Schädlinge fernzuhalten, verbreitet das Kraut einen herben Duft. Außerdem verfügt es über Inhaltsstoffe wie Vitamin C und ätherische Öle.

Provence-Wermut

Der französische Provence-Wermut (Artemisia gallica) ist eine kompakt wachsende Art mit einer Höhe von 40 Zentimetern, die sich bestens für Balkonkästen eignet.

Das silbergraue Laub kannst du auch getrocknet als Gewürz in der Küche benutzen. Da die Blätter des Krauts ein herb-süßes Aroma aufweisen, wird aus dem Gewächs auch Likör hergestellt.

Weitere Wermut-Arten sind:

  • Teppich-Wermut
  • Salzsteppen-Wermut
  • Schlitzblatt-Wermut

Wirkungen von Wermut

Wirkungen von Wermut

Im folgenden Kapitel haben wir die zahlreichen Wirkungen von Wermut für dich zusammengefasst.

Regt die Verdauung an

Das Heilkraut enthält Bitterstoffe, die einen positiven Einfluss auf die Verdauung nehmen.

Sie wirken bereits im Mund, wo sie die Geschmacksknospen anregen und so Speichel freisetzen.

Außerdem regt der bittere Geschmack die Produktion der Magensäfte an, wodurch die Zersetzung der Nahrung gefördert wird. So nimmt der Darm die Nährstoffe schneller auf.

Im Magen-Darm-Trakt sorgen Bitterstoffe für eine Ausschüttung von Verdauungshormonen und Gallensäure – dadurch kann der Appetit zunehmen.

Die Tätigkeit von Leber und Bauchspeicheldrüse wird ebenfalls angeregt, womit der Wermut die Fettverdauung erleichtert. Neben Kamille, Süßholzwurzel und Fenchel ist Wermut ein beliebtes Hausmittel bei Völlegefühl und Blähungen.

Ziehe bei ernsthaften oder unklaren Beschwerden unbedingt einen Arzt zu Rate.

Fördert die Wundheilung

Fördert die Wundheilung

In der Volksmedizin wird Wermutkraut auch äußerlich angewandt – beispielsweise bei schlecht heilenden Wunden, Hautflechte oder Quetschungen.

Verdünnte Tinkturen kannst du in Form von Umschlägen und Bädern benutzen.

Die im Heilkraut enthaltene Chlorogensäure kann die Wirkung von freien Radikalen in unserem Körper reduzieren.

Freie Radikale wirken dauerhaft auf unsere Haut und setzen sie oxidativem Stress aus – das kann zu vorzeitiger Hautalterung und zu Unreinheiten führen.

Chlorogensäure kommt beispielsweise auch in Kaffee vor. Sie beschleunigt die Wundheilung und fördert die Bildung von Kollagen. Auch konnten Forschende in verschiedenen Studien eine antibakterielle Wirkung des Wermuts feststellen.

Außerdem befinden sich in der Pflanze Flavonoide – also sekundäre Pflanzenstoffe. Sie entfalten unter anderem eine entzündungshemmende Wirkung.

Zubereitung Wermuttinktur
Gib frische Wermutblätter in ein verschließbares Gefäß und übergieße sie mit hochprozentigem Alkohol. Stelle die Tinktur an einen dunklen Ort. Dort kann sie zwei bis sechs Wochen ziehen.

Hilft bei Schlafproblemen

Dem Heilkraut wird auch eine positive Wirkung bei Schlafproblemen nachgesagt. Du kannst Wermut als Bestandteil neben anderen aromatischen Kräutern wie Baldrian, Hopfen und Lavendel in einer Kräutermütze verwenden.

Dazu gibst du je 20 Gramm der Kräuter in ein Kräutersäckchen und befestigst es vor dem Zubettgehen mit einer Mütze an deinem Kopf.

Eine Kräutermütze mit Wermut kannst du auch bei Kopfschmerzen anwenden. Benutze dafür noch zusätzliche Kräuter wie Rosmarin, Pfefferminze und Melisse.

Reduziert Blutzuckerwerte

Reduziert Blutzuckerwerte

Das Kraut zeigt sich sehr effektiv gegen einen hohen Blutzuckerspiegel. Grund dafür könnte der Inhaltsstoff Thujon sein.

In einer Studie untersuchten Forschende die Wirkung von Heilpflanzen, darunter auch Wermut, bei Patienten mit Typ-II-Diabetes.

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler konnten feststellen, dass die Einnahme von Wermut-Kapseln zu einer Reduktion der Blutzuckerwerte führte.

Lies hier mehr über verschiedene Heilpflanzen und Heilkräuter sowie ihre Vorteile und Risiken.

Entkrampft bei Menstruationsbeschwerden

Bei akuten Regelschmerzen kann das Kraut durch seinen entkrampfenden Effekt schnell Abhilfe schaffen. Aber das Heilkraut löst nicht nur Krämpfe, es verstärkt auch die Durchblutung. Deswegen kannst du es bei einer zu schwachen Menstruation einnehmen – beispielsweise als Tee.

Zubereitung Wermuttee
Zur Herstellung des Tees benötigst du einen Teelöffel Wermut, den du mit 300 Milliliter kochendem Wasser übergießt. Lasse den Tee drei bis sieben Minuten ziehen und seihe dann die Pflanzenteile ab. Es empfiehlt sich, den Tee eine halbe Stunde vor einer Mahlzeit zu trinken.

Steckbrief: Gemeiner Wermut

Steckbrief: Gemeiner Wermut

Im folgenden Steckbrief haben wir noch einmal alle wichtigen Merkmale des Heilkrauts für dich zusammengefasst.

  • Name: Gemeiner Wermut (Artemisia absinthium)
  • Auch bekannt als: Wermutkraut, Echt-Wermut, Alsem, Absinthkraut
  • Familie: Korbblütler (Asteraceae)
  • Gattung: Artemisiengewächse (Artemisia)
  • Verbreitung: Europa, Asien, Nordafrika, Südamerika
  • Fundorte: Wegränder, Felshänge, Ödland
  • Verwendbare Pflanzenteile: Blätter, Blüten, Triebe 
  • Blütenfarbe: gelb
  • Giftigkeit: schwach giftig
  • Hauptblütezeit: Juli bis September
  • Erntezeit: Juni bis September
  • Inhaltsstoffe: Thujon, Absinthin, Artabsin, Matricin, Flavonoide
  • Wirkung: appetitanregend, leberschützend, immunsystemstärkend, gallenflussfördernd, tonisierend, verdauungsfördernd
  • Anwendungsgebiete: Sodbrennen, Appetitlosigkeit, Blähungen, Schnittwunden, Entzündungen, Schlafprobleme, Menstruationsbeschwerden

Wermut pflanzen und pflegen

Tipps rund um die Pflanzenpflege

Wermut ist ein pflegeleichtes Kraut, das du ganz einfach selbst anbauen kannst. In diesem Kapitel erfährst du Tipps und Wissenswertes rund um die Pflanzenpflege.

Wermut pflanzen

Die Heilpflanze ist hervorragend für den Anbau in Hochbeeten und in Kräutergärten geeignet.

Du musst jedoch genügend Abstand zu den Nachbarpflanzen einplanen, da Wermut das Wachstum von anderen Pflanzen hemmen kann – ein Abstand von etwa 30 Zentimetern reicht. Gute Nachbarpflanzen sind Oregano, Nelken und Beifußgewächse.

Den richtigen Standort und Boden auswählen

Das Heilkraut fühlt sich an einem vollsonnigen Standort besonders wohl, jedoch wächst es auch im Halbschatten. Wenn du Wermut auf dem Balkon anbauen möchtest, dann sollte er nach Süden ausgerichtet sein.

Wichtig ist auch ein regengeschützter Standort, so verringert sich die Gefahr eines Mehltaubefalls. Mehltau ist ein Pilz, der meist bei feucht-kühler Witterung wächst. Wermut mag leicht sandige oder mit Kies bedeckte Böden. Normalerweise gedeiht das Kraut auf nährstoffarmen, kalkhaltigen Böden.

Gießen und Düngen

Gießen und Düngen

Das Heilkraut hat einen geringen Wasserbedarf und muss deswegen nicht täglich gegossen werden.

In Hitzeperioden solltest du alle zwei bis drei Tage gießen. Ansonsten reicht es, alle zwei bis drei Wochen durchdringend zu gießen, also alle Erdschichten zu befeuchten.

Das Substrat muss in jedem Fall gut durchlässig und belüftet sein, damit keine Staunässe auftritt. Überschüssiges Wasser im Untersetzer solltest du deswegen entfernen.

Düngen musst du den Wermut nicht. Wenn du die Pflanze jedoch mit Nährstoffen anreichern möchtest, reicht die Gabe von Kompost über das ganze Jahr hinweg.

Überwinterung vorbereiten

Das Heilkraut ist gut winterhart, sehr niedrige Temperaturen können aber zum Absterben der Pflanze führen. Wenn du Wermut im Topf anbaust, solltest du die Pflanze zum Überwintern in einen geschützten Raum stellen.

Im Freiland kann es helfen, das Kraut bereits im Herbst mit einer Schicht aus Mulch und Laub zu bedecken. Regenwürmer und Bakterien lockern den Mulch auf und zersetzen ihn, so wird die Erde noch nährstoffreicher.

Wermut ernten und schneiden

Wenn du den Wermut ernten möchtest, dann kannst du die Blätter abzupfen und die Blütenstände abschneiden. Es ist zudem ratsam, den Wermut erst nach dem zweiten Standjahr zu ernten. Nach deiner ersten Ernte schneidest du das Kraut im Herbst oder Frühjahr großzügig zurück – so förderst du den Neuaustrieb.

Das Zurückschneiden der Pflanze kann auch dabei helfen, das Wachstum von benachbarten Pflanzen nicht zu hemmen. Den höchsten Wirkstoffgehalt erhältst du, wenn du die Heilpflanze zur Blüte stutzt – also von Juni bis September.

Wermut vermehren

Wermut vermehren

Am einfachsten ist die Vermehrung des Heilkrauts durch Stecklinge.

Dazu schneidest du im Sommer die verholzten Triebe mit einem scharfen und sauberen Messer ab. Dann kannst du die Stecklinge in einem geeigneten Substrat wurzeln lassen.

Beachte dabei, ein passendes Klima herzustellen, indem du mit einer Abdeckung für eine hohe Luftfeuchtigkeit sorgst.

Eine andere Option zur Vermehrung ist die Aussaat – sie sollte von Ende April bis Anfang Juni erfolgen. Dazu verteilst du die braunen Samen auf nährstoffarmer Anzuchterde.

Wermut ist ein Lichtkeimer. Deswegen solltest du die Samen nicht mit Erde bedecken und an einen hellen Standort stellen. Auch hier ist eine hohe Luftfeuchtigkeit und eine Temperatur zwischen 10 und 18 Grad Celsius wichtig.

Wermut haltbar machen

Nach der Ernte hast du die Möglichkeit, das Kraut haltbar zu machen. Dafür lässt du die geernteten Pflanzenteile trocknen. Die schonendste Variante ist das Trocknen an der Luft. Du bindest das Kraut mit etwas Garn zu einzelnen Bündeln zusammen und hängst diese kopfüber an einem trockenen und warmen Standort auf.

Am besten sind Temperaturen von 20 bis 30 Grad Celsius. Die ideale Trocknungsdauer liegt zwischen einer und zwei Wochen. Eine weitere Methode, um die Pflanzenteile länger haltbar zu machen, ist das Einlegen der frischen Kräuter in hochprozentigem Alkohol.

Wermut kaufen

Du kannst Wermut bereits geschnitten und getrocknet im Online-Handel für einen 100-Gramm-Preis von circa drei Euro kaufen. Alternativ sind auch Nahrungsergänzungsmittel in Kapsel-Form mit Wermutkraut erhältlich.

Außerdem kannst du Wermutöl kaufen – meist handelt es sich um einen Auszug von Wermutblättern in Olivenöl. Reines Wermutöl ist durch den Gehalt an Thujon mit Vorsicht zu genießen, da es die Gefahr von unerwünschten Nebenwirkungen birgt. Achte beim Kauf auf naturreines, ätherisches Öl – am besten aus biologischem Anbau.

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