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Kamille: 6 Wirkungen, 6 Anwendungen & 2 Risiken des Heilkrauts

Wissenswertes über Kamille

Die Kamille gehört zu den bekanntesten Heilkräutern und kann vielseitig eingesetzt werden. So wird sie sowohl für innerliche als auch äußerliche Beschwerden verwendet. Wir verraten dir, welche Wirkungen und Anwendungsmöglichkeiten das Kraut hat – und welche Risiken es gibt.


Echte Kamille & Römische Kamille

Kamille als Arzneipflanze

Die Kamille gehört zur Familie der Korbblütler und ist ursprünglich in Süd- und Osteuropa beheimatet. Für arzneiliche Zwecke wird vorwiegend die Echte Kamille verwendet. Mitunter kann auch die Römische Kamille für diese Zwecke Anwendung finden. Genutzt wird diese vor allem in Westeuropa.

Ihre heilenden Wirkungen sind schon lange bekannt. Schon in der Antike nutzten die Menschen die Pflanze unter anderem bei Blähungen und Entzündungen. Erst viel später erkannte man auch ihre Wirkung bei Erkrankungen der Atemwege. Mittlerweile sind die heilenden Wirkungen der Pflanze allseits bekannt. Im Jahr 1987 wurde sie zur ersten Arzneipflanze des Jahres gekürt und trug den Titel darüberhinaus noch ein weiteres Jahr.

Ihr botanischer Name – Matricaria chamomilla L. – leitet sich von dem lateinischen Wort für Gebärmutter – matrix – ab, was darauf hindeutet, dass die Pflanze in der Vergangenheit auch bei Frauenbeschwerden verwendet wurde.

Heutzutage wird die Pflanze in Ländern auf dem ganzen Globus angebaut. Hauptsächlich wird sie jedoch in Bulgarien, Ungarn, Ägypten und Argentinien gezüchtet. Auch in Deutschland wird Kamille angepflanzt.

Die Kamillenblüten verströmen den typischen Geruch der Pflanze. Die weißen Blütenblätter sitzen an einem gelben Korb. Vom Aussehen erinnert sie damit an ein Gänseblümchen. Kamillenblüten können eine Höhe von 15 bis 50 Zentimeter erreichen. Es wachsen meist mehrere Blüten an einer einzelnen Pflanze.

In Deutschland findet man das Kraut auch im Wildwuchs. Die Blütezeit ist von Mai bis September. Am wohlsten fühlt sich die Pflanze an Weges- und Ackerrändern und kommt bis zu einer Höhe von 1.300 Metern vor.

Für medizinische Zwecke werden die Kamillenblüten verwendet. Meist werden diese getrocknet und zu einem Aufguss verarbeitet. Auch das ätherische Öl stammt aus den Blüten. Es wird aus den Drüsenschuppen gewonnen, die an der Oberfläche der Blüten sitzen. Werden diese verletzt, tritt das ätherische Öl aus.

Wirkstoffe der Kamillenblüten

Kamille steckt voller sekundärer Pflanzenstoffe

Für medizinische Zwecke werden ausschließlich die Kamillenblüten verwendet, die bis zu 1,5 Prozent aus ätherischem Öl bestehen können. Das Öl enthält viele wichtige Bestandteile, die sonst nur in wenigen ätherischen Ölen vorhanden sind. Dazu gehören unter anderem Bisabolol und Matricin. Die Zusammensetzung des Öls kann je nach Sorte und Herkunft der Pflanze stark variieren.

Die Substanz Bisabolol wirkt unter anderem entzündungshemmend und hautberuhigend. In der Kamille kommt ausschließlich a-Bisabolol vor, das biologisch besonders wirksam ist. Wird der Stoff aus dem Kamillenextrakt isoliert, wirkt er weniger allergen und eignet sich somit auch für empfindliche Menschen. Allerdings hat das ätherische Kamillenöl eine besondere Wirkkombination, in der weitere Substanzen wie Chamazulen und Flavonoide eine Rolle spielen.

Chamazulen entsteht während der Herstellung des Kamillenöls und verleiht diesem eine tiefblaue Farbe. Bei der Wasserdampfdestillation wird die Substanz Matricin in den Stoff Chamazulen umgewandelt. Auch Chamazulen haben eine entzündungshemmende Wirkung. Es zählt neben Bisabolol zu den Hauptwirkstoffen von Kamillenöl.

Flavonoide spielen für die Wirkung von Kamille ebenfalls eine Rolle. Die Substanz bezeichnet eine Gruppe verschiedener sekundärer Pflanzenstoffe, die als Antioxidantien wirken. Antioxidantien schützen die körpereigenen Zellen vor Schädigungen durch sogenannte Freie Radikale, die durch schädliche Umwelteinflüsse und schlechte Angewohnheiten wie Rauchen entstehen. Hier erfährst du, wie du mit dem Rauchen aufhören kannst. Freie Radikale können die Ursache vielerlei Krankheiten sein und unter anderem das Wachstum von Krebszellen begünstigen.

Durch ihre antioxidativen Eigenschaften können Flavonoide vor vielen Krankheiten schützen. Neben einigen Krebserkrankungen kann auch Krankheiten wie Alzheimer und Herz- Kreislauferkrankungen durch eine Aufnahme von Flavonoiden vorgebeugt werden.

Wirkungen von Kamille

Gesundheitsfördernde Wirkungen von Kamille

Kamillenblüten enthalten viele Inhaltsstoffe mit gesundheitsfördernden Eigenschaften. Darum wird das Kraut bei vielerlei Beschwerden verwendet. Wir stellen die wichtigsten Beschwerdebilder vor und verraten dir, wie Kamille die Symptome lindern kann.

Bei Verdauungsbeschwerden

Das Kraut kann bei verschiedenen Verdauungsbeschwerden eingesetzt werden. Besonders bei Blähungen und Völlegefühl findet es Einsatz. Kamillenöl oder ein Tee aus Kamillenblüten kann diese Symptome lindern. Dabei spielen verschiedene Eigenschaften des Kamillenöls zusammen. Seine durchblutungsfördernde Wirkung kann sich positiv auf die Magenschleimhaut auswirken. Wenn diese besser durchblutet wird, sondert sie mehr Magensaft ab. Das sorgt dafür, dass große Mahlzeiten besser verdaut werden können. Die Nährstoffe aus der Nahrung kommen zudem schneller ins Blut.

Die entzündungshemmenden Eigenschaften der Pflanze sorgen darüberhinaus dafür, dass schlechte Bakterien unschädlich gemacht werden, so dass die essentiellen Darmbakterien besser arbeiten können.

Auch bei krampfartigen Beschwerden ist Kamille wirksam. Es kann verkrampfte Muskeln im Magen-Darm-Trakt lösen und findet so auch bei Menstruationsbeschwerden Anwendung.

Bei einer Magenschleimhautentzündung

Kamille kann bei einer Gastritis helfen

Kamillenöl kann auch bei einer Gastritis beziehungsweise Magenschleimhautentzündung wirksam sein. Eine Gastritis entsteht, wenn die Magenschleimhaut gereizt oder mitunter auch geschädigt wird. Das sorgt dafür, dass die Magensäure zu der ansonsten geschützten Magenwand durchdringen kann und dort eine Entzündung auslöst.

Eine Reizung der Magenschleimhaut kann verschiedene Ursachen haben. Ein ungesunder Lebensstil kann für den Körper eine erhebliche Belastung darstellen. Vor allem ungesunde Essgewohnheiten können die Magenschleimhaut belasten. Ursachen für eine Magenschleimhautentzündung sind beispielsweise:

  • Hektisches Essen und Stress
  • Große Mahlzeiten
  • Fettiges und scharfes Essen
  • Viel Kaffee und Alkohol
  • Rauchen

Darüberhinaus kann auch eine bakterielle Infektion oder die Einnahme einiger Medikamente eine Magenschleimhautentzündung verursachen.

Das Kamillenöl kann aufgrund seiner entzündungshemmenden und antibakterieller Eigenschaften bei einer Gastritis eingesetzt werden. Dazu eignet sich vor allem die Anwendung eines starken Kamillentees. Diesen bereitest du am besten mit getrockneten Kamillenblüten aus der Apotheke zu und trinkst ihn auf nüchternen Magen.

Es empfiehlt sich außerdem eine Rollkur als Behandlungsmethode anzuwenden. Auch hier nimmst du einen sehr starken Kamillentee auf nüchternen Magen zu dir und legst dich danch abwechselnd in Rücken-, Bauch- und Seitenlage. In jeder Stellung verweilst du einige Minuten. Das sorgt dafür, dass sich die Flüssigkeit gleichmäßig im Magen verteilt und so die gesamte Schleimhaut von dem Mittel profitiert. Auch bei Blähungen kann solch eine Rollkur empfehlenswert sein.

Bei Entzündungen der Schleimhaut

Nicht nur für die Magenschleimhaut empfiehlt sich eine Anwendung von Kamille auch die Mundschleimhaut kann von der Heilpflanze profitieren. Besonders die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften der Kamille sind bei dieser Anwendung gefragt. Darüberhinaus besitzt Kamillenöl wundheilende Eigenschaften und wird darum gerne bei Zahnfleischentzündungen und Entzündungen der Mundhöhle eingesetzt. Dazu eignet sich eine Mundspülung oder ein Gurgelwasser aus Kamillenblüten.

Zudem kann Kamille auch bei Infektionen im Genital- und Analbereich zum Einsatz kommen. Hier eignet sich am besten eine Anwendung von Sitzbädern oder Spülungen mit Kamilleextrakt.

Bei Erkältungen

Kamille ist bei Erkältungen vielseitig anwendbar

Gerne wird Kamille auch bei Erkältungen verwendet. Hier kann es bei verschiedenen Symptomen Anwendung finden. Bei Halsschmerzen können die Kamillenblüten in Form einer Gurgellösung für Linderung sorgen. Zur Inhalation eignet sich Kamille bei Erkältungssymptomen wie Husten und Schnupfen.

Die antibakteriellen und entzündungshemmenden Eigenschaften der Kamille sind auch hier wieder gefragt. Zudem wirkt es beruhigend, kann die Symptome abmildern und den Schleim lösen.

Bei Hautproblemen

Kamille ist zudem ein beliebtes Mittel bei Hautproblemen. Es findet sich in unzähligen Hautpflegeprodukten und findet auch bei selbstgemachter Kosmetik Verwendung. Vor allem wenn die Hautprobleme bakteriell bedingt und entzündlich sind, kann Kamille für Besserung sorgen. Aufgrund des enthaltenen Bisabolols wirkt sie darüberhinaus hautberuhigend.

Kamillenöl wirkt im Gegensatz zu den meisten anderen ätherischen Ölen nicht hautreizend und kann darum problemlos in der Hautpflege eingesetzt werden. Es ist für empfindliche Hauttypen geeignet und kann auch bei Hautjucken für Linderung sorgen.

Bei innerer Unruhe

Kamille bei innerer Unruhe und Nervosität

Kamille hat nicht nur körperliche Wirkungen, es kann auch auf die Psyche wirken. In der Aromatherapie wird Kamillenöl unter anderem bei Stress eingesetzt. Wer unter innerer Unruhe und nervöser Anspannung leidet, kann mithilfe des angenehmen Duftes der Kamille wieder zu mehr Entspannung finden.

Dazu wird die Verwendung sogenannter Duftsteine oder Aroma-Diffuser empfohlen. Diese sorgen dafür, dass sich der Duft des gewählten ätherischen Öls im ganzen Raum verteilt und so über den Geruchssinn aufgenommen wird. So sollen Körper und Geist sich beruhigen und Verspannungen gelöst werden. Weitere Tipps zur Stressbewältigung findest du hier.

Verschiedene Anwendungsmöglichkeiten von Kamille

Kamille kann ganz verschieden angewendet werden. Je nach Beschwerdebild kann die Pflanze innerlich als auch äußerlich Verwendung finden. Da das Kraut beruhigend und nur selten reizend wirkt, ist es auch für empfindliche Menschen geeignet.

Zur Inhalation

Bei Erkältungssymptomen eignet sich vor allem das Inhalieren des verdünnten ätherischen Öls oder der eingeweichten Blüten. Dazu kochst du circa einen Liter Wasser und gibst einige Tropfen des ätherischen Öls oder eine großzügige Menge getrockneter Kamillenblüten hinzu. Die Mischung gibst du am besten in eine große Schüssel oder einen Topf.

Nachdem das Wasser ein wenig abgekühlt ist, kannst du dich über die heißen Dämpfe beugen und diese tief einatmen. Wenn du deinen Kopf und die Schüssel mit einem Handtuch bedeckst, kann der Wasserdampf nicht entweichen. So atmest du mehr Dämpfe ein und hast eine effektivere Wirkung.

Darüberhinaus gibt es auch spezielle Inhaliergeräte, die dir eine leichtere und verbraucherfreundliche Anwendung ermöglichen. Sie sorgen dafür, dass die Dämpfe direkt in deine Nase und deinen Mund geleitet werden, sodass die Anwendung noch effektiver ist.

Als Spülung oder Tee

Kamille als Spülung oder Tee

Kamillentee gibt es in jedem Supermarkt zu kaufen. Dort kannst du ihn sowohl in Teebeuteln als auch in Form von losen Blüten erhalten. Teebeutel kannst du ganz leicht mit heißem Wasser aufschütten. Die losen Blüten verwendest du wie losen Tee. Du schüttest sie also entweder in einer Teekanne auf oder greifst zu einem Sieb. Je nach Stärke des Tees kann er für verschiedene Beschwerden eingesetzt werden. Eine normale Dosierung wären circa drei Gramm Kamillenblüten auf 150 Milliliter heißes Wasser.

Wenn du die Teemischung abkühlen lässt, kannst du sie auch als Spülung oder Gurgellösung einsetzen. Diese eignet sich vor allem für Infektionen und Entzündungen der Schleimhäute.

Als Rollkur

Einen Tee aus Kamillenblüten kannst du auch als Rollkur anwenden. Dazu nimmst du einen hochkonzentrierten Kamillentee oder ein Kamillenkonzentrat zu dir. Die Mischung sollte bei der Einnahme lauwarm sein. Für eine wirkungsvolle Behandlung solltest du die Flüssigkeit morgens auf nüchternen Magen und abends kurz vor dem Schlafengehen anwenden.

Nach der Einnahme der Flüssigkeit legst du dich nun nacheinander auf den Bauch, den Rücken und die rechte und linke Seite. In jeder Position bleibst du circa zwei Minuten liegen, so dass die Inhaltsstoffe der Kamille auf den ganzen Magen wirken können. Diese Kur ist vor allem bei Gastritis und Magengeschwüren empfehlenswert.

Als Sitzbad

Sitzbad mit Kamille

Bei Beschwerden im Genital- und Analbereich und bei Blasenentzündungen kann ein Kamillensitzbad für eine Linderung der Symptome sorgen. Bei einem Sitzbad ist nur der Bereich zwischen Bauchnabel und den oberen Oberschenkeln mit Wasser bedeckt. Die Wirkung tritt demzufolge auch nur in diesem Bereich ein. Allgemein läuft ein Sitzbad wie ein normales Bad ab. Statt einem Badezusatz verwendest du jedoch eine Kamillenessenz oder einen ähnlichen Zusatz.

In Hautpflegeprodukten

Kamillenextrakte und ätherisches Kamillenöl werden gerne in diversen Hautpflegeprodukten verwendet. So findest du es beispielsweise in Cremes, Lotionen, Gesichts- und Körperölen, Reinigungsprodukten, Badezusätzen, Essenzen und Seren. Kamillenöl ist sehr verträglich und hat viele positive Wirkungen auf die Haut. Auch in Gesichtsmasken ist es empfehlenswert. Diese kannst du ganz leicht selbst herstellen.

Kamillen-Quark-Maske für trockene Haut

  1. Gebe zwei bis drei Esslöffel Speisequark mit 40 Prozent Fettgehalt in eine Schüssel.
  2. Verdünne den Quark mit circa 100 Milliliter abgekühltem Kamillentee, am besten aus getrockneten Kamillenblüten aus der Apotheke.
  3. Nun kannst du die Maske auf dein Gesicht auftragen und 15 Minuten einwirken lassen.

Heilerde-Kamillen-Maske für unreine Haut

  1. Gebe zwei bis drei Esslöffel Heilerde in eine Schüssel und schütte die Erde mit Kamillentee aus ganzen Kamillenblüten auf. Du solltest so viel Tee hinzufügen bis eine breiige Masse entsteht.
  2. Trage die Maske auf dein Gesicht auf und lasse sie so lange einwirken bis sie angetrocknet ist. Das kann circa 15 Minuten dauern. Wasche sie dann mit lauwarmen Wasser ab.

Als Gesichtsdampfbad

Kamillendampfbad für zarte Haut

Zur Hautpflege eignet sich auch ein Dampfbad mit Kamille. Dies bereitest du ähnlich wie eine Inhalation zu. Koche circa ein Liter Wasser und gebe eine großzügige Menge Kamillenblüten oder ein paar Tropfen ätherisches Öl hinzu. Halte dein Gesicht nun einige Minuten über den Dampf. Durch die Einwirkung des Dampfes öffnen sich deine Poren und die Inhaltsstoffe der Kamille können noch besser einwirken.

Empfehlenswert ist diese Anwendung vor allem, wenn du danach weitere Pflegeschritte einplanst. Wenn deine Poren geöffnet sind, können die nachfolgenden Wirkstoffe besser in deine Haut eindringen und so allgemein eine effektivere Wirksamkeit entwickeln. Kombiniere doch ein Dampfbad mit einer Gesichtsmaske. Mit geöffneten Poren kann diese deine Haut noch intensiver pflegen.

In der Aromatherapie

In der Aromatherapie wird Kamillenöl wegen seiner Wirkung auf die Psyche geschätzt. Hier wird es vor allem zur Beruhigung und Entspannung eingesetzt. Die Wirkung der Öle entfaltet sich zum Einen über den Geruchssinn beziehungsweise die Atmung und zum Anderen über die Haut. Die Öle können über die Luft, beispielsweise mithilfe eines Duftsteines oder einer Inhalation, oder über Massagen und direkte Anwendungen auf der Haut wirken.

Haare aufhellen mit Kamille

Kamille eignet sich auch als natürliches Mittel zum Aufhellen der Haare. Dabei ist sie im Gegensatz zu chemischen Aufhellern schonend zu Haaren und Kopfhaut. Koche einfach einen halben Liter Wasser mit fünf Teebeuteln Kamillentee. Lasse den Tee abkühlen bis er eine lauwarme Temperatur erreicht. Nun kannst du den Tee in deine Haare einmassieren. Ein Kamm kann dir dabei helfen, den Tee gleichmäßig in deinen Haaren zu verteilen. Den Tee musst du nicht auswaschen. Damit du einen sichtbaren Effekt erzielst, solltest du die Anwendung mehrmals wöchentlich wiederholen.

Risiken

Risiken bei der Anwendung von Kamille

Obwohl Kamillenöl zu den verträglichsten ätherischen Ölen gehört, ist die Anwendung doch mit einigen wenigen Risiken verbunden. Bei einigen Symptomen und Vorfällen solltest du aufpassen, damit das Öl keine Reizungen auslöst.

Anwendung am Auge

Von Anwendungen an den Augen solltest du bei Kamillenöl absehen. Mitunter kann das ätherische Öl sogar eine Bindehautentzündung auslösen. Vor allem bei selbstgemischten Spülungen solltest du aufpassen, da diese mit Keimen verunreinigt sein können.

Allergien

Menschen, die bereits auf andere Korbblütler wie Arnika mit allergischen Reaktionen reagiert haben, sollten von der Verwendung von Kamille absehen. Allgemein kommt es jedoch eher selten zu allergischen Reaktionen bei der Anwendung des Heilkrauts.

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