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Wassersprudler: 3 Tipps zum Kauf + 6 Tipps zur Verwendung

Umweltschonend, langfristig kostengünstig und benutzerfreundlich – Wassersprudler haben viele Vorteile. Sie können dein Leitungswasser schnell in erfrischendes Sprudelwasser umwandeln, so dass du dir lästiges Kistenschleppen in Zukunft sparen kannst. Wir verraten dir alles Wissenswerte über Wassersprudler und geben Tipps zur Verwendung.


Wassersprudler für günstiges Sprudelwasser

Wassersprudler für günstiges Sprudelwasser

Egal ob stilles oder spritziges Mineralwasser – Kistenschleppen ist auf Dauer lästig. Während Menschen mit einer Vorliebe für stilles Wasser einfach Leitungswasser trinken können, bleibt denen, die lieber Sprudelwasser trinken, oft keine andere Möglichkeit, als Wasserkisten zu schleppen. Mittlerweile kannst du einfaches Leitungswasser jedoch ganz leicht selbst mit Kohlensäure behandeln. Mithilfe von Wassersprudlern ist dies innerhalb von Sekunden in deiner Küche möglich. Lästiges Kistenschleppen fällt dabei für dich weg.

Doch nicht nur deine Kraft und Zeit, sondern auch dein Geldbeutel wird auf lange Sicht geschont. Mit der Zeit rentiert sich die Anschaffung eines qualitativ hochwertigen Wassersprudlers. Der Kauf von kistenweise Wasser kann auf Dauer teuer sein. Leitungswasser ist dagegen sehr günstig.

Die Anschaffung der CO2-Zylinder, die das Wasser zum Sprudeln bringen, kann erst einmal teuer sein. Ein Zylinder kann jedoch Kohlensäure für 60 Liter Sprudelwasser liefern. Preise von 8 bis 9 Euro pro Zylinder sind da dauerhaft günstiger als der Kauf einer Kiste Wasser, die je nach Marke durchschnittlich zwischen 2,50 und 10 Euro kosten kann. Während du bei einem Wassersprudler jedoch 60 Liter für den Preis eines Zylinders erhältst, bekommst du beim Kauf einer Kiste Wasser nur 12 Liter.

Was ein Wassersprudler überhaupt ist

Ein Wassersprudler fügt deinem kohlensäurearmen Leitungswasser Kohlensäure hinzu. Das funktioniert folgendermaßen: In dem Gerät befestigst du einen Behälter mit Kohlensäure, den sogenannten CO2-Zylinder. Je nach Gerät nimmst du nun eine Glas- oder Kunststoffflasche, füllst sie mit Leitungswasser und befestigst sie in dem Wassersprudler. Mit einem Knopfdruck entweicht ein Teil der Kohlensäure aus dem Behältnis und gelangt so in das Leistungswasser. Je nachdem wie oft oder wie lange du den Knopf drückst, gerät mehr oder weniger Kohlensäure in dein Leitungswasser. Zum Schluss nimmst du einfach deine Wasserflasche aus dem Gerät und schenkst dir frisches Sprudelwasser in dein Glas.

Tipps für den Wassersprudler-Kauf

Wenn du einen Wassersprudler kaufen möchtest, solltest du dir der Unterschiede der verschiedenen Modelle bewusst sein. Es gibt einige wichtige Faktoren, die du beim Kauf beachten solltest, damit du das passende Gerät für dich findest.

Glasflaschen oder Plastikflaschen?

Glasflaschen oder Plastikflaschen?

Die verschiedenen Wassersprudler kommen normalerweise mit eigenen Flaschen, die perfekt in das Gerät passen. So kann der Wassersprudler nicht nur optimal funktionieren, die Flaschen kommen in der Regal auch mit passenden Deckeln, die es dir ermöglichen, dein Sprudelwasser in den Flaschen sicher zu transportieren.

Darüber hinaus schonst du mit dem Gebrauch von wiederverwendbaren Flaschen auch die Umwelt, da du so auf die Verwendung unzähliger Plastikflaschen verzichtest. Nicht nur du sparst dir den langen Transportweg, sondern auch das Wasser selbst verzichtet auf zusätzliche Kilometer. Zwischen Abfüllung und Verbraucher liegt nämlich meist ein langer Weg. Die Ökobilanz des Wassers leidet darunter. Verwendest du jedoch Leitungswasser, nimmt es keinen zusätzlichen Weg auf sich.

Noch besser ist es, Glasflaschen zu verwenden. Während einige Wassersprudler mit Glasflaschen kommen, setzen andere auf Kunststoffflaschen. Obwohl du mit einem Wassersprudler deinen Plastikverbrauch schon stark reduzieren kannst, bieten sich Glasflaschen besonders an, da sie umweltfreundlich und robust sind.

Wählst du dennoch einen Wassersprudler mit Kunststoffflaschen, solltest du darauf achten, dass diese BPA-frei sind. Bisphenol A – kurz BPA – soll gesundheitsschädlich wirken und vor allem Einfluss auf den Hormonhaushalt nehmen. Zu den möglichen Folgen zählen unter anderem eine eingeschränkte Fortpflanzungsfähigkeit und Frühreife bei Kindern. Wie schädlich der Stoff genau ist, wird noch immer kontrovers diskutiert. In einigen Produkten wie beispielsweise Babyfläschchen ist die Verwendung des Stoffes mittlerweile verboten.

Wassersprudler: Beliebte Marken

Verschiedene Anbieter haben Wassersprudler im Sortiment, die sich in einigen wesentlichen Faktoren unterscheiden. Auch preislich gibt es erhebliche Unterschiede. Wir stellen einige Wassersprudler vor, damit du dich für ein gutes Gerät entscheiden kannst.

Sodastream

Die Marke Sodastream ist der Marktführer im Bereich Wassersprudler. Schon seit etlichen Jahren produziert das Unternehmen Wassersprudler in verschiedenen Ausführungen. Es gibt zahlreiche Geräte mit unterschiedlichen Maßen und Funktionen.

Sodastream Crystal: Der Sodastream Crystal unterscheidet sich von den anderen Modellen durch sein elegantes Design und seine dazugehörige Glaskaraffe, die circa 0,6 Liter fasst. Neben dem Gerät selbst erhältst du beim Kauf außerdem einen CO2-Zylinder und einen Schraubverschluss. Das Gerät ist circa einen halben Meter hoch, 26 Zentimeter tief und 16 Zentimeter breit. Der Sodastream Crystal kostet um die 160 Euro.
Sodastream Easy: Der Sodastream Easy ist in verschiedenen Farben erhältlich und zeichnet sich durch sein einfaches Design aus. Er kommt mit einer PET-Flasche, die bis zu einen Liter fasst. Dazu gibt es beim Kauf einen CO2-Zylinder. Das Gerät ist 43 Zentimeter hoch, 14 Zentimeter tief, 20 Zentimeter breit und kostet um die 100 Euro.
Sodastream Power: Der Sodastream Power zeichnet sich durch eine besonders leichte Handhabung aus. Die ein Liter PET-Flasche kannst du ganz einfach in das Gerät einrasten, ohne zusätzliche Einstellungen zu treffen. Neben der Flasche und dem Sodastream selbst erhältst du beim Kauf einen CO2-Zylinder. Das Gerät ist 42 Zentimeter hoch, 22 Zentimeter tief, 12 Zentimeter breit und kostet um die 200 Euro.

Wassersprudler von Kitchenaid

Auch die Marke Kitchenaid verkauft neben Standmixern und anderen Küchengeräten hochwertige Wassersprudler. Das typisch abgerundete Design der Kitchenaid-Produkte findet sich auch im Wassersprudler wieder. Das Gerät besitzt eine CO2-Anzeige und unterscheidet sich damit von vielen anderen Wassersprudlern. Auch hier bekommst du eine Kunststoffflasche mit einem Liter Fassungsvermögen und einen CO2-Zylinder. Der Kitchenaid Trinkwassersprudler ist circa 45 Zentimeter hoch, 28 Zentimeter tief, 20 Zentimeter breit und kostet um die 299 Euro.

Wassersprudler von Levivo

Der Wassersprudler von Levivo kommt im Starter-Set mit zwei Kunststoffflaschen und einem CO2-Zylinder. Die Flasche rastest du einfach in die vorgesehene Halterung ein, so dass die Kohlensäure in das Wasser gelangen kann. Das Gerät ist circa 42 Zentimeter hoch, 19 Zentimeter breit, 25 Zentimeter tief und kostet um die 90 Euro.

Wassersprudler von Aarke

Der Aarke-Wassersprudler beziehungsweise Aarke Carbonator II ist in verschiedenen Farben erhältlich und kommt mit einer PET-Flasche. Das schlanke Design gibt dem Gerät ein modernes Aussehen. Der Wassersprudler ist 41 Zentimeter hoch, 15 Zentimeter breit und 26 Zentimeter tief. Beim Kauf des Wassersprudlers erhältst du keinen CO2-Zylinder. Diesen musst du dir separat zulegen, allerdings passen hier auch CO2-Zylinder von Sodastream. Der Aarke-Wassersprudler kostet um die 176 Euro.

Finde das passende Gerät für dich

Bei all der Auswahl kann es schon einmal passieren, dass du den Überblick über deine Bedürfnisse verlierst. Mache dir also schon vorher klar, was dein Wassersprudler können sollte. Setze dir mitunter ein Preislimit, wenn du nicht zu viel Geld ausgeben möchtest. Bedenke außerdem den Platz, den du in deiner Küche zur Verfügung hast. Hast du eine eher kleine Küche solltest du ein kleineres Gerät wie beispielsweise den Sodastream Power wählen. Wenn du deinen Wassersprudler nicht täglich verwenden möchtest, solltest du außerdem überlegen, ob du diesen nicht lieber in einem Küchenschrank verstaust, damit er weniger Platz einnimmt.

Auch deine Trinkmenge solltest du bei der Auswahl berücksichtigen. Trinkst du täglich sehr viel Wasser solltest du besser auf ein Gerät mit einem 1-Liter-Behälter zurückgreifen, damit du nicht mehrmals am Tag neues Wasser sprudeln musst. Auch wenn mehrere Personen das Gerät nutzen lohnt sich ein größerer Behälter.

Den Wassersprudler richtig verwenden

Den Wassersprudler richtig verwenden

Wassersprudler sind benutzerfreundlich und leicht zu handhaben. Die Zubereitung des Sprudelwassers erfolgt schnell innerhalb weniger Sekunden. Dennoch musst du bei der Verwendung deines Wassersprudlers einiges beachten, damit du lange von dem Gebrauch des Geräts profitieren kannst.

Flaschen sauber halten

Damit sich keine Keime bilden, solltest du unbedingt auf Hygiene achten und deine Flaschen regelmäßig und gut reinigen. In der Spülmaschine funktioniert dies am besten. Die Flaschen sollten spülmaschinenfest sein, damit sie bei der Reinigung nicht beschädigt werden. Du solltest sie täglich nach jeder Benutzung austauschen, da die Flaschen sonst schnell verkeimen können.

Vermeide es, direkt aus den Flaschen zu trinken. Auch dies kann eine Verkeimung begünstigen, besonders wenn du die Flasche ohne vorherige Reinigung in den Wassersprudler stellst. So können Keime vom Flaschenhals an die Düse des Geräts gelangen und sich auf weitere Flaschen verteilen.

Qualität des Leitungswassers testen

Um dir der guten Qualität deines Wassers sicher zu sein, kannst du dein Leitungswasser testen. Das geht entweder mit einem professionellen Test oder ganz einfach mittels eines Selbsttests. Diese Tests kannst du online bestellen oder in der Apotheke erhalten und die Ergebnisse selbst ermitteln. So kannst du nicht nur Verunreinigungen erkennen, sondern auch den ph-Wert und die Wasserhärte bestimmen.

Obwohl die Qualität des Trinkwassers in Deutschland allgemein sehr gut ist, können doch mitunter Verunreinigungen auftreten. Aufgrund intensiver Landwirtschaft können schädliche Nitrate aus Düngemitteln in das Trinkwasser gelangen. Der Grenzwert wird dabei aber nur selten überschritten.

Arzneimittelrückstände können sich ebenfalls im Wasser befinden. Die Kläranlagen können zwar viele Rückstände herausfiltern. Einige Arzneimittelrückstände können jedoch im Wasser verbleiben. Dem Umweltbundesamt zufolge kann das deutsche Leitungswasser jedoch problemlos getrunken werden. Wenn du dir dennoch unsicher bist, kannst du dein Wasser mithilfe eines Selbsttests überprüfen.

Kaltes Wasser verwenden

Kaltes Wasser verwenden

Für ein prickelndes Trinkerlebnis solltest du kaltes Wasser verwenden, denn so kann das Wasser mehr CO2 aufnehmen und ist deshalb noch spritziger. Du brauchst außerdem weniger Kohlensäure für den gewünschten Sprudeleffekt und kannst deinen CO2-Zylinder länger verwenden. So kannst du auf Dauer Geld sparen.

Kaltes Wasser kann zudem einer Verkeimung des Wassers vorbeugen. Bakterien und Keime benötigen warme Temperaturen zur Vermehrung. Darum bewahrt man viele Lebensmittel im Kühlschrank auf. Die kalten Kühlschranktemperaturen verhindern, dass sich schädliche Keime und Bakterien vermehren können. Auch dein Wasser solltest du deshalb besser im Kühlschrank aufbewahren.

Wassersprudler reinigen

Nicht nur die Flaschen, sondern auch den Wassersprudler selbst solltest du regelmäßig einer gründlichen Reinigung unterziehen, um einer Verkeimung vorzubeugen. Das gilt insbesondere für die Düse, durch die die Kohlensäure in die Flasche gelangt. Hier können sich schnell Keime bilden, da sich Flasche und Düse berühren.

Du kannst deinen Wassersprudler beispielsweise mit Zitronensäure reinigen. Dazu gibst du eine entsprechende Menge des Mittels in die Flasche (beachte dazu die Anwendungshinweise) und füllst die restliche Flasche mit warmem Leitungswasser auf. Nun befestigst du die Flasche in deinem Wassersprudler und drückst einmal kurz den Knopf, der die Kohlensäure in die Flasche leitet. Den Wassersprudler solltest du an diesem Punkt zehn bis 15 Minuten stehen lassen, damit die Zitronensäure in der Düse wirken kann. Danach solltest du alles gut ausspülen und die Düse mit klarem Wasser reinigen, so dass keine Rückstände von der Zitronensäure verbleiben.

Wenn dein Wassersprudler verkalkt ist, kann es vorkommen, dass er nicht mehr richtig funktioniert. Dann solltest du ihn gut reinigen und entkalken. Dazu musst du den Wassersprudler auseinander bauen und die einzeln Teile für einige Minuten in Essigwasser einweichen. Danach solltest du alles gut abspülen, damit keine Essig-Reste im Wassersprudler verbleiben. Jedes Teil solltest du gut abtrocknen, damit du es nicht feucht einbaust.

Wassersprudler umfunktionieren

Mit dem Wassersprudler kannst du nicht nur Sprudelwasser herstellen, sondern auch vielerlei andere Getränke. Beispielsweise kannst du aus einfachem Weißwein mithilfe des Wassersprudlers köstlichen Champagner herstellen. Du kannst vielerlei Getränke mit ein wenig Kohlensäure anreichern und so ein besonders erfrischendes Getränk herstellen. Danach solltest du deinen Wassersprudler jedoch gründlich reinigen.

Wassersprudler für ein besseres Trinkverhalten

Wassersprudler für ein besseres Trinkverhalten

Wer Probleme hat, auf die empfohlenen 1,5 bis 2 Liter Wasser täglich zu kommen, kann mit der Verwendung eines Wassersprudlers sein Trinkverhalten überdenken und sich Sprudelwasser ganz einfach selbst zubereiten. Du hast deine tägliche Trinkmenge im Blick und kannst anhand der Flaschen besser einschätzen, wie viel Flüssigkeit du heute schon zu dir genommen hast. Statt immer neue Wasserflaschen kaufen zu müssen, kannst du dein Wasser ganz einfach aus dem Wasserhahn zapfen. So sparst du dir einige Einkaufsgänge und musst zum Trinken einfach nur den Wasserhahn aufdrehen.

Das richtige Trinkverhalten ist wichtig für deine Gesundheit. Der Körper besteht zu 70 Prozent aus Wasser. Im Laufe des Tages verliert der Körper einiges an Flüssigkeit beispielsweise durch Schwitzen. Diesen Flüssigkeitsverlust solltest du über den Tag ausgleichen, indem du ausreichend Wasser zu dir nimmst. Mithilfe eines Wassersprudlers kannst du einfaches Leitungswasser aufwerten, so dass du möglicherweise vermehrt Wasser trinkst und mitunter sogar auf Softdrinks verzichten kannst. Das kann zum gesunden und schnellen Abnehmen beitragen.

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