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Reizdarm: 5 Ursachen, 4 Symptome & 4 Möglichkeiten zur Behandlung

Ein Reizdarm ist eine der häufigsten Magen-Darm-Erkrankungen. Dabei ist er eigentlich gar nicht so leicht zu diagnostizieren. Es gibt unzählige Beschwerden, die bei jedem Betroffenen unterschiedlich ausfallen können und für die Betroffenen eine große Belastung darstellen. Wir klären dich über die Erkrankung auf.

Der Darm übernimmt viele wichtige Körperfunktionen. So ist er nicht nur ein Verdauungsorgan, sondern auch Teil deines Immunsystems und beeinflusst maßgeblich dein Wohlbefinden. Denn geht es deinem Darm nicht gut, fühlst du dich allgemein unwohl. Auch bei einem Reizdarm hängen Psyche und Darm oft maßgeblich zusammen. Alles was du über einen Reizdarm wissen musst, erklären wir dir im Folgenden.

Was ein Reizdarm ist

Was ein Reizdarm ist

Etwa zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung leiden an einem Reizdarm und den damit einhergehenden Beschwerden. Frauen sind dabei doppelt so oft betroffen wie Männer. Symptome wie Durchfall, Blähungen, Verstopfungen und Bauchschmerzen bedeuten für die Betroffenen oft eine starke Einschränkung der Lebensqualität und eine enorme Belastung.

Aufgrund seiner ausgeprägten Empfindlichkeit wird der Reizdarm auch als "nervöser Darm" bezeichnet. Weitere Bezeichnungen für das Reizdarmsyndrom sind unter anderem Reizkolon oder Irritables Darmsyndrom. Da die Beschwerden sehr unterschiedlich ausfallen können, wird allgemein zwischen verschiedenen Typen unterschieden: Dem Diarrhö-Typ, Obstipations-Typ, Schmerz-Typ und einem Typ mit wechselnden Stuhlgewohnheiten. Je nach Typ muss der Reizdarm anders behandelt werden, um die Beschwerden zu lindern.

Reizdarm diagnostizieren

Eine Diagnose zu stellen, ist bei einem Reizdarm gar nicht so leicht und erfolgt darum mithilfe des Ausschlussverfahrens. In der Regel werden die Betroffenen zuerst auf mögliche Lebensmittelunverträglichkeiten wie eine Laktoseintoleranz und Glutenunverträglichkeit getestet. Darüber hinaus werden mithilfe einer Magen- und Darmspiegelung entzündliche Darmerkrankungen und Magen-Darm-Infektionen ausgeschlossen. In manchen Fällen werden auch gynäkologische Ursachen für die Beschwerden in Betracht gezogen. Auch dies muss vor der Diagnose eines Reizdarmsyndroms ausgeschlossen werden.

Wenn keine der genannten Ursachen zutrifft, müssen für eine eindeutige Diagnose jedoch auch noch ein paar andere Faktoren zutreffen. Ein Reizdarm besteht, wenn der Betroffene Schmerzen bei der Stuhlentleerung verspürt, sich die Stuhlhäufigkeit oder Stuhlkonsistenz verändert. Diese Beschwerden sollten für eine eindeutige Diagnose bereits drei Monate bestehen.

Ursachen des Reizdarmsyndroms

Ursachen des Reizdarmsyndroms

Die Ursachen eines Reizdarmsyndroms sind oft nicht auf den ersten Blick ersichtlich. Häufig spielen verschiedene Faktoren ineinander, die auf diese Weise ganz individuelle Beschwerden verursachen. Meist spielen sowohl psychische Belastungen als auch eine Sensitivität bei bestimmten Lebensmitteln eine Rolle. Darüber hinaus können auch andere Faktoren einen Reizdarm verursachen.

Stress und psychische Erkrankungen

Stress und psychische Erkrankungen können bei der Bildung eines Reizdarms eine erhebliche Rolle spielen. Sie können die Beschwerden nicht nur auslösen, sondern auch verschlimmern. Denn das zentrale Nervensystem und das Darmnervensystem sind eng miteinander verbunden, handeln aber dennoch oft unabhängig voneinander. Während das Darmnervensystem die Verdauung ganz ohne Hilfe des Kopfes steuert, kann sich das zentrale Nervensystem um andere wichtige Prozesse kümmern.

Andererseits herrscht jedoch auch eine rege Kommunikation zwischen Darm und Kopf. Diese geht allerdings hauptsächlich vom Darm aus, denn fasst 90 Prozent der Information gehen vom Darm zum Hirn – und zwar genau in den Teil, der sich um die Emotionen kümmert. Damit hat der Darm einen direkten Einfluss auf dein Wohlbefinden. Auch aus diesem Grund gehen Erkrankungen wie Depressionen, Angststörungen und Stress oft mit einem Reizdarm einher.

Leichte Lebensmittelunverträglichkeiten

Auch wenn keine Lebensmittelunverträglichkeiten vorliegen, kann der Darm doch empfindlich auf einige Lebensmittel reagieren. Dabei handelt es sich oft um bestimmte Kohlenhydrate und Zucker wie Fruktose, Laktose und Sorbitol, die im Dünndarm nicht ausreichend abgebaut werden und darum im Dickdarm von Darmbakterien verwertet werden müssen. Dies kann Beschwerden wie Blähungen, Verstopfungen oder Durchfall auslösen.

Gestörte Darmflora

Die Darmflora nimmt erheblichen Einfluss auf dein Wohlbefinden und deine Verdauung. Gerät sie aus dem Gleichgewicht, kann dies mit erheblichen Beschwerden einhergehen. Die Darmbakterien reagieren auf verschiedene Ereignisse. So können sowohl Magen-Darm-Erkrankungen als auch Antibiotika-Einnahmen und Stress den Bakterienbestand im Darm beeinflussen. Auch bei Menschen mit Reizdarmsyndrom konnte eine veränderte und weniger vielfältige Darmbesiedlung festgestellt werden.

Leichte Entzündungen der Darmschleimhaut

Besonders Betroffene des Diarrhö-Typs weisen in einigen Fällen eine leichte chronische Darmentzündung auf, die die Beschwerden verursacht. Diese kann mitunter bei einer Darmspiegelung festgestellt werden.

Gestörte Darmtätigkeit

Wie gut deine Verdauung funktioniert, hängt erheblich mit deinen Darmbewegungen zusammen. Diese spannen sich normalerweise in regelmäßigen Abständen an und entspannen sich daraufhin wieder. Bei einem nervösen Darm arbeitet die Darmmuskulatur jedoch zu schnell oder zu langsam, was Durchfall oder Verstopfungen zur Folge hat. In manchen Fällen kann sich die Darmmuskulatur auch gar nicht mehr entspannen, was dem Wohlbefinden ebenfalls nicht zuträglich ist.

Symptome eines Reizdarms

Symptome eines Reizdarms: Bauchschmerzen

Die Symptome des Reizdarmsyndroms sind sehr vielfältig und stark von dem jeweiligen Typ abhängig, wo sie sich stets ganz individuell äußern. Die meisten Betroffenen klagen über ein Völlegefühl und die Empfindung, das der Darm nach dem Stuhlgang nicht völlig entleert ist. Zudem kommt es häufig zu einem schleimigen Stuhl. Viele der Symptome verbessern sich direkt nach dem Stuhlgang, treten häufig aber innerhalb weniger Stunden wieder auf.

Bauchschmerzen

Das Reizdarmsyndrom kann mit schweren Bauchkrämpfen einhergehen, die einerseits stechend sein können, andererseits aber auch dumpf. Während die stechenden Schmerzen sich ähnlich wie ein Seitenstechen anfühlen, gleicht der dumpfe Schmerz einem ständigen Druckgefühl im Bauch. Grund für die Schmerzen ist zum einen die gereizte Darmschleimhaut und zum anderen die starke Gasbildung, die auch zu Blähungen und einem Blähbauch führt.

Durchfall

Der Diarrhö-Typ geht vorwiegend mit Durchfällen einher. Dabei ist der Stuhl extrem weich und flüssig, da der Darm dem Stuhl nicht genügend Wasser entzieht. Da die Darmmuskeln hier extrem schnell arbeiten, kommt es zudem zu einer ungewöhnlich hohen Stuhlfrequenz von mehr als drei Stuhlgängen am Tag.

Verstopfung

Anders sieht es bei dem Obstipations-Typ aus. Hier ist der Stuhlgang besonders selten, weshalb der Darm dem Stuhl immer mehr Wasser entziehen kann. Dadurch wird der Stuhl unnatürlich hart. Der Toilettengang kann auf diese Weise besonders unangenehm und sogar schmerzhaft sein.

Blähungen

Wohl jeder leidet ab und zu unter Blähungen. Bei einem Reizdarm tritt dieses Symptom jedoch extrem häufig auf. Grund dafür ist eine gestörte Darmtätigkeit und leichte Lebensmittelunverträglichkeiten. Es treten ganz besonders viele Gase auf, die sich in einem Blähbauch und schmerzhaften Bauchkrämpfen äußern können. Hilfreiche Tipps gegen Blähungen findest du hier.

Reizdarm behandeln: Was zu tun ist

Reizdarm behandeln: Was zu tun ist

Auch aufgrund der vielfältigen Ursachen muss ein Reizdarm ganzheitlich behandelt werden. Durchfall und Verstopfungen benötigen beispielsweise ganz unterschiedliche Behandlungsansätze. Dementsprechend viele Behandlungsmöglichkeiten gibt es. Die Betroffenen müssen meist selbst testen, mit welchen Methoden sie ihre Beschwerden am besten in den Griff bekommen. Natürlich sollte die Behandlung immer von einem Arzt begleitet werden.

Da die Ursachen bei einem Reizdarm häufig unklar bleiben, kann die Behandlung nicht an den Ursachen ansetzen. Stattdessen werden die Symptome behandelt, mögliche Trigger festgestellt und im Folgenden bestmöglich vermieden. Der Reizdarm kann also nicht geheilt werden, jedoch können die Symptome gemildert werden.

Ernährung anpassen

Viele Beschwerden können bei einem Reizdarm durch die falsche Ernährungsweise ausgelöst werden. Mitunter reagieren die Betroffenen auf einige Lebensmittel empfindlich und vertragen nur geringe Mengen. Um diese Lebensmittel ausfindig zu machen, empfiehlt es sich, ein Ernährungsprotokoll zu führen, in dem du festhältst, was du zu dir nimmst und wie du dich darauf folgend fühlst.

Sogenannte FODMAPs werden bei einem Reizdarm häufig mit den Beschwerden assoziiert. FODMAPs bezeichnen Fermentierende Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und (Englisch: And) Polyole. Dabei handelt es sich um verschiedene Zuckerarten, die im Darm vergärt werden und so die typischen Beschwerden wie Blähungen auslösen. Solche FODMAPs können beispielsweise Laktose, Fruktose oder Süßstoffe sein.

Da diese Stoffe im Dünndarm nur schwer aufgenommen werden können, müssen sie im Dickdarm von Darmbakterien zersetzt werden. Dabei kommt es innerhalb kürzester Zeit zur Fermentation und damit einhergehend zu einer vermehrten Gasbildung. Zudem binden viele FODMAPs Flüssigkeit, was den Stuhl aufweichen und somit Durchfall begünstigen kann. Eine Low-FODMAP-Diät ist darum besonders bei Beschwerden wie Blähungen und Durchfall empfehlenswert.

Vielen Reizdarm-Patienten hilft es, die sogenannten FODMAPs aus ihrem Speiseplan zu verbannen und so die Beschwerdeauslöser ausfindig zu machen. Allerdings sollte eine solche Low-FODMAP-Diät immer unter ärztlicher Aufsicht erfolgen und höchstens acht Wochen andauern, da sich sonst ein Mangel an Nährstoffen ausbilden kann. Nach dieser Zeit kannst du verschiedene FODMAP-reiche Lebensmittel auf ihre Verträglichkeit testen. Mitunter kannst du bei guter Verträglichkeit einige Lebensmittel wieder in deinen Speiseplan integrieren. Wenn du auf verschiedene Speisen empfindlich reagierst, solltest du diese komplett aus deinem Speiseplan verbannen.

FODMAP-reiche Lebensmittel sind beispielsweise Soja, Linsen, Artischocken, Äpfel, Wassermelonen, Pflaumen, Brot, Couscous, Gries, Nudeln, Frischkäse, Joghurt, Honig, Vollmilchschokolade und Cashewkerne.

Hausmittel

Hausmittel beim Reizdarmsyndrom

Wenn bereits Beschwerden vorliegen oder zur Vorbeugung deiner Beschwerden, kannst du auch auf bestimmte Hausmittel zurückgreifen. Diese können deine Symptome ganz natürlich lindern und oft schnelle Abhilfe leisten. Neben diesen Hausmitteln hilft auch ein gesunder Lebensstil mit ausreichend Bewegung, wenig Stress und viel Flüssigkeitszufuhr gegen einen Reizdarm. Gegen Verstopfungen kann morgens beispielsweise ein Glas lauwarmes Wasser helfen.

Wärme: Krampfartige Bauchschmerzen lassen sich bereits gut mit Wärme behandeln. Du kannst beispielsweise eine Wärmflasche oder ein Kirschkernkissen auf deinen schmerzenden Bauch legen und so deine verspannte Darmmuskulatur entspannen.

Kräutertee: Auch eine Vielzahl an Teesorten eignet sich bei Magen-Darm-Beschwerden. So kann beispielsweise Pfefferminztee dank des enthaltenen Pfefferminzöls die Darmmuskulatur entspannen. Auch Kamillentee wirkt krampflösend und kann darüber hinaus besonders bei Blähungen und Völlegefühl Abhilfe schaffen. Besonders wirksam bei Blähungen ist zudem Fenchel-Kümmel-Anis-Tee, der Blähungen löst und einem unangenehmen Blähbauch entgegen wirken kann. Melissentee ist für diesen Zweck ebenfalls empfehlenswert.

Pfefferminzöl: Reines Pfefferminzöl ist bei Magen-Darm-Beschwerden noch wirksamer als Pfefferminztee. Du kannst es als Nahrungsergänzungsmittel in Kapselform zu dir nehmen oder aber zwei Tropfen des Öls in einen Tee oder ein Glas Wasser geben. Es beruhigt den Magen, entspannt die Darmmuskulatur, regt die Verdauung an und löst Krämpfe. So ist Pfefferminzöl bei einem Reizdarm der perfekte Allrounder.

Flohsamenschalen: Flohsamenschalen sind besonders bei Verstopfungen empfehlenswert. Die ballaststoffreichen Samen weichen dank ihrer ausgezeichneten Quellfähigkeit den Stuhl auf und regen die Darmtätigkeit an, so dass du schneller und effektiver verdaust. Bei der Verwendung der Flohsamenschalen solltest du unbedingt darauf achten, dass du sie mit ausreichend Flüssigkeit zu dir nimmst. Patienten, die unter starken Blähungen leiden, sollten auf die Anwendung von Flohsamenschalen besser verzichten.

Medikamente

Wenn Hausmittel bei dir keinen ausreichenden Effekt haben, kannst du auch auf spezielle Medikamente zurückgreifen. Welche Medikamente sich speziell für dich eignen, ist dabei von deinen individuellen Beschwerden abhängig. Blähungen kannst du beispielsweise mit Entschäumern wie Simeticon und Dimeticon behandeln. Ein Blähbauch entsteht zumeist, wenn sich feinblasiger Schaum im Darm sammelt, der nur schwer auszuscheiden ist. Die genannten Wirkstoffe sorgen dafür, dass dieser Schaum zusammenfließt und sich größere Gasblasen bilden, die leichter entweichen können. Daneben eignen sich zumeist pflanzliche Präparate gegen Blähungen.

Auch Verstopfungen lassen sich am besten mit Hausmitteln wie Flohsamenschalen behandeln. Sind diese jedoch nicht ausreichend, können auch Abführmittel hilfreich sein. Wie du diese genau anwendest, solltest du zuvor jedoch mit einem Arzt besprechen. Bei Durchfall empfiehlt sich ebenfalls eine kurzzeitige Medikamenteneinnahme, um die Beschwerden zu lindern.

Eine natürlichere und ebenfalls effektive Variante ist die Einnahme von Probiotika, die die Darmflora optimal unterstützen können. Im Bezug auf das Reizdarmsyndrom hat sich besonders das Darmbakterium Bifidobacterium bifidum MIMBb75 als hilfreich erwiesen. Es soll vor allem dann helfen, wenn der Reizdarm aus einer Magen-Darm-Infektion hervorgeht. Das Darmbakterium macht die Darmwand weniger durchlässig und verhindert so, dass Schadstoffe den Darm reizen.

Da Bauch und Kopf eng zusammenhängen, können mitunter auch Antidepressiva die Symptome eines Reizdarmsyndroms lindern. Sie beeinflussen sowohl die Darmmuskulatur als auch das Schmerzempfinden des Darms. In niedrigen Dosierungen können Antidepressiva als Schmerzmittel eingesetzt werden. Darüber hinaus kann ein Reizdarm auch mit psychischen Beschwerden wie Depressionen einhergehen. Wenn diese mit Antidepressiva behandelt werden, können sich auch die Symptome eines Reizdarms verbessern.

Psychologische Behandlung

Psychologische Behandlung bei einem Reizdarm

Allgemein ist eine psychologische Behandlung bei einem Reizdarm empfehlenswert, denn psychische Beschwerden wie Stress, Angststörungen, Traumata und Depressionen können sich negativ auf den Reizdarm auswirken. Daneben bedeuten die Symptome an sich für die Betroffenen schon Stress, lösen Ängste und sogar soziale Phobien aus. Die Beschwerden nehmen im Alltag enorm viel Raum ein und können die Patienten stark belasten.

Eine Psychotherapie kann den Patienten dabei helfen, mit diesen Ängsten und Stress allgemein umzugehen. Empfehlenswert ist besonders eine Verhaltenstherapie, bei der die Patienten lernen, wie sie sich in belastenden Situationen verhalten können. Sie lernen negative Emotionen abzuschwächen und neuen Situationen offener zu begegnen. Auch bestimmte Entspannungstechniken eignen sich zur Behandlung des Reizdarmsyndroms, indem sie den Betroffenen bei der Stressbewältigung helfen und ihnen mehr Gelassenheit im Alltag verschaffen. Es bieten sich beispielsweise Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung und Meditation an.

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