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Besenreiser: Entstehung + 5 Hausmittel zur Entfernung der Varizen

Wer kennt sie nicht, diese unschönen Erweiterungen kleinster Venen? Nach neusten Erkenntnissen sind Frauen und Männer gleichermaßen von Besenreisern betroffen. Viele fühlen sich unwohl damit, obwohl Besenreiser-Varizen meist harmlos sind. Wie Besenreiser entsteht und was du dagegen tun kannst, erfährst du bei uns.

Besenreiser bilden sich meistens an den Beinen. Sie können aber auch im Gesicht vorkommen. In den meisten Fällen sind sie harmlos. Ähnlich wie Cellulite, stellen sie dennoch für viele Betroffene eine Belastung dar.

Was Besenreiser eigentlich sind

Besenreiser sind eine Sonderform von Krampfadern

Jeden Tag fließen mehrere tausend Liter Blut durch die Venen deiner Beine bis zum Herz. Dein Bindegewebe und deine Muskeln haben erheblichen Anteil daran. Sie sorgen dafür, dass die Venenklappen richtig funktionieren. Es kann jedoch vorkommen, dass sich ein Teil deiner kleinsten Venen an einer bestimmten Stelle erweitert und sichtbar hervortritt, vor allem dann wenn du eine Bindegewebsschwäche hast. Dieses Phänomen nennt man Besenreiser-Varizen, kurz Besenreiser. Varizen ist ein anderes Wort für Krampfadern, Besenreiser sind also eine Sonderform von Krampfadern. Die Erweiterungen der Venen bilden netzförmige, rot-blaue Linien unter der Haut und sehen aus wie die Borsten eines Reisigbesens.

In den meisten Fällen treten Besenreiser-Varizen örtlich begrenzt an den Oberschenkeln und den Innenseiten der Unterschenkel auf. Seltener bilden sie sich auch am Knöchel oder in der Kniekehle. Bei Erweiterungen der Venen im Gesicht spricht man von Teleangiektasien.

Lange hieß es, dass überwiegend Frauen von Besenreisern betroffen sind. Neuste Studien zeigen aber, dass es keine relevanten Unterschiede zwischen männlichen und weiblichen Betroffenen gibt. In Deutschland haben rund 60 Prozent der Erwachsenen Besenreiser. Ältere Menschen sind häufiger betroffen als jüngere. Besenreiser können aber bei jedem auftauschen – egal ob jung oder alt, ob Sportfreak oder Couchpotato.

Besenreiser-Varizen sind ein weit verbreitetes Phänomen und im Grunde harmlos. Ihren Namen haben die Erweiterungen der Venen übrigens aus der Botanik. Das Wort Reis bedeutet in der Pflanzenkunde so viel wie Zweig. Reisigzweige wurden früher zu Besen verarbeitet. Der Name wurde also auf Grund der optischen Ähnlichkeit mit Reisigbesen etabliert. Im Englischen heißen Besenreiser "spider veins". Im englischsprachigen Raum werden sie also nicht mit Pflanzen, sondern mit Tieren verglichen. In der deutschen Übersetzung bedeutet "spider veins" Spinnenvenen.

Wie Besenreiser entstehen

Besenreiser sind oft genetisch bedingt

Viele Betroffene haben eine angeborene Veranlagung für Besenreiser. Die unschönen Venenerweiterungen sind also oft genetisch bedingt. Haben deine Eltern oder auch nur eins deiner Elternteile Besenreiser, ist die Chance relativ hoch, dass auch du betroffen sein wirst. Sicher ist das allerdings nicht.

Trotzdem kannst du auch Besenreiser-Varizen bekommen, wenn du keine angeborene Veranlagung dazu hast. Sie entsteht, wenn es zu einer Stauung im Venensystem kommt oder das Bindegewebe der Venenwand ausleiert. Die kleinsten Adern deines Körpers verlieren dann an der betroffenen Stelle durch permanenten Druck ihre Elastizität. Die Venen weiten sich und es entstehen sogenannte Aussackungen, die auch mit bloßem Auge problemlos zu erkennen sind.

Betroffen sind vor allem ältere Menschen. Das hängt damit zusammen, dass die Hautvenen im Alter auf natürliche Art und Weise an Elastizität verlieren. Obwohl Besenreiser im Grunde harmlos sind, solltest du dich einmal von einem Arzt untersuchen lassen, wenn du Besenreiser hast. Manchmal weisen sie auf anderweitige Venenerkrankungen hin. So können sie Vorboten für Krampfadern oder andere chronisch venöse Erkrankungen sein. Solltest du nicht nur Besenreiser-Varizen haben, sondern auch geschwollene Knöchel und Beine, die sich sehr schwer anfühlen und schmerzen, ist ein Besuch bei einem Venenspezialisten empfehlenswert. Der kann dir gleich sagen, ob mit deinem Venensystem alles in Ordnung ist. Die Untersuchung wird mit einem Ultraschall durchgeführt und ist vollkommen schmerzlos.

Verstärkende Faktoren

Verstärkender Faktor: Sitzende Tätigkeit im Büro

Nicht nur die Veranlagung und das Alter, auch die Lebensweise hat großen Einfluss auf die Entwicklung von Venenleiden. So gibt es viele Risikofaktoren, die das Auftreten von Besenreisern unterstützen und bereits vorhandene Venenerweiterungen verschlimmern. Egal ob du eine genetische Veranlagung für Besenreiser hast oder nicht, folgende Punkte solltest du versuchen in deinem Alltag zu beachten:

überwiegend stehende oder sitzende (berufliche) Tätigkeit: Hast du einen Bürojob, bist du in den meisten Fällen an deinen Schreibtischstuhl gebunden. Wenn es eine Gelegenheit dazu gibt, kannst du deinen Chef nach einem höhenverstellbaren Schreibtisch fragen. So kannst du zwischen sitzender und stehender Tätigkeit variieren. Zudem solltest du versuchen dich in deiner Mittagspause zu bewegen. Mache einen Spaziergang durch einen nahe gelegenen Park oder laufe den Weg zum nächsten Supermarkt zu Fuß. So kommen deine Beine in Bewegung und die Durchblutung wird angeregt.

Rauchen und Alkoholkonsum: Rauchen und regelmäßiger Alkoholkonsum sind nicht förderlich für die Gesundheit. Das ist allgemein bekannt. Das Risiko in Bezug auf Besenreiser oder gar einer Thrombose wird aber oft unterschätzt. Rauchen kann zu Gefäßverengungen und Verkalkungen führen. Zudem hemmen Zigaretten die Sauerstoffaufnahme im Blut. Das führt gegebenenfalls zu einer Unterversorgung, die mit heftigen Schmerzen, vor allem in den Beinen, einhergeht.

Übergewicht: Auch Übergewicht führt oftmals zur Bildung von Besenreisern. Generell vervielfacht es das Risiko jeglichen Venenleidens. So besteht für Übergewichtige auch eine erhöhte Gefahr für Thrombose. Das liegt sehr wahrscheinlich daran, dass durch das Übergewicht die Fließgeschwindigkeit des Blutes verringert wird. Das Blut muss schlicht und einfach weitere Strecken zurücklegen und braucht länger, um sich durch den Körper zu bewegen. Tipps zum Abnehmen am Bauch gibt es hier.

Mangelnde Bewegung: Dieser Punkt steht im direkten Zusammenhang mit Übergewicht. Leider bewegen sich übergewichtige Menschen oftmals sehr viel weniger als schlanke Menschen. Zu wenig Bewegung führt auf Dauer zu einer verkümmerten Beinmuskulatur, die den Blutstrom in Richtung Herz nicht mehr ausreichend unterstützen kann. Regelmäßiges Sport treiben und viel Bewegung tut deinem ganzen Körper gut und schützt ihn gleichzeitig vor Besenreiser-Varizen.

Medikamente gegen Bluthochdruck: Wer sich nicht gerne bewegt, sondern lieber zu Hause auf dem Sofa liegt und dazu übermäßig viel isst, fördert mit diesem Verhalten die Entstehung von Bluthochdruck, Diabetes und Fettstoffwechselstörungen. Diese Erkrankungen haben negativen Einfluss auf das Bindegewebe und die Venen und unterstützen die Bildung von Besenreisern. Auch Medikamente gegen Bluthochdruck tragen zu Venenerweiterungen bei.

Hormonelle Umstellungen wie eine Schwangerschaft oder die Wechseljahre: Bist du schwanger oder in den Wechseljahren, macht dein Körper eine hormonelle Umstellung durch. Gerade dann ist es besonders wichtig, dass du dich ausreichend bewegst und gesund ernährst. So schützt du deinen Körper, bleibst gesund und vermeidest die Bildung von Besenreiser-Varizen.

Hormonpräparate wie die Anti-Baby-Pille: Die Anti-Baby-Pille ist immer noch ein sehr beliebtes Verhütungsmittel. Dabei birgt sie viele gefährliche Nebenwirkungen, auch in Bezug auf die Entstehung von Besenreisern und Thrombose. Die Wirkstoffe der verschiedenen Pillen-Generationen sind unterschiedlich kombiniert. Bei einigen Präparaten sind die Risiken deswegen höher als bei anderen.

Natürlich wird es dir nicht möglich sein immer alle Punkte zu vermeiden. Deinen Job wirst du nicht von heute auf morgen kündigen, um Besenreiser vorzubeugen, genauso wenig wirst du deine Familienplanung ändern. Es geht auch nicht darum alle Risiken auszuschließen, vielmehr ist es wichtig ein Bewusstsein zu entwickeln. Du solltest dir im Klaren darüber sein, dass die oben beschriebenen Verhaltensweisen die Bildung von Besenreisern und womöglich einer Thrombose begünstigen. Solange du möglichst viele schädliche äußere Einflüsse vermeidest und auf eine gesunde Lebensweise setzt, machst du alles richtig. Gesund für die Venen ist alles, was Muskeln und Bindegewebe kräftigt.

Besonders wichtig ist es, Wechselwirkungen der einzelnen Aspekte zu vermeiden. Achte also darauf, dass nicht allzu viele Punkte auf dein alltägliches Leben zutreffen. Hast du beispielsweise einen Bürojob und rauchst, verhütest du im besten Fall nicht zusätzlich mit der Anti-Baby-Pille.

Vorbeugen

Vorbeugung: Das kannst du tun

Besenreiser-Varizen sind bei vielen Menschen genetisch bedingt, also vererbbar. Daher lassen sie sich nicht immer komplett verhindern. Trotzdem kannst du einiges tun, damit die Besenreiser möglichst schwach auftreten und sich nicht weiter ausbreiten, wenn sie einmal da sind. Auch wenn du noch nie Besenreiser hattest, kann Vorbeugung nicht schaden. Also: Egal ob die Venenerweiterungen bei dir genetisch bedingt sind oder nicht, egal ob sie schon zu sehen sind oder nicht: Mit diesen einfachen Tricks kannst du Besenreisern vorbeugen:

Viel Wasser trinken: Wasser hält das Blut dünnflüssig und sorgt dafür, dass es sich schnell durch deinen Körper bewegt. Ist das Blut dünn, kommt es nicht zu Verstopfungen an einzelnen Stellen.

Bewusste Ernährung: Eine bewusste und gesunde Ernährung hilft in allen Lebenslagen, auch zur Vorbeugung von Besenreiser. Achte darauf, dass du nicht zu viel Fett, Salz und Zucker zu dir nimmst; dafür umso mehr naturbelassene pflanzliche Lebensmittel. Gerade frisches Obst und Gemüse, Vollkornprodukte, und Nüsse liefern dir jede Menge Vitamine und Mineralstoffe. Die unterstützen deine Venen bei der Arbeit, verbessern also die Durchblutung deines Körpers und tun deinem Bindegewebe gut.

Kalte Dusche: Eine regelmäßige kalte Dusche wirkt Wunder. So stärkst du nicht nur deine Abwehrkräfte, sondern gibst auch den Besenreisern weniger Möglichkeiten sich auf deiner Haut zu bilden. Alternativ kannst du auch eine Wechseldusche durchführen. Dazu duschst du deine Unterschenkel zuerst warm ab (circa 20 Sekunden lang), wartest kurz und duschst sie danach kalt ab (ebenfalls circa 20 Sekunden lang).

Sport: Sport ist immer eine gute Idee. Du wirst dich generell gesünder fühlen, wenn du regelmäßig Sport treibst. Radfahren, Wandern oder Walken sind als Ausdauersportarten besonders zu empfehlen. Sport sorgt für eine bessere Durchblutung und bringt die Sauerstoffversorgung und die Fettverbrennung in Schwung. Gleichzeitig straffst du mit regelmäßigem Training dein Bindegewebe.

Beine hochlegen: Lege deine Beine regelmäßig hoch. Das entlastet die Venen und unterstützt den Blutfluss.

Stützstrümpfe: Eventuell sind Stützstrümpfe eine Option für dich. Dazu kannst du dich von einem Arzt beraten lassen. Die Strümpfe helfen besonders bei der Vorbeugung und verhindern, dass sich vorhandene Besenreiser weiter ausbreiten.

Hausmittel zur Entfernung: So wirst du Besenreiser los

Kartoffeln und Tomaten sind Hausmittel zur Bekämpfung von Besenreisern

Es gibt unterschiedliche Wege zur  von Besenreisern. Am besten lässt du dich zusätzlich von einem Arzt beraten. Er gibt individuelle Tipps und erklärt, was sich in deinem Fall am besten eignet.

Sind deine Besenreiser-Varizen im Anfangsstadium, kannst du einige Methoden aber auch selbst ausprobieren. Wir erklären dir hier, wie du Besenreiser mit Hausmitteln entfernen kannst:

Kartoffel

Bestimmte Lebensmittel eigenen sich gut, um Besenreiser zu bekämpfen. Wahrscheinlich hast du einige davon sogar in deinem Vorratsschrank und musst sie nicht extra kaufen. Eines dieser Lebensmittel ist die Kartoffel. Sie enthält das Alkaloid Solanin, eine chemische Verbindung, die für den Reifeprozess zuständig ist. Das Alkaloid Solanin wirkt bei Verzehr giftig auf den Menschen. Daher solltest du besser keine keimende Kartoffel essen. Bei äußerlicher Anwendung fügt die chemische Verbindung dir aber keinen Schaden zu. Tatsächlich kann sie sogar positive Auswirkungen haben, und zwar auf Besenreiser.

Um deine Besenreiser-Varizen mit Hilfe einer Kartoffel in den Griff zu kriegen, legst du für zwei bis drei Minuten Scheiben einer keimenden Kartoffel auf die betroffenen Stellen. Ist die Zeit vorbei, entfernst du die Scheiben und cremst deine Haut mit einer Feuchtigkeitslotion ein. Wenn du die betroffenen Stellen täglich mit Kartoffelscheiben behandelst, sind nach ein bis zwei Wochen keine Besenreiser mehr zu sehen.

Tomate

Ähnlich funktioniert diese Behandlung mit einer unreifen Tomate. Auch sie enthält das Alkaloid Solanin. Unreife Tomaten sind daher im Verzehr genauso schädlich für den Menschen wie keimende Kartoffeln. Bei äußerlicher Anwendung helfen sie gegen Besenreiser. Willst du deine Besenreiser mit einer unreifen Tomate behandeln, schneidest du sie in Scheiben und legst diese auf die betroffenen Stellen. Nach zwei bis drei Minuten entfernst du die Scheiben und cremst deine Haut ein. Auch im Fall der Tomaten empfiehlt sich eine täglich Behandlung über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen.

Apfelessig

Apfelessig besitzt durchblutungsfördernde Eigenschaften und kann ebenfalls zur Behandlung von Besenreisern genutzt werden. Dazu tupfst du den Essig mit einem Wattebäuschchen auf die betroffenen Stellen. Die Behandlung solltest du dreimal täglich für bis zu vier Wochen wiederholen, dann verschwinden die Besenreiser-Varizen. Vorsicht: Im Gesicht darfst du den Apfelessig nicht anwenden. Die Essigsäure reizt deine empfindliche Gesichtshaut nämlich stark.

Creme aus Rosskastanie

Im Herbst kannst du aus Rosskastanien eine Creme zur Behandlung deiner Besenreiser selbst herstellen. Bei einem Spaziergang durch einen Park oder einen Wald findest du sicher schnell genügend Kastanien. Auch Rosskastanien enthalten einen speziellen Wirkstoff, der Besenreisern entgegenwirkt. Diese chemische Verbindung heißt Aescin. Beim Menschen dichtet sie die Gefäßwände der Venen ab. So lässt sich das Ausströmen von Flüssigkeit ins Gewebe verringern und das Abfließen von Wassereinlagerungen beschleunigen.

Zur Herstellung der Creme schälst du eine Rosskastanie und mischst einen Esslöffel der Schale mit 125 ml Lavendel- oder Wildrosenöl. Die Mischung erwärmst du kurz bei mittlerer Temperatur und lässt die fertige Creme dann mindestens zwei Stunden lang ruhen. Danach trägst du sie in kreisenden Bewegungen dünn auf die betroffenen Stellen auf und lässt sie einziehen. Komplett lassen sich die Besenreiser so zwar nicht entfernen, deine Beine fühlen sich nach der Behandlung aber leichter und weniger gestaut an.

Kühlende Umschläge

Wadenwickel mit Zypressenöl

Eine wohltuende Behandlung für deine Beine sind kühlende Umschläge, die du mit venenstärkendem Öl präparierst. Dazu mischst du ein geeignetes ätherisches Öl mit einem Trägeröl. Folgende ätherische Öle eignen sich dazu: Zypressenöl, Wacholderöl und Citrusöl. Als Trägeröl kannst du eines der folgenden pflanzlichen Öle verwenden: Olivenöl, Kokosöl, Traubenkernöl, Jojobaöl oder Mandelöl. Das gemischte Öl massierst du einmal täglich sanft in deine Beine ein.

Rezept für stärkendes Beinöl
Du brauchst:

  • 50 ml Traubenkernöl
  • 15 Tropfen Zypressenöl
  • kleines Schraubglas
  • Trichter

Mit Hilfe des Trichters füllst du das Traubenkernöl in das Schraubglas. Danach fügst du das Zypressenöl hinzu. Die Mischung schüttelst du gut durch. Das Öl ist lichtempfindlich, daher empfiehlt es sich, das Schraubglas an einem dunklen Ort aufzubewahren.

Besenreiser veröden: So entfernen Ärzte Besenreiser

Ärzte veröden Besenreiser

Du solltest deine Varizen zumindest einmal von einem Arzt untersuchen lassen. Wenn du das möchtest, kannst du sie auch beim Arzt entfernen lassen. Eine Methode zur Entfernung ist die Verödung, die auch als Sklerotherapie bezeichnet wird. Dazu spritzt ein Arzt dir geeignetes Verödungsmittel direkt in die Besenreiser. Das führt zu einem Gefäßverschluss. Die Besenreiser können sich im Anschluss nicht weiter ausbreiten. Die Behandlung kann bis zu einer Stunde dauern und ist normalerweise wenig schmerzhaft. Dennoch kommt es hin und wieder zu Nebenwirkungen wie bräunlichen und rötlichen Verfärbungen der Haut oder Narben.

Alternativ werden Besenreiser auch mit Lasern behandelt. Das ist allerdings nur möglich, wenn die Venenerweiterungen sehr klein sind und weit an der Hautoberfläche liegen. Bei keiner der beiden Behandlungsmethoden kannst du sicher sein, dass die Besenreiser sich nicht irgendwann doch weiter ausbreiten. Eine Garantie für eine erfolgreiche Behandlung gibt es nicht.

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