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Sonnenbrand behandeln: 5 natürliche Hausmittel & 3 Risiken

Er gehört zu den wenigen Schattenseiten des Sommers: Der Sonnenbrand. Doch was ist ein Sonnenbrand eigentlich genau? Wie entsteht er, und wie kannst du ihn am besten behandeln? Das erfährst du im Folgenden.

Was Sonnenbrand eigentlich ist

Was Sonnenbrand eigentlich ist

Ein Sonnenbrand, medizinisch auch Dermatitis solaris genannt, ist eine Entzündungsreaktion deines Körpers. Diese wird ausgelöst, wenn du deine Haut zu lange zu intensiver Sonneneinstrahlung aussetzt.

Sonnenlicht besteht nämlich teilweise aus ultra-violetter Strahlung, sogenanntem UV-Licht.

Und obwohl dein Körper einerseits auf das Sonnenlicht angewiesen ist, um zu funktionieren – so regt Sonnenstrahlung unter anderem die Produktion des lebenswichtigen Vitamins D in deinen Zellen an -, kann die UV-Strahlung andererseits Schäden in deinen Hautzellen verursachen.

Wenn das passiert ist, löst dein Körper eine Entzündungsreaktion aus, um die geschädigten Hautzellen abzustoßen und stattdessen neue, gesunde Zellen bilden zu können. Ein Sonnenbrand entsteht.

Symptome von Sonnenbrand

Ein Sonnenbrand äußert sich durch verschiedene Symptome, abhängig davon, wie schwer deine Haut geschädigt wurde. Oft handelt es sich nur um leichte Verbrennungen, die sich durch Jucken, Brennen und Rötung der betroffenen Hautpartien äußern.

Während des Heilungsprozesses "schält" sich die Haut, das bedeutet, die abgestoßenen Hautzellen lösen sich und werden durch neue, gesunde Zellen ersetzt. Bei einem mittelschweren Sonnenbrand kann es zusätzlich zu Jucken, Brennen und Rötung auch zu Blasenbildung kommen.

Dann ist es wichtig, die Blasen in Ruhe abheilen zu lassen. Auf keinen Fall darfst du sie aufstechen.

Bei einem schweren Sonnenbrand, der zum Glück nur sehr selten vorkommt, erleidet deine Haut massive Schäden. Um diese auszugleichen, leitet dein Körper ebenfalls eine sehr heftige Entzündungsreaktion ein.

Du leidest neben den üblichen Symptomen an Blasenbildung, starken Schmerzen, Übelkeit und sogar Fieber. Bei so einem Sonnenbrand solltest du am besten einen Arzt aufsuchen, denn die Heilung muss medikamentös unterstützt werden.

Wenn du dagegen nur an leichten Verbrennungen und geringer Blasenbildung leidest, kannst du deinen Sonnenbrand sehr gut und natürlich mit verschiedenen Hausmitteln behandeln.

Wer besonders von Sonnenbrand betroffen ist

Wie stark ein Mensch gefährdet ist, einen Sonnenbrand zu bekommen, hängt von seinem individuellen Hauttyp ab. In der Regel wird hier zwischen sechs grundsätzlichen Hauttypen unterschieden.

Hauttyp 1: Der hellste Hauttyp hat charakteristisch viele Sommensprossen, ist auffallend blass und hat meist rote bis rotblonde Haare. Der Eigenschutz der Haut beträgt hier durchschnittlich nur 15 Minuten. Darum tritt bei diesem Hauttyp sehr oft ein Sonnenbrand auf.

Hauttyp 2: Auch der zweithellste Hauttyp zeichnet sich immer noch durch einen sehr blassen Teint mit wenigen Sommersprossen aus. Die charakteristische Haarfarbe ist hier allerdings blond bis braun. Im Sommer bräunt die Haut nur leicht. Der Eigenschutz der Haut beträgt durchschnittlich 20 Minuten.

Hauttyp 3: Bei diesem Hauttyp liegt bereits eine ganz leichte natürliche Bräunung der Haut vor. Sonnenbrand tritt aufgrund dessen weniger häufig auf. Charakteristisch sind die Haare dunkelblond bis braun. Der Eigenschutz der Haut beträgt hier schon 30 Minuten.

Hauttyp 4: Dieser Hauttyp zeichnet sich durch eine natürliche hellbraune bis olivfarbene Bräunung aus. Sonnenbrand kommt hier nur äußerst selten vor. Die Haarfarbe dieses Typs ist oft ein dunkles Braun. Dieser Hauttyp kann maximal 40 Minuten ohne zusätzlichen Schutz in der Sonne verweilen.

Hauttyp 5: Die natürliche Hautfarbe dieses Hauttyps ist dunkelbraun, während die Haarfarbe dunkelbraun bis schwarz ist. Sonnenbrand tritt hier nur in den seltensten Fällen auf, da der Eigenschutz der Haut durchschnittlich eine Stunde beträgt.

Hauttyp 6: Der dunkelste Hauttyp zeichnet sich durch eine dunkelbraune bis schwarze Hautfarbe aus. Die Haarfarbe ist zumeist schwarz. Sonnenbrand tritt hier nur vereinzelt auf, da die Haut einen sehr hohen Eigenschutz hat. Dieser beträgt maximal 90 Minuten.

Dauer von Sonnenbrand

Wie lange es dauert, bis dein Sonnenbrand vollständig ausgeheilt ist, ist von verschiedenen Faktoren abhängig: Dem Schweregrad der Verbrennung, der regenerativen Geschwindigkeit deiner Haut und wie effektiv du den Sonnenbrand behandelst.

Grundsätzlich musst du wissen, dass sich ein Sonnenbrand in der Regel erst nach 24 Stunden voll entwickelt hat. Darum ist es sinnvoll, schon bei den ersten Anzeichen aktiv zu werden, um die Entwicklung des Sonnenbrands positiv zu beeinflussen.

Bei einem leichten Sonnenbrand lassen die Symptome meist innerhalb von drei Tagen nach, bei einem mittelschweren Sonnenbrand mit leichter Blasenbildung kann es dagegen bis zu drei Wochen dauern, bis sich deine Hautzellen vollständig regeneriert haben.

Je schneller du auf die Verbrennung reagierst, desto wirksamer unterstützt du deinen Körper bei der Heilung.

Was gegen Sonnenbrand hilft: Die besten Hausmittel

Sonnenbrand behandeln: Diese Hausmittel wirken am besten

Wenn du dir einen mittelschweren oder schweren Sonnenbrand mit Blasenbildung, großen Schmerzen und heftigen Entzündungssymptomen zugezogen hast, solltest du am besten einen Arzt aufsuchen.

Ein Großteil aller Sonnenbrände läuft jedoch deutlich glimpflicher ab und lässt sich mit wenigen Handgriffen zu Hause behandeln.

Welche natürlichen Hausmittel am besten gegen leichte Sonnenverbrennungen helfen, erfährst du im Folgenden.

Viel Wasser trinken

Diese Maßnahme klingt zwar banal, doch dein Körper wird es dir danken: Wer an einem leichten Sonnenbrand leidet, sollte in den nächsten Tagen besonders gut auf seinen Flüssigkeitshaushalt achten. Das hat zwei Gründe.

Erstens ist das richtige Trinkverhalten generell ein wichtiger Baustein für deine Gesundheit und dein körperliches Wohlbefinden. Zweitens nimmt dein Wasserkonsum unter anderem erheblichen Einfluss auf deine Haut.

Wenn du genug trinkst, verbesserst du die Durchblutung deiner Haut und somit auch ihre Sauerstoffversorgung und den Stoffwechsel der Hautzellen. Das wiederum stärkt die Zellen, macht sie elastischer und widerstandsfähiger.

Diese Eigenschaft kommt deinem Körper besonders dann zugute, wenn er gegen einen Sonnenbrand ankämpft. Hinzukommt, dass du bei Entzündungen wegen der Fiebergefahr stets besonders viel trinken solltest, um eine Dehydration zu vermeiden und deinen Körper von innen zu kühlen.

Aloe Vera

Aloe Vera gehört zu den bekanntesten Heilpflanzen und zeichnet sich vor allem durch ihre vielseitige Wirkung aus. Aufgrund ihrer entzündungshemmenden, kühlenden und pflegenden Eigenschaften ist die Aloe ein wirksames Hausmittel gegen eine Vielzahl von Beschwerden.

Auch zur Bekämpfung störender Sonnenbrand-Symptome ist die Heilpflanze hervorragend geeignet. Wenn du eine Aloe-Pflanze besitzt, kannst du ein Blatt abschneiden, das durchsichtige Gel aus dem Inneren des Blattes lösen und vorsichtig auf betroffene Hautpartien auftragen.

Alternativ kannst du dir fertiges Aloe Vera-Gel aus der Apotheke oder im Drogeriemarkt besorgen. Achte jedoch darauf, dass das Gel möglichst pur und frei von anderen Inhaltsstoffen ist.

Aloe Vera pflegt deine angegriffenen Hautzellen, spendet ihnen Feuchtigkeit und kühlt die entzündeten Bereiche. Einer Studie der Universität Freiburg zufolge reduziert Aloe Vera Rötungen bei Sonnenbrand effektiver als gering dosierte Kortison-Präparate aus der Apotheke.

Zudem mindert sie das Risiko von Narbenbildung und unterstützt deine Haut aktiv bei der Wundheilung.

Kokosöl

Kokosöl zum Behandeln von Sonnebrand

Zusammen mit Avocado und Chia-Samen gehört Kokosöl zu den Lebensmitteln, die im Zuge des Superfood-Trends große Bekanntheit und weite Verbreitung gefunden haben.

Als Superfoods gelten Lebensmittel, die besonders viele Nährstoffe enthalten und oft nicht nur als Nahrungsmittel, sondern auch zu kosmetischen oder gar medizinischen Zwecken verwendet werden können.

Kokosöl eignet sich zur äußeren Anwendung verschiedener Hautbeschwerden, darunter auch Dermatitis Solaris.

Das liegt vor allem an seinem hohen Gehalt an Vitamin E, das auch als "Zellschutz-Vitamin" bekannt ist. Vitamin E übernimmt zusammen mit Vitamin A und Vitamin C sowie dem Mineralstoff Zink eine wichtige Rolle bei der Stärkung deines Immunsystems.

Es bekämpft schädliche Moleküle, die deine Zellen zu schädigen drohen, stärkt deine Zellen und versorgt sie mit Feuchtigkeit.

Aus diesem Grund ist das Öl auch ein wirksamer Helfer bei leichtem Sonnenbrand: Es pflegt deine Haut, versorgt sie mit Feuchtigkeit, kühlt brennende, geschwollene Hautpartien und lindert den Heilungsprozess durch seine entzündungshemmenden Eigenschaften.

Joghurt, Quark und Buttermilch

Ein anderes, bewährtes Hausmittel bei leichtem Sonnenbrand sind Milchprodukte, genauer: Joghurt, Quark oder Buttermilch.

Sie haben in erster Linie eine beruhigende und feuchtigkeitsspendende Wirkung. Bei der Anwendung von Milchprodukten solltest du allerdings ein paar Dinge beachten: Grundsätzlich solltest du Quark, Joghurt und Buttermilch nur verwenden, wenn dein Sonnenbrand keine Blasen wirft.

Andernfalls könnten die Milchsäurebakterien in die Wunden eindringen und die Entzündung verstärken.

Wenn du Quark und Joghurt direkt auf die Haut auftragen möchtest, solltest du darauf achten, dass sie nicht zu stark antrocknen und sie am besten vorsichtig mit Wasser abspülen, statt mit einem Tuch über die empfindliche Haut zu reiben.

Eine empfehlenswerte Alternative stellen Quark-Wickel dar. Hier bestreichst du ein Tuch mit Quark und legst es dann vorsichtig auf die betroffene Stelle. So kann der Wickel kühlend und feuchtigkeitsspendend wirken, ohne die Haut zu reizen oder zu irritieren.

Grüner Tee und Kamille

Eine weitere wirksame Methode gegen das Brennen und Jucken eines leichten Sonnenbrandes ist das Auflegen kalter Teebeutel. Diese sollten idealerweise aufgekocht werden, bevor du sie abkühlen lässt und dann vorsichtig auf die betroffenen Stellen tupfst.

Teebeutel eignen sich am besten zur Anwendung bei kleinflächigen Sonnenbränden, zum Beispiel auf der Nase oder den Fußrücken.

Bei der Wahl der Teesorten solltest du vor allem auf Sorten zurückgreifen, die aus entzündungshemmenden und feuchtigkeitsspendenden Heilpflanzen bestehen. Beispielhaft zu nennen wären Grüner Tee, Kamille und Salbei.

Das solltest du bei Sonnenbrand vermeiden

Das solltest du bei Sonnenbrand vermeiden

Während du Hausmittel ganz hervorragend dazu nutzen kannst, deinen Sonnenbrand zu behandeln, gibt es einige Behandlungsmethoden, die du besser vermeiden solltest.

Diese können der Heilung im Weg stehen, die Symptome sogar noch verschlimmern und eine Narbenbildung begünstigen.

Eiswürfel oder Kühlakkus

Keinesfalls solltest du deinen Sonnenbrand mit Eiswürfeln oder einem Kühlakku kühlen.

Nimm lieber ein feuchtes Baumwolltuch und lege es locker auf den Sonnenbrand. Kühlakkus und Eiswürfel sind zu kalt für deine gereizte Haut und versetzen sie in eine Art Kälteschock. Die Hautzellen können so bleibende Schädigungen davontragen.

Mitunter erfrieren die Hautzellen und lösen sich. Ein Krankenhausaufenthalt ist infolgedessen möglich.

Schnell wieder in die Sonne gehen

Nach einem Sonnenbrand solltest du in der Regel drei Wochen warten, bevor du erneut in die Sonne gehst. Solange benötigt die Haut normalerweise, um sich von den Schäden zu erholen.

Setzt du deiner Haut zu früh schädigender UV-Strahlung aus, können sich die Zellen mitunter nicht vollends erholen und die DNA bleibt geschädigt.

Daraus kann sich in den Folgejahren ein gefährlicher Hautkrebs bilden. Wenn du also einen Sonnenbrand hast, solltest du dich im Schatten aufhalten und den Sonnenbrand unbedingt mit Kleidung und Sonnencreme abdecken.

Fetthaltige Cremes und Öle

Obwohl Kokosöl bei leichten Sonnenbränden durchaus hilfreich sein kann, solltest du bei mittelschweren bis schweren Sonnenbränden von einer Verwendung von fetthaltigen Cremes und reichhaltigen Ölen absehen.

Diese legen sich auf die Haut und können so die Wundheilung verlangsamen und die empfindliche Haut reizen. Erst wenn der Sonnenbrand schon größtenteils abgeklungen ist, ist eine Verwendung von reichhaltigeren Pflegecremes empfehlenswert.

Was tun bei Sonnenbrand im Gesicht?

Was tun bei Sonnenbrand im Gesicht?

Besonders das Gesicht ist häufig von Sonnenbrand betroffen, da es der Sonne oft schutzlos ausgeliefert ist. Ein Sonnenhut kann Abhilfe schaffen, dennoch ist die Nutzung von Sonnencreme im Sommer oft unumgänglich.

Wichtig hierbei ist, dass du ausreichend Sonnencreme verwendest und sie reichhaltig aufträgst, da sie sonst einen Großteil ihrer Schutzwirkung verliert.

Einige Bereiche werden beim Eincremen gerne vergessen. Dazu zählen unter anderem die Ohren und Lippen.

Hier kann es jedoch leicht zu einem Sonnenbrand kommen, da vor allem die Lippen sich natürlich nicht vor schädlichen UV-Strahlen schützen können.

Sollte es dennoch zu einem Sonnenbrand im Gesicht kommen, solltest du deine Haut ganz besonders vorsichtig pflegen. Besonders häufig von Sonnenbrand betroffen sind Nase, Stirn, Ohren und Kopfhaut, da die Sonnenstrahlen diese Hautbereiche von oben sehr gut erreichen können.

Bei einem leichten Sonnenbrand kannst du diese Hautbereiche mit einem feuchten Lappen kühlen. Allgemein solltest du deiner Haut ausreichend Feuchtigkeit zuführen. Im Gesicht bietet sich da besonders die Verwendung von Aloe Vera an.

Mitunter ist auch Kokosöl eine geeignete Alternative zur Behandlung eines Sonnenbrands im Gesicht. Bei einem Sonnenbrand auf den Lippen solltest du regelmäßig einen Lippenpflegestift verwenden. Trocknen die Lippen aus, können sie möglicherweise aufplatzen und sich entzünden.

Sonnenbrand vorbeugen

Sonnenbrand vorbeugen

Mit den oben genannten Tipps kannst du leichte Sonnenbrände schnell und natürlich behandeln.

Durch die feuchtigkeitsspendenden und pflegenden Eigenschaften der genannten Hausmittel tust du deiner Haut zusätzlich generell etwas Gutes.

Dennoch solltest du daran denken, dass häufige und schwere Sonnenverbrennungen auf Dauer ernste Konsequenzen haben können.

Daher solltest du darauf achten, dich rechtzeitig zu schützen und Dermatitis Solaris gar nicht erst entstehen zu lassen. Ein wichtiger Schritt hierzu ist die richtige Sonnencreme.

Finde heraus, welchen Lichtschutzfaktor du benötigst, wie lange du unbeschadet in der Sonne bleiben kannst und wie oft du die Sonnenmilch anwenden musst, um den größtmöglichen Schutz zu erhalten.

Wenn du das Maximum an Schutz, den deine Sonnenmilch dir bietet, ausgereizt hast, hilft nur eins: Ab in den Schatten. Vermeide direkte Sonneneinstrahlung. Auch mit Sonnencreme solltest du die pralle Mittagssonne meiden und lieber vormittags und nachmittags im Licht baden.

Wenn du sehr empfindlich bist, ist der beste Schutz für deine Haut übrigens Kleidung. Nicht umsonst bedecken Menschen, die in sehr heißen Ländern leben, ihre Körper großflächig mit Stoff: Dieser schützt am besten vor aggressiver UV-Strahlung.

Wenn du diese Tipps beachtest, verringerst du dein Sonnenbrandrisiko erheblich und kannst den Sommerurlaub entspannt genießen. Und falls es doch mal schief geht, kannst du deinen Sonnenbrand mit Aloe Vera, Kokosöl und Co. noch immer schnell in den Griff kriegen.

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