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Trockene Haut: Ursachen, 6 Dos & 4 Don’ts zur Pflege

Raue, juckende und spannende Hautstellen – all diese Beschwerden treten auf, wenn der Feuchtigkeitshaushalt der Haut gestört ist. Nicht wenige Menschen leiden hierzulande an den Symptomen trockener Haut. Welche Ursachen es gibt und was du gegen trockene Haut tun kannst, erfährst du im Folgenden.


Vor allem ältere Menschen leiden an trockener Haut. Mit der Zeit verliert die Haut immer mehr an Feuchtigkeit und damit an Spannkraft. Doch auch junge Menschen können durchaus schon Probleme mit trockener Haut haben. Hier erfährst du mögliche Ursachen und Behandlungsoptionen.

Trockene Haut im Gesicht und am Körper

Symptome trockener Haut im Gesicht und am Körper

Nicht nur im Gesicht, sondern überall im Körper können trockene Stellen auftreten und für Irritationen sorgen. Trockene Haut ist unangenehm und vor allem im Gesicht unschön anzusehen und kann für die Betroffenen daher sehr belastend sein.

Die Haut ist das größte Organ und dient als Schutzbarriere, die das Körperinnere vor äußeren Einflüssen wie UV-Strahlen, Keimen und Verletzungen schützt. Ist diese Barriere wie bei trockener Haut gestört, können Keime leichter eindringen und so für Entzündungen der Haut sorgen. Trockene Gesichtshaut ist zudem anfälliger für Falten und kann mitunter krank und fahl aussehen.

Allgemein besteht die Haut aus drei Hautschichten: die Epidermis beziehungsweise Oberhaut, zu der beispielsweise die Hornschicht gehört, die Lederhaut, in der sich Blutgefäße und Schweißdrüsen befinden, und die Unterhaut, die zum Großteil aus Bindegewebe und Fett besteht. Bei einer trockenen Haut werden die oberen Hautschichten nicht mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt.

Für eine optimale Feuchtigkeitsversorgung sorgen unter anderem Stoffe wie Urea oder Aminosäuren, die Wasser binden und die Feuchtigkeit so in der Haut halten. Darüber hinaus dämmen Ceramide den Wasserverlust in der Haut ein, indem sie eine natürliche Schutzschicht bilden und die Zellen zusammenhalten. Ab dem 25. Lebensjahr wird die Haut jedoch immer schlaffer und trockener.

Extrem trockene Haut wird auch Xerose oder Xerodermie genannt. Sie ist sowohl genetisch bedingt als auch durch den Lebensstil beeinflussbar. So können beispielsweise Mangelernährung, Heizungsluft, Klimaanlagen, geringe Wasserzufuhr und mangelnde Körperhygiene zu trockener Haut führen. Sehr trockene Haut zeichnet sich durch schuppige Stellen, Entzündungen, Risse, Juckreiz, Rötungen und Spannungsgefühle aus. Besonders häufig sind neben der Gesichtshaut Unterschenkel, Schienbeine, Hände, Füße und Ellenbogen betroffen.

Ursachen extrem trockener Haut

Trockene Haut kann verschiedene Ursachen haben. So ist sie einerseits genetisch bedingt, andererseits wirkt sich auch der Lebensstil stark auf das Hautbild aus. Krankheiten und die Einnahme von Medikamenten haben ebenfalls eine starke Wirkung auf die Haut. Oft spielen mehrere Faktoren ineinander und es kommt infolgedessen zu sehr trockener Haut. Mögliche Ursachen sind:

  • Wetter: Sowohl Hitze als auch Kälte können der Haut zusetzen und sie austrocknen – bei Hitze zum einen aufgrund von niedriger Luftfeuchtigkeit und hoher Sonneneinstrahlung und zum anderen durch eine erhöhte Schweißproduktion. Im Winter sorgt vor allem aggressive Kälte, die für eine Verengung der Blutgefäße sorgt und die Haut reizt, sowie trockene Heizungsluft für den Feuchtigkeitsverlust der Haut.
  • Übermäßiges Schwitzen: Beim Schwitzen verliert die Haut viel Feuchtigkeit und schwemmt wichtige Mineralien aus dem Körper.
  • Stress: Stress und innere Unruhe können auch die Haut stark belasten. Trockene Hautstellen sind die Folge.
  • Psychische Gesundheit: Ebenso wirkt sich auch deine psychische Gesundheit auf den Zustand deiner Haut aus. Besonders Zwangsstörungen, die mit übermäßiger Hygiene einhergehen, können die Haut belasten.
  • Hormonschwankungen: Krankheiten wie eine Schilddrüsenunterfunktion und Diabetes können ebenfalls negativ auf den Feuchtigkeitshaushalt deiner Haut wirken.
  • Verschiedene Krankheiten: Viele andere Krankheiten gehen ebenfalls mit trockener Haut einher. Dazu kann unter anderem Zöliakie und Gastritis gehören.
  • Medikamente: Auch Medikamente können die Haut austrocknen. Dazu zählen unter anderem Diuretika, die entwässernd wirken.
  • Chemikalien: Chemikalien haben einen enormen Effekt auf die Haut, können sie nachhaltig schädigen und Allergien auslösen. Besonders harsch können auch Putzmittel sein.
  • Zu viel oder zu wenig Wasser: Sowohl zu viel als auch zu wenig Wasser kann der Haut Feuchtigkeit entziehen. Besonders betroffen sind beispielsweise Sportschwimmer, die viel Zeit in chlorhaltigem Wasser verbringen. Auch eine nicht ausreichende Trinkmenge kann die Haut austrocknen.
  • Zu viel oder zu wenig Körperpflege: Trockene Haut muss ausreichend gepflegt werden. Da sie innerlich nicht ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt wird, solltest du ihr die Feuchtigkeit von außen zuführen. Allerdings solltest du auch nicht überpflegen. Auch das kann die Haut reizen.
  • Lebensstil: Alkohol, Nikotin und Drogen können sich langfristig schädlich auf die Gesundheit deiner Haut auswirken, sie austrocknen und schneller altern lassen.
  • Alter: Die Haut wird mit zunehmendem Alter immer trockener und dünner. Auch hier sollte die Haut reichhaltig gepflegt werden.

All diese Faktoren sorgen für einen Verlust von Feuchtigkeit und Fetten in der Haut. Wenn die Haut diesen Feuchtigkeitsverlust nicht mehr ausgleichen kann, beispielsweise durch eine zu geringe Wasserzufuhr, wird die Haut spröde und spannt.

Trockene Haut muss jedoch nicht unbedingt die Folge verschiedener Ursachen sein. Es kann auch als Symptom verschiedener Erkrankungen auftreten, unter anderem von:

  • Neurodermitis: Neurodermitis geht mit sehr trockenen und juckenden Hautstellen einher, die sich leicht entzünden. Ausbrüche erfolgen beispielsweise bei erhöhtem Stress und allergieauslösenden Lebensmitteln.
  • Allergien: Reaktionen einer Allergie zeigen sich häufig in trockener, juckender Haut und geröteten Hautstellen.
  • Ichthyosen: Ichthyosen zeichnen sich durch Schuppenbildung aus, bei der die Schuppen oft fest an der Haut sitzen. Dies erfolgt aufgrund einer gestörten Hauterneuerung, bei der auch die Talgbildung beeinträchtigt wird.
  • Schuppenpflechte: Schuppenflechte oder auch Psoriasis erfolgt oft in Schüben und geht mit stark geröteten Hautstellen und weißlichen Hautschuppen einher.
  • Diabetes: Viele Diabetiker leiden unter einer trockenen Haut, die zu Entzündungen neigt. Aufgrund von erhöhten Blutzuckerwerten kann der Körper viel Feuchtigkeit verlieren, was die Haut austrocknen kann.
  • Glutenunverträglichkeit: Auch bei Menschen mit einer Glutenunverträglichkeit kann trockene Haut vorkommen. Wird konsequent auf Gluten verzichtet, können sich Erkrankungen wie Neurodemitis und Schuppenpflechte in vielen Fällen verbessern.
  • Magenschleimhautentzündung und Darmerkrankungen: Viele Flüssigkeiten, die die Haut mit Feuchtigkeit versorgen, kommen aus dem Magen. Ist seine Funktionsfähigkeit gestört, kann auch die Haut nicht mehr ausreichend mit Feuchtigkeit versorgt werden. Die Folge ist trockene Haut.
  • Schilddrüsenunterfunktion: Schilddrüsenhormone können den Zustand der Haut stark beeinflussen. Liegt eine Unterfunktion vor, kann die Haut fahl wirken und schuppen.
  • Mangelernährung: Bei einer Mangelernährung wird der Körper nicht ausreichend mit den wichtigsten Nährstoffen versorgt und ist darum besonders anfällig für Infektionen. Auch die Haut ist leicht angreifbar und sehr trocken.
  • Zinkmangel: Zink ist ein wichtiges Spurenelement, damit der Körper richtig funktionieren kann. Es ist beispielsweise an der Produktion von Hormonen und der Aufrechterhaltung des Stoffwechsels beteiligt. Ein Zinkmangel geht häufig mit trockener Haut, Hautentzündungen und einer gestörten Wundheilung einher.

Dos: Sehr trockene Haut richtig pflegen

Sehr trockene Haut richtig pflegen

Viele Beschwerden von trockener Haut lassen sich mit der richtigen Pflege lindern. Wenn die Symptome jedoch anhalten und mit schuppenden Hautstellen und Entzündungen einhergehen, sollte dringend ein Arzt aufgesucht werden. Auch wenn die Beschwerden sehr plötzlich auftreten und vielleicht sogar weitere Störungen wie innere Unruhe, Angstzustände und Gewichtsschwankungen auftreten, solltest du dich umgehend mit einem Arzt in Verbindung setzen. Dieser führt mehrere Untersuchungen durch, um Allergien auszuschließen. Mitunter kommen auch Labortests zum Einsatz. Liegt eine Erkrankung vor, wird diese separat und möglicherweise medikamentös behandelt. Bei schwerwiegenden Hauterkrankungen kommen unter anderem Kortison-Cremes zum Einsatz.

Milde aber regelmäßige Pflege

Trockene Haut braucht intensive Pflege und Feuchtigkeit. Bei der Wahl deiner Pflegeprodukte solltest du auf einige Faktoren achten. Da trockene Haut häufig gleichzeitig sehr sensibel ist, solltest du nur milde Pflegeprodukte verwenden, die ph-hautneutral und seifenfrei sind. Darüber hinaus sind besonders parfümfreie Produkte für trockene und sensible Haut zu empfehlen. In jedem Fall sollten die Produkte alkoholfrei sein, da Alkohol die Haut zusätzlich austrocknet.

Hast du ein mildes und verträgliches Produkt für deine Haut gefunden, solltest du es regelmäßig anwenden. Empfehlenswert ist eine Pflegeroutine mit einem milden, seifenfreien und ph-hautneutralen Waschgel für Gesicht und Körper, das bestenfalls feuchtigkeitsspendende Stoffe wie Glycerin enthält, und einer Feuchtigkeitscreme, die sowohl Feuchtigkeitsspender wie Hyaluronsäure als auch wertvolle und pflegende Öle wie Mandelöl enthält. Deine Feuchtigkeitspflege solltest du zweimal täglich, morgens und abends nach der Reinigung, verwenden, damit deine Haut rundum mit Feuchtigkeit versorgt wird. Mehr zu der passenden Feuchtigkeitscreme für deinen Hauttyp erfährst du hier.

Empfehlenswerte Stoffe

Trockene Haut reagiert sehr empfindlich auf die falsche Pflege. Zu reichhaltige oder austrocknende Inhaltsstoffe können die Haut reizen und mit schuppenden und juckenden Hautstellen und Rötungen einhergehen. Damit du besser einschätzen kannst, welche Inhaltsstoffe deiner Haut guttun, haben wir verträgliche Stoffe für trockene Haut aufgeführt. Es lohnt sich die INCI-Liste auf den Verpackungen zu checken, damit du sicher sein kannst, dass kein Alkohol und genug feuchtigkeitsspendende Stoffe enthalten sind. Empfehlenswert für trockene Haut sind beispielsweise:

  • Urea: Urea bezeichnet Harnstoff, doch wird dieser für kosmetische Zwecke heutzutage ausschließlich synthetisch hergestellt. Für trockene Haut ist er einer der wirksamsten Stoffe und wird in zahlreichen Pflegeprodukten verwendet. Urea kann Feuchtigkeit binden und sorgt so dafür, dass diese in der Haut bleibt und sie feucht hält. So kann es Spannungsgefühle und sogar Juckreiz abmildern. Zudem wirkt es hautglättend und hautberuhigend.
  • Hyaluronsäure: Hyaluronsäure ist ein besonders verträglicher Inhaltsstoff und eignet sich für nahezu jeden Hauttyp. Sie spendet besonders viel Feuchtigkeit, indem sie große Mengen Wasser an sich bindet. So wird die Haut effektiv vor dem Austrocknen geschützt.
  • Glycerin: Auch Glycerin gehört zu den hervorragenden Feuchtigkeitsspendern. Es bindet Wasser sowohl aus der Luft als auch aus anderen Inhaltsstoffen des jeweiligen Pflegeprodukts. Darum sollte Glycerin immer mit anderen feuchtigkeitsspendenden Stoffen kombiniert werden. Wird es falsch formuliert, kann es Wasser aus der Haut ziehen und sie somit austrocknen. Die meisten Pflegeprodukte gehen jedoch mit einer geeigneten Formulierung einher.
  • Aloe Vera: Aloe Vera eignet sich für jeden Hauttyp und kann bei zahlreichen Beschwerden wie beispielsweise Sonnenbrand eingesetzt werden. Es wirkt kühlend, hautberuhigend und sogar entzündungshemmend. Es ist besonders mild und kann darum auch bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis und Schuppenflechte eingesetzt werden. Es besitzt stark feuchtigkeitsspendende Wirkungen und kann sogar Trockenheitsfältchen glätten.
  • Vitamin E: Vitamin E ist nicht nur ein Feuchtigkeitsspender, der die Haut straff und geschmeidig hält, sondern auch ein wahrer Zellschützer. Es kann freie Radikale neutralisieren, die die Zellen angreifen und vorzeitige Hautalterung begünstigen können. So schafft das Vitamin eine wirksame Barriere gegen Krankheitserreger und hautirritierende Substanzen.
  • Panthenol: Panthenol ist besonders für trockene und sensible Haut geeignet, die leicht reizbar ist. Der Stoff unterstützt die Wundheilung, indem er die Zellbildung fördert, und eignet sich somit auch hervorragend bei einem Sonnenbrand. Zudem kann er als Anti-Aging-Mittel und Feuchtigkeitsspender verwendet werden, da er die Bildung von Lipiden unterstützt, die die Haut feucht halten.
  • Milchsäure: Milchsäure ist ebenfalls ein effektiver Wirkstoff für trockene Haut. Sie kann den ph-Wert der Haut regulieren und wirkt als natürlicher Feuchtigkeitsspender, indem sie ähnlich wie Hyaluronsäure Wasser bindet. Zudem kann sie die Haut sanft peelen, indem sie die Poren von Verhornungen und Unreinheiten befreit. Milchsäure eignet sich sogar für empfindliche Haut.

Vor Kälte und Sonne schützen

Vor Kälte und Sonne schützen

Trockene Haut reagiert sehr sensibel auf äußere Einflüsse. Darum solltest du sie ausreichend vor reizenden Faktoren wie Sonne und Kälte schützen. Im Winter solltest du eine sogenannte Cold-Cream verwenden, die die Haut mit Bienenwachs und wertvollen Ölen schützt. Benannt ist die Creme nach dem kühlenden Effekt, den sie auf der Haut hinterlässt. Sie hilft dabei, trockene Haut zu regenerieren und kann Spannungen und Rötungen der Haut vorbeugen. Die fetthaltige Creme schützt die Haut vor Kälte und hält die Feuchtigkeit in der Haut. Erst wenn du dich in einem warmen Gebäude aufhältst, solltest du feuchtigkeitsspendende Cremes verwenden. Ohne den Schutz von fetthaltigen Cremes kann die Feuchtigkeit in der Haut gefrieren und die Haut schädigen.

Ebenso wie vor Kälte solltest du deine Haut auch vor der Sonne und UV-Strahlung schützen. Diese kann deine Haut stark belasten und schädigen. Die Sonne kann deine Haut austrocknen und deine Zellen langfristig schädigen, was vorzeitige Hautalterung und Hautkrebs verursachen kann. Darum solltest du deine Haut vor allem im Sommer ausreichend mit Sonnencreme eincremen. Auch im Winter ist Sonnencreme empfehlenswert, da die schädlichen UV-Strahlen auch durch einen wolkenbehangenen Himmel dringen können. Wenn Schnee liegt, ist die Gefahr eines Sonnenbrandes noch einmal erhöht. Mehr über die richtige Anwendung von Sonnencreme erfährst du hier.

Extra Pflege für reife Haut

Reife Haut ist oft besonders trocken, darum benötigt sie eine besonders reichhaltige Pflege mit viel Feuchtigkeit und wertvollen Ölen. Im Alter verliert die Haut zunehmend Feuchtigkeit, Fette und das hautunterstützende Kollagen. Zudem ist auch die Zellteilung verlangsamt und die Haut wird weniger gut durchblutet und immer dünner. Neben feuchtigkeitsspendenden Stoffen wie Glycerin, Urea und Kollagen sollte die Feuchtigkeitscreme hier viele hochwertige Öle enthalten, um die Haut geschmeidig zu halten. Auch Vitamin A in Form von Retinol eignet sich zur Pflege reifer Haut und unterstützt die Zellerneuerung.

Ausreichend trinken

Jeder Mensch sollte täglich ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen. Für Menschen mit trockener Haut ist dies besonders zu empfehlen, da die Haut über den Magen und die unteren Hautschichten Feuchtigkeit zugeführt bekommt. Wird der Körper nicht mit genügend Flüssigkeit versorgt, kann sich das beispielsweise in trockener Haut, trockenen Lippen und sogar trockenen Schleimhäuten äußern. Da kannst du noch so viel cremen, wie du möchtest – ohne ausreichend Flüssigkeitszufuhr von innen wirst du deine trockene Haut nicht los. Mehr über das richtige Trinkverhalten erfährst du hier.

Ausgewogen ernähren

Ausgewogen ernähren

Auch deine Ernährung wirkt sich auf dein Hautbild aus. Für Elastizität und Strahlkraft benötigt deine Haut allerhand wichtige Nährstoffe mit alle wichtigen Vitamine, Mineralien und essentielle Fettsäuren. Deine Ernährung sollte darum ausgewogen sein. Versuche ausreichend ungesättigte Fettsäuren in Form von Leinöl, Leinsamen, Chia-Samen, Avocado oder Mandeln zu dir zu nehmen. Mandeln enthalten darüber hinaus einen beachtlichen Anteil an Vitamin E. So kannst du deine Haut nicht nur äußerlich, sondern auch innerlich mit dem zellschützenden Stoff unterstützen.

Vitamin C hat ebenfalls einige tolle Wirkungen auf deine Haut. So kann es nicht nur in Form eines Vitamin-C-Serums deine Haut optimal unterstützen, sondern auch indem du es ausreichend über deine Nahrung aufnimmst, beispielsweise in Form von Grünkohl, Acerola oder Sanddorn. Vor allem das Spurenelement Zink ist für deine Haut besonders wichtig. Es fördert den Stoffwechsel und damit die Wundheilung und sorgt so für eine gesunde Haut. Den Mineralstoff findest du beispielsweise in Kürbiskernen und Sonnenblumenkernen.

Viel bewegen

Deine Haut benötigt zudem viel Bewegung. Dabei ist es egal, für welche Sportart du dich entscheidest, ob du gerne joggen gehst, Yoga oder Pilates ausübst, Tennis spielst oder sogar Pole Dance machst – Hauptsache du bewegst deinen Körper, bestenfalls an der frischen Luft. Durch die Bewegung wird deine Haut stärker durchblutet und kann somit besser arbeiten und sich mit Feuchtigkeit versorgen. Beachte allerdings, dass du beim Schwitzen viel Feuchtigkeit verlierst. Du solltest darum ausreichend trinken und deine Haut nach dem Sport mit einer guten Feuchtigkeitscreme pflegen.

Don’ts: Das solltest du bei trockener Haut vermeiden

Das solltest du bei trockener Haut vermeiden

Trockene Haut ist extrem empfindlich und leicht reizbar. Darum gibt es einige Faktoren, die du bei trockener Haut unbedingt vermeiden solltest, um den Zustand deiner Haut nicht zu verschlimmern.

Zu viel pflegen

Obwohl du trockene Haut gründlich und regelmäßig pflegen solltest, solltest du sie keinesfalls überpflegen. Zu viel Pflege schadet deiner Haut, anstatt ihr gutzutun. Benutzt du beispielsweise eine zu reichhaltige Pflege kann dies deine Poren verstopfen und zu Unreinheiten führen oder deine Haut reizen. Trockene Hauttypen reagieren zudem oftmals empfindlich auf Wasser. Darum solltest du deine Haut nicht zu oft reinigen. Einmal am Tag genügt voll und ganz.

Entdeckst du vielleicht plötzlich einen Ausschlag um deinen Mund, kann es sich um Perioale Dermatitis handeln, die meist infolge einer Überpflegung auftritt. Hier treten neben Ausschlägen um den Mund herum auch trockene Stellen auf. Statt zu cremen, hilft hier jedoch meist nur ein Besuch beim Hautarzt.

Stress und ungesunde Lebensweise

Auch Stress und eine ungesunde Lebensweise wirken sich erheblich auf dein Hautbild aus. Während einige Menschen mit Hautunreinheiten reagieren, tritt bei anderen Menschen trockene Haut auf. In diesem Fall solltest du unbedingt für Stressbewältigung und Entspannung sorgen. Gönne dir Auszeiten und verordne dir beispielsweise ein Wellness-Programm mit einer feuchtigkeitsspendenden Gesichtsmaske. Versuche Schlafmangel auszugleichen, indem du jeden Tag früher schlafen gehst. Während des Schlafs regeneriert sich deine Haut. So kannst du bereits mit acht Stunden Schlaf täglich dein Hautbild verbessern. Es heißt nicht umsonst „Schönheitsschlaf“.

Zudem solltest du unbedingt auf ungesunde Angewohnheiten wie Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum verzichten. Hier erfährst du, wie du mit dem Rauchen aufhören kannst. Fast Food belastet deinen Körper und somit deine Haut ebenfalls. Greife lieber zu frischen Zutaten und koche selbst.

Trockene Luft

Trockene Luft aufgrund von Heizung und Klimaanlage kann trockener Haut ebenfalls stark zusetzen. Sie kann deine Haut stark austrocknen, so dass sie schuppt, juckt und gerötet ist. Versuche die Luftfeuchtigkeit darum mit einem Luftbefeuchter zu erhöhen. Eine erhöhte Luftfeuchtigkeit sorgt zudem dafür, dass wasserbindende Stoffe wie Glycerin mehr Feuchtigkeit aus der Luft binden kann.

Hautaustrocknende Gewohnheiten

Allgemein solltest du alle Gewohnheiten vermeiden, die deine Haut austrocknen können. Setze dich nicht direkter Sonneneinstrahlung aus und versuche Klimaanlagen und Heizungsluft zu meiden. Zudem solltest du heiße Duschen vermeiden und stattdessen nur lauwarmes Wasser nutzen. Auch heißes Saunieren kann deiner Haut zusetzen. Pflege deine Haut stattdessen mit hochwertigen Pflegeprodukten und wertvollen Ölen und sorge so für ausreichend Hautfeuchtigkeit.

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