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Lebensmittelallergie: 4 Ursachen, Symptome & 3 Behandlungen

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Eine Lebensmittelallergie bleibt oft unentdeckt, kann in schweren Fällen aber lebensgefährliche Reaktionen hervorrufen. Wie eine Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel entsteht, wie du sie erkennst und was du dagegen tun kannst, erfährst du im Folgenden.


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Was ist eine Lebensmittelallergie?

Lebensmittelallergie-Nahrungsmittel

Eine Lebensmittelallergie unterscheidet sich von einer Lebensmittelunverträglichkeit

Bei einer Lebensmittelallergie, oder auch Nahrungsmittelallergie, reagiert das Immunsystem auf eigentlich harmlose Lebensmittelbestandteile, als wären sie Fremdkörper. In Deutschland sind etwa fünf Prozent aller Kinder von so einer Allergie betroffen. Im Erwachsenenalter beläuft sich die Zahl der Betroffenen auf ungefähr die Hälfte. Oft verschwinden Allergien, die in den ersten Lebensjahren auftreten, im Laufe einiger Jahre wieder.

Unterschied zur Lebensmittelunverträglichkeit

Es ist wichtig, zwischen den Begriffen Lebensmittelunverträglichkeit und Lebensmittelallergie zu unterscheiden. Während bei einer Allergie das Immunsystem auf an sich ungefährliche Substanzen reagiert, liegt bei Unverträglichkeiten ein Mangel oder Defekt eines bestimmten Proteins vor.

Eine Lebensmittelallergie tritt unabhängig von der Dosis des Nahrungsmittels auf und es muss daher komplett auf das Allergen verzichtet werden. Eine Lebensmittelunverträglichkeit tritt hingegen nur ab einer bestimmten Dosierung auf. Es reicht also oft aus, weniger von dem Nahrungsmittel aufzunehmen, um Beschwerden als Folge einer Unverträglichkeit zu meiden.

Entstehung einer Lebensmittelallergie

Lebensmittelallergie-Antikörper

Bei Kontakt mit Antigenen bilden Immunzellen IgE-Antikörper

An der überschießenden Reaktion des Immunsystems sind die Abwehrproteine Immunglobulin-E-Antikörper (IgE-Antikörper) beteiligt. Sie gehen gegen eigentlich ungefährliche Eiweiße (Antigene) in Lebensmitteln vor.

Beim ersten Kontakt mit diesen Antigenen bilden bestimmte Immunzellen die IgE-Antikörper. Diese Antikörper heften sich dann an allergieauslösende Zellen. Bei erneutem Kontakt mit einem Antigen binden sich die Antikörper an das jeweilige Antigen. Daraufhin bilden sich Komplexe und die allergieauslösenden Immunzellen setzen Botenstoffe wie Histamin frei.

Die Freisetzung dieser Botenstoffe äußert sich in den typischen Symptomen einer Allergie. Diese Symptome können innerhalb weniger Minuten bis zu zwei Stunden nach dem Kontakt mit dem Allergen auftreten. Dann spricht man von einer allergischen Soforttypreaktion.

In seltenen Fällen sind Nahrungsmittelallergien nicht durch IgE-Antikörper bedingt, sondern durch sogenannte T-Immunzellen. In diesen Fällen zeigen sich Reaktionen erst nach ein bis zwei Tagen.

Ursachen von Allergien

Die Gründe dafür, dass manche Menschen eine Nahrungsmittelallergie entwickeln und andere nicht, sind vielseitig. Einerseits liegt es an der individuellen Veranlagung, andererseits spielen auch äußere Faktoren in die Entwicklung eines Allergiepotentials hinein.

Vererbung

Die genetische Veranlagung spielt die größte Rolle für das Entstehen von Nahrungsmittelallergien. Wenn also deine Eltern oder Geschwister Allergiker sind, ist es wahrscheinlich, dass auch du unter einer Allergie leidest. In Kombination mit bestimmten Umweltfaktoren können bei genetisch vorbelasteten Menschen allergische Reaktionen auftreten.

Umweltfaktoren

Abhängig davon, welche Umweltreize hinzukommen, entwickelt sich eine Allergie, oder auch nicht. Es gibt immer weniger naturbelassene Lebensräume und die meisten Menschen leben in Ballungsgebieten und sind ständig Belastungen ausgesetzt, die das Immunsystem überfordern und somit den Ausbruch von Allergien fördern. Zu diesen Belastungen gehören typischerweise Auto- und Industrieabgase, Tabakrauch und chemische Stoffe im Haushalt.

Frühes Abstillen

Lebensmittelallergie-Ursache-Abstillen

Frühes Abstillen fördert die Entstehung von Lebensmittelallergien

Um einer Lebensmittelallergie vorzubeugen, ist Muttermilch das Beste für das Baby. Muttermilch ist den entwicklungsspezifischen Bedürfnissen des Säuglings angepasst und das einzige Nahrungsmittel, das körpereigenes Eiweiß enthält, gegen das keine Allergie entwickelt werden kann. Es können jedoch Spuren von Lebensmitteln aus der Nahrung der Mutter in die Milch übergehen.

Dieser frühe Kontakt mit minimalen Mengen an Allergenen führt dazu, dass sich das Immunsystem des Kindes langsam an fremde Eiweiße gewöhnt. Zusätzlich unterstützt die Muttermilch das Immunsystem und die Ausreifung der Darmschleimhaut des Kindes. Die ersten vier bis sechs Lebensmonate sollte das Kind also ausschließlich gestillt werden. Frühestens ab dem fünften Monat sollte dann langsam Beikost eingeführt werden. Je früher man mit dem Stillen aufhört und mit der Beifütterung beginnt, desto wahrscheinlicher ist es, dass sich beim Kind eine Lebensmittelallergie entwickelt.

Übermaß an Hygiene

Besonders in den Industrienationen hat der Anteil der Allergiker zugenommen. Das könnte an den besonders guten hygienischen Bedingungen liegen. Diese Bedingungen schützen zwar vor anderen Erkrankungen, führen aber wahrscheinlich auch dazu, dass das Immunsystem unterfordert ist. Es lernt in der Entwicklung weniger, zwischen harmlosen und gefährlichen Stoffen zu unterscheiden. Das Immunsystem neigt dann dazu, auf unbedenkliche Nahrungsmittelbestandteile zu reagieren, was die Entstehung einer Allergie fördert.

Häufige Lebensmittelallergien

Grundsätzlich können nahezu alle Nahrungsmittel Allergien verursachen. Es gibt nur wenige Speisen, unter anderem Artischocken, Blattsalate und Reis, gegen die Menschen fast nie allergisch sind. Allergien gegen Milch, Eier, Nüsse und Getreide sind die bekanntesten Auslöser von Lebensmittelallergien.

Ei

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Eine Hühnerei-Allergie tritt häufig bei Kindern auf

Eine Hühnerei-Allergie ist eine der häufigsten Allergien bei Kindern und wird durch Eiweißstoffe des Eis ausgelöst. Eins der Hühnerei-Allergene, Ovomucoid, ist hitzestabil und wird nicht durch Verdauungsenzyme abgebaut. Viele der Allergene werden jedoch durch Hitze verändert. Deswegen können die meisten Kinder erhitzte Eier problemlos konsumieren. Bei einer Hühnerei-Allergie ist es also wichtig herauszufinden, ob Eier im gekochten oder gebackenen Zustand gegessen werden können. Eine Hühnerei-Allergie im Kindesalter verschwindet in vielen Fällen im Erwachsenenalter.

Kuhmilch

Vorwiegend junge Kinder leiden an einer Kuhmilchallergie, da viele Allergiker mit der Zeit eine Toleranz entwickeln. Bei einer Kuhmilchallergie kann es sich sowohl um eine IgE-vermittelte Allergie handeln, bei der Reaktionen schnell eintreten, als auch um eine T-vermittelte Allergie, bei der die Reaktion verzögert eintritt. Im letzteren Fall sind die Symptome nicht klar auf die Kuhmilchallergie zurückzuführen. Zudem gibt es keine klinischen Tests, um diese Allergie zu bestätigen, weswegen sie schwer diagnostizierbar ist.
Die einzige Therapiemöglichkeit bei einer Kuhmilchallergie ist das Meiden von Kuhmilch. Es muss also eine geeignete Alternative gefunden werden, die Mangelerscheinungen durch das Weglassen von Kuhmilch entgegenwirkt.

Erdnuss

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Eine Erdnuss-Allergie bleibt oft auch noch im Alter bestehen

Eine Allergie gegen Erdnüsse ist bei Kindern die häufigste Nahrungsmittelallergie und verschwindet nur selten mit dem Alter. Die Allergie wird durch Eiweißstoffe der Erdnuss ausgelöst und ist oft schwerwiegend und lebensbedrohlich. Zudem sind die Allergene meistens hitze- und verdauungsstabil. Das heißt, dass ihre Fähigkeit, allergische Reaktionen hervorzurufen, auch nach dem Erhitzen und der Verdauung bestehen bleiben.

Schalenfrüchte

Zu den typischen Schalenfrucht-Allergien zählen Allergien gegen Mandeln, Haselnüsse, Walnüsse, Cashewnüsse, Pekannüsse, Paranüsse und Pistazien. Insgesamt sind derzeit 32 Allergene von Schalenfrüchten bekannt, die auch nach der Verarbeitung in Form von Erhitzen oder Rösten sehr stabil bleiben.

Fisch

Lebensmittelallergie-Fisch

Verschiedene Fischarten enthalten unterschiedliche Allergene

Eine Fischallergie ist eher selten. In unterschiedlichen Fischarten kommen verschiedene Allergene vor. Das im Kabeljau enthaltene Parvalbumin zum Beispiel ist sehr hitzestabil und kann auch durch chemische Reinigungsmittel nicht zerstört werden. Bereits eine kleine Menge Fisch kann allergische Reaktionen hervorrufen und die Symptome können bis zum anaphylaktischen Schock führen.

Glutenhaltiges Getreide

Glutenhaltiges Getreide wie Weizen, Roggen, Gerste, Hafer und Dinkel wird in großem Maße konsumiert. Dabei zählt Weizen weltweit zu den Grundnahrungsmitteln. Die Ursachen einer Glutenunverträglichkeit liegen in einer Gluten-Sensitivität, der Autoimmunerkrankung Zöliakie, oder eben in einer Weizenallergie. Diese Allergie ist bei Erwachsenen genauso weit verbreitet wie bei Kindern. Vermutlich entsteht sie häufig durch eine verzögerte Einführung von Weizen in die Nahrung von Kindern.

Weitere typische Lebensmittelallergien

Weitere Lebensmittel, gegen die Menschen häufig eine Allergie entwickeln, sind:

  • Obstsorten (wie Äpfel, Kiwis, Bananen, Pfirsiche)
  • Gemüsesorten (wie Sellerie, Karotten, Paprika)
  • Sojabohnen
  • Lupinen
  • Gewürze (wie Senf)
  • Sesamsamen
  • Krustentiere (wie Shrimps, Hummer, Krabben)
  • Weichtiere (Muscheln, Kraken, Austern, Tintenfisch, Schnecken)
  • Schwefeldioxid und Sulfite (als Konservierungsmittel, bei der Getränkeherstellung, bei der Medikamentenherstellung)

Kreuzallergie

Kreuzallergie-Pollen

Menschen mit Pollenallergien sind häufig auch auf bestimmte Lebensmittel allergisch

Bei einer Kreuzallergie reagieren die IgE-Antikörper des Immunsystems auch auf andere, ähnliche Allergene. Vor allem Pollenallergiker reagieren nicht nur auf Baum- und Gräserpollen allergisch, sondern häufig auch auf Inhaltsstoffe bestimmter Obstsorten und Gewürze, in denen ähnliche Allergene enthalten sind. Das ist bei etwa 70 Prozent der Pollenallergien der Fall. Kreuzallergien beschränken sich aber nicht auf Pollen, sondern kommen auch in anderen Kombinationen vor. Eine Kreuzallergie wird meistens mithilfe eines Allergietests diagnostiziert. Folgende Kreuzallergien kommen häufig vor:

Art der Allergie Lebensmittelallergie
BaumpollenApfel, Haselnuss, Karotte, Kartoffel, Kirsche, Kiwi, Nektarine, Pfirsich, Aprikose, Pflaume, Sellerie, Soja, Feige
Gräser- und GetreidepollenMehl, Kleie, Tomate, Leguminosen
BeifußpollenGewürze, Karotte, Mango, Sellerie, Sonnenblumenkerne
NaturlatexAnanas, Avocado, Banane, Kartoffel, Kiwi, Tomate, Esskastanie, Pfirsich, Mango, Papaya, Acerola-Kirsche, Sellerie
HausstaubmilbenSchalen- und Weichtiere
VogelfedernEi, Geflügel, Innereien
AmbrosiaMelone, Zucchini, Gurke, Banane

Symptome und Folgen

Lebensmittelallergie-Symptom-Ausschlag

Hautausschlag als Symptom einer Lebensmittelallergie

Die Symptome einer Lebensmittelallergie unterscheiden sich je nach Schwere der Allergie. Grundsätzlich äußert sich eine Nahrungsmittelallergie folgendermaßen:

  • Ausschlag
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Atemnot
  • Kreislaufversagen

Schweregrad der Lebensmittelallergie

Je nach Ausprägung der Symptome wird das Ausmaß einer Lebensmittelallergie in Schweregrade unterteilt. So kann die Gefahr der Allergie beurteilt und eine passende Therapie gefunden werden.

GradBezeichnungSymptome
0 Rötungen/ Schwellungen/ Juckreiz an Schleimhäuten, die Kontakt mit dem Lebensmittel hatten
1Leichte AllgemeinreaktionHautausschlag/ Rötungen/ Quaddeln/ Juckreiz am ganzen Körper, Kopfschmerzen, Heiserkeit, Unruhe
2Ausgeprägte AllgemeinreaktionGrad 1 + Luftnot, Schwindel, Urin- und Stuhldrang, schneller Puls, niedriger Blutdruck
3Bedrohliche AllgemeinreaktionGrad 2 + bedrohliche Luftnot, unwillkürlicher Stuhl- und Urinabgang, Erbrechen, getrübtes Bewusstsein
4Vitales Organversagenanaphylaktischer Schock, Bewusstseinsverlust, Atem- und Kreislaufstillstand, Zusammenbruch der Blutversorgung wichtiger Organe

Anaphylaxie

Im schlimmsten Fall kann ein anaphylaktischer Schock die Folge einer Lebensmittelallergie sein. Das ist eine Akutreaktion des Immunsystems, die den ganzen Körper umfasst. Dieser Schock ist lebensbedrohlich und äußert sich in Form von Organversagen, Atemnot und Kreislaufstillstand. Es ist also wichtig, einen anaphylaktischen Schock rechtzeitig zu erkennen und zu wissen, welche Maßnahmen zu treffen sind. Falls du bekannterweise an einer schweren Lebensmittelallergie leidest, solltest du sicherheitshalber immer ein Notfallset bei dir tragen.

Maßnahmen bei einem anaphylaktischen Schock
  1. Auslöser entfernen (Allergen)
  2. Notfall-Medikamente aus dem Notfallset anwenden
  3. Notarzt rufen
  4. Enge Kleidungsstücke entfernen
  5. Bei Atemnot: Person in eine sitzende Haltung bringen
  6. Bei Schocksymptomen: Person in Schocklage bringen (Beine zu etwa 30 Prozent hochlagern)
  7. Bei Bewusstlosigkeit: Person in stabile Seitenlage bringen
  8. Bei fehlenden Lebenszeichen: Wiederbelebungsmaßnahmen einleiten

Test auf Lebensmittelallergie

Um dich auf eine Lebensmittelallergie zu testen, kommen verschiedene Allergietestverfahren infrage. Welche Methode für dich am geeignetsten ist, besprichst du am besten mit deinem Arzt. Da Nahrungsmittelallergien, speziell bei Kindern, mit der Zeit wieder verschwinden können, ist eine Überprüfung der Diagnose nach ein bis zwei Jahren sinnvoll.

Ernährungstagebuch

Lebensmittelallergie-Ernaehrungstagebuch

Ein Ernährungstagebuch hilft dabei, eine Allergie zu diagnostizieren

Um die Allergie-Diagnose zu vereinfachen, ist es sinnvoll, ein Ernährungstagebuch zu führen. Dazu solltest du zunächst eine Basisdiät beginnen, also einen Ernährungsplan erstellen, der aus einigen wenigen Lebensmitteln mit einem geringen Allergierisiko besteht. Nach ein paar Tagen fügst du jeweils eine Zutat hinzu, um zu sehen, ob du allergisch darauf reagierst. Sollte das der Fall sein, solltest du das entsprechende Nahrungsmittel die nächsten Wochen meiden. Dieses Vorgehen nennt sich Ausschlussdiät.

Provokationstest

Nach dieser Basis- und Ausschlussdiät folgt die Provokationsdiät. Diese sollte nur unter ärztlicher Aufsicht erfolgen. Dabei nimmst du das betreffende Lebensmittel wieder in den Ernährungsplan auf, um mögliche Allergiesymptome bewusst zu provozieren.

Prick-Test

Lebensmittelallergie-Prick-Test

Prick-Test zur Untersuchung auf Allergien

Der Hauttest, auch bekannt als Prick-Test, wird am häufigsten angewendet. Dafür wird die Haut mithilfe einer Lanzette leicht angeritzt und potentielle Allergenextrakte werden direkt auf die Haut geträufelt. Wenn nach etwa zwanzig Minuten Allergiesymptome wie Hautrötungen, Quaddeln und Juckreiz auftreten, ist die Allergie bestätigt.

Bluttest

Ein Bluttest kann die IgE-Antikörper in deinem Blut messen. Eine erhöhte Anzahl Allergen-spezifischer IgE-Antikörper liefert dir zwar eine Diagnose über die Art deiner Sensibilisierung, jedoch keine Aussage über die Art und Schwere der zu erwartenden Symptome. Ein Bluttest liefert also zunächst erste Anhaltspunkte, denen man weiter nachgehen kann.

So einen Bluttest kannst du auch einfach selbst zuhause machen. Dafür bestellst du ein entsprechendes Testkit, mithilfe dessen du eine kleine Blutprobe aus der Fingerspitze entnimmst und an ein Labor schickst. Dort wird deine Blutprobe analysiert. Nach wenigen Tagen erhältst du einen detaillierten Ergebnisbericht, der dir Hinweise auf eine mögliche Lebensmittelallergie und individuelle Handlungsempfehlungen gibt.

Behandlung einer Lebensmittelallergie

Eine Möglichkeit, die Ursachen einer Lebensmittelallergie zu behandeln, besteht bisher nicht. Es bleibt daher nur das Meiden der auslösenden Allergene und das Notfallmanagement im Falle einer lebensbedrohlichen Reaktion auf ein Allergen.

Nahrungsmittel meiden

Lebensmittelallergie-Meiden

An dem Verzicht bestimmter Lebensmittel führt bei einer Allergie kein Weg vorbei

Um ein Nahrungsmittel zu meiden, auf das du allergisch reagierst, musst du dir natürlich zunächst über die jeweilige Allergie bewusst sein. Dann kannst du beim Einkauf darauf achten, dass du nur Produkte kaufst, in denen das Nahrungsmittel nicht vorhanden ist. Doch selbst dann besteht weiterhin das Problem, dass viele Produkthersteller keine vollständige Zutatenliste angeben. Mittlerweile müssen Hersteller aber Nahrungsmittel in der Zutatenliste kennzeichnen, die häufig Allergien auslösen, wie Nüsse, Eier, Milch oder Soja, auch wenn nur die Möglichkeit besteht, dass sie in Spuren vorkommen.

Allergen nur verarbeitet konsumieren

In manchen Fällen werden Allergene in Lebensmitteln durch Verarbeitungsprozesse wie Erhitzen, Zerkleinern oder Säuern zerstört. Das ist bei vielen Obst- und Gemüsesorten der Fall. So musst du als Apfel-Allergiker vielleicht auf den Konsum roher Äpfel verzichten, verträgst aber Apfelkompott. In jedem Fall solltest du dich aber vorher bei deinem Arzt über die Art deiner Allergie informieren.

Medikamente

Wenn du bekannterweise eine schwere Lebensmittelallergie hast, solltest du immer ein Notfallset dabei haben, um bei anaphylaktischen Reaktionen reagieren zu können. Das Set enthält ein schnell wirkendes Antihistaminikum, ein Glukokortikoid und ein Adrenalin-Präparat.


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