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Übersäuerung: 11 Symptome & 8 Tipps zum Entsäuern + Test

Schnell ein paar Weißmehlbrötchen vom Bäcker, die Tiefkühlpizza zum Mittagessen und abends ein Glas Wein vor dem Fernseher – auf Dauer kann mit solch einem Lebensstil der Körper übersäuern. Was das genau ist und wie du eine Übersäuerung erkennst, verraten wir dir im Folgenden.


Azidose & Übersäuerung des Körpers

Azidose ist die Übersäuerung des Blutes

Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt sorgt dafür, dass der Körper optimal funktioniert. Jedes Organ, die Haut und selbst das Blut brauchen einen bestimmten ph-Wert, damit sie ihren Aufgaben nachgehen können. Wird dieser ph-Wert gestört, reagiert der Körper mit verschiedenen Beschwerden. Dabei unterscheidet man zwischen einer Übersäuerung beziehungsweise Azidose und einer Untersäuerung beziehungsweise Alkalose.

Von einem sauren ph-Wert spricht man, wenn sich dieser im Bereich zwischen 0 und 6,9 befindet. Ein basischer ph-Wert liegt zwischen 7,1 und 14. Von einem neutralen ph-Wert spricht man, wenn dieser bei 7 liegt. Der ph-Wert der Haut liegt beispielsweise bei 5,5 und ist somit leicht im säuerlichen Bereich. Der ph-Wert des Blutes liegt bei circa 7,4 und somit im neutralen bis leicht basischen Bereich. Weicht der ph-Wert vom Normbereich ab, spricht man von einer Übersäuerung oder einem Basenüberschuss.

Eine Abweichung vom Normbereich ist gerade für das Blut gefährlich. Sinkt hier der ph-Wert um gerade einmal 0,05, also auf 7,35, und ist somit leicht übersäuert, kann das bereits mit ernsten Folgen einhergehen. Einen niedrigen ph-Wert im Blut bezeichnet man als Azidose, die unbedingt und schnellstmöglich von einem Arzt behandelt werden muss.

In der Regel kann der Körper niedrige Abweichungen jedoch selbst ausgleichen. Der Körper kann überschüssige Säuren über die Nieren und vorübergehend auch über die Lunge ausbalancieren. Nur wenn eins dieser Organe nicht richtig funktioniert, kann eine ernsthafte Übersäuerung wie die des Blutes stattfinden. Eine Übersäuerung nur aufgrund der Ernährungsweise ist quasi unmöglich.

Dennoch ist eine ausgewogene Ernährung wichtig. Eine säurehaltige Ernährung kann den Körper auf Dauer belasten und die Gesundheit beeinträchtigen. Vor allem proteinhaltige Lebensmittel wie Fleisch, Wurst und Milchprodukte können den Körper auf Dauer belasten und eine Übersäuerung begünstigen. Dabei sind nicht alle Lebensmittel mit viel Säure zwangsläufig Säurebildner. Zirtrusfrüchte werden beispielsweise zu den basischen Lebensmitteln gezählt, dagegen sind beispielsweise Weißmehlprodukte sehr wohl Säurebildner.

Gute Säurebildner

Leinsamen sind gute Säurebildner

Nicht alle Säurebildner sind zwangsläufig schlecht. Man kann zwischen guten und schlechten Säurebildnern unterscheiden. Gute Säurebildner können durchaus gesundheitsfördernde Wirkungen auf den Körper haben und stecken voller wirkungsvoller Inhaltsstoffe. Dazu zählen unter anderem Pseudogetreidesorten wie Quinoa und Amaranth, Nüsse, Ölsaaten und tierische Produkte in Bio-Qualität.

Schlechte Säurebildner

Schlechte Säurebildner haben dagegen eher negative Effekte auf den Körper und können zu einer Übersäuerung beitragen. Dazu zählen beispielsweise Fertigprodukte, tierische Produkte aus konventioneller Landwirtschaft und Limonaden.

Gründe für eine Übersäuerung

Nicht nur säurebildende Lebensmittel können zu einer Übersäuerung beitragen, auch der allgemeine Lebensstil spielt dabei eine essentielle Rolle. Häufig sind viele verschiedene Faktoren an einer Übersäuerung beteiligt. Wir stellen einige Gründe vor.

  • Stress: Stress ist Auslöser zahlreicher Krankheiten und kann auch eine Übersäuerung verursachen. Auch Ängste und Sorgen können zu einer Übersäuerung beitragen.
  • Zu wenig Wasser: Wer zu wenig Wasser am Tag trinkt, kann schnell übersäuern. Viele Säuren werden über den Urin ausgeschieden. Bei einer nicht ausreichenden Trinkmenge können sich die Säuren im Körper sammeln.
  • Regelmäßiger Alkoholkonsum und Rauchen: Schlechte Angewohnheiten wie ein regelmäßiger Alkoholkonsum und Rauchen können ebenfalls zu einer übermäßigen Säurebildung im Körper führen.
  • Kaffee: Auch ein übermäßiger Verzehr von Kaffee kann auf Dauer ungesund sein und die Säurebildung im Körper fördern. In geringen Mengen kann Kaffee jedoch durchaus positiv auf den Körper wirken.
  • Viele Fertiggerichte: Wer viele Fertigmahlzeiten zu sich nimmt, kann ebenfalls schnell an einer Übersäuerung leiden, da diese stark zur Säurebildung beitragen können.
  • Verstopfungen: Auch Verstopfungen können eine Übersäuerung verursachen. Sie verhindern, dass Säuren aus dem Körper ausgeschieden werden. So können sich diese im Körper sammeln und eine Übersäuerung begünstigen.
  • Unausgewogene Ernährungsweise: Eine unausgewogene Ernährungsweise mit wenig Obst und Gemüse und viel Fleisch und Wurst können zu einer Übersäuerung beisteuern. Auch bei Diäten kann es zu einer einseitigen Ernährung kommen, bei der sich die Säuren im Körper sammeln können.
  • Zu wenig oder zu viel Bewegung: Sowohl zu wenig als auch zu viel Bewegung kann zu einer Übersäuerung beitragen. Sport und Schwitzen können dafür sorgen, dass Säuren aus dem Körper transportiert werden. Zu viel Sport kann den Körper allerdings überlasten, was zu einer vermehrten Säurebildung führen kann.
  • Medikamente mit ACC: Ein übermäßiger Konsum von Medikamenten mit dem Wirkstoff ACC wie Aspirin kann eine Übersäuerung ebenfalls begünstigen.

Diagnose von Azidose

Diagnose von Azidose

Diagnostizieren kann man eine Übersäuerung häufig über einen Urintest, der den ph-Wert des Urins ermittelt. Dieser kann zwischen den Werten 5 und 8 schwanken. Während der Wert morgens meist niedriger ist, kann er nach den Mahlzeiten und zu einer späteren Tageszeit ansteigen.

Der Urintest ist in den meisten Fällen selbst durchführbar und kann in der Apotheke erworben werden. Wichtig ist hierbei, dass der Test mehrmals täglich durchgeführt wird, weil ein einmaliges Ergebnis nicht aussagekräftig ist. Empfohlen werden regelmäßige Messungen zu den selben Uhrzeiten über einen Zeitraum von fünf Tagen. Zu der genauen Anwendung eines solchen Tests kann ein Arzt oder Apotheker Auskunft geben.

Bei schweren Symptomen misst der Arzt den ph-Wert des Blutes und kann so mitunter eine Azidose feststellen. Dazu nimmt er eine geringe Menge Blut aus dem Finger oder der Leiste des Patienten, das daraufhin im Labor mithilfe einer Blutgasanalyse untersucht wird.

Symptome einer Übersäuerung

Symptome einer Übersäuerung

Eine Übersäuerung kann verschiedene Symptome haben. Meist treffen mehrere Symptome gleichzeitig zu. Die einzelnen Beschwerden können allerdings auch auf zahlreiche andere Krankheiten hindeuten. Sie sollten darum unbedingt von einem Arzt untersucht werden.

Muskelbeschwerden

Eine Übersäuerung geht häufig mit Muskelbeschwerden einher, da die Muskeln mit der Zeit übersäuern. Das kann zu vermehrten Muskelkrämpfen und Muskelschmerzen führen. Auch Gelenkbeschwerden können bei einer Übersäuerung auftreten.

Allgemeines Unwohlsein und innere Unruhe

Unwohlsein und innere Unruhe gehen mit einigen Krankheiten einher. Auch bei einer Übersäuerung können diese psychischen Leiden auftreten und zu nervösen Zuständen führen.

Müdigkeit und Abgeschlagenheit

Übersäuerung kann Schlafstörungen hervorrufen, die zu chronischer Müdigkeit und Abgeschlagenheit führen können. Der Körper versucht sich nachts von den Säuren zu befreien, indem er Kalzium aus den Knochen nutzt, um den ph-Wert im Körper zu normalisieren. Dies kann mit einem unruhigen Schlaf einhergehen.

Häufiges Erkranken

Häufiges Erkranken ist ein Symptom von Übersäuerung

Infektanfälligkeit und häufiges Erkranken können ebenfalls ein Symptom von Übersäuerung sein. Wer ständig krank ist oder beispielsweise an einem chronischen Schnupfen leidet, sollte eine Übersäuerung als Grund für diese Symptome ausschließen.

Kopfschmerzen

Auch Kopfschmerzen und Migräne können auf eine Übersäuerung hindeuten. Treten Kopfschmerzen häufig und besonders stark auf, kann eine Übersäuerung die Ursache sein. Allerdings können hier auch viele andere Krankheiten der Grund für die Beschwerden sein.

Magen-Darm-Beschwerden

Magen-Darm-Beschwerden werden besonders häufig mit einer Übersäuerung in Verbindung gebracht. Ein Reizmagen kann beispielsweise auf eine Übersäuerung des Magens hindeuten. Das kann mit Beschwerden wie Übelkeit und Sodbrennen einhergehen. Auch andere Beschwerden des Magen-Darm-Trakts wie Blähungen können auf eine Übersäuerung hindeuten.

Rheumatische Erkrankungen und Osteoporose

Rheuma und Osteoporose aufgrund von Übersäuerung

Einige chronische Erkrankungen wie Rheuma und Osteoporose werden mit einer Übersäuerung in Verbindung gebracht. Vor allem die Knochen und Gelenke können unter einer erhöhten Säurelast leiden, da der Körper die benötigten Mineralstoffe aus den Knochen zieht, um den Körper von den überschüssigen Säuren zu befreien.

Vor allem Kalzium wird für diesen Prozess benötigt. Die Knochen benötigen diesen wichtigen Mineralstoff jedoch für ihre Stabilität. Eine Übersäuerung kann somit einen Mangel an dem wichtigen Mineralstoff begünstigen und zu Erkrankungen wie Osteoporose und Rheuma führen.

Chronische Hautleiden

Chronische Hautleiden können ebenfalls auf eine Übersäuerung hindeuten. Dazu zählen beispielsweise Hauterkrankungen wie Neurodermitis. Basische Ernährungsweisen werden bei diesen Krankheitsbildern empfohlen, um Schübe abzumildern und den Säure-Basen-Haushalt wieder auszugleichen.

Cellulite

Cellulite durch Übersäuerung

Eine Übersäuerung kann mit einer Schwächung des Bindegewebes einhergehen und so auch zu Cellulite führen. Die unschöne Bindegewebsschwäche ist zwar ungefährlich, kann für die Betroffenen allerdings belastend sein. Auch hier kann eine basische Ernährung die Symptome abschwächen.

Übergewicht

Übergewicht kann ebenfalls auf eine Übersäuerung hindeuten, denn diese kann den Stoffwechsel beeinträchtigen und so für überschüssige Kilos sorgen. Ein ausgeglichener Säure-Basen-Haushalt kann den Abnehmprozess dagegen fördern.

Unreine und fettige Haut

Auch unreine und fettige Haut kann auf eine Übersäuerung hindeuten. Der Körper versucht die Säuren über die Haut abzutransportieren, wodurch Hautunreinheiten und ein übermäßiger Talgfluss entstehen können.

Test: Bist du übersäuert?

Einige Symptome können auf eine bestehende Übersäuerung hindeuten. Wir haben einen kleinen Test vorbereitet, mit dem du die möglichen Symptome einer Übersäuerung erkennen kannst. Natürlich ersetzt dieser Test keinen Arztbesuch, dennoch kann er dir ein wenig Klarheit verschaffen.

Treffen viele der folgenden Aussagen auf dich zu, leidest du möglicherweise an einer Übersäuerung. In diesem Fall solltest du einen Urintest durchführen und deinen Arzt aufsuchen. Wenn nur wenige oder keine Aussagen auf dich zutreffen, ist eine Übersäuerung eher unwahrscheinlich.

  1. Seit einigen Wochen fühlst du dich ständig schlapp. Dein Schlaf ist unruhig und auch tagsüber fühlst du dich häufig unwohl.
  2. Du hattest in den letzten Wochen sehr viel Stress.
  3. Die Zubereitung deines Essens muss schnell gehen. Darum greifst du häufig auf Fertigprodukte zurück.
  4. Du legst keinen Wert auf Bioqualität bei der Wahl deiner Lebensmittel.
  5. Du trinkst mehr als zwei Tassen Kaffee am Tag.
  6. Du bist Raucher.
  7. Du treibst mindestens fünfmal die Woche Sport.
  8. Du hast in letzter Zeit ein bisschen an Gewicht zugelegt.
  9. Du fühlst dich häufig krank oder leidest besonders oft unter Kopfschmerzen.
  10. Seit einiger Zeit leidest du unter Muskelverspannungen. Ab und zu kann es zu Muskelkrämpfen kommen.
  11. Du trinkst regelmäßig Alkohol.
  12. Häufig vergisst du genug Wasser am Tag zu trinken.
  13. Du leidest an einer chronischen Hauterkrankung, Rheuma oder Osteoporose.
  14. In letzter Zeit hast du nach größeren Mahlzeiten mit Magen-Darm-Beschwerden wie Sodbrennen und Blähungen zu kämpfen. Auch Verstopfungen treten häufiger auf.
  15. Deine Haut weist mehr Unreinheiten auf und fettet stärker als normalerweise.

Was tun bei Übersäuerung: Tipps zum Entsäuern

Was tun bei Übersäuerung: Tipps zum Entsäuern

Einer Übersäuerung kann man mit einigen Tipps ganz einfach entgegen wirken. Schwerwiegende Symptomen sollten von einem Arzt behandelt werden. Bei leichten Beschwerden und zur Vorbeugung einer Übersäuerung können folgende Tipps hilfreich sein.

Basisch ernähren

Eine basische Ernährungsweise kann den Ausgleich des Säure-Basen-Haushalts fördern. Im Allgemeinen fördert diese Ernährungsweise vor allem eine ausgewogene Ernährung, da Obst- und Gemüsesorten hier eine zentrale Rolle spielen. Säurebildende Lebensmittel wie Fleischprodukte und Fertiggerichte werden hier vermieden oder gänzlich aus dem Ernährungsplan gestrichen. Allgemein wird eine Verhältnis von 80 Prozent basenbildenden Lebensmitteln zu 20 Prozent säurebildenden Lebensmitteln empfohlen.

Basische Lebensmittel
  • Kartoffeln und Süßkartoffeln
  • Gemüse wie beispielsweise Spinat, Gurken, Grünkohl, Pak Choi, Auberginen, etc.
  • Sonnengereiftes Obst
  • Apfelessig
  • Nüsse und Samen
  • Alle Pilzsorten, die zum Verzehr geeignet sind
  • Blattsalate
  • Sprossen und Keimlinge
  • Kräuter

Basenfasten

Basenfasten zum Entsäuern

Für einen Detox oder eine Reinigung des Körpers wird häufig Basenfasten empfohlen. Im Gegensatz zu einer allgemein basischen Ernährungsweise, bei der man sich konstant von basischen Lebensmitteln ernährt, ist das Basenfasten zeitlich begrenzt. In diesem Zeitraum soll der Körper von Giftstoffen und sogenannten“Schlacken“ befreit werden, die den Darm und die allgemeine Gesundheit beeinträchtigen. Das soll beispielsweise bei der Stressbewältigung hilfreich sein.

Das Basenfasten wird meist über eine Dauer von zehn Tagen durchgeführt. In dieser Zeit ernährt man sich hauptsächlich von Obst und Gemüse. Ab 14 Uhr sollte dieses jedoch nur noch gedünstet auf den Tisch kommen. Die letzte Mahlzeit sollte gegen 18 Uhr erfolgen. Beim Basenfasten ist es wichtig, auf den eigenen Körper zu hören. So sollte die Nahrung ausreichend gekaut und auf den eigenen Appetit gehört werden. Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr von 2,5 bis 3 Litern am Tag ist ebenfalls empfehlenswert.

Bewegung an der frischen Luft

Ausreichend Bewegung spielt beim Entsäuern ebenfalls eine essentielle Rolle. Dies empfiehlt sich besonders an der frischen Luft, da es so auch zur Stressreduktion beitragen kann. Dreimal wöchentlich sollte man sich sportlich betätigen, damit die Organe und Muskeln in Bewegung kommen und Giftstoffe ausgeschwitzt werden. Über den Schweiß können Säuren aus dem Körper transportiert werden. Neben regelmäßigen Sporteinheiten sind auch tägliche Spaziergänge empfehlenswert. Zu viele Sporteinheiten sollte man unbedingt vermeiden, da dies die Säurebildung sogar begünstigen kann.

Stress bewältigen

Stress bewältigen

Stress spielt bei einer Übersäuerung eine essentielle Rolle. Er kann wichtige Körperfunktionen beeinträchtigen und so zu einer Übersäuerung des Körpers führen. Darum ist Stressbewältigung für eine Entsäuerung besonders wichtig. Stress lässt sich zwar oft nicht ganz vermeiden, dennoch lassen sich einige Komponenten, die für übermäßigen Stress verantwortlich sind, aus dem Alltag streichen. Auch spezielle Entspannungstechniken wie Autogenes Training können für mehr Entspannung im Alltag sorgen.

Atemübungen

Atemübungen können nicht nur für Entspannung sorgen und Stress reduzieren, sie können auch den Abtransport von Giftstoffen aus dem Körper fördern. Schnelles und tiefes Aus- und Einatmen kann den Ausstoß von Kohlenstoffdioxid fördern. Dieser Stoff kann sich in Verbindung mit Wasser zu Kohlensäure verwandeln. Wenn weniger Kohlenstoffdioxid vorhanden ist, kann sich auch weniger Säure bilden, was einem Säureüberschuss entgegen wirkt.

Leberbelastungen senken

Allgemein kann es auch hilfreich sein, Leberbelastungen wie Kaffee und Alkohol zu reduzieren. So gelangen weniger Säuren in den Körper und Leber und Nieren können sich auf den Abbau anderer Säuren und Giftstoffe fokussieren. Geringe Mengen sind allerdings kaum oder gar nicht schädlich. Zwei Gläser Rotwein in der Woche oder ab und zu eine Tasse Kaffee sind keine Belastung für den Körper. Die Leber kann mit diesen geringen Mengen gut fertig werden.

Ausreichend Flüssigkeitszufuhr

Ausreichend Flüssigkeit aufnehmen

Eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist wichtig, um Schadstoffe und Säuren aus dem Körper zu transportieren. Viele Säuren werden durch den Urin ausgeschieden. Ohne ausreichend Flüssigkeit kann dies allerdings schwierig sein. Wer ausreichend Wasser und ungesüßte Kräutertees am Tag zu sich nimmt, kann diesen Prozess fördern und ein Gleichgewicht im Säure-Basen-Haushalt begünstigen.

Basenbäder

Basenbäder können einen Ausgleich im Säure-Basen-Haushalt ebenfalls begünstigen und dabei helfen, überschüssige Säuren abzutransportieren. Die Bäder zur Entsäuerung können aus verschiedenen Stoffen bestehen. So gibt es Basenbäder mit Meersalz, Natron, Magnesium und ähnlichen Mineralien. Diese Stoffe helfen dem Körper, Säuren abzutransportieren, Stress zu bewältigen und Hautleiden zu heilen.

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