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Grüner Tee: 8 Wirkungen + Tipps zur Zubereitung

Grüner Tee oder Grüntee ist eine Teevariante, die eine jahrhundertelange Tradition in Asien und besonders in Japan und China hat. Hierzulande rangen sich viele Mythen um das gesunde Heißgetränk. So soll es unter anderem beim Abnehmen helfen, den Körper entgiften und gegen Krebs helfen. Wir klären dich über die beliebte Teevariante auf.

Viele Menschen lieben grünen Tee aufgrund seiner belebenden Wirkung. Das Heißgetränk besitzt darüber hinaus jedoch zahlreiche andere gesundheitliche Wirkungen. Bei welchen Leiden das Teegetränk genau helfen soll und was du bei der Zubereitung beachten musst, erfährst du im Folgenden.

Was grüner Tee ist

Was grüner Tee ist

Vor allem in China und Japan hat grüner Tee schon eine jahrtausendelange Tradition. Mittlerweile ist die Teevariante auch hierzulande ein beliebtes Getränk und im Alltag angekommen. Viele Menschen trinken den anregenden Tee anstatt Kaffee oder als mildere Variante zu Schwarztee. Genau wie dieser wird grüner Tee aus den Blättern der Camellia sinensis aus der Gattung der Kamelien gewonnen. Doch statt die Blätter zu fermentieren, werden diese bei der Herstellung von grünem Tee direkt getrocknet und geröstet oder mit Dampf behandelt. So wird einer Oxidation vorgebeugt und die Blätter bleiben besonders grün. Darüber hinaus bleiben auf diese Weise auch viele sekundäre Pflanzenstoffe erhalten, die für die gesunden Wirkungen des Teegetränks sorgen.

Obwohl immer ein und dieselbe Pflanze verwendet wird, gibt es doch zahlreiche Sorten von Grüntee. Die verschiedenen Geschmackssorten und Inhaltsstoffe hängen von der Verarbeitung und dem Anbau ab. Beliebte Sorten sind beispielsweise:

Sencha: Sencha ist ein beliebter grüner Tee aus Japan. Er wird dort in besonders großen Mengen unter direkter Sonneneinstrahlung angebaut und überzeugt durch seinen markanten Geschmack.

Matcha: Der Matcha-Tee ist ein ebenfalls aus Japan stammendes Getränk, das mit den Teesorten Tencha oder Gyokuro zubereitet wird. Dabei werden die getrockneten Blätter zu einem feinen Pulver zermahlen, das schließlich mit heißem Wasser aufgeschüttet und schaumig geschlagen wird. Der Geschmack des Matchas ist recht intensiv und für viele gewöhnungsbedürftig. Allerdings enthält das Getränk ganz besonders viele gesundheitsfördernde Stoffe und Antioxidantien.

Bancha: Bancha ist dem Sencha-Tee recht ähnlich, allerdings qualitativ weniger hochwertig. Die Teeblätter, die zum Bancha weiterverarbeitet werden, stammen von derselben Pflanze wie die des Senchas. Für den Bancha werden die Blätter genommen, die nach der Ernte des Senchas nachkommen. Da er nur wenig Koffein besitzt, ist Bancha in Japan auch bei Kindern beliebt.

Gyokuro: Gyokuro ist ein besonders hochwertiger grüner Tee, der besonders mild schmeckt. Da die Pflanzen drei Wochen im Schatten gehalten werden, sind nur wenige Bitterstoffe in den Blättern enthalten. Die Qualität des Tees schlägt sich jedoch auch im Preis nieder. Gyokuro zählt zu den teuersten Grünteesorten der Welt.

In Deutschland werden vorwiegend Grünteesorten aus Japan verwendet. Ursprünglich stammt der Tee jedoch aus China. Erst im 8. Jahrhundert gelangte der Grüne Tee nach Japan – und zwar durch buddhistische Mönche.

Gesunde Inhaltsstoffe von grünem Tee

Gesunde Inhaltsstoffe von grünem Tee

Grüner Tee enthält zahlreiche gesundheitsfördernde Stoffe, die bei vielerlei Leiden helfen sollen. Der Tee gilt hierzulande darum nahezu als Wundermittel, das Gesundheit, Schönheit und Energie liefern soll. Für seine belebende und anregende Wirkung ist vor allem das enthaltene Koffein verantwortlich. Dabei kann der Koffeingehalt zwischen den Teesorten stark variieren. Während beispielsweise Bancha nur sehr wenig Koffein enthält, sind vor allem Sencha und Gyokuro extrem koffeinhaltig.

Für besonders viele gesundheitliche Wirkungen des grünen Tees verantwortlich sind die enthaltenen Catechine beziehungsweise Bitterstoffe, die zu der Gruppe der Flavonoide und damit zu den sekundären Pflanzenstoffen gehören. Der Stoff macht bis zu 40 Prozent der getrockneten Blätter der Camellia sinensis aus und hat damit eine besonders hohe Konzentration. Enthalten ist unter anderem das Catechin Epigallocatechingallat (EGCG), das besonders wirksam gegen Krebs sein soll. Neben Catechinen enthalten die getrockneten Blätter auch eine beachtliche Menge an Aminosäuren, nämlich bis zu sechs Prozent.

Darüber hinaus enthält die Teevariante zahlreiche Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Eisen, Zink, Calcium, Magnesium und Fluorid. Obwohl das Teegetränk selbst Eisen enthält, kann es die Eisenaufnahme hemmen. Bei einem Eisenmangel sollten Betroffene darum auf den Verzehr des Teegetränks verzichten.

Ebenfalls im Tee enthalten sind Gerbstoffe, die besonders wirksam bei Magen-Darm-Beschwerden sind. So können sie beispielsweise beruhigend auf den Magen-Darm-Trakt wirken, was besonders einem Reizdarm zugutekommt. Auch bei Durchfällen können Gerbstoffe wirksam sein, indem sie eine leicht stopfende Wirkung erzeugen.

Wirkungen von grünem Tee

Wirkungen von grünem Tee

Grünem Tee werden zahlreiche Wirkungen nachgesagt. Viele der besagten Wirkungen konnten schon an zahlreichen Studien belegt werden. Welche Wirkungen das Heißgetränk genau besitzt und bei welchen Leiden du es einsetzen kannst, erfährst du im Folgenden.

Als Wachmacher

Grüner Tee gilt als Wachmacher. Während man die anregende Wirkung früher auf den Stoff Teein zurückführte, weiß man heute, dass Teein und Koffein ein und derselbe Stoff sind. Doch obwohl es sich um den selben chemischen Stoff handelt, wirkt der Stoff anders bei Tee als bei Kaffee. Das liegt an der Kombination mit den anderen enthaltenen Stoffen. Die Aminosäure Theanin und die enthaltenen Gerbstoffe (Tannine) hemmen die Abgabe von Koffein. Bei Kaffee kann das Koffein dagegen ungehindert wirken. Darum ist grüner Tee für einige besser verträglich als Kaffee, da der wachmachende Effekt sanfter verläuft.

Wie viel Koffein grüner Tee enthält, ist dabei von Teesorte zu Teesorte unterschiedlich. Es gibt grünen Tee mit besonders viel Koffein und wiederum andere Sorten, die auch sehr gut von Kindern vertragen werden, da ihr Koffeingehalt sehr gering ist. Obwohl sie aus der selben Pflanze entstammen, hat Sencha einen weitaus höheren Koffeingehalt als Bancha. Matcha-Tee hat circa denselben Koffeingehalt wie Espresso, wirkt jedoch sanfter auf Körper und Geist.

Aufgrund des enthaltenen Koffeins wirkt grüner Tee nicht nur als Wachmacher, er wirkt auch leistungssteigernd und fördert die Konzentrationsfähigkeit. Das kann nicht nur im Berufsleben förderlich sein, auch bei sportlicher Betätigung kann das in Grüntee enthaltene Koffein für mehr Energie sorgen.

Gegen Krebs

Ein regelmäßiger Konsum von grünem Tee soll präventiv gegen Krebs wirken. Verantwortlich für diese Wirkung sind die enthaltenen Catechine und speziell das Epigallocatechingallat (EGCG) aus der Gruppe der Polyphenole, das im grünen Tee in einer fünffach höheren Konzentration vorkommt als im schwarzen Tee. Auch bei bereits vorhandenen Prostatakrebstumoren soll das Catechin positive Effekte erzielen. So konnte es bereits in Tumoren nachgewiesen werden. Dort soll es das Zellwachstum hemmen und so einer Verschlimmerung der Erkrankung vorbeugen. Auch im frühen Stadium von chronisch-lymphatischer Leukämie, Darm-, Blasen-, Magen-, Speiseröhren- und Brustkrebs soll grüner Tee positive Wirkungen zeigen.

Die krebshemmenden Wirkungen treten ausschließlich dann auf, wenn das Teegetränk regelmäßig in großen Mengen und über einen längeren Zeitraum konsumiert wird. Einige Beobachtungsstudien konnten diesen Effekt bereits bestätigen.

Zum Abnehmen

Grüner Tee zum Abnehmen

Grüner Tee gilt als optimales Abnehmgetränk, denn er enthält nicht nur kaum Kalorien, sondern auch Bitterstoffe, die mitunter Heißhunger-Attacken vorbeugen können. Das enthaltene Koffein kann darüber hinaus den Grundumsatz steigern und den Kreislauf ankurbeln, was dafür sorgt, dass du mehr Kalorien verbrennst. Da der Tee darüber hinaus wertvolle Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe enthält, kann er gerade bei extremen Diäten wichtige Nährstoffe liefern.

Mit grünem Tee allein wirst du jedoch kein Gewicht verlieren. Um abzunehmen, musst du deine Ernährung umstellen und mehr Kalorien verbrauchen, als du aufnimmst. Wie du gesund abnimmst, erfährst du hier. Schnelle Abnehm-Ergebnisse bekommst du mit diesen Tipps.

Zur Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Auch die präventive Wirkung bei Herz-Kreislauf-Erkrankung von grünem Tee konnte schon in Studien bewiesen werden. So kann grüner Tee nicht nur die Lebensqualität steigern, er kann auch lebensverlängernd wirken. Eine japanische Studie fand heraus, dass ein regelmäßiger Konsum von grünem Tee die Lebenszeit um mehrere Jahre verlängern kann. Dieser Effekt tritt jedoch nur ein, wenn täglich um die zehn Tassen Grüntee getrunken werden. In der 11 Jahre andauernden Ohsaki-Studie konnten geringere Sterbefälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei den Probanden beobachtet werden, die täglich drei bis vier Tassen der Teevariante zu sich nahmen.

Zum Zellschutz

Die im Tee enthaltenen Catechine wirken stark antioxidativ. Der Tee kann somit die Zellen vor sogenannten freien Radikalen schützen, die die Zell-DNA negativ verändern und somit schädigen können. So beugt der grüne Tee nicht nur Krebs und anderen Erkrankungen vor, er kann auch vorzeitiger Hautalterung entgegen wirken. Antioxidantien schützen vor Zellschäden, die beispielsweise durch Rauchen oder übermäßiges Sonnenbaden entstehen und Falten sowie Altersflecken begünstigen. Nimmst du ausreichend Antioxidantien über deine Ernährung auf, wie beispielsweise durch den Verzehr von grünem Tee, kannst du dich vor diesen Schädigungen schützen und länger ein junges Hautbild bewahren.

Zur Vorbeugung von Diabetes

Koffeinhaltige Getränke wie grüner Tee oder Kaffee können nachgewiesenermaßen das Risiko senken, an Diabetes Typ 2 zu erkranken. Wichtig ist jedoch, dass die Getränke dazu ohne Zucker und andere Süßungsmittel und in ausreichender Menge verzehrt werden. Eine zuckerfreie Ernährung kann diesen Effekt noch verstärken. Was du bei dieser Ernährungsweise beachten musst, erfährst du hier.

Gegen Parkinson und Alzheimer

Grüner Tee gegen Parkinson und Alzheimer

Das Catechin Epigallocatechingallat (EGCG) ist nicht nur für die Krebsprävention von Bedeutung, auch bei der Prävention von Parkinson und Alzheimer spielt es eine entscheidende Rolle. Das Catechin kann nämlich verhindern, dass sich giftige Eiweiß-Ablagerungen zwischen den Nervenzellen bilden. Im weiteren Verlauf können die Nervenzellen so absterben. Das Catechin verhindert jedoch, dass sich die Eiweiße in giftige Oligomere umwandeln. Stattdessen sorgt es dafür, dass sich ungiftige Ablagerungen bilden, die die Nervenzellen nicht schädigen. So können die Effekte von Alzheimer und Parkinson gelindert werden. Dass dieser Effekt allein durch den Verzehr von grünem Tee herbeigeführt wird, ist jedoch unwahrscheinlich. Inwieweit grüner Tee diesen Effekt erzielt, muss noch in weiteren Studien untersucht werden.

Bei Magen-Darm-Beschwerden

Da grüner Tee eine relevante Menge Gerbstoffe, sogenannte Tannine, enthält, kann er auch bei Magen-Darm-Beschwerden wirksam sein. Besonders ein gereizter Magen-Darm-Trakt, beispielsweise durch ungesunde Ernährungsgewohnheiten oder Erkrankungen, kann von der Teevariante profitieren, da Gerbstoffe beruhigend auf Magen und Darm und bei Durchfällen stopfend wirken. Auch Catechine können den Verdauungstrakt positiv beeinflussen und mitunter Darmkrebs vorbeugen.

Risiken von grünem Tee

Obwohl grüner Tee zahlreiche positive Wirkungen auf deine Gesundheit hat, solltest du beim Verzehr des Teegetränks doch einige Risiken beachten. Beim Anbau der Teepflanze Camellia sinensis kommen Pestizide zum Einsatz, die sich auch noch im Tee befinden können. Im Jahr 2015 testete Stiftung Warentest zahlreiche Grüntees auf ihre Schadstoffbelastung. Von 25 Tees wurden allein sieben als mangelhaft befunden. Fünf Produkte konnten jedoch gut abschneiden. Um eine hohe Schadstoffbelastung zu umgehen, empfiehlt sich der Verzehr von Grüntees aus biologischem Anbau, da hier allgemein weniger Pflanzenschutzmittel zum Einsatz kommen.

Auch bei der Dosierung des Tees gibt es einige Risiken, denen du dir bewusst sein solltest. Bei grünem Tee handelt es sich um ein koffeinhaltiges Getränk. Darum solltest du es nicht in allzu großen Mengen zu dir nehmen. Allgemein solltest du nicht mehr als drei bis fünf Tassen täglich trinken. Schwangere sollten aufgrund des enthaltenen Koffeins von dem Konsum des Tees absehen.

Grüntee-Extrakt

Grüntee-Extrakt

Die Wirkungen des Grüntees können sich oft erst ab einer gewissen täglichen Verzehrmenge entfalten, die sich nicht mit der empfohlenen Höchstmenge der täglichen Koffeinzufuhr vereinbaren lässt. Alternativ kann hier ein Grüntee-Extrakt eingenommen werden. Diesen gibt es sowohl in Pulver– als auch Kapselform im Handel. Oft sind hier Stoffe wie Catechine und EGCG zugesetzt, so dass diese in ausreichenden Mengen enthalten sind, ohne dass der empfohlene Koffeingehalt überschritten wird.

Grüntee-Extrakt steht jedoch in der Kritik und soll mitunter die Leber schädigen. In sehr hohen Dosen kann das Catechin EGCG die Leber erheblich belasten und langfristige Leberschäden hervorrufen. Von Grüntee-Aufgüssen geht jedoch keine Gefahr aus, auch wenn sie in großen Mengen konsumiert werden. Das in Grüntee-Extrakt enthaltene Catechin kann mitunter anders zusammengesetzt sein, woraufhin es im Körper eine andere und schädliche Reaktion hervorruft.

Zubereitung von grünem Tee

Wie jede andere Teesorte auch, wird grüner Tee mit heißem Wasser zubereitet. Allerdings sollte gerade bei grünem Tee das Wasser nicht zu heiß sein, denn das kann die Bitterstoffe im Tee noch hervorheben. Optimal ist eine Temperatur von 70 bis 90 Grad Celsius. Wenn du losen Tee verwendest, solltest du zudem auf die genaue Dosierung des Tees achten. Dies ist von der jeweiligen Teesorte abhängig. Als Richtwert kannst du allerdings einen Teelöffel pro Tasse verwenden.

Auch die Ziehzeit ist von der jeweiligen Teesorte abhängig. Allgemein benötigt grüner Tee jedoch wesentlich weniger Zeit als Früchte- und auch Kräutertee, bis er verzehrfertig ist – meist nur um die zwei Minuten. Hochwertiger Grüntee kann mehrmals verwendet werden. Je öfter du den Tee verwendest, umso heißer muss jedoch das Wasser sein. Die Aufgüsse sollten relativ schnell hintereinander erfolgen, damit die Blätter nicht antrocknen können.

Eine besondere Zubereitungsweise hat der japanische Matcha-Tee. Hier wird das feingemahlene Teepulver mit heißem Wasser aufgegossen und schließlich mit einem speziellen Bambusbesen schaumig geschlagen. Mehr über die Wirkweisen und Zubereitung von Matcha-Tee erfährst du hier.

Grünen Tee kaufen

Grünen Tee kaufen

Mittlerweile kannst du für wenig Geld in nahezu jedem Supermarkt, Drogeriemarkt, Bioladen sowie online grünen Tee erhalten. Meist kosten die Tees hier nur wenige Euro. Je nach Grünteesorte und Qualität des Tees kannst du jedoch weitaus mehr Geld ausgeben. Besonders Sorten wie Gyokuro und Matcha sind recht teuer und häufig erst ab einem Preis von 10 Euro für 100 Gramm erhältlich. Der japanische Gyokuro gehört zu den teuersten Grünteesorten der Welt. In guter Qualität kann der Preis hier auch über 200 Euro für 100 Gramm betragen. Grünteesorten wie Sencha und Bancha sind dagegen weitaus günstiger.

Damit sich das Aroma lange hält, solltest du den grünen Tee dunkel und luftdicht lagern. Am besten brauchst du ihn innerhalb weniger Wochen auf.

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