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Stoffwechselkur: 4 Gründe gegen die HCG-Diät + 4 Alternativen

Mit der Stoffwechselkur oder auch HCG-Diät sollst du in kürzester Zeit viel körpereigenes Fett abbauen. Dabei hilft das künstlich zugeführte Hormon HCG. Wie genau die Diät funktioniert und welche Risiken du dabei beachten solltest, erfährst du hier.

Die HCG-Diät gibt es schon seit 1954. Fast ebenso lange wird sie auch kritisiert. Die Kritik bezieht sich besonders auf die eingeschränkte Ernährung. Hier findest du alles Wissenswerte zur Stoffwechselkur und dem Ablauf dieser kalorienreduzierten Diät. Zudem bekommst du Vorschläge für alternative Diäten, die gesünder sind und weniger Nebenwirkungen haben.

Was ist die Stoffwechselkur?

HCG ist ein Schwangerschaftshormon

Die Stoffwechselkur ist eine hormongesteuerte Diät. Das humane Choriongonadotropin (kurz HCG) ist ein Schwangerschaftshormon, das von der Plazenta während der Schwangerschaft gebildet wird. Das Hormon sorgt normalerweise dafür, dass die Schwangerschaft erhalten bleibt, die Gebärmutterschleimhaut aufgebaut wird und die Menstruation ausbleibt.

HCG hat zudem Auswirkungen auf den Stoffwechsel und sorgt dafür, dass der Embryo immer gut versorgt ist. Falls ein Nährstoffmangel während der Schwangerschaft vorliegt, sorgt HCG dafür, dass der Körper eigene Fettreserven abbaut, um das Ungeborene gut zu versorgen.

Dieses Phänomen machte sich 1954 der britische Arzt Albert T.W. Simeons zu Nutze und entwickelte mithilfe des Hormons die HCG-Diät. Eine Verabreichung des Hormons zusätzlich zu einer Nahrungsreduzierung soll dazu führen, dass der Körper mehr Fett abbaut – besonders effektiv an den Stellen, an denen eine Fettreduzierung schwer zu erreichen ist wie Beinen, Armen und Hüfte. Das Hungergefühl soll sich reduzieren und negative Stimmungen gleichzeitig ausbleiben.

Albert T.W. Simeons entwickelte seine Diät während eines Aufenthalts in Indien. Er beobachtete hier, wie schwangere indische Frauen trotz körperlicher Anstrengung und wenig Nahrungsaufnahme gesunde und normalgewichtige Babys auf die Welt brachten. Dazu stellte er in seinen Untersuchungen dar, dass Übergewicht im Zusammenhang mit Fehlfunktionen im Gehirn entsteht. HCG soll seinen Erkenntnissen nach auf die Hirnanhangdrüse und den Hormonhaushalt einwirken.

Stoffwechselkur oder HCG-Diät

Die Begriffe Stoffwechselkur und HCG-Diät werden zumeist synonym zueinander verwendet. Die Stoffwechselkur ist allerdings eine Weiterentwicklung der HCG-Diät. Die von Simeons entwickelte Diät beinhaltete eine tägliche Hormonzufuhr mittels Injektion oder Tropfen.

Die Stoffwechselkur verzichtet auf Spritzen und nutzt stattdessen HCG-Globuli. Diese Globuli besitzen eine HCG aktivierende Wirkung und nutzen das Verfahren der Potenzierung. Die Verabreichung erfolgt über die Mundschleimhaut und soll genauso wirksam sein wie eine Injektion.

Wie die Stoffwechselkur funktioniert

Wie die HCG-Diät funktioniert

Während der Kur darfst du nicht mehr als 500 Kalorien am Tag einnehmen. Diese geringe Nahrungsaufnahme wird mit einer täglichen Dosis HCG begleitet. Fette, Zucker und Alkohol sind während der vier Phasen komplett verboten.

Das HCG wird mithilfe einer Injektion gespritzt oder in aktivierender Form von Tropfen, Nasensprays oder Tabletten eingenommen. Dazu ist eine Flüssigkeitszufuhr von zwei Litern empfehlenswert. In den ersten drei Wochen soll so, laut der Diätexperten, bis zu zehn Prozent an Gewicht verloren werden. Dabei wird Fett abgebaut, Muskeln jedoch geschont.

Besonders in Hollywood war die HCG-Diät lange Zeit sehr verbreitet und besaß zahlreiche prominente Anhänger, weshalb sie auch häufig Hollywood-Diät genannt wird.

Stoffwechselkur verläuft in vier Phasen

Die Stoffwechselkur wird in vier strengen Phasen vollzogen. Da die Nahrungsaufnahme während dieser Zeit stark reduziert ist, empfehlen "Verfechter der Diät" Nahrungsergänzungsmittel, um einem Nährstoffmangel vorzubeugen.

Erste Phase: Schlemmertage

Erste Phase: Schlemmertage

Die Stoffwechselkur beginnt mit zwei Tagen, an denen du essen kannst, was du willst und zwar in großen Mengen. Diese Schlemmertage sollen deinen Stoffwechsel ankurbeln. Zusätzlich zu den ersten Dosen HCG, solltest du bis zu 4000 Kalorien am Tag aufnehmen.

Normalerweise liegt die empfohlene Tagesmenge an Kalorien bei einer Frau durchschnittlich bei 1900 Kilokalorien und bei einem Mann bei etwa 2400 Kilokalorien.

Alkohol ist in dieser Zeit verboten, da er wichtige Stoffwechselvorgänge hemmt. Eine ausreichende Wasserversorgung ist dabei unerlässlich, denn Wasser kurbelt den Stoffwechsel an. Du musst während dieser Zeit keine Rücksicht auf Kalorien nehmen. Die darauffolgenden Diät-Tage sind ein Kontrastprogramm zu den kalorienreichen Tagen. Egal ob Fast-Food, Kohlenhydrate oder Süßigkeiten, in dieser Phase ist alles erlaubt.

Zweite Phase: Diätstart

Nach den zwei kalorienreichen Tagen nimmst du nun, zusätzlich zum HCG, für 21 Tage nur noch Eiweiß und Gemüse zu dir. Aus diesem Grund wird die Diät auch gerne Stoffwechselkur 21 genannt. Die vermehrte Eiweißaufnahme soll das Sättigungsgefühl verstärken. Dazu sorgt es dafür, dass die Muskelmasse trotz Kalorienreduzierung erhalten bleibt.

Insgesamt nimmst du am Tag nicht mehr als 500 bis 700 Kalorien zu dir. Kleine gesunde Snacks in Form von Grapefruit oder Beeren sind erlaubt. In den Tag startest du mit einer großen Portion Eiweiß in Form von Rührei oder einem Eiweiß-Shake. Damit während dieser eher nährstoffarmen Phase keine Mangelerscheinungen entstehen, kommen Nahrungsergänzungsmittel dazu.

Lebensmittel, die du ohne schlechtes Gewissen zu dir nehmen kannst, sind:

  • Tofu
  • Mageres Fleisch
  • Eier
  • Zuckerarmes Obst

Auf diese Lebensmittel solltest du während der Diätphase auf jeden Fall verzichten:

  • Jegliche Milchprodukte
  • Kohlenhydrate: Nudeln, Reis, Brot, Kartoffeln
  • Öl- und fetthaltige Lebensmittel
  • Alkohol
  • Zuckerhaltige Speisen

Dritte Phase: Stabilisierung

Dritte Phase: Stabilisierung

Die Stabilisierungsphase dauert erneut 21 Tage. Um einen Jojo-Effekt zu vermeiden, ist während dieser dritten Phase die Nahrungsaufnahme immer noch stark reguliert. Täglich kannst du deine Kalorien nun um 100 erhöhen. So kann sich dein Körper nach der reduzierten Nahrungsaufnahme langsam wieder an mehr Kalorien gewöhnen.

Dein Körper soll ein gesundes Kalorienniveau erreichen, ohne direkt neue Fettdepots anzulegen. Dein Gewicht reduziert sich, während du am Ende der Phase wieder eine gesunde Kalorienaufnahme erreichst. Du kannst jetzt wieder alle Nahrungsmittel zu dir nehmen, die du willst. Trotzdem sollte deine Nahrung in dieser Zeit fett- und zuckerreduziert sein.

Vierte Phase: Erhaltung

Vierte Phase: Erhaltung

In dieser Phase soll dein Körper sein neues Gewicht halten, obwohl du wieder alle Lebensmittel essen darfst. Vermehrter Sport verhindert einen Jojo-Effekt.

Deine Ernährung fokussiert sich vermehrt auf Proteine und Gemüse, aber schließt generell keine Lebensmittel mehr aus. Natürlich ist es wichtig, dass du immer noch auf deine Kalorienzufuhr am Tag achtest. Hemmungsloser Nahrungskonsum führt auch nach dieser strikten Diät wieder zu einer vermehrten Gewichtszunahme.

Nahrungsergänzungsmittel gegen Nährstoffmangel

Um Mangelerscheinungen zu verhindern und den Stoffwechsel während der Kur zu unterstützen, empfehlen HCG-Diät-Profis spezielle Nahrungsergänzungsmittel. Diese sollen Teilnehmer zusätzlich zur Stoffwechselkur einnehmen. Die Präparate unterstützen alle Funktionen des Körpers und sorgen für eine gute Nährstoffversorgung. Der wissenschaftlichen Kritik, dass durch die geringe Kalorienaufnahme das Risiko eines Nährstoffmangels entsteht, wird so entgegengewirkt.

Omega-3

Omega-3 gegen Nährstoffmangel

Omega-3-Fettsäuren tragen zu einer guten Funktion der Organe und des Zellstoffwechsels bei. Die Fette sind für den Körper essenziell und unterstützen ihn bei der Immunabwehr und der Aufrechterhaltung von Herz-Kreislauf-Funktionen. Omega-3-Fettsäuren kann der Körper nicht selbst herstellen, daher ist es wichtig, dass er sie durch Nahrung zugeführt bekommt.

Während der einseitigen Ernährung ist es besonders wichtig, genügend Omega-3-Fettsäuren aufzunehmen. Omega-3-Fettsäuren gibt es in Kapsel- und Tropfenform. Die positiven Eigenschaften der Fettsäuren sind wissenschaftlich belegt. Trotzdem solltest du immer deinen Arzt fragen, wenn du mit der Einnahme des Nahrungsergänzungsmittels beginnst.

OPC (Oligomere Proanthocyanidine)

OPC gehört zur Gruppe der Polyphenole und hat positive Wirkungen auf den Stoffwechsel. OPC verbessert die Blutzirkulation, stärkt die Gedächtnisleistung und soll zur Zellerneuerung beitragen. Der Pflanzenstoff kommt natürlicherweise in Traubenkernen, in der Schale von roten Trauben, in Erdnüssen, Heidelbeeren und Cranberrys vor.

OPC kannst du in Kapselform kaufen. Das Präparat wird auf vielen Online-Portalen als gute Ergänzung zur HCG-Diät beworben. Leider sind die positiven Wirkungen von OPC bislang nicht abschließend wissenschaftlich belegt.

MSM (Methylsulfonylmethan)

MSM wird in Zusammenhang mit einer HCG-Diät als sinnvolles Nahrungsergänzungsmittel beworben. Normalerweise wird MSM als unterstützendes Mittel gegen Gelenkerkrankungen eingenommen.

Das Präparat ist schwefelhaltig und nicht als Medikament zugelassen. Als Nahrungsergänzungsmittel ist es zwar erlaubt, aber die Studienlage zur medizinischen Wirksamkeit ist sehr gering. Natürlicherweise kommt MSM in Pflanzen und Tieren vor. Als Nahrungsergänzungsmittel wird es hauptsächlich in Kapselform verabreicht.

Gründe gegen die Stoffwechselkur

Bevor du dich für die Stoffwechselkur entscheidest, solltest du dich gut informieren, was die kalorienreduzierte Ernährungsweise bedeutet. Daher haben wir hier alle wissenswerten Fakten zur HCG-Diät gesammelt.

Wissenschaftler warnen vor der Stoffwechselkur

Wissenschaftler warnen vor der HCG-Diät

Kritisiert wurde die Stoffwechselkur eigentlich fast von Anfang an. Schon 1976 wurde festgestellt, dass kein sicherer Zusammenhang zwischen der Einnahme von HCG und einer Gewichtsreduzierung besteht. Mehrere Studien belegen zudem bis heute, dass die Gewichtsverluste während der Diät lediglich Auswirkungen der generellen Nahrungsreduzierung sind.

Die letzte Metaanalyse von 1995 schloss sogar eine Reduzierung des Hungergefühls durch HCG aus. In einigen Fällen kam es bei einer erhöhten künstlichen HCG-Zufuhr zu Nebenwirkungen und Thrombosen.

Mittlerweile werden keine Studien mehr zur HCG-Diät durchgeführt. Das Hormon ist nicht mehr zur Gewichtsreduktion in Deutschland zugelassen. Ethisch können Studien zur Stoffwechselkur also nicht mehr vertreten werden. Die Nebenwirkungen der Diät sind zu unberechenbar und die Wirkung des Hormons auf die Gewichtsreduzierung ist nicht bewiesen.

Da das Hormon in Deutschland nicht mehr zur Gewichtsreduktion zugelassen ist, werden die Präparate immer häufiger im Internet bestellt. Dies führt zu weiteren Risiken, da oft nicht nachzuvollziehen ist, wie seriös und qualitativ die Produkte sind.

Stoffwechselkur führt zu Problemen und Krankheiten

Die Stoffwechselkur wird laut vielen Studien nicht empfohlen, da es durch die starke Nahrungsreduzierung zu einem Nährstoffmangel kommen kann. Die Einnahme von HCG versetzt den Körper in einen schwangerschaftsähnlichen Zustand. Das kann zu folgenden Nebenwirkungen führen:

Ödeme

Ödeme sind Flüssigkeitsansammlungen im Körper, die sich durch Schwellungen äußern. Sie können über den ganzen Körper verteilt entstehen, treten aber meistens an Beinen und Fußknöcheln auf. Häufig entstehen Ödeme durch zu viel Hitze oder nach zu langem Stehen. Auch bei Herz-, Nieren- oder Lebererkrankungen können Ödeme auftreten.

Zusätzlich führen auch Durchblutungsstörungen, Entzündungen, eine Venenschwäche oder Thrombose zu Ödemen. Zum Arzt solltest du auf jeden Fall, wenn sich die geschwollene Stelle dunkel oder rötlich verfärbt. Auch bei Schmerzen, Benommenheit, Fieber und Atemnot solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen. Das Hormon HCG fördert die Entstehung von Ödemen.

Gynäkomastie

Mit einer Gynäkomastie wird das Wachstum der Brustdrüsen beim Mann bezeichnet. Die vermehrte Einnahme von HCG kann den männlichen Hormonhaushalt stören und verändern. Die Gynäkomastie tritt an einer oder an beiden Seiten der Brust auf. Sie ist keine Krankheit. Das Gewebe in den Brüsten ist sehr empfindlich und reagiert schnell auf hormonelle Schwankungen. Die Symptome werden durch die vermehrte Einnahme von HCG gefördert.

Ovarialzysten

Risiken der HCG-Diät

Ovarialzysten sind mit Flüssigkeit gefüllte Hohlräume, die sich an den Eierstöcken bilden. Ovarialzysten können zwischen einem bis 15 Zentimeter Durchmesser erlangen. In den meisten Fällen sind diese Zysten harmlos. Besonders während der Pubertät oder in den Wechseljahren treten vermehrt Ovarialzysten auf.

In dieser Zeit durchlebt der Körper eine Menge hormoneller Schwankungen. Aus diesem Grund führt auch eine vermehrte HCG-Einnahme zu Ovarialzysten, da das Hormon den natürlichen Hormonhaushalt beeinflusst.

Thrombose

Mit einer Thrombose wird ein Gefäßverschluss bezeichnet, der durch ein Blutgerinnsel entsteht. Meistens entstehen Thrombosen an den Beinen, können aber auch am Becken und an den Armen auftreten. Die Anzeichen hierfür sind häufig Schwellungen, Spannungen und bläulich-, rote Verfärbungen an den Beinen. Dazu können Fieber, Schmerzen und ein erhöhter Puls kommen.

Eine Thrombose ist besonders dann gefährlich, wenn sich das Gerinnsel löst und in andere Organe gelangt. Im schlimmsten Fall kann eine Thrombose zu einer Lungenembolie und zu Gefäß- und Gewebeschäden führen.

Weitere Nebenwirkungen

  • Starke Hungergefühle: Die Nahrungs- und Kalorienaufnahme ist stark eingeschränkt und dem Körper fehlt es an Energie.
  • Weitere Nebenwirkungen: Reizbarkeit, Unruhe, Müdigkeit
  • Menstruationsstörungen: Das Schwangerschaftshormon kann den natürlichen Zyklus einer Frau stark beeinflussen, da auch hier verschiedene Hormone den Zyklus steuern.
  • Beeinflussung der Wirkung von hormonellen Verhütungsmitteln: Besonders die Wirkung der Pille kann durch die vermehrte HCG-Aufnahme gestört werden.

Falsche Versprechen der Stoffwechselkur

Versprechen der HCG-Diät

Das Angebot für HCG-Diät-Programme ist trotz negativer Studien immer noch breit gefächert. Die Kurse werben mit Gewichtsreduzierung, Senkung des Hungergefühls und allgemein besserer Stimmungslage durch die Diät. Zudem kommen mehr Vitalität, ein geringer Zeitaufwand und ein energievolleres Körpergefühl hinzu.

Die Präparate, mit denen die Kurse arbeiten, enthalten hierbei oft ein aktivierendes Mittel, das den Körper zur HCG-Produktion anregt. Dazu kommen Globuli, die nur noch die energetisierten Informationen von HCG enthalten. Sie sollen dabei genauso effektiv sein wie eine Injektion.

Die HCG-Diät lässt sich dem Versprechen nach gut in den Alltag integrieren. In drei Wochen soll mithilfe der HCG-Globuli oder HCG-Tropfen überflüssiges Fett abgebaut und bis zu zehn Prozent des Körpergewichts verloren werden.

Stoffwechselkur ist für Risikogruppen besonders gefährlich

Die Stoffwechselkur ist eine sehr radikale Diät mit geringer Kalorienaufnahme und verstärktem Nährstoffentzug. Generell wird die Diät in keiner Studie empfohlen, ist aber besonders für Schwangere, ältere Menschen, Diabetiker und Menschen mit niedrigem Blutdruck oder Herz-Kreislauferkrankungen gefährlich. Die zusätzliche Belastung für den Körper kann Krankheiten verschlimmern und die Versorgung von wichtigen körperlichen Funktionen verhindern.

Alternativen zur Stoffwechselkur

Da die Studienlage zur Stoffwechselkur sehr negativ ausfällt, haben wir hier einige Diäten gesammelt, die eine gute Alternative zur Stoffwechselkur sein können. Generell solltest du aber bei allen Diäten darauf achten, dass du trotz eingeschränkter Nahrungsaufnahme genug mit Nährstoffen versorgt bist. Damit hilfst du nicht nur deinem Körper dabei, auf gesunde Weise abzunehmen, sondern bleibst mental fit und widerstandsfähiger gegen Krankheiten.

Low-Carb-Diät

Die Low-Carb-Diät bezeichnet, wie der Name schon sagt, eine Diät, die sehr kohlenhydratreduziert ist. Es gibt die Diät in vielen verschiedenen Ausführungen. Bei einigen wird komplett auf Kohlenhydrate verzichtet, bei anderen sind die Kohlenhydrate nur reduziert und beschränken sich auf "gesunde" Kohlenhydrate, wie Kartoffeln, Süßkartoffeln, Couscous, Quinoa und Vollkornprodukte.

Ketogene Diät

Ketogene Diät

Bei der ketogenen Diät verzichtest du komplett auf Kohlenhydrate. Sie ist eine Form der Low-Carb-Diät. Du ernährst dich während der Diät vermehrt von fett- und eiweißhaltigen Speisen. Diese Ernährungsweise sorgt dafür, dass sich dein Stoffwechsel umstellt und in "Ketose" verfällt.

Statt Energie aus Kohlenhydraten zu gewinnen, zieht dein Körper diese nach einigen Wochen fast ausschließlich aus körpereigenem Fett. Natürlich musst du während der Diät dafür sorgen, dass du ausschließlich gute und gesunde Fette zu dir nimmst. So gelingt schnelles Abnehmen mit einer Stoffwechselumstellung.

Paleo-Diät

Die Paleo-Diät wird auch Steinzeit-Diät genannt. Bei dieser Ernährungsweise isst du nur unverarbeitete Lebensmittel. Fast-Food und künstliche Nahrungsmittel sind tabu.  Auf den Tisch kommen nur Lebensmittel, die auch unsere Vorfahren in der Steinzeit gegessen hätten. Die Steinzeit-Diät soll deinem Körper nicht nur dabei helfen abzunehmen, sondern auch zahlreiche andere Vorteile haben. Dazu gehören niedrigerer Blutdruck, besserer Schlaf, weniger Kopfschmerzen und eine bessere Leistungsfähigkeit.

Intervallfasten

Beim Intervallfasten gibt es zahlreiche Methoden zu fasten. Am gängigsten ist die 16:8-Methode. Hierbei fastest du 16 Stunden am Tag und kannst in den übrigen acht Stunden essen. Meistens lässt du hierbei eine Mahlzeit aus. Am einfachsten gelingt das Intervallfasten, indem du auf das Frühstück verzichtest. Dann hast du als Fenster die Zeit von 12 Uhr mittags bis acht Uhr abends.

Fasten hat generell keine negativen Auswirkungen auf den Stoffwechsel. Dein Körper muss nicht dauerhaft mit weniger Kalorien auskommen, sondern bekommt zeitweilig gar keine Kalorien. So kann Gewicht auf schonende Weise verloren werden. Neben der Gewichtsreduzierung soll Fasten noch weitere positive Auswirkungen auf den Körper haben.

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